Weibliche Zeremonien

Alte Kulturen pflegten monatliche Fruchtbarkeitszeremonien an Vollmond zu ehren des Mondes und der Weiblichkeit abzuhalten. Die sogenannten primitiven Völker ehren die erste Periode der Mädchen mit Pubertätszeremonien. Sie sind der Überzeugung, dass Frauen als spirituelle Wesen unglaubliche Kräfte besitzen und dass die Gabe des Lebens ein wichtiges Ereignis ist. Während der ersten Blutung wird das Mädchen vom Stamm isoliert und von weiblichen Verwandten und Freunden zu einer besonderen Mondhütte gebracht, in der sie über Sexualität und Kinderkriegen aufgeklärt wird. Ihr werden Kunst und handwerkliches Geschick beigebracht, Geschichten werden erzählt und Wissen wird weitergegeben. Nach der Zeit der Isolation von ihrem Stamm wird die Rückkehr mit einem großen Fest zu ihren Ehren gefeiert. In der altertümlichen Welt war man der Überzeugung, dass Frauen während der Menstruation über erstaunliche Heilkräfte und Kreativität verfügen, sodass man sie nicht mit alltäglichen Aufgaben belasten sollte. Die Menstruation war eine Zeit, in der Frauen meditierten und nach Spiritualität trachteten.

 

 

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