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Burnout – Vorbeugung, Umgang und Heilung, Teil 13 Burnout – Manipura Chakra

Feuer entzünden, Manipura Chakra. Tipp bei drohendem Burnout.

Namaste und herzlich willkommen zu einem weiteren Tipp bei drohendem Burnout, insbesondere indem du dein Feuer entzündest. Vom Kundalini-Yoga her gibt es ein Chakra, das im besonderen Maße für inneres Feuer zuständig ist und zwar das Manipura Chakra. Manipura Chakra ist das Bauchzentrum, hat seinen Ursprung in der Mitte der Lendenwirbelsäule, strahlt aus im ganzen Bauchbereich, Sonnengeflecht. Und wer das Gefühl hat, irgendwo im Burnout zu sein, der hat oft das Gefühl, kein Feuer zu haben. Es ist Kälte da, es ist bleierne Müdigkeit, es ist die Unfähigkeit, einen klaren Gedanken zu fassen. Wenn du natürlich im vollen Burnout bist, dann ist die Sache etwas komplizierter. Aber wenn du irgendwie die Vorstufen merkst und irgendwo merkst, da ist Kälte, da ist nicht mehr dieses innere Brennen für etwas, da ist nicht mehr dieses Pulsieren von Kraft in deinem ganzen Energiesystem im Körper, wenn du merkst, das kommt weg, dann kannst du überlegen: „Vielleicht ist mein Manipura Chakra irgendwo nicht mehr aktiv.“ Manipura Chakra – eigentlich heißt es, der Ort, die Stadt, Pura, von Mani, von Edelstein, von Wertvollem. Und dieses Wertvolle, dieser Edelstein, das ist eben das innere Feuer.

Das Feuer steht auch für Mut, es steht für Selbstvertrauen, es steht für Durchsetzungsvermögen. All das ist im Manipura Chakra. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du das wieder aktivieren kannst. Eine Möglichkeit wäre schlicht und ergreifend eine Feuervisualisierung. Und die kannst du jetzt gerade machen. Egal, ob du stehst oder sitzt oder liegst, du kannst diese Feuervisualisierung machen. Wenn du jetzt gerade Auto fährst oder Fahrrad fährst, selbst dann kannst du parallel mit großer Aufmerksamkeit zum Verkehr, einen Teil der Aufmerksamkeit in den Bauch geben und Feuer vorstellen. Wenn du aber kannst, dann schließe die Augen und atme ein paar Mal tief ein und aus. Ausatmen, Bauch hinein, einatmen, Bauch hinaus, also nach vorne. Ausatmen, Bauch hinein, also nach hinten, einatmen, Bauch hinaus. Atme so ein paar Mal.

Während du so ein paar Mal atmest, stelle dir ein Feuer im Bauch vor, wie ein Lagerfeuer. Du kannst dir vorstellen, im Beckenbodenbereich ist das Holz. Holz entspricht auch dem Erdelement und das ist Muladhara Chakra. Und du kannst dir vorstellen, dieses Holz brennt und dieses Brennen ist ein wunderschönes Feuer. Und dieses Feuer erfüllt den ganzen Bauchraum. Es sind Flammen, die lodern. Es ist ein gleichmäßiges Feuer und dann immer wieder loderndes Feuer. Stelle dir dieses Feuer vor, die Farben, orange, gelb, vielleicht sogar weiß an den ein oder anderen Stellen oder rot. Züngelnde Flammen. Und während du dir diese Flammen vorstellst, wird es warm in deinem Bauch. Du spürst dieses innere Brennen. Und vielleicht spürst du, wie diese Wärme dieser Flammen auch dein Herz erfüllt. Die Flammen hören kurz vor dem Herzen auf, aber das Herz wird auch warm. So spürst du Herzenswärme. Es mögen auch andere Gedanken da sein, du magst auch weiterhin an alles Mögliche denken. Aber du spürst auch dieses Feuer lodern im Bauch. Du spürst diese Flammen, du spürst diese Wärme. Und es mag sein, dass andere Gedanken auch da sind. Es spielt keine Rolle, die mögen auch da sein, aber du spürst auch dieses Feuer im Bauch. Du stellst dir diese Flammen vor, die züngeln. Du spürst diese Wärme, diese Hitze im Bauch. Und du spürst, wie diese Hitze als angenehme Wärme dein Herz erwärmt und wie diese Wärme auch in deine Kehle geht. Und du spürst diese Wärme und du siehst diese Flammen ein paar Sekunden lang in der Stille. Und du spürst weiter diese Wärme, du siehst vielleicht weiter diese Flammen und du wiederholst geistig: „Ich bin voller Kraft und Energie, mir geht es gut, ich freue mich auf den weiteren Tag. Ich bin voller Kraft und Energie, voller innerem Feuer, mir geht es gut, ich freue mich auf den weiteren Tag, was auch immer zu tun ist, ich freue mich auf Energie und Kraft.“

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Tags: Burnout, Burnout-Podcast, Heilung, Sukadev, Umgang, Vorbeugung, burnout

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