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Yoga Vidya Lebensgemeinschaft - 49. Meditationstechniken

Yoga Vidya ist ein offenes System. Die Schritte in der Meditation sind bei allen Meditationsarten bei Yoga Vidya gleich oder immer wenn Meditationen, mindestens von Yoga Vidya Mitarbeitern, gelehrt werden gleich. Es beginnt mit erstens Om und Mantra, zweitens Einnahme der Meditationshaltung, Asana, drittens ca. zehn tiefe Atemzüge, Pranayama, viertens Versetzen in einen meditativen Gemütszustand, Pratyahara, durch Affirmation, Gebet, Visualisierung oder Gedanken des Wohlwollens, fünftens die eigentliche Meditationstechnik, sechstens die Stille, siebtens Om und Mantra.

Jeder bei Yoga Vidya kann grundsätzlich auf seine eigene Weise meditieren. Gerade in den Yoga Vidya Ashrams gibt es ja morgens und abends meist separate Stille, also nicht geführte Meditation und angeleitete Meditation. Zusätzlich zu den von mir gelehrten Meditationstechniken, die ja schon sehr umfangreich sind und die ich auch immer weiter ausbaue, gibt es andere Seminarleiter, Gastlehrer, die Meditationsseminare und auch Meditationen im großen Yoga Vidya Satsang anleiten. Momentan erfreuen sich insbesondere die buddhistische Vipassana Meditation, davon abgeleitete Meditationsarten, wie die Atem-Beobachtungsmeditation und die Body-Scan-Meditation, die Chakra-Meditationen von verschiedenen Lehrern, sowie Tantra-Meditationen in der Tradition von Swami Satyananda einer gewissen Beliebtheit bei manchen Yoga Vidyanern. Und auch ein Swami Bodhichitananda bringt Meditationen aus dem Kriya Yoga von Paramahamsa Yogananda mit ein.

Angenommen, du lebst bei Yoga Vidya, dann kannst du letztlich so meditieren, wie du willst. Du gehst jeden Tag ja in den Satsang und da gibt es eine stille Meditation und dort kannst du so meditieren, wie du willst. Wenn du noch keine Meditationserfahrung hast oder einfach mal andere Meditationen ausprobieren willst oder mit deiner bisherigen Meditation nicht zufrieden bist, findest du bei Yoga Vidya viele Gelegenheiten, andere Techniken auszuprobieren oder deine bisherige Technik anzureichern. Das ist ja auch wiederum das Schöne bei Yoga Vidya, man kann Techniken auch miteinander vermischen, anreichern, mal etwas ausbauen und wieder etwas auf den Punkt bringen. Langfristig ist es gut, eine Hauptmeditationstechnik zu haben, mit der du meditierst bis du Samadhi erreichst, die Ewigkeit erreichst. Aber bis dorthin kannst du auch ab und zu mal variieren, ab und zu mal etwas anderes ausprobieren, um so in die Tiefe zu kommen.

Natürlich, angenommen du hast eine Mantra-Weihe, dann solltest du unbedingt jeden Tag zwanzig Minuten das Mantra wiederholen. Wenn du mal mit einer anderen Meditationstechnik üben willst, kannst du notfalls auch das Mantra während Asanas und Pranayama oder beim Spazierengehen oder beim schweigenden Essen wiederholen. Es ist aber wichtig, dass die Einweihungsenergie der Mantra-Weihe stärker werden kann und nicht unterbrochen wird, indem du einen Tag mal kein Mantra wiederholst. Selbst wenn du mal ein Vipassana-Retreat mitmachst, wiederhole trotzdem zwanzig Minuten lang das Mantra.

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Tags: Meditationstechniken, Yoga Vidya Lebensgemeinschaft, lebensgemeinschaft, sukadev, yoga-vidya-lebensgemeinschaft

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