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Hallo ihr lieben:-)!

Ich bin neu hier:-)! Gibt es Beiträge oder Vorträge zum Thema Yoga und Kindererziehung. Würde das Thema mal gern aus spiritueller Warte aus betrachten.

Vielen Dank für Eure Antworten
Bianka

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Hallo, schau doch mal nach in der Kinderyoga Community http://www.kinder-yoga.cc oder auch in der Kindergruppe hier http://mein.yoga-vidya.de/group/kinder

Eventuell hilft es auch, eine konkrete Frage zu stellen, hier oder in der Kinderyoga Community oder Kinderyoga Gruppe.

Liebe Grüße
Sukadev
siehe www.info-kinderyoga.de

Herzliche Grüße

Wolfgang Richter
Vielen Dank für Eure Antworten:-)!

Ich habe heute noch einmal darüber nachgedacht, was ich genau wissen möchte. Meine Kinder sind selbst noch zu klein um Yoga zu praktizieren ( 3 1/2 und 1 Jahr). Trotzdem Dank für den Link.

Ich glaube unter den spirituell praktizierenden Menschen sind viele Eltern dabei. Die Frage ist, welche Aufgabe haben wir dabei die Kinder großzuziehen. Wie vermittle ich ihnen Spiritualität ohne sie in eine Richtung zu schieben? Wie werde ich der Verantwortung gerecht? Und wie gehe ich mit meinen eigenen Emotionen um (z.B. Wut oder Agressionen in Ausnahmesituationen)? Und auch mit denen meiner Kinder?

Ich glaube ich bin da schon auf einem guten Weg. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ihr mir passende Artikel oder Texte vorschlagen würdet. Und ein Podcast dazu wäre natürlich die Krönung:-)! Schließlich ist gerade Kindererziehung im Alltag bei sehr vielen spirituellen Menschen ein großes Thema und eine große natürlich zumeist freudevolle Herausforderung.

Noch eine Frage. Sukadev sagte schon mehrfach, das wir beim meditieren sitzen sollen. Leider komme ich dazu momentan in Ruhe nicht...da die Kleine mich nicht lässt. Eine der wenigen Möglichkeiten zu meditieren ist für mich mittags wenn die kleine schläft. Also meditiere ich neben ihr im Liegen, und es fühlt sich für mich sehr gut und tief an. Also, was sagt ihr dazu?

Viele Grüße und herzlichen Dank:-)

Bianka
Om namah shivaya, Bianca,
als einmal unsere Enkeltochter, 2 Jahre alt bei uns zu Besuch war, nutzten wir das schöne Wetter und machten mit ihre eine ganze Reihe Yogaübungen. Ganz spielerisch führten wir ihr sie vor und animierten sie, alles nachzumachen. Schau dir mal die Fotos auf meiner Seite an: http://www.kinder-yoga.cc/profile/Klaus
Das machte ihr einen Riesenspass wie unschwer zu erkennen, zumal sie sah, dass sie einiges viel besser konnte als ihre Großeltern (Zeh in den Mund stecken).
Jedesmal, wenn wir sie besuchen, fordert sie uns auf, mit ihr Yoga zu machen und wenn andere Kinder bei ihr zu Besuch sind, machen die natürlich auch mit.
Nur sollte man beachten, dass die Kinder alles alleine machen sollten so, wie sie es sehen und verstehen. So entwickeln sie sich eigenständig und bald üben sie auch selber, wie folgendes abendliche Telefongespräch zeigt:
Auf die Frage an den Vater, wie es denn der Kleinen geht, sagte er, ach die macht Rabatz. Und was rief sie aus dem Hintergrund? "Ich mache keinen Rabatz, ich mache Yoga!".
Viel Freude und Glück mit deinen Kindern.

OM OM OM

Klaus-Jürgen
Nochmal danke:-)!

Habe mir zwei Bücher zum Thema bestellt. Und zwar das mit dem Titel "Spirituelle Erziehung" und eins über Kinder von Osho:-)! Ich bin sehr gespannt. Was die Asanas für Kinder betrifft bin ich sehr interessiert, aber selbst noch ganz am Anfang. Bin noch auf der Suche nach einer Yoga-Gruppe in meiner Nähe oder spirituellen Menschen (hab hier leider noch nicht so viele kennengelernt). Aber da wird sich sicher noch etwas tun:-)! Ich fange erstmal sachte mit Meditation an und nach einer unglaublichen Bewußtseinserweiterungserfahrung in meiner heutigen Mittagsmeditation habe ich die Kinder auch gleich ganz anders betrachtet. Ich glaube ich sollte einfach konsequent weiter meditieren und dann bin ich auch im Umgang mit meinen Mäusen (noch) wesentlich geduldiger und liebevoller:-)!

Ich grüße Euch herzlichst
(und hoffe trotzdem noch auf einen Podcast zu diesem Thema:-) )
Bianka
Tach,

also ich halte nichts davon Kinder schon so früh oder überhaupt Kindern schon Yoga beibringen zu wollen. 1. weil sie noch mitten im wachstum sind und das auf längerer Sicht die Knochen verbiegen kann und somit am wachstum gehindert wird und 2. ist Yoga so was wie eine "Art Religion" ein Lebensstil das nicht auf Kinder abgewiegelt werden sollte jedes Kind sollte egal welche Religon Lebenseinstellung usw, sich dafür erst später entscheiden wenn es will und nicht in irgendwas hinnein gezwängt werden. Denn sie sind kleine freie Wesen, die wollen spielen und nicht das machen weil es die Eltern gerade gut finden.

Noch ein wunderschönes namsatétisches Wocheneinde, liebe Grüße - Susanne.
Hallo Susanne!

Was ist so schlimm daran, wenn Kinder ganz zwanglos und kindgerecht, spielerisch und altersentsprechend Yoga machen? Man kann Kinder in dem Alter ohnehin zu nichts zwingen, sie machen das, was ihnen Spaß macht, ansonsten werden sie auf "stur" schalten und das Mitmachen verweigern. Wenn sie es interessant finden, was Mama macht, werden sie es auch mitmachen wollen, da kannst Du machen was Du willst. Meine Kids sind beispielsweise schon im Kindergartenalter stolz wie Oskar mit Nordic-Walking-Stöcken (Boah, was haben die mich vielleicht genervt, bis sie welche bekamen!) durch den Wald gehüpft - immer im Hopserlauf, egal, wie sie sich bewegt haben. Sie fanden es toll, wie die Großen Nordic-Walken zu gehen. Wenn ich gesagt habe:"Wir gehen jetzt spazieren." fanden sie das nicht so interessant, wenn ich gesagt habe "Habt ihr Lust mit mir zu walken?" waren sie gleich mit Begeisterung dabei... Sie haben auch einen Flexi-Bar-Stab für Kinder bekommen, weil sie gerne mit mir den Stab schwingen wollten. Warum auch nicht? Aus meinen Kids sind starke, selbstbewusste Jugendliche geworden mit tollen Charaktereigenschaften, die sich sozial engagieren und sehr aktiv sind.... Gewalttätige Computerspiele, Alkohol, Drogen und so weiter stellen bei uns kein Problem dar (Zumindest im Moment noch nicht und wir hoffen, dass es auch weiterhin so bleiben wird!), dafür haben die Kids weder Zeit, noch Interesse, noch Lust...

Jedenfalls sind solche Dinge besser als die Kids vor dem Fernseher oder Computer zu parken!!!

Egal, wie eine Mutter lebt, die Kids bekommen es eh mit. Es wird sich entsprechend auf die Erziehung und den Lebensstil der Familie auswirken. Wenn die Kids im entsprechenden Alter sind, werden sie ihren Weg und ihre eigene Lebenseinstellung bekommen und ihren eigenen Lebensstil entwickeln. Und wenn das Kind starke Wurzeln hat (Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln steckt des Baumes Kraft!!!) und geliebt wird, wird es seinen Weg finden. Wir sind als Eltern nur Begleiter für eine kurze Zeit des Lebens unserer Kinder, die Erziehung sollte den Kindern Flügel geben und Hilfe und Unterstützung für die ersten Alleinflüge geben, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie losfliegen...

Namasté,

Petra
Hallo Eduard,

ich bin selbst mit Gameboy groß geworden, mir hats nicht geschadet aber großartig interessiert hats mich aber auch nicht (meinen Oper zur damaligen Zeit schon - aber das ist eine andere Geschichte.... ), natürlich finde ich es nicht gut wenn lauter Sofakartoffeln herrangezüchtet werden - aber ich finde das jeder das tun sollte was er für richtig hällt - und wenn die Kids meinen sie müssten nur den ganzen Tag zocken - that´s live !

liebe Grüße Susanne.
Hi Petra,

ich finde es halt nur nicht gut -das ist alles. Aber auch hier gilt das jeder das tun sollte was er für richtig hällt. Ich kenns hallt nur von anderen Glaubensgemeinschafften und co - die zwängen ihre Kids auch nur in viel zu enge Schuhe und deswegen reagier ich hallt schnell allergisch daruf wenn sich darüber erkundigt wie man Kindern noch besser seine Sichtweise näherbringen kann. Soll aber nicht heißen das ich Yoga mit einer Glaubensgemeinschaft vergleichen möchte.

Liebe Grüße Susanne.
Hallo Susanne,

ich war jetzt mit der gesamten Familie für 3 Tage "Wohlfühlwochenende" im Yoga-Vidya-Haus im Westerwald. Ich hatte die Familie angemeldet und damit auch etwas vor vollendete Tatsachen gestellt. Wenn ich vorher gefragt hätte, hätten wohl alle "keinen Bock" gehabt, wie das bei Teenagern in dem Alter eben so ist.Nach entsprechenden Gesprächen fuhren alle dann ohne Vorurteile aber mit ein paar Bedenken, dass es ätzend langweilig werden wird, hin. Wir hatten mit den Kids (zwischen 11 und 14 Jahren) dann dort viel Spaß und es hat den Kindern auch nicht geschadet, so wie ich es heute beurteilen kann. Unsere hyperaktive Pflegetochter war sogar in der Lage kindgerecht zu meditieren und hat mit Begeisterung Mandras gesungen. Ich denke, es hängt immer davon ab, wie man Kindern gewisse Dinge vermittelt. Unsere 13-jährige Janine war eigentlich ein absoluter Yoga-Gegner, sie war anschließend total begeistert von der Entspannung, den Massagen und von den schönen Yoga-Stunden. Unsere Große hat es wieder auf ihre Art genossen. Jonas und Saskia fanden das Kinderyoga cool. Wir hatten natürlich auch Glück mit dem Schnee und der traumhaft schönen Gegend, in der das Haus liegt. Sogar Yannik fand es gar nicht so schlecht, wie er gedacht hat...
Geschadet haben die Tage niemandem, außer vielleicht meinem Mann, der nicht mehr sitzen kann (wegen des vielen ungewohnten Sitzens auf dem Boden) und unter Muskelkater leidet (Er sitzt beruflich bedingt immer nur auf dem Stuhl oder im Auto.). Als wir Zuhause ankamen sangen die Kinder immer noch die Mandras, deren Texte sie sich alle gemerkt haben... Es gab einige Dinge, über die sie sich auch amüsiert haben, einige Dinge die etwas befremdlich waren. Man kann hier tatsächlich Vergleiche mit "Glaubensgemeinschaften" anstellen, die Gedanken kamen auch bei uns und den Kindern auf, worüber wir dann auch mehrfach sprachen. Aber wenn man sich als Eltern die Zeit nimmt, ihnen etwas zu erklären, ist auch das kein Problem. Gezwungen wurde niemand zu irgendetwas, an den Tagesablauf hielten sich die Kinder ohne Probleme, den hatte ich Zuhause ausgedruckt, so wussten alle, was auf sie zukommt. Und die Ruhe ohne Handy und (fast) ohne Computer tat allen gut.

Es war einmal eine andere Art als Familie Zeit miteinander zu verbringen. Ich kann es nur empfehlen. Ohne Zwang mit viel Spaß natürlich... Und nun liegen alle fünf im Bett und freuen sich darüber, dass sie morgen früh ausschlafen können :-) Noch zwei Tage Ferien in Rheinland-Pfalz!

Man sollte immer mit offenen Augen durch die Welt laufen, offen sein für andere Dinge, und das Beste für sich selbst herausziehen... Das ist eigentlich das, was ich meinen Kindern vermitteln möchte! Ohne enge Schuhe, im Gegenteil. Sie sollten alle möglichst hohe Boots tragen (wie unsere Jacqueline) mit ganz vielen Ösen zum zuschnüren, damit man möglichst viele Möglichkeiten des Schnürens hat und sicher durch das Leben laufen kann...

Namasté,

Petra
Tach, Petera.

Ich sprche ja nicht von einma (obwohl das denke ich auch schon zu viel ist) sondern von immer und ständig. Kann aber durchaus sein das ich in dieser Beziehung ein gebranntest Kind bin , weil ich schon so vieles erlebt habe bei den Katholiken, Zeugen Jehovas sowie bei den Freichristen wie auch bei meinem kurtzzeitigen Ausflug in die Welt der Moslems.

In disem Sinne nichts für ungunt und vielen Dank für Deinen ausführlichen Berricht. Vielleicht liesst man sich mal wieder bzw. schreibt sich mal wieder.

Alles Liebe, Namsté. Susanne.

Hallo Ihr lieben:-)!

Danke für Eure Antworten:-)! Es ging bei meiner Frage nicht darum ob und wann Kinder Yoga machen sollten. Es ging eher um Kindererziehung...also meine Verantwortung und meinen Einfluss...

um die Frage anders zu formulieren...wie beeinflußt die yogische Sichtweise Eure Kindererziehung? Wie geht ihr mit Wut, Aggressionen, Jammern etc. um...also da meine ich Eure und die Eurer Kinder...

Ich lese gerade ein Buch über spirituelle Kindereziehung...bin einerseits mit dem Autor ganz konform (er empfiehlt zb. längeres Stillen und Familienbett, was in unserem Land nicht sehr üblich ist)...an einigen Stellen finde ich ihn etwas weltfremd...vielleicht muss man da tatsächlich in einer eigenen abgeschotteten Kommune leben:-P

die Frage ist also...wie geht es richtig und zwar hier in unserer Welt?

Viele liebe Grüße
Bianka

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