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Wenn ich mal zurückdenke, so hatte ich als Jugendlicher immer das Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht in dieses Land gehöre. 

Würde es mir helfen, wenn ich mich einmal in ein voriges Leben zurückführen lassen würde? Mich interessiert, wo ich gelebt hatte und ob ich besondere Talente hatte. Würde mir dieses Wissen helfen, oder könnte es mich vielleicht auch belasten?

Hat jemand hier schon positive oder negative Erfahrungen gemacht?

Om Shanti
Peter 

Tags: Rückführung

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Ich würde es einfach mal ausprobieren, wenn es Dich danach dürstet.
Es kann jedenfalls nichts böses mit Dir passieren - alles ist eh mitEINander verbunden und vielleicht bekommst Du für Dich genau die Antwort, die Du jetzt brauchst :-)
Hallo Peter,

hab "Rückführungen" bekommen. Besser gesagt, tiefere Einblicke.
Waren zwar nur immer Bruchteile, aber aufschlussreich. Hat ein
paar Fragen beantwortet, die so in mir schlummerten.
Wo komm ich her? Wo geh ich hin?
Die ewigen Fragen der Menschen halt ;-)

Lieber Gruß
Sabine

Lieber Peter,
Selbst, habe ich noch keine Erfahrung damit gemacht aber mehrere andere Personen aus meinem Bekanntenkreis.
die Aussage @Saradevi: "es kann jedenfalls nichts böses mit dir passieren......"

Wenn man sich innerhalb dieser Rückführung als Menschen wiederfindet, der man nicht sein will, oder in Situationen sieht, die einen vielleicht überfordern, kann es durchaus zu Krisen kommen.
Vor allem in der Zeit danach, ist es wichtig, dass jemand da ist, der einen auffängt und liebevoll betreut.
Ich habe Menschen gesehen, die an den Erlebnissen der Rückführung zerbrochen sind, und ihre Familien in Krisen kamen, in einem Fall sogar in eine lebensbedrohliche Krise.
Bei Familienaufstellung, bei denen es oft um "Ahnengeschichten" (Vergangenheit) geht, ist es auch sehr wichtig, es ernst zu nehmen und für den nötigen "Rückhalt" zu sorgen.

OM SHANTI
In Liebe für alle/s
miramuun

Liebe Sabine,

wie werden dir diese Fragen beantwortet "Wo komm ich her, Wo geh ich hin"?
Bitte, kannst du mir deine Erkenntnise mehr erleutern? Danke!

Liebe Grüße
Rafaela
Hallo Rafaela,

seit diesen Rückführungen weiß ich einfach, dass dieses Leben nicht mein einziges ist. Keine Ahnung mehr, sondern ein Wissen. Macht das alles aber nicht einfacher ;-)
Die göttliche Vorsehung hat bestimmt einen Grund warum wir uns nicht an vergangene Inkarnationen erinnern sollen.
Miramuun hat absolut recht. Wenn man für sowas nicht bereit ist, kann man daran zerbrechen. Man sollte der Person, die diese Therapie anwendet mit all seinem Herzen und Verstand vertrauen können. Diese Türen müssen auch wieder versiegelt werden, damit man auch mit diesen Erfahrungen sinnvoll arbeiten kann.
Viele sogenannte RF-Therapeuten knallen einfach rein und sind dann nicht fähig den Klienten aufzufangen. Man wird mit tiefen Erfahrungen konfrontiert. Ängste, Todeserfahrungen, Schmerzen..
Dann bleibt man irgendwie hängen und vergisst dass das Hier und Jetzt das Wichtigste ist.

Ich glaube es ist besser seine jetzige Bestimmung zu leben und das Beste daraus zu machen im Einklang mit den geistigen Gesetzen.

Und wie heisst es doch so schön:

"Ist der Schüler bereit, ist der Meister nicht weit!" :-)

@ Peter

Du musst Deinem inneren Krieger und der Person die die Rückführung macht absolut vertrauen können!
Dann ist sowas etwas sehr lehrreiches und auch sehr befreiendes Erlebnis :-)

Lieber Gruß und eine gesegnete nacht
Sabine
Liebe miramuun :-)

Nun ja, ist ja auch ein Einlassen auf sich SELBST und dass da nicht immer 'schöne' Dinge nach oben kommen oder Leben zu sehen sind, die einen schmeicheln, ist klar. Es ist schon auch ein sehr tiefes Erlebnis und Erfahrung. Genauso wie Yoga eine sehr tiefgehende Erfahrung ist, wenn man sich komplett drauf einlässt.

Wer einfach nur mal 'schauen' will und neugierig ist und sich nicht weiter öffnen will, sollte kein RF machen ... meistens kommt da dann eh nur Kauderwelsch raus.

Vielleicht sollte man auch mal Krise definieren...muss nicht immer negativ sein. Krisen sind für mich auch immer Chancen und Türen zu Räumen, die ich noch nicht kenne und gefüllt habe. Dass es natürlich schmerzt, weil das Annehmen, Erkennen und Loslassen nicht leicht fällt, ist natürlich klar.

Ich mache keine RF's mit Menschen, die nur aus Neugier schauen wollen. Aber Du hast schon Recht, es ist ein sehr tiefer Einschnitt ins Leben und kann Leben komplett in Krisen schicken ... allerdings ist diese Krise nur möglich, weil der Klient sowieso 'bereit' dazu ist, sonst würde nichts nach oben kommen, was man nicht sein will. Die Bereitschaft es zu sehen, war dann trotzdem da, obwohl sich das Ego vehement dagegen wehrt.

Allerdings ist es tatsächlich ein Unterschied, ob man eine Tiefenhypnose macht oder eben eine Einleitung in die Trance (Alphazustand), wo man noch alles 'unter Kontrolle' hat und raus gehen kann, wenn man will.

Ich würde niemals jemanden in einer Situation hängen lassen, die er/sie nicht will. Das kann sehr traumatisch enden und darum braucht man auch eine/n Rückführungsbegleiter/in, der/die viel Einfühlungsvermögen und Vertrauen ausstrahlt - auch später noch ansprechbar ist, wenn noch was nachfolgt.
Vertrauen ist sehr wichtig dabei :-)
Diese anderen Leben, die wir sehen, sind wir ja auch . All das ist nicht von uns getrennt. Und diese Erkenntnis allein kann schon Leben in Krisen schicken. Die Bereitschaft dazu, ein Thema zu sehen, war dann sowieso 'innerlich' schon da. Ob es jetzt durch eine Intensivwoche/WE mit Yoga raus kam, Meditationskurs oder RF ist hier gänzlich gleich-gültig, denn es bedurfte nur eines Ventils.

Und RF's sind, wie ich schon im anderen Thread von Peter über Samadhi schrieb, Einblicke in die anderen Leben, die nich linear gelebt werden und auch nicht getrennt von mir gelebt werden, sondern es sind Leben in EINem Moment gelebt und was wir dann sehen, sind gespiegelte Themen, die sich auf unser Jetzt, auf die Rolle, die uns ausfüllt gestimmt.

Vielleicht wollen wir was im Leben nicht sehen und es dann in einer RF auf eine dramatische Weise wieder zu sehen und das sehr heftig und mit vielen Emotionen ist dann eben nicht angenehm.

RF's sind auch ein Mittel der Traumabewältigung, allerdings würde ich das nicht ohne psychologischer Ausbildung vertiefen. Was ich aber auch im nächsten Jahr anhängen möchte. Ich möchte mich gern Yoga-, Gesangs- und RF-Therapeutin nennen und dazu möchte ich eine gute Ausbildung machen. Der Name Therapeut ist nicht geschützt, trotzdem bedarf er einer gewissen Verantwortung :-)
Lieber Ratna,

da stimme ich Dir gern zu. Egal, ob wir daran glauben, unsere Muster oder Karma aus einem vorherigen/anderen Leben mitgenommen zu haben, bleibt es doch immer im Jetzt. Und es ist immer eine Spiegelung unseres Selbstes - ob nun mit Rückführung oder ohne :-)

Liebe Grüße,

Sara
Hallo lieber Peter,

persönlich habe ich keinerlei Erfahrungen mit Rückführungen gemacht. Aufgrund Deines Postings habe ich mich aber gefragt, ob ich es machen würde, also wieder mal ein schöner Denkanstoß Deinerseits. ;)

Meine Antwort wäre eher Nein. Ich versuche mich auf den jetzigen Moment zu konzentrieren, mir bewusst zu machen, dass es nur diesen gibt, nur diese Gegenwart. Was bringen mir da Informationen aus einem früheren Leben, das ist Vergangenheit, unwiderbringlich vorbei. Natürlich würde auch ich gerne hören, dass ich mal etwas "besonderes" war, tolle Talente hatte ect., wer würde sich nicht darüber freuen? Nur sagt das wirklich etwas über MICH aus? Sind das nicht nur wieder Anhaftungen, Identifikationen und will ich nicht gerade die überwinden?

Fataler finde ich die Vorstellung, dass bei einer solchen Rückführung vielleicht heraus kommen würde, dass ich in einem früheren Leben mal etwas furchtbares getan habe. Wäre ich jetzt schon "gefestigt" genug um damit umgehen zu können, dieses anzunehmen ohne es zu bewerten? Was steckt da für ein Potenzial dahinter?!

Dieses Gefühl was Du beschreibst, aus der Jugendzeit, ich glaube das kennen viele. Gerade als Jugendlicher möchte man sich doch abnabeln, absetzen von der Allgemeinheit, anders sein. Wenn man dann noch ein sensibler Mensch ist, der sich viele Gedanken macht, über sich und die Welt, dann kommt so ein Gefühl von "ich gehöre nicht hierher" in einem auf. Vielleicht ist das eher so eine Art "erwachendes Bewusstsein", das einem sagen will, es gibt noch etwas anders im Leben. Aber das sind wieder nur Spekulationen.....;)))

Buddha bringt es für mich in diesen Zeilen auf den Punkt:

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere Dich nicht in der Zukunft.

Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen.

Das Leben ist hier und jetzt!



Ich wünsche Dir und allen anderen einen schönen Tag!
Om Shanti
Herzliche Grüße
Maria
Liebe Maria,

In Vorträgen von Sukadev hatte ich gehört, dass die eigene Persönlichkeit natürlich stark vom Elternhaus geprägt ist. Aber da gibt es auch immer wieder Dinge oder Fähigkeit, die kann man nicht in der Familie wiederfinden (Beispiel musikalisches Talent).

Wenn ich Sukadev richtig verstanden habe, dann sollte man ruhig einmal darüber nachdenken, ob man diese Fähigkeiten vielleicht aus einem früheren Leben mitgenommen hat.

Jetzt weiss ich aber leider gar nicht, ob ich vielleicht Talente in mir habe, von denen ich gar nichts weiss. Sie müssten vielleicht nur angestossen werden, damit ich sie vertiefen kann. Aber was schlummert in mir?

So hatte ich mir gedacht, wenn ich mich zurückführen lasse, so könnte ich mir vielleicht viele Wege ersparen, oder eben einen Weg gehen, den ich sonst niemals gegangen wäre (vielleicht auch, weil ich jetzt in einem anderen Land lebe als im vorigen Leben).

Ja, das können natürlich Anhaftungen gewesen sein oder wieder werden. Vielleicht bekomme ich aber auch einen Hinweis, dass ich mich mehr um eine bestimmte Glaubensrichtung oder etwas anderes feinstoffliches kümmern sollte ... ???

Das Wissen aus der Rückführung wollte ich ausschliesslich für mein "hier und jetzt" verwenden.

Sollte ich jedoch feststellen, ich war im vorigen Leben ein Schwerverbrecher, dann hätte ich sicherlich ein Problem mit dem ich nicht wüsste, wie ich damit umgehen soll und kann.

Dass man als Jugendlicher vielleicht häufiger den Gedanken hat: "ich gehöre nicht hierher" habe ich mir auch schon gedacht, aber ich wollte mal hören, was andere Yogis dazu sagen. Vielleicht haben andere diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht.

Om Shanti
Peter
> Wenn ich mal zurückdenke, so hatte ich als Jugendlicher immer das Gefühl, dass ich eigentlich gar nicht in dieses Land gehöre.
>
> Würde es mir helfen, wenn ich mich einmal in ein voriges Leben zurückführen lassen würde? Mich interessiert, wo ich gelebt hatte und ob ich besondere Talente hatte. Würde mir dieses Wissen helfen, oder könnte es mich vielleicht auch belasten?
>
> Hat jemand hier schon positive oder negative Erfahrungen gemacht?
>
> Om Shanti
> Peter

Lieber Peter,

vielleicht solltest Du Dich lieber fragen, wer Du bist, warst und sein wirst.

Auch solltest Du Dich fragen, ob der Fleischkonsum ein sehr großes Hindernis auf Deinem Yoga Weg ist.

Klar kann es sein, dass Du in Deiner vorigen Inkarnation in einer anderen Kultur gelebt hast, aber warum bist Du nun hier?

Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108

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