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Depression bei einer angehenden Yogalehrerin: Welche Asanas, Pranayamas und Meditationstechniken empfehlen sich?

Liebe Yogatherapie-ExpertInnen,
ich bin auf der Suche nach Yogatherapieformen für Depression. Ich habe TeilnehmerInnen die leiden darunter, und ich würde ihnen gerne für die tägliche Praxis Hinweise geben können, welche Asanas, Pranayamas, Entspannungstechniken und Meditationstechniken ihnen helfen können.

Simone Manamohini

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Tags: Depression, burnout

Kommentar von Ramashakti am 18. März 2011 um 9:50pm
Hallo Simone,
ich war selbst betroffen. Besserung gab es erst, als ich es geschafft habe die Yoga-Matte wieder auszurollen. Inzwischen habe ich hier eine kleine Gruppe - alles Betroffene von Depression und Burn out. Wir machen beginnen immer mit Körperwahrnehmung und Entspannung. Das zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch die Stunde, da bei Depressionen der Muskeltonus stark erhöht ist und sich deshalb die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Nach der Anfangsentspannung mache ich mit den TN ein kurzes Kapalabathi und Wechselatmung.Ansonsten sind Asanas für den Rücken und Schultergürtel hilfreich, wegen der entstehenden Verspannungen. Außerdem die Berghaltung (so dass die Matte wie ein Weg vor einem liegt, um die Möglichkeit von Perspektiven begreifen zu können) und mäßige Bauchmuskelasanas zur Eigenwahrnehmung, Fisch - um mal richtig durchatmen zu können. Ab und an (wenn wieder mal viel Frust im Raum ist), gehe ich zu dynamischen Abläufen, wo die TN auch schon mal ins Schwitzen kommen. Das nimmt den Druck raus. Wichtig ist, dass du viele Pausen zum Nachspüren einlegst, da die Verarbeitung der Rückinfos vom Körper verlangsamt ist.
Wenn die TN etwas fortgeschrittener sind, ist auch der Sonnengruß richtig gut. Hier aber mit besonderem Augenmerk auf die Blickrichtung (vor allen, wenn es wieder in den Stand geht).
Schwierig sind Phantasiereisen für die Abschlussentspannug. Hier lege ich den Schwerpunkt lieber auf die Beobachtung des Atems oder einzelner Körperteile. Noch besser geht es mit leiser Meditationsmusik, die ich dann leise einfließen lasse.
Wie schon gesagt, alles aus Selbsterfahrung und Beobachtung meiner Gruppe. Hoffe ich konnte Dir trotzdem etwas weiterhelfen.
Liebe Grüße
Britta
Kommentar von Sukadev Bretz am 22. Dezember 2012 um 7:15pm

Du findest einiges über Yoga bei Depression auf den neuen Seiten der Yoga-Psychologie, Stichwort Depression

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