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Om namah shivaya, ihr Lieben,

habt ihr euch mittlerweile einen persönlichen Übungsplan erstellt (auf dem Vordruck aus dem Gruppenarchiv)?
Wie sieht eure tägliche Praxis aus? Oder praktiziert ihr eher "planlos"?
Wichtig ist jedenfalls die Regelmässigkeit.

Om shanti und liebe Grüsse von ramani

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

tik, tak, tikke, takke, tik, tak - alles im Gleichklang und in harmonischen Rythmus.... einatmen, ausatmen... fast genauso regelmaessig!

Und nicht immer genau nach Plan, eher nach "Lust und Laune" (habe persoenlich auch keinen Bock auf wiederhol, wiederhol wiederhol - Routine..)... hat auch nicht Jede/r immer/taeglich die Zeit fuer einen bestimmten, festgelegten Ablauf - ansonsten die "grosse Runde"!

hari bhol!

Hört sich doch schonmal gut an. Egal, was du an spiritueller Praxis machst, wenn´s auch nur wenig ist, hauptsache regelmässig. Und nichts verschieben auf morgen oder übermorgen.....(im Geist höre ich Swami Vishnu sagen: Do it NOW!....or better: do it yesterday!!!)
Hari om shanti und freudevolle Inspiration bei eurer weiteren Praxis,
liebe Grüsse von ramani

Oder: "stay centered!" Hat oberste Prioritaet, vor allem Anderen! ;-)

Kriya and Kundalini, Swami Satyananda Saraswati
" Kriya yoga is the ultimate practice in tantra. Once you start practising it, you don't have to continue with asanas, pranayama and so on. You have to make classifications in the practices of yoga. Even as you go to primary school to learn the alphabet and small words and sentences, you then learn geography, history, mathematics, etc. If you continue your education at university, you may study science or medicine. But are you still going to read the books you read in primary school and study everything you have already learned? No, every act of learning is a preparation for the future. So it is not wise to practise all forms of yoga. You have to arrange all the systems of yoga into grades and gradually transcend them all."

Om Namah Shivaya!
Ja, Satyananda hat die wichtigsten 20 Kriyas aus den 76 Kriyas des Tantra zusammengestellt. Wenn diese beherrscht werden, übt man ausschließlich diese Kriyas, was ca. 2 - 2 1/2 Stunden täglich in Anspruch nehmen soll. Zuvor sind vorbereitende Übungen und viel Hatha Yoga erforderlich. Dazu zählt eine Ernährungsdisziplin, bei der dann mit den kleinen Sünden (s. Gruppe Kundalini Yoga) Schluss sein muss.
Satyananda meint, dass diese 20 Kriyas die wahrscheinlich wirkungsvollste Methode für eine systematische Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins bieten, die jemals entwickelt wurde.
Om Shanti Olaf

Namasté,
Also ich bin keine große "Planerin". Meine Yoga-Praxis ist ziemlich spontan. Ich kann eigentlich meinen Tag nicht aufteilen auf Yoga und Nicht-Yoga.
Ich will mich in jedem Moment so fühlen, dass ich am richtigen Ort und zur richtigen Zeit bin.
Geist immer ruhig und aufmerksam halten, in den Körper hineinhören und das machen, was man gerade braucht. Natürlich eine Portion Disziplin ist dabei wichtig, auch beim Essen.
Manchmal mag ich Asanas dynamisch und fließend, manchmal lange haltend und meditativ.
Meditieren kann man auch beim Putzen (allerdings ist mir einmal passiert, dass ich dasselbe Fenster zweimal geputzt habe, und das andere überhaupt nicht. Also solche Meditation kann auch Nachteile haben). Und während einer Zugfahrt mache ich einen Sonnengruß nur in Gedanken. Es wirkt auch!
Wenn Zeit ich dazu habe, gehe ich eine Stunde stramm marschieren. Mache kleine Pause bis sich mein Atem beruhigt hat und dann ich ein wenig Pranayama (im Stehen geht's doch auch oder?)

Und wie Recht du hast, liebe Ramani: do it NOW. Das schreibe ich mir gleich auf!
Om Shanti
Herzlichst
Babette

Ich denke, bei jedem wird wohl die tägliche Praxis anders aussehen. Alle Menschen sind ja nun auch verschieden (hier auf der relativen Ebene......auch wenn wir auf der höchsten Ebene EINS sind).
Bei mir beginnt die Praxis sehr früh am Morgen (Pranayama, Asanas, Meditation) und hört eigentlich den ganzen Tag nicht auf.....ich baue Yoga überall in meinen Alltag ein. Und Sadhana Chatustaya ist ein wichtiger Teil meines Alltagsyogas.
@cosmodeva: sehr schöner Artikel! Danke dir. Das bringt einen auch mal dazu, die eigene Praxis immer mal wieder zu hinterfragen. Ist das, was und wie ich es praktiziere zur Zeit wirklich sinnvoll, oder sollte ich mal etwas ändern? Es ist ja auch wichtig, dass die tägliche Praxis kein blosses mechanisches Ausführen wird, weil das tägliche Praktizieren nur zu einer Gewohnheit geworden ist. Am besten ist man immer mit ganzem Herzen dabei, egal, was man praktiziert.
@Olaf: welche 20 Kriyas sind das?

Hari bol,
herzliche Grüsse von ramani

Om Namah Shivaya!
Liebe Ramani, es bringt nichts, wenn ich jetzt die 20 Kriyas aufzähle, die zudem teilweise noch etwas unterschiedlich - zu dem wie wir es kennen - ausgeführt werden. Zuvor sind 8 Monate vorbereitende Übungen erforderlich. Danach befasst Du Dich eine Woche ausführlich mit 1 Kriya und nach einer Woche nimmst Du die nächste dazu. Die erste Kriya ist Viparita Karani Mudra, die zwanzigste ist Dhyana. Um mit dem Kriya Yoga zu richtig zu beginnen, brauchst Du also über 1 Jahr Vorbereitungszeit. Zuvor hast Du bereits intensiv Hatha Yoga praktiziert. Satyananda betont, dass ein Lehrer/Guru unbedingt erforderlich ist. Dennoch gibt er zu allem konkrete Anweisungen. Alles ist im Buch Kundalini Tantra zu finden. Da etwas aus dem Zusammenhang gerissen zu posten, halte ich in einem offenen Forum für nicht gut!
Om Shanti Olaf

Ja, ist schon klar. Danke dir, Olaf. Ich werde mir das Buch mal anschauen.
Hari Om shanti,
ramani

@ haripriya-ramani: "Sadhana Chatustaya" hoert sich wild an, so gut wie das ist was sich hinter den 2 sanskrt. Begriffen verbirgt ist... fuer interessierte die nicht wissen was... jedoch recht nutzlos!

Der Rest ist mit "viele Wege fuehren nach Rom" gleich zu setzen, da letztendlich eben Alles EINS ist, ob der Adept nun raja, hatha, kriya, karma, bhakti, jnana, schwarzen oder weissen tantra oder xyz yoga uebend ausfuehrt oder buddhistische Wege wie anapanasathi (anapanasmrti) und vipassana (vipasyana), tanden, dzog-chen, zen-methode etc.

Alles andere wuerde heissen u.A. sri krshna in der gita, oder gautama buddha's Lehre z.B. in der satipatthana sutta, oder der anapanasati sutta, wie auch unzaehlige, diesbezuegliche Aussagen in anderen Schriften (upanischaden) und "Erleuchteter", auch die grundlagen der sufi, wie auch die der Christen, von anderen sogenannten "Naturreligionen" und deren lehren, Schamnimus etc. zu widerlegen und das duerfte wohl von Anbeginn ein recht aussichtsloses Unterfangen darstellen!

Ich denke, das schon der Versuch, der dahin aufkeimende Gedanke, der Wunsch danach, regelrecht nach einer gruendlichen Untersuchung schreit!

'na iti, na iti" - oder "neti, neti" - "nicht dies, nicht das"!

"Moegen ALLE Wesen gluecklich sein!"

Ich wuensch ALLEN viel Spass, gutes Gelingen und die Kraft, auf ihrem Pfad unermuedlich, fest entschlossen fortzuschreiten !

- ॐ -

Prana vai satyam, tesam esa satyam

- ॐ -

Ja, mk, da hast du wohl Recht. So ist das.
@Babette: klar geht Pranayama auch im Stehen. Kannst es auch im Kopfstand machen. Ist auch mal ´ne tolle Erfahrung.
Om shanti, Licht und Liebe,
ramani

Liebe ahripriya-ramani,

wie du sicher weisst geht es nicht darum Recht zu haben, sondern um Aufklaerung!

Und sicher geht "pranayama" in ALLEN Lebenslagen, denke das dies auch das Ziel ist!

hari bhol!
haripriya-rāmani sagt:

Ja, mk, da hast du wohl Recht. So ist das.
@Babette: klar geht Pranayama auch im Stehen. Kannst es auch im Kopfstand machen. Ist auch mal ´ne tolle Erfahrung.
Om shanti, Licht und Liebe,
ramani

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