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Om namah shivaya, ihr Lieben,

habt ihr euch mittlerweile einen persönlichen Übungsplan erstellt (auf dem Vordruck aus dem Gruppenarchiv)?
Wie sieht eure tägliche Praxis aus? Oder praktiziert ihr eher "planlos"?
Wichtig ist jedenfalls die Regelmässigkeit.

Om shanti und liebe Grüsse von ramani

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Om Namah Shivaya!

@mk - ich bin Deiner Meinung!

@mandalasa - die konkrete Antwort auf Deine Frage gerne gelegentlich mal per Skype Telefonkonferenz. Ein derart komplexes Problem an einem konkreten Fall anderer ForumsteilnehmerInnen offen zu diskutieren, wäre nicht in Ordnung. Es ließe sich auch nicht pauschal mit ja oder nein beantworten.

Om Shanti Olaf

Hari Om,

herzlichen Dank für eure Antworten.
@Olaf: Na, ob das so wirklich alles richtig ist, da bin ich mir eben nicht ganz sicher. In meinem Alltag ist mein Sadhana zwar mittlerweile sehr sattwig. Doch das war nicht immer so. Die Praxis kann auch sehr wohl rajassig sein. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Früher habe ich leider mal sehr rajassig praktiziert und dass ist dann ja auch nicht ohne Folgen geblieben. Heute mache ich sowas gottseidank nicht mehr.
@Babette: Ja, ist zwar ´ne schöne Sucht und auch nicht zu vergleichen mit anderen Süchten, aber es ist nicht immer so einfach, wie es scheint.
@mk: dein Beitrag hat mich ganz besonders gefreut :)
Da finde ich mich wieder......
@mandalâsa: ja, es gibt da eben sehr vieles zu bedenken. Und ich danke dir ganz herzlich, dass du mir die Möglichkeit gibst, alles mal zu überdenken und zu reflektieren.
Manchmal bin ich mir eben nicht ganz sicher, ob einiges von meiner täglichen Praxis schon zu einer Art Zwangshandlung geworden ist. Meine Pflichten erledige ich schon noch und es leidet auch eigentlich keiner wegen meiner ausgedehnten Praxis. Deshalb stehe ich ja morgens recht früh auf und beginne rechtzeitig.
Da mein Sohn nicht mehr zu Hause wohnt und mein Mann oft die ganze Woche weg ist habe ich da ja auch viel Freiheiten und meine nötige Ruhe zum Praktizieren. Und wenn die Familie dann mal zu Hause ist, schränke ich meine Praxis auch etwas ein. Wenn es dann mal völlig anders läuft, wie z.B. jetzt während unserer Weiterbildung, dann versuche ich es zwar anzunehmen, aber das fällt mir dann sehr schwer. Nein, leiden tue ich darunter nicht wirklich, auch wenn es vielleicht so schien. Es kommen dann nämlich mehrere Faktoren zusammen, die ich mal in Kürze versuche zu beschreiben. Zum einen bin ich sehr viel Bewegung und auch intensiven Sport gewohnt, was dann von einem auf den anderen Tag erstmal vorbei ist. Anstrengender Sport und auch anstrengende Asanas verhelfen mir zu guter Erdung. Wenn´s plötzlich wegfällt kommt es irgendwie zu einer Art Bewegungsdrang, was wiederum dazu führt, dass auch der Geist unruhig wird. Normalerweise habe ich in meinem Alltag den nötigen Ausgleich durch mind. eine längere Tiefenentspannung und 3 mal täglich eine längere Meditation. In BM habe ich dann nur eine kurze Tiefenentspannung und 2 mal täglich 20 min. Meditation. Das ist mir viel zu weing. Jetzt kommt noch eine etwas andere Ernährung dazu (ich esse in BM immer ziemlich viel Obst und Rohkost, zuhause nicht so), wobei ich dann sehr schnell beobachten kann, dass es zu einer Verschiebung der Doshas kommt. So etwa nach 2-3 Tagen geht das Vata dann stark nach oben, was nicht gerade förderlich ist in der Situation, da mir ja ohnehin schon die Erdung fehlt. So hängt halt alles miteinander zusammen und greift ineinander.
Was mir auch immer nicht so gut bekommt, ist das viele Sitzen auf dem Boden. Wenn ich so viele Stunden sitzen muss, und das nicht gewohnt bin, kommt es dann auch mal zu körperlichen Beschwerden, wie Knie und Rückenschmerzen, was ich zu Hause gar nicht kenne. Wenn ich mal nachrechne, wie viele Stunden wir da gesessen haben in den Vorträgen und Workshops dann waren das bis zu 9,5 Stunden (wenn nachmittags auch Workshop war und keine Y.stunde). Das ist sehr viel, finde ich.
Ich bin ja noch 2 Tage länger geblieben und konnte dann als Individualgast etwas anders praktizieren. An den Tagen bin ich dem gefolgt, was mein Körper-geist-komplex wollte. Erst brauchte ich noch eine fordernde Y.stunde, dann bin ich vollkommen zur Ruhe gekommen, habe mich oft zurückgezogen und sehr lange meditiert. Am nächsten Tag hatte ich noch nicht einmal Lust, eine Hathayogastunde zu besuchen (seeehr ungewöhnlich für mich). Wollte nur noch meditieren, weil ich genau das gerade brauchte. Ich war dann am Abreisetag wieder völlig ruhig, ausgeglichen und vollkommen zufrieden. Auch meine Rücken- und Knieschmerzen waren vollkommen verschwunden.
Jedenfalls merke ich immer wieder, dass es mir super gut geht, wenn ich meinem Rhythmus folge.

Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen und freudevollen Tag.
Om shanti und lichtvolle Grüsse von râmanî

Hari Om liebe मन्दलास,

ja, das ist besonders wichtig, dass alles Sadhana immer sattwig ist. Und später soll man dann auch Sattwa transzendieren...
Was ich auch besonders wichtig finde, ist, bei allem, was man tut, egal was, sein ganzes Herz hinein bringen. Nichts nur halbherzig machen. Alles mit viel Bhakti. Dann wird eigentlich alles zu Sadhana.
Wenn ich mal nicht ganz so viel praktizieren kann, wie ich eigentlich möchte, bringe ich Yoga immer wieder in meinen Alltag. Z.B. mit Mantrasingen, wann immer möglich, oder auch geistiges Japa.
Und es gibt noch sooo viel mehr, was man machen kann. Und manchmal ist das sogar wirkungsvoller, als die täglichen Asanas.
Om shanti und segensvolle Herzensgrüsse von râmanî

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