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Hallo liebes Forum,

Könnt ihr mir Tipps geben?
Häufig im Alltag ziehe ich unangenehme Situationen folglich an. Das sind halt Situationen in denen Menschen tatsächlich negativ mit mir umgehen oder auch mich anpöbeln. Gut ich lebe in Berlin-

Ich dachte mir so.. der Mensch zieht an was er aussendet, also möchte ich innerlich arbeiten. Ein Asana, Mudra oder Meditation die mich innerlich stark werden lässt, in mir ruhen, vertrauen finden.
Also möchte ich mittels Yoga meine psychischen Kräfte stärken.

Könnt ihr mir Tipps geben?

Bhairava

Tags: Kraft, Schutz, Yoga

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo Bhairava,
das Problem kenne ich gut und sicher haben das viele. Ich finde es mutig, das Du Dich damit auseindersetzt.

Ich finde es vollkommen richtig sich klar zu machen, das wir das empfangen, was wir ausstrahlen.
Stell Dir vor Du bist frisch verliebt, da wirst Du kaum jemand begegnen, der Dich grimmig anschaut. Warum wohl ?

Die Lösung liegt sicher nicht darin, noch stärker werden zu wollen, sondern weicher zu werden. Mitgefühl und Selbstliebe zu entfalten. Nachsicht mit einem selbst und mit anderen zu fördern.

Ansatzpunkte gibt es viele. Durch den Integralyoga, der bei Yoga Vidya praktiziert wird, hast Du mehrere Möglichkeiten:

- Meditation: Herzensgüte (gib es auch Videos dazu)

- Asanas: die 12 Grundstellungen mit Sonnengruß, Pranajama (Wecheselatmung), Tiefenentspannung hintendran - Videos gibt es auch viele dazu. Ich empfehle das ganze Programm 1 x die Woche und täglich drei Übungen, welche Dir am meisten den Prozess unterstützen. z.B. Heldenstellung, Drehung, Umkehrstellung

- Raja: den Geist beobachten, Die Dinge hinterfragen: "bist Du sicher dass es wirklich zu 100 % so ist, wie Du gerade glaubst?"

- JanaYoga: Gehe der Frage nach: "Wer Bin ich wirklich?", "Was will ich wirklich?"

- KundaliniYoga: Hier reta ich zur Vorsicht, da die Energiearbeit von einem erfahrenen Yogalehrere begleitet werden sollte. Aber 10 Minuten Wechselatmung am Tag gleicht sehr viel aus und bringt Ruhe. Hinterher lääst es sich sehr gut Meditieren.

-Karmayoga: selbstloses Dienen. Jeden Tag eine gute Tat, aber so, das es der andere nicht mitbekommt, das es von Dir
ist - das hilft aus der Ich-bezogenheit heraus zu kommen.

- Mantra: teste hier verschiedene und wiederhole sie besonders, wenn Dein Geist Dich nervt. Gute Erfahrungen gibt es mit "OM", "Om Namo Bhagavate Vasudevaya" - hier kommt auch mehr Lebensfreude wieder.

- Mutra: selber testen hat mir geholfen. Gern bei mir Zeigefinger gegen Mittelfinger - kann sich aber auch ändern.

Mir war wichtig, sich nicht vom Leben zurückzuziehen. Driin bleiben und Selbstbeobachtung.

Solltest Du mal eine Auszeit brauchen um tiefer in die Praxis zu kommen, kannst Du in einen der vier Ashrams fahren um auch als Mithelfer dort Deine Praxis zu vertiefen und zur Ruhe zu kommen und mit gleichgesinten darüber reden zukönnen.
Der Impuls muss aber von Dir ausgehen.

Und: immer schön am/ imLeben bleiben !

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.
Liebste Grüße und gutes vorankommen
Nanda
:)

2. Übungen für Positive Energie

Frage:

Gibt es beim Yoga eine Schutzhaltung um sich vor negativen Energien und Einflüssen zu schützen?

Antwort von Sukadev:

Ja, es gibt einige Yoga-Techniken, um sich vor negativen Energien und Einflüssen zu schützen. Grundsätzlich gilt:

1. Wenn wir selbst stark sind, werden wir so schnell nicht von außen beeinflusst.

2. Wenn wir auf höhere, lichtvolle Energien eingestimmt sind, können negative Energien uns wenig anhaben. Es ist so wie beim Radio: Man empfängt das, worauf man eingestimmt ist.

3. Wenn wir Gedanken des Wohlwollens aussenden, dann strahlen wir Licht aus wie die Sonne. Dann kann Negatives uns nicht berühren. Welche Macht hat die Dunkelheit über die Sonne?

4. Wenn wir Negatives spüren, Leiden, Depression, Ärger, Agression , Angst, dann sollten wir uns damit nicht identifizieren. Man kann sich bewusst machen, dass man solche Energien spürt, ohne dass es in einem Spuren hinterlassen muss. Es ist so, wie wenn man schöne oder hässliche Dinge sieht. Man kann es (bis zu einer gewissen Grenze) beobachten. Ebenso wird man, wenn man viel meditiert oder Yoga macht, sensibler werden und so Diverses spüren. Man muss das als Wahrnehmung erkennen und nicht als eigene Emotion.

Folgende Yoga Techniken gibt es unter anderem:

1. Vira Bhadrasana (Held), Shalabhasana (Heuschrecke), Baum, Handstand etc. stärken das Selbstbewusstsein und machen unabhängig von Fremdenergien. Es ist insbesondere sehr hilfreich, täglich den Helden (Vira Bhadrasana) zu üben Genauere Beschreibungen unter

Virabhadra
Heuschrecke-Shalabhasana
Vrikshasana
Handstand
Asanas-ihv

2. Tiefe Bauchatmung hilft, sich zu zentrieren.
Mögliche Varianten sind
- Gelassenheitsatmung
Newsletter_29
- Stehende Energetisierungs-Übung Newsletter_27
- Energie-Atem
Newsletter_25

3. Wohlwollen üben:

Inneres Lächeln:
Newsletter_26
Liebevolle Güte:
Newsletter_30

Mantras für den Weltfrieden: Newsletter_45.html

4. Sich zum Göttlichen öffnen:

- Gebet
- Ein Bild eines Meisters visualisierenMeister2
- Ein Mantra wiederholen, z.B. Om namo Narayanaya

Ein besonderes Schutz-Mantra zum Lösen von allen Fremdeinflüssen und Negativitäten ist folgendes Mantra:

Krishna Krishna Mahayogin Bhaktaanam Abhayamkara Govinda Paramaananda Sarvam Me Vasha Manaya

gefunden: http://www.yoga-vidya.de/Fragen-an-Sukadev/FragenA.htm

http://mein.yoga-vidya.de/xn/detail/2029221:Comment:465107

danke für eure Antworten! Die helfen mir sehr.


Es scheint in meiner Ausstrahlung un Anziehungskraft einfach inne zu liegen,

Danke für eure Anregungen

Hallo Bhairava :-)

Was mir hilft:

Morgens, bevor ich in die Welt gehe, einmal "auf die Matte".
D.h., ob Meditation, Entspannung. Asanas, ... das kann ganz verschieden sein. Je nachdem, wie ich mich fühle, wie viel Zeit ich habe... Aber dann geht "der Yogi" in den Tag. das wirkt sich aus auf die Haltung - äußerlich wie innerlich - mit der du den Menschen und den Dingen begegnest.

Für mich das A & O: Bauchatmung. Sofort stehst du schon ganz anders und stehst damit den Menschen und den Dingen anders gegenüber.

Mudra: Zeigefinger an Daumen. das gibt mir Festigkeit.

Mantra: Ich habe zum Glück, dafür bin ich unendlich dankbar, vor vielen Jahren eines bekommen, das läuft immer durch, läuft immer unter-bewusst mit. Das gibt mir Verbindung zu Gott, zu dem weiten Raum, der in mir ist. Ich vergesse es ganz oft und wenn dann eine Situation eintritt, in der ich nervös, unsicher o.ä. werde, fällt es mir wieder ein. Dann sag ich es mir bewusst und es gibt mir Kraft und Ruhe.
OM NAMAH SHIVAY z.B. kann eigentlich nie verkehrt sein. Oder welches auch immer, du fühlst, welches gut ist für dich.
Auch hier, wie in der gesamten Yoga-Praxis: regelmäßiges üben. Auch wenn man sich am Anfang doof vor kommt, einfach immer weiter üben ;-)
Körper und Geist merken, was gut ist für dich. Was am Anfang Disziplin ist, wird bald zum wollen.

Ganz allgemein denke ich:
Praktiziere regelmäßig Yoga, möglichst jeden Tag wenigstens ein bisschen, und deine Ausstrahlung und Anziehung wird sich ganz von alleine ändern.
"Das beste Mittel im Kampf gegen das Böse ist Fortschritt im Guten." (aus dem I Ging)
Also weniger Re-Aktion oder gezieltes Für oder Gegen etwas, sondern sich "einfach" stur selbst weiter ent-wickeln, sich gar nicht um die anderen und um das Problem kümmern.
Bis sich das Problem irgendwann "ganz plötzlich" von selbst verflüchtigt hat und du weißt gar nicht, wie das wohl gekommen ist ;-)

Ganz Liebe Grüße und Alle Guten Wünsche für dich
von Ananda

Hallo,
mir ist aufgefallen das sich Bewusst werden, von sich selbst und seinem Alltag, zurück zukommen ins Hier und Jetzt, ebenso eine schützende Übung ist. Denn es erdet und zentriert. Es sammelt und lässt verwirrende unruhige Gedanken los.

Versuche es doh einfach mal damit zu lächeln, also lächelnd durch die Welt zu gehen. Ich habe damit sehr gute Erfahrung gemacht, oft lächeln andere auch zurück. Man wirkt nicht nur freundlicher und selbstbewusster, das Lächeln wirkt auch auf die eigene Psyche. Dadurch dass du die Lachmuskeln bewegst, denkt, dass die Psyche, dass es dir wohl gut geht und stellt sich auch um auf positiv und gut gelaunt.

Om Shanti Ursula

Es geht mir tatsächlich um Sicherheit. Ich gerate häufig in die Situation angepöbelt zu werden. Das passiert nicht weil ich unfreundlich bin und nicht lächle. Ich habe schon fasst das Gefühl das mich eine negative Aura umgibt oder es zu einem meiner Lebensaufgaben gehört, vielleicht auch zum Familien Karma. Hmm...
Lächeln ist ein Prozess indem das Gehirn positive Glückshormone aussendet.

Ich werde einfach in tiefer Meditation, Angst und dem Gefühl der Gefahr loslassen und um Schutz und Licht bitten. Dann ein paar Übungen des Vertrauens und des Selbst Respekt. In mir Selbst ruhen.

Ich ziehe mich auch zusammen wenn ich mich Unsicher fühle oder wenn ich Nachts die U-Bahn nehmen muss. Vielleicht ist das eine gute Beobachtung.

Yoga an sich soll mich auch Schützen vor falscher Ernährung, Gefühlen und Verhalten.

Bhairava

Genau in diese Richtung habe ich auch gerade gedacht. Es gehören schließlich immer zwei Parteien zu einem Konflikt, die eine die "angreift", und die andere, "die sich angegriffen fühlt".

Jemand der sich in die "Opferrolle" begibt, sich also als Opfer, hilfos und ausgeliefert fühlt, sendet oft durch seine Gestik, Mimik, seine äußere Erscheinung, also alles was Ravidas oben genannt hat, Signale aus, die andere als solche auch erkennen und so ein "leichtes Opfer" für ihre Aggressionen oder Überlegenheitsdemonstrationen sehen.

Durch seine eigene Einstellung kann man sich aus dieser Opferrolle herausbegeben, hier ein Artikel dazu, der die Zusammenhänge gut erklärt: Opferrolle Wenn man es nicht alleine schafft, sollte man sich Rat und Unterstützung bei einem Tharepeuten oder einer Beratungsstelle suchen.

Und wie Ravidas schon sagt: unangenehme Orte solte man natürlich nach Möglichkeit auch meiden......

OM Shanti Ursula



Bhairava sagt:

Es geht mir tatsächlich um Sicherheit. Ich gerate häufig in die Situation angepöbelt zu werden. Das passiert nicht weil ich unfreundlich bin und nicht lächle. Ich habe schon fasst das Gefühl das mich eine negative Aura umgibt oder es zu einem meiner Lebensaufgaben gehört, vielleicht auch zum Familien Karma. Hmm...
Lächeln ist ein Prozess indem das Gehirn positive Glückshormone aussendet.

Ich werde einfach in tiefer Meditation, Angst und dem Gefühl der Gefahr loslassen und um Schutz und Licht bitten. Dann ein paar Übungen des Vertrauens und des Selbst Respekt. In mir Selbst ruhen.

Ich ziehe mich auch zusammen wenn ich mich Unsicher fühle oder wenn ich Nachts die U-Bahn nehmen muss. Vielleicht ist das eine gute Beobachtung.

Yoga an sich soll mich auch Schützen vor falscher Ernährung, Gefühlen und Verhalten.

Bhairava



hmmm .... "angemacht" zu werden, in welcher Form auch immer, kommt manches Mal auch aus Neid ...


Ravidas ☼ रवि ☮ sagt:

@Ananda:

Kann man den Neid anderer steuern?

Diese Theorie macht die Sache ziemlich schwer zu handlen.

Om om om


Lieber Ravidas,

Ich will überhaupt niemanden versuchen zu steuern.
Ich find's einfach angenehmer, wenn jemand gegen mich geht, mir einfach zu sagen "der ist doch nur neidisch (weil ich ... so eine ruhige Ausstrahlung habe ... so gut aussehe ... so erfolgreich bin .... (bitte Zutreffendes auswählen)
:-)
Im Ernst: Ich gehöre zu denen, die gerne den Fehler bei sich selber suchen, sich hinter fragen.
Das finde ich im Prinzip auch gut und richtig. Doch zumeist suchen doch Menschen Streit, weil sie mit sich selber nicht zufrieden sind, nicht wahr?

OM Namah Shivay von Ananda

und ich gehöre zu denen die lieber einen Fehler bei mir selber suchen! Mir den Kopf zerbreche was ich bessern sollte. Allerdings kann ich nicht immer die Schuld mir selber geben!

Ich rede wirklich von anpöbeln und Drohungen. Es muss wohl eine Spirale entstanden sein, in der ich immer in alte Muster zurück falle. Durch Yoga wollte ich es einfach innerlich durchleuchten, Erkennen und diese Muster durchbrechen.

Ich dachte halt Yoga hat auch spirituelle Kräfte vielleicht baue ich mir einfach mal einen Schutzschild um mich herum! Oder komme zu Erkenntnissen, weshalb und wieso. Yoga verfolgt sicherlich höhere Ziele, doch auch Inder die ich kenne via Facebook oder hier in Berlin, erzählten das Yoga für sie auch ein Lebensretter ist, eine kleine Oase. Yoga muss auch etwas Praktisches haben.

Gruß

Ich habe ein paar Jahre Aikido gemacht.
(aufgehört, wegen Knie-Problem)
Dort habe ich viel gelernt "für's Leben".
Im Aikido geht es eher darum, Kampf zu vermeiden und das funktioniert mit der richtigen Haltung ganz gut :-)

Mich stört es auch nicht, wenn andere neidisch sind - wobei die Grenze zum - falschen - Stolz haarscharf sein kann.

Für mich erstrebenswert ist Güte.
- und selbst die kann manche Menschen auf die Palme bringen.
Das als Beispiel für: Versuche nie, es allen recht zu machen.



Ravidas ☼ रवि ☮ sagt:
Hallo Ananda,

so meinte ich es auch nicht. (das man andere steuert.)

Ich meine, man kann sich selber eher ändern als andere Menschen.

Wie soll man denn ändern, das andere neidisch sind?

Sich in Sack und Asche kleiden?

Oder klein und dämlich aussehen?

Das wäre nicht mein Ding.

Mich persönlich stört es nicht wenn andere auf irgend was an mir neidisch sind, betrachte ich als Kompliment.

Was tue ich wenn sie mich unfreundlich ansprechen?

Ich in 185 cm groß und war mal Meister im Vollkontakt-Kung Fu - kommt eigentlich sehr selten vor, doch es kam vor.

Es ist mir immer gelungen andere von dem Plänen, mich zu veletzen abzubringen.

Ich habe viele danach wieder getroffen und wir waren (fast) Freunde.

Im Prinzip könnte ich allen raten, die öfter komisch angequatscht werden eine Kampfkunst zu erlernen.

Die stabilisiernde Wirkung auf die Persönlichkeit ist sehr vielfältig, geistig und seelisch gewinnt man durch die Erweiterung der Möglichkeit, sein Leben zu gestalten.

Es gibt Kampfkünste mit starkem spirituellen Einflüssen und es gibt weniger spirituelle.

Om om om - Ravidas















Ananda sagt:


Ravidas ☼ रवि ☮ sagt:

@Ananda:

Kann man den Neid anderer steuern?

Diese Theorie macht die Sache ziemlich schwer zu handlen.

Om om om


Lieber Ravidas,

Ich will überhaupt niemanden versuchen zu steuern.
Ich find's einfach angenehmer, wenn jemand gegen mich geht, mir einfach zu sagen "der ist doch nur neidisch (weil ich ... so eine ruhige Ausstrahlung habe ... so gut aussehe ... so erfolgreich bin .... (bitte Zutreffendes auswählen)
:-)
Im Ernst: Ich gehöre zu denen, die gerne den Fehler bei sich selber suchen, sich hinter fragen.
Das finde ich im Prinzip auch gut und richtig. Doch zumeist suchen doch Menschen Streit, weil sie mit sich selber nicht zufrieden sind, nicht wahr?

OM Namah Shivay von Ananda

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