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Hallo und herzlich willkommen zu den Yoga Vidya täglichen Inspirationen! Heute sind wir in der Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 28. Vers :
„Zu Beginn sind Wesen unsichtbar, in ihrer Mitte sichtbar und am Ende sind sie wieder unsichtbar. Warum sollte man sich also sorgen?“

Zu Beginn sind die Wesen unsichtbar. Vor der Geburt wissen wir nicht, wer und wie die Seele ist. Gut, wir wissen heute, ein Kind wächst neun Monate im physischen Körper. Aber vor der Empfängnis, wo ist der Mensch da?

Krishna geht natürlich von Reinkarnation aus. Der Mensch ist unsichtbar. Die Seele gab es schon vor der Empfängnis und vor der Geburt. Die Seele wird auch da sein nach dem Tod. Sichtbar ist die Seele in ihren Äußerungen im Körper, Äußerungen in ihren Gedanken, in ihren Emotionen, den Ausdruck der Sprache, der Handlungen usw. In der Mitte ist die Seele sichtbar. Sie ist natürlich nicht wirklich sichtbar. Nur ihre Wirkungen, ihre Handlungen sind sichtbar. Am Anfang ist sie unsichtbar, nachher ist sie unsichtbar, in der Mitte ist sie sichtbar. Daher braucht man sich nicht zu sorgen, wenn man konfrontiert wird mit Krankheit und Tod. Das wahre, unsichtbare Sein bleibt immer, was es ist.

Hari Om Tat Sat

Transkription eines Kurzvortragesvon Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditationim Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3

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Tags: bedeutung, bhagavad, erfahrung, gita, inspirationen, sein, selbst, sukadev, tägliche, wirklichkeit

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