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Anleitungen zum Beginn von Entspannung und Meditation

Hallo und herzlich willkommen zu den Yoga Vidya täglichen Inspirationen!
Ich werde heute nochmal den 43. Vers von Patanjalis Yoga Sutra, 3. Kapitel, kommentieren. Patanjali schreibt dort:
Durch Samyama auf die Verbindung zwischen Akasha, Raum, und Körper und Meditation auf leichte Gegenstände, erhält man die Fähigkeit zur Bewegung im feinstofflichen Raum.

Das ist auch eine gute Anleitung für den Beginn der Meditation, der Tiefenentspannung oder auch der Asanas. Du kannst dir deines Körpers bewusst werden, während du in der Meditationshaltung sitzt. Du kannst dir auch der Begrenzung deines Körpers nach links und rechts bewusst werden und den Raum links und rechts von deinem Körper spüren. Das Gleiche nach hinten, nach oben und nach unten. Vielleicht kennst du das auch als Ausdehnungsmeditation. Die findest du als Yoga Vidya Übungspodcast unter www.Podcast.Yoga-Vidya.de.

Du kannst diese Technik als eigenständige Meditationstechnik nehmen oder sie als Pratyahara-Technik zu Beginn der Meditation nutzen. Setze dich hin, atme ruhig und konzentriere dich auf den Körper und auf die Verbindung des Körpers in alle Richtungen. So dehnst du deine Astralenergie, deinen Astralkörper aus und spürst dich weit und verbunden. In diesem weiten und verbundenen Gemütszustand fällt es leicht, zu meditieren, was auch immer für Technik du nutzt. Es gibt übriges auch eine Ausdehnungstiefenentspannung und weitere Tiefenentspannungstechniken über das Fühlen, in der auch die Ausdehnung geübt wird.

Du spürst deinen Körper, du spürst den Raum um deinen Körper, du spürst die Verbindung zwischen Körper und Raum und dann fühlst du dich ausgedehnt und bist sofort in einem feinstofflichen Bereich. Das kannst du sogar mit jeder Asana üben. Patanjali hat ja auch über Asana gesagt: „Eine Asana wird gemeistert durch das Loslassen von Verspannungen und Konzentration auf das Unendliche.“ Diese Verbindung zwischen Körper und Raum ist wie der Übergang der Meditation auf das Unendliche. Du spürst deinen Körper, du spürst den Raum darum, du spürst die Verbindung zwischen Körper und Raum, du fühlst, wie du dich ausdehnst, wie du immer weiter wirst und du folgst diesem Gefühl der Ausdehnung und des Weiterwerdens zum Unendlichen.

Lokah Samasta Sukhino Bhavantu – Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga-Vorträge als mp3

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Tags: Patanjali, Wirklichkeit, dhyana, entspannung, innere, kommunikation, stress, tiefenentspannung, unruhe, vata

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