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Vierter Advent - Sukadev spricht über Advent und das Christusbewusstsein

Gestern war der vierte Advent und übermorgen ist Heiligabend und überübermorgen erster Weihnachtstag. Die vier Advent kann man auch sehen als die Öffnung der vier Chakras und erst wenn das vierte Chakra geöffnet ist, dann kann wirklich das Christusbewusstsein in uns erwachen. Und das vierte Chakra, für vierten Advent, steht zum einen für das Luftelement, es steht zum anderen für Freude, es steht für Liebe, es steht für Dienen, es steht für das Gefühl der Offenherzigkeit, der Weite und des Wohlwollens. Die Teilnehmer der vierwöchigen Yogalehrerausbildung werden ja auch in der dritten Woche auch Kundalini Yoga haben, da werdet ihr noch sehr viel mehr über die Bedeutung der Chakras hören. Das Luftelement, welches auch für das vierte Chakra steht, hat auch wieder verschiedene Aspekte. Und Luftelement steht unter anderem auch für Offenheit. Liebe, die wirkliche Liebe ist, ist letztlich auch ein bedingungsloses Lieben, ein annehmendes Lieben. Natürlich, jeder Mensch und letztlich auch die meisten der höheren Tiere haben auch eine Form von Liebe. Wer einen Hund oder eine Katze hat, weiß, da ist auch irgendeine Liebe da. Meerschwein vermutlich auch. Aber es ist keine bedingungslose Liebe, beziehungsweise, wir wissen es ja gar nicht genau, weil wir verstehen die Meerschweinchen- und die Hundesprache nicht wirklich, auch wenn der Mensch sich das öfters einbildet, er würde es verstehen. Nichtsdestotrotz, nehmen wir es an, dass normale Liebe eher bedingte Liebe ist und auf Austausch aus ist und irgendwo Instinkten folgt. Und das hat ja auch etwas für sich und irgendwo ist diese Art von Liebe letztlich aus dem zweiten Chakra begründet. Das Luftelement heißt aber, eine bedingungslose Liebe, eine erwartungslose Liebe, letztlich auch eine neugierige Liebe. Luftelement steht auch für Neugier. Es steht auch dafür, sich immer wieder auch auf etwas Neues einzulassen. Es steht auch dafür, eingefahrene Gleise bereit sein, zu verlassen, was auch nicht immer so einfach ist. Es gibt ja auch Gründe, weshalb Gleise auch eingefahren sind. Da fährt es sich irgendwo leichter. Das ist ja auch das Erdelement, was ja das erste Chakra ist. Durchaus die Fähigkeit zur Beständigkeit auch. Wenn die nicht da ist und man dann einfach nur Offenheit hat - wie es so schön heißt, wenn man für alles offen ist, dann ist man nicht ganz dicht. Und wenn man das Luftelement zu weit führt, dann hat man nur eine Vata-Störung und kriegt dann nervöse Probleme. Deshalb, vorher ist schon die Fähigkeit zur Erdung, zur Festigkeit, zur Beständigkeit, zur Verankerung. Das ist schon auch das zweite Chakra, die Kreativität, die Quelle von dem, was im Inneren ist und die Fähigkeit, irgendwo auch sich auszudrücken, auch wenn ein höherer Ausdruck vom Vishuddha-Chakra her kommt. Da ist das Manipura-Chakra, welches die Fähigkeit ist zu Durchsetzungsvermögen, zu Enthusiasmus, zu Begeisterung und zu Mut, zu Willenskraft, Feuer. Das gehört noch dazu. Und wenn diese da sind, dann kann das Luftelement eine Weite, eine Ausdehnung, eine Herzlichkeit, eine Freude, eine Liebe bringen, und darauf aufbauend kann dann Christus in uns geboren werden, im Sinne von Gottesbewusstheit, im Sinne von Erfahrung göttlicher Gegenwart oder was auch immer wir uns darunter vorstellen wollen.
Hari Om Tat Sat
Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3

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Tags: Advent, Chakra, Christusbewusstsein, Feiertag, Ostern, Vishuddha, Weihnachten

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