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Depression – Teil 1 Depression-Podcast-Einführungsvortrag

Hallo und herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des Podcasts zum Thema „Depression“. Depression heißt Niedergeschlagenheit. Im Lateinischen heißt drücken – primere, und de – hinunterdrücken. Die Stimmung ist hinuntergedrückt in einer Depression. In diesem Sinne geht dieser Podcast darum, wie du mit Stimmungen umgehen kannst, die nicht nur positiv sind. Depression, depressive Verstimmungen, Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Erschöpfung, Energielosigkeit, all das sind unschöne Worte, die beschreiben können, worum es in diesem Podcast geht. Dieser Podcast ist vom Standpunkt des Yoga aus. Ich bin Yogalehrer, mein Name ist Sukadev, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Du findest mehr über mich und Yoga Vidya auf www.yoga-vidya.de. Und Yoga hat eine Menge zu sagen zum Thema „Depression“. Und Yoga ist auch gut verbindbar mit anderen Techniken. So findest du auch in diesem Podcast einige Tipps aus den Erkenntnissen moderner Psychologie und Psychotherapie, aus Erkenntnissen aus Buddhismus, Taoismus und anderen Selbsthilfesystemen und spirituellen Traditionen. Einiges, was wir behandeln werden, ist: Kleine depressive Stimmungen, längere depressive Phasen, Übungen, um aus Depression herauszukommen, Übungen, um mehr Energie zu bekommen, Einstellungsänderungen, um mit Enttäuschungen besser umzugehen, auch Übungen, um depressive Verstimmungen auch besser annehmen zu können, diese bewusst zu erleben, um schließlich leichter dort herauszukommen.

Es ist also ein sehr breiter Ansatz und du kannst gespannt sein, was dich erwartet. Und gerne, wenn ich neue Hörsendungen konzipiere, spreche ich zunächst mal über die sechs Yogawege und was sie für das Thema zu sagen haben. Im Yoga gibt es sechs Hauptyogawege:

  1. Jnana Yoga, der Yoga der philosophischen Fragestellung: „Wer bin ich? Was ist das Leben? Was ist eine höhere Wirklichkeit? Gibt es eine höhere Wirklichkeit?“
  2. Raja Yoga, der psychologische Yoga, Umgang mit der eigenen Psyche, Emotionen, Gedanken und letztlich der Yoga auch der Meditation und Gedankenbeherrschung.
  3. Als drittes, Bhakti Yoga, der Yoga der Hingabe, auch der Yoga der Gottesverehrung.
  4. Karma Yoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens.
  5. Dann Kundalini Yoga, der Yoga der Energie, der Yoga der Energieaufladung, der Yoga der Techniken, um mehr Energie zu bekommen.
  6. Hatha Yoga, der körperorientierte Yoga. Über Körperübungen, Einflussnahme auf Psyche, Energie, Empfindungen und Erfahrungen einer höheren Wirklichkeit.

Was hat das jetzt mit Depression zu tun? Alle sechs Yogawege haben Tipps, was du machen kannst. Darum wird es gehen in den nächsten Folgen. Aber hier einen kleinen Überblick: Jnana Yoga, der philosophische Yogaweg sagt: Jenseits aller Gedanken und Emotionen gibt es einen spirituellen Kern. Und in diesem spirituellen Kern, der ganz tief dein wahres Wesen ist, dort findest du Kraft, dort ist Ananda, wie es auf Sanskrit heißt, Wonne, dort ist unendliches Sein, dort ist Bewusstheit. Jnana Yoga würde sagen: Gehe tief nach innen, frage, wer bin ich, erkenne dein Selbst, dann bist du frei von allem. Dann mag die Psyche weiter durch verschiedene Emotionen hindurchgehen, dann mag dein Körper alle möglichen Probleme haben oder auch gesund sein, aber du hast Zugang zu deinem tiefen inneren Kern, du weißt, wer du wirklich bist. Das ist Jnana Yoga.

Raja Yoga, darum wird es natürlich besonders gehen, der Yoga des Umgangs mit dem Geist. Raja Yoga gibt viele Tipps, auch mit Affirmationen, mit Visualisierungen, mit Autosuggestion, aber auch der Selbstbefragung und der Selbstakzeptanz und der Steuerung der Psyche.

Bhakti Yoga, der Yoga der Hingabe, das tiefe Vertrauen, hinter allem steckt die göttliche Wirklichkeit. Wenn du dieses tiefe Vertrauen hast, dass hinter allem die höchste göttliche Wirklichkeit steht, ein göttliches Prinzip, dann fühlst du dich aufgehoben, dann weißt du, auch depressive Verstimmungen mögen ihren Sinn haben, aber du selbst kannst dich geborgen fühlen, im Schoß der göttlichen Mutter, geborgen fühlen vom göttlichen Vater, geborgen fühlen in einem göttlichen Bewusstsein.

Karma Yoga sagt, du hast eine Mission hier auf der Welt und es gilt, diese zu erfüllen. Und es macht einen Sinn. Alle Erfahrungen, die kommen, machen einen Sinn. Du weißt nicht unbedingt, was der Sinn ist, aber du kannst Vertrauen haben, was auch immer für Erfahrungen kommen, sie machen Sinn. Und du kannst einen Unterschied machen in diesem Leben.

Kundalini Yoga gibt viele Energietechniken. Und natürlich, wenn du mehr Energie hast, dann kommst du auch aus Depressionen heraus. So ist es gut, dass du viele Energietechniken lernst, um dein Energieniveau hoch zu halten oder bewusst zu erhöhen. Und dann gibt es noch den

Hatha Yoga, über Körperübungen deine Psyche zu verändern. Über bestimmte Körperübungen kannst du mehr Energie bekommen, du kannst dich besser fühlen, du kannst überhaupt Fühlen lernen, du kannst wieder Zugang bekommen zu Freude. Du kannst die Gründe für Depression auch auflösen, du kannst die Energie der Chakras frei machen usw. Also, eine Menge kannst du vom Yoga her bekommen. Du kannst also gespannt sein, was die nächsten Folgen so bringen.

Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de. Wenn du schon mehr wissen willst zum Thema „Depression und Umgang damit“, dann gib eben die Internetseite ein und oben rechts findest du ein Suchfeld, dort kannst du eingeben „Depression“. Da findest du jetzt schon viele Videos zum Thema, du findest Yogastunden zum Thema, Seminare, Ausbildungen usw. Also, gehe auf www.yoga-vidya.de oder warte einfach bis zur nächsten Ausgabe des Depressions-Podcasts.

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Tags: Depression, podcast, yogaweg, yogawege

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