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Yoga Vidya Lebensgemeinschaft, Teil 4 Weitergabe spirituellen Wissens als Aufgabe der Yoga Vidya Lebensgemeinschaft

Namaste und herzlich willkommen zum Yoga-Vidya-Gemeinschafts-Podcasts, des Podcasts über Lebensgemeinschaft Yoga Vidya. Was heißt es, in einem Ashram zu wohnen? Was heißt es, in einer spirituellen Lebensgemeinschaft zu wohnen?

Mein Name ist Sukadev, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Heute möchte ich weiter sprechen über Swami Sivananda. Swami Sivananda, der ja auch einen großen Ashram in Indien gegründet hatte, man kann sagen, eine große indische Ashram-Lebensgemeinschaft. Swami Sivananda war geboren in einer Familie von frommen Brahmanen, er ging auf eine christliche Missionsschule, er genoss eine Erziehung, die indische Tradition und westliche Tradition miteinander verbunden hat. Das war letztlich dann auch wie ein Grundthema, wie ein Motto von Swami Sivananda, Modernes und Traditionelles verbinden, das Christliche mit dem Hinduistischen. Man kann auch sagen, die verschiedenen spirituellen Traditionen verbinden, wie auch die verschiedenen Medizinrichtungen verbinden. Darüber hatte ich schon das letzte Mal gesprochen.

Swami Sivananda wanderte aus nach Malaysia. Es ist nicht ganz klar, warum und wieso, aber Swami Sivananda studierte Medizin, er lernte auch Ayurveda und Hatha Yoga, er beschäftigte sich mit westlicher Naturheilkunde, unter anderem auch mit Kneipp, und er gab eine Zeitschrift heraus, Ambrosia. Swami Sivananda war es von Anfang an daran gelegen, das Wissen weiterzugeben. Und auch in dieser Tradition stehen wir bei Yoga Vidya. Swami Sivananda begann schon in seinen Zwanzigern alles, was er wusste, weiterzugeben, so viel wie möglich kostenlos. So ähnlich setzten wir ja bei Yoga Vidya sehr viel auch ins Internet. Wir setzen z.B. diesen Podcast ins Internet. Es gibt inzwischen über zwanzig verschiedene Yoga Vidya Podcastkanäle, wir haben viele Videos, wir haben ganze Bücher, jede Menge Artikel, ein gesamtes Yoga Wiki, all das wollen wir weitergeben. Wir sind inspiriert von Swami Sivananda, der gemeint hatte, alles gute Wissen muss öffentlich zugänglich sein. Zu seinen Zeiten war das ein großartiger Versuch, heutzutage ist das fast Wirklichkeit und Yoga Vidya beteiligt sich auch daran. Wenn du in einer Yoga Vidya Lebensgemeinschaft bist, sei dir bewusst, auch das spielt eine Rolle. Wir wollen Yoga weitergeben und wir wollen auch so viel wie möglich kostenlos weitergeben, wir wollen moderne Medien nutzen.

Swami Sivananda hatte selbst das, was damals modern war, zunächst seine Zeitschrift. Er schrieb in dieser Zeitschrift in der damaligen Weltsprache Englisch, obgleich es die Sprache der Kolonialherrscher war. Swami Sivananda nutze später auch kleinere Flugblätter, Handouts, wie wir heute sagen würden, er schrieb Bücher, er verschenkte Bücher, er hatte ein Fotostudio im Ashram und er hatte auch ein Filmstudio im Ashram, er produzierte Schallplatten, all das, was in Indien ganz neu war. Diese Offenheit für neue Techniken und für moderne Medien, auch das gehört zu Swami Sivananda und auch das gehört zu Yoga Vidya.

Wenn du also in einen Ashram gehen willst, in dem du eher mittelalterliche Technik vorfinden willst, dann bist du bei Yoga Vidya nicht ganz richtig. Wir nutzen die moderne Technik auch, um klassisches, traditionelles Yoga weiterzugeben. Wir nutzen die moderne Technik, um spirituelles Wissen weiterzugeben. Wir bleiben aber auch beim ganz Klassischen und Traditionellen. Die Meditation geschieht weiter so wie früher. Die Mantras sind die gleichen Mantras, die vor Tausenden von Jahren rezitiert wurden. Und die Asanas und Pranayamas sind die gleichen, die seit mindestens ein paar hundert Jahren praktiziert werden, vielleicht seit einigen Jahrtausenden. Und die höchste Verwirklichung, die ist das, worum es geht.

In dieser Hinsicht kannst du auch wiederum sagen, schon in Swami Sivananda war diese Tradition und diese Moderne angelegt. In dieser Hinsicht ist es auch bei Yoga Vidya, klassisches Yoga, modernes Weitergeben. Das macht auch die Schönheit aus. Wer bei Yoga Vidya ist, hat die Möglichkeit zum Internetanschluss. Wer bei Yoga Vidya ist, hat die Möglichkeit, Internetvideos anzuschauen. Wer bei Yoga Vidya ist, kann sich auch engagieren, selbst Yoga auch übers Internet weiterzugeben, und kann auch uralten Meditationspraktiken folgen und wer will, auch ins Internet stellen. Yoga Vidya ist kreativ, Yoga Vidya ist offen für neue Ideen. Wenn du zu Yoga Vidya hinkommen willst, sei bereit, neue Ideen einzubringen. Du musst es nicht, aber wir freuen uns darüber, wenn immer wieder neue Ideen zu uns hinkommen.
Wenn du neugierig bist auf Yoga Vidya als Lebensgemeinschaft, dann komme doch mal zu uns. Wenn du noch nie bei Yoga Vidya warst, ist am besten, du machst mal ein Einführungsseminar mit, was an jedem Wochenende z.B. in Bad Meinberg, im Westerwald und im Yoga Vidya Ashram Allgäu stattfindet und mache dann auch gleich einen Termin aus im so genannten Seva-Büro. Das ist dort, wo neue Mitarbeiter Informationen bekommen können. Alle Informationen findest du auf www.yoga-vidya.de.

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Tags: Gemeinschaft, Lebensgemeinschaft, Swami Sivananda, sukadev, yoga vidya

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