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om namah shivaya,
ich habe eine TN die Epilepsie hat. sie nimmt ihre Medikamente dafür. zuerst habe ich eine Anamnese mit ihr gemacht und ihr vorgeschlagen eine einzel Stunde erst zu machen. Sie hat das abgelehnt und wollte lieber in die Gruppe mit machen. die Anfänger - kurs hat sie sehr gut mit gemacht. danach hat sie lange pausiert ohne dass sie Kontakt mit mir aufzunehmen. jetzt hat meine sanfte mittelstufe angefangen und sie ist wieder dabei. sie hat mich informiert dass sie neue Medikamente bekommen hat deshalb die lange Pause. ich mache mir trotzdem grosse Gedanken über die TN dass sie mittendrin bei der Übung plötzlich ein Anfall bekommt. was meint ihr dazu? ich wurde mich sehr freuen auf euren Feedback.
om shanti,
kalyani

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Lasse dir von ihr ein ärztliches Attest über aktuelle Sportgesundheit ausstellen, so bist du abgesichert und hast gleichzeitig auch die Kontakte zum behandelndem Arzt , den du im Ernstfall gegebenenfalls auch zu Rate ziehen kannst.
Und befrage Sie zur Herkunft und zum Schwergrad ihrer Epilipsie - da gibt es große Unterschiede.
Dann vertraue auf die kosmische Führung - die Teilnehmerin muß das auch - tagtäglich....ihr ganzes Leben lang.
Falls die Teilnehmerin tatsächlich einmal einen Anfall in einer deiner Stunden hätte, was nach meiner Erfahrung eher unwahrscheinlich ist, solange die Patientin medikamentös eingestellt ist, achte darauf, ihren Kopf seitlich zu legen, sodaß keine Erstickungsgefahr besteht. - im grunde sind dabei alle Hinweise zu beachten, welche wir auch im 1.Hilfe-Kurs (Ohnmacht etc.) lernen - und rufe den Notarzt.

Herzliche Grüße
Monika Adele Camara
Yogalehrerin und Weiterbildungsreferentin im BYV
www.facebook.com/Afrikuco Institut

Das ist unbedingt mit dem behandelten Arzt und Ihr abzuklären, mehr kann man dazu nicht sagen, alles andere ist......

Hab vor allem keine Angst!
Sollte es dennoch passieren, denjenigen so schützen dass er sich selbst nicht verletzen kann. Was in einem Yogaraum normalerweise nicht vorkommen kann.
Z. B. Treppen, harte Gegenstände oder Möbel an die der Anfällige sich stossen könnte.

Liebe Rosalinda,
meine Studienkenntnisse dazu sind,

dass Anfallserkrankungen (zB die Epilepsie) zu den Kontraindikationen aller Entspannungsverfahren zählt.
Da die hirnelektrischen Aktivitäten bei Entspannungsverfahren ähnlich sind wie im Einschlaf- und Aufwaschstadium.
Hier besteht ein besonders hohes Risiko für einen Anfall
(zB wenn Person eingeschlafen ist, kann bei Rücknahme ein Anfall ausgelöst werden).

würde ich persönlich mit der Person abklären. Evtl. den Arzt einbeziehen und mal mit "Antennen" vorher fragen um welche Tageszeiten die Anfälle häufiger kommen und dann mit dem Risiko rechnen oder die Sache von mir schieben.

Weiß nicht in wiefern der Arzt was dazu sagt. Ist dann eben auch oft Frage der Sache wieviel Meinungen, welcher Ärzte eingeholt werden.

Prinzipiell ist eine zuwenig und die vom Neurologen wichtet mehr wie die vom Hausarzt ....

Auch wichtig zu wissen was in akuten Krisen- / Anfallsituationen zu tun ist.

wenn das alle geklärt ist und die Person sehr gerne trotz der Risiken weiter machen möchte bist du recht "save".
viel Erfolg

Licht und Liebe *

Lisi

om namah shivaya
ich möchte bei Euch allen bedanken für euren guten Feedback.
om shanti,
kalyani

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