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>Nichts im Universum ereignet sich durch Zu-fall oder Un-fall!

 

Synchronozitaet – oder Sinn(es) – Chrono-zietaet?

Wenn wir dem Begriff „Sinn“, Raum oder Aksaha (Aether) zuordnen und dem Begriff Zeit – Geschehen, Geschehenes zuordnen dann erhaelt der Begriff der „Synchroniezietaet“ einen voellig neuen, wenn nicht ein- oder gar er-leuchtenden, tiefen Sinn!
Wir verstehen Universum als ein ganzheitliches Zusammenwirken, sich gegenseitiges Beeinflussen von unzaehligen Bedingungen, Aktionen, auf die unweigerlich Re-Aktionen folgenm, die sich aus einer unendlichen Anzahl von Energiemustern ergeben und dieser Umstand wird Heute auch allgemein als Tatsache akzeptiert.

Durch Synchronizitaet und der Gewahrsamkeit diese Phaenomens gewinnen wir Informationen ueber groessere verbindende Muster und Einblick in die innere Struktur der Natur und des Geistes und der inhaerenten universellen Weisheit des Geistes – ich bin mir heute nicht mehr so ganz sicher welche der beiden Formulierungen die richtigere ist, wenn da auch eine gewisse (Vor)-ahnung herrscht.

Der Raum in dem wir leben wird von „Beziehungsfaeden“ (morphogenetische Felder oder tanmatras) die sich, den Gegebenheiten oder Umstaenden entsprechend staendig neu formieren, von den grundlagen der Gegebenheiten und staendig aendernden Situationen durchzogen, so dass alle unsere Taten in diesem Netz auf unvorhersagbare Weise, durch Interaktion mit ALLEM was im Universum besteht widerhallen und nachschwingen (Gesetz der Resonanz).

Das Bewusstsein entfaltet sich in jedem Augenblick aus einem Hintergrund aktiver, wie auch stiller, rein geistiger, intuitiver Informationen (wavicles). Das ewig neue Bewusstsein wirkt auf die Umgebung zurueck (Resonanz und Spannung), veraendert sie und schafft neue „Realitaeten“, die schon im naechsten Moment durch neue Ereignisse weggewischt werden (koennen).

Synchronizitaet oeffnet die Scheunentore zu den tieferen Schichten des Bewusstseins und der Materie, die in einem schoepferischen oder wachen Augenblick den Geist ueberfluten.

Synchronizitaeten sind Momente, in denen selbst die alltaeglichen Dinge, von einer umwerfenden Gegenwaertigkeit im Realitaetsbewusst-Sein beseelt sind und von innen zu leuchten scheinen.

A.Maslow beschreibt dies mit ploetzlichen ekstatischen Augenblicken, tiefer Erkenntnisse, folglich grossen Gluecksgefuehls, grosser Erfurcht und einem Gefuehl der Einheit, das zu heiterer Gemuetsruhe und Beschaulichkeit fuehrt. Das Bewusstsein durchbricht die Schranken der scheinbaren Wirklichkeitsbilder der phaenomenalen Welt und der menschliche Geist reicht selbst in die Quelle der spontanen Kreativitaet hinein. Solche Erfahrungen setzen Sinn, Energie und Kreativitaet in erheblichen Ausmass frei.

Einem fuer staendige Veraenderungen aufgeschlossenen Geist wird Synchronizitaet als etwas natuerliches erscheinen und bietet einen Zusammenhang, in dem Geschehnisse einen Sinn erhalten... und ein verbindender Strom fliesst (manchmal erst im nachhinein als „Aha!-Effekt“).

Durch das kausale, Ursachen betonte Denken hat sich das Individuum von der Urquelle der inspirativen Kreativitaet abgeschnitten, so dass Synchronizitaet heute ein selten wahrgenommener Vorgang ist.

Im Zustand von aufmerksamen Gewahrsein ist all dies offensichtlich, und man kann dieses Phaenomen klar sehen und erkennen. Ausserhalb dieser Gewahrseinsebene koennte man es mit einer Vielzahl von unsichtbaren Magnetfeldern (morphogenetischen Feldern aka tanmatras) vergleichen, die automatisch den eigenen Standort in sich hinein ziehen und mit diesem Feld verschmelzen oder es abstossen, und die entsprechend den Positionen, relativen starken Impulsen und Polaritaeten miteinander inter-agieren. Alles beeinflusst alles andere und bleibt stets in vollstaendiger Ausgewogenheit (sattva).

Im Zustand des Gewahrseins enthuellen sich die subtilen (inneren) Taetigkeiten des Universums als herrlicher Tanz von unglaublich komplexem Entwurf und Ausfuehrung (die Erscheinungsweisen der gunas). Es wird dann klar, dass das, was die Welt als Wunder bezeichnet, als die Schlussfolge einer energetischen Verschiebung auftritt, die zum Beispiel durch alltaegliche Geschehnisse, Erfahrungen, Liebe oder Gebet (Affirmation) hervorgerufen werden kann.

Es ist (leider bisher nur teilweise) moeglich, willkuerlich irgendeinen Aspekt menschlicher Aktivitaeten und Interaktionen herauszugreifen und die darin taetige energetisch-magnetischen Kraft zu messen. Die wesentlichen Energien, die mit allem, was existiert, zusammenhaengen, bestimmen das „Schicksal“, die dazu gehoerigen Folgeereignisse; die von saemtlichen auftretenden Konditionen des gesamten Universums abhaengen.

Im ganzen Universum werden diese Energien an bestimmten Orten als hervortretende Bedingungen zum Ausdruck gebracht. Irgendein Zufall oder ein Mangel an Fairness oder uebergreifende „Gerechtigkeit“sind nicht moeglich. Jede Aktion, jede Entscheidung, jeder Gedanke oder jede Wahl veraendert das miteinander in Wechselwirkung stehende Gleichgewicht und ruft entsprechende Auswirkungen/Resonanzen (karma) hervor.

(David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 248-249)


So genannte Zufaelle sind eine Illusion der Wahrnehmung im Bereich von Form (rupa), die auf linearer Erwartung beruht. Durch kinesiologischen Tests wurden die verborgenen Elemente aufgedeckt, und die Illusion eines "Zufalls" verschwindet. Die einzige hypothetische Moeglichkeit dafuer, dass ein wirklicher Zufall auftreten koennte, wuerde voraussetzen, dass er sich ausserhalb des All-Seins, der All-Heit des Universums ereignen wuerde, was i.d.T. eine logische Unmoeglichkeit darstellt.
Damit man einen so genannten Zufall ueberhaupt beobachten kann, muss er schon ex definitionem im erkennbaren Universum aufgetreten sein. Jedes Ding jedes Geschehen stellt die Folge der Auswirkung der Kraefte des gesamten Universums durch alle Zeit hindurch dar. Nichts befindet sich ausserhalb der karmischen, ausgeglichenen Harmonie des Universums die dem ungeschriebenen Gesetz des dharma folgt.

(Dr. David R. Hawkins, Licht des Alls, S. 139)


„Den Zufall gibt es nicht im Leben, sondern nur Harmonie und (geballte universelle) Ordnung. „

(Plotin [BW 730/503] (205-270) griechischer Philosoph, Enneaden)>

„Fuer die unbewusste Psyche scheinen Raum und Zeit relativ zu sein, das heisst, das Wissen befindet sich in einem raumzeitlichen Kontinuum, in welchem Raum nicht mehr Raum und Zeit nicht mehr Zeit ist. Wenn daher das Unbewusste ein gewisses Potential zum Bewusstsein hin entwickelt oder (durch Meditation, Gewahr-Sein) erhaelt, dann entsteht die Moeglichkeit, dass Parallelereignisse wahrgenommen beziehungsweise «gewusst» werden koennen.“

(Carl Gustav Jung [BW 540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe, Synchronizität, Akausalitaet und Okkultismus, S. 63, dtv Verlag, Muechen, 1990)


Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

(Albert Einstein [BW 499] deutschstaemmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitaetstheorie, Nobelpreistraeger in Physik)


„Synchronistische Ereignisse sind besonders haeufig im Leben von Menschen, die in der Meditation, in psychedelischen Sitzungen, in der Erfahrungspsychotherapie oder in spontanen seelisch-geistigen Krisen in holotrope Bewusstseinszustaende geraten.

Viele Leute haben auch die Erfahrung gemacht, dass bemerkenswerte Synchronizitaeten auftreten und ihre Arbeit ueberraschend leicht machen, wenn sie ein aus den transpersonalen Bereichen der Psyche inspiriertes Vorhaben verfolgen. „

(Stanislav Grof, M.D., Ph.D. tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegruender der transpersonalen Psychologie, Kosmos und Psyche. An den Grenzen menschlichen Bewusstseins, S. 140, Fischer, Frankfurt am Main, 2000, 5. Auflage, Januar 2007)


„Das I-Ging ist der archimedische Punkt, aus dem sich das 4-dimensionale Raum-Zeit-Kontinuum aus den Angeln hebt“.

(Jean Gebser - Philosoph, Schriftsteller, Uebersetzer, erster kulturwissenschaftlich orientierten Bewusstseinsforscher, Vertreter der Integralen Theorie, bestrebt, wissenschaftliche und spirituelle Erkenntnisse zu verbinden, Gesamtausgabe 04. Ursprung und Gegenwart. Kommentarband, DVA, 1949, Novalis Verlag, 2. Auflage, August 1999)


Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

(Louis Pasteur "Vater der Mikrobiologie" [BW 485] franzoesicher Chemiker, Biologe)

Der Glaube hat jeden Zufall berechnet. Und wenn du verstehen willst, dass du lieben sollst, dann ist deine Liebe auf ewig gesichert.

(Soren Kierkegaard [BW 410] daenischer Philosoph, Theologe, Schriftsteller)


Verzichten wir auf die Illusion, in der Seele eine immaterielle 'Substanz' zu sehen, dann leugnen wir nicht deren Existenz, sondern wir beginnen im Gegenteil, die Komplexitaet zu erkennen, die zusammen das Wesen ausmachen, das sich in uns einmalig und unwiderleglich selber bezeugt.

(Jacques Monod (1910-1976) franzoesischer Biochemiker, Genforscher, Nobelpreistraeger fuer Medizin, 1965, Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie, 1970)


Wird aber ein Ereignis nicht um so bedeutungsvoller und gewichtiger, je mehr Zufaelle fuer sein Zustandekommen notwendig sind? Nur der Zufall kann als Botschaft verstanden werden. Was aus Notwendigkeit geschieht, was absehbar ist, was sich taeglich wiederholt, ist stumm. Nur der Zufall ist sprechend. Wir versuchen, aus ihm zu lesen wie die Zigeunerinnen aus dem Muster des Kaffeesatzes auf dem Grund der Tasse.

(Milan Kundera tschechisch-franzoesischer Schriftsteller, „Die unertraegliche Leichtigkeit des Seins”, S. 49, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1987, 2003)


„Unser Schicksal kommt aus dem Inneren (dem Denken), und deshalb gibt es keinen Zufall in unserem Leben.“

(Paul Ernst - deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Kritiker, Journalist)>

„Je planmaessiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.“

(Friedrich Duerrenmatt - Schweizer Schriftsteller, Dramatiker, Maler)


„Der Zufall ist Gottes Art, anonym zu bleiben.“ - Franzoesisches Sprichwort -/span>br/>
„Der Mensch denkt, Gott lenkt.“ - Deutsche Redewendung –

C. G. Jung war ein aeusserst mutiger Mann und großer Pionier. Er hat nicht gezoegert, wenn auch erst nach vielen Jahren von Beobachtungen und Nachdenken, den Satz zu formulieren: „Sinn existiert“. Das mag zunaechst etwas komisch anmuten, aber wenn man andere Grund−Saetze nimmt wie „Energie existiert“ oder „Raum existiert“ oder „Zeit existiert“, so ist es eigentlich gar nicht so weit gefasst, dass man auch einen Satz formulieren kann wie „Sinn existiert“.
Der amerikanische Mathematiker Penrose (Das Große, das Kleine und der menschliche Geist, S.44), wohl einer der fuehrenden Mathematiker der Welt heute, zoegert zum Beispiel nicht, zu sagen: „Theorie existiert!“. Er formulierte, dass die Theorie „draussen im All“ darauf warte, dass wir sie finden......

- hari om -

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DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 497 X ANGESCHAUT

Kommentar von Maya am 4. Juni 2012 um 4:05pm

Hare Krsna
Zu dem Wort Zufall----ich meine es gibt keine Zufälle, wenn es passieren soll passiert es, wenn es so sein soll, dann ist es eben so, es hat alles einen Grund,wir können es nicht ändern.
Das hat auch etwas mit Karma zu tun.....was du aussääst...erntest du du.
Euch allen einen tollen Tag.
Haribol
Maya

Kommentar von mk am 4. Juni 2012 um 5:16pm

Unzaehlige Ereignisse im Erleben von Lebensumstaenden mit eben diesen "Aha!" Effekt haben mich zutiefst davon ueberzeugt das es sich, besonder bei "Genosse Zufall" Ereignissen, eben nicht um rein zufaellige, etwa spontan eingetretene, Erfahrungen handeln kann, sondern die Ergebnisse voran gegangener Aktionen wiederspiegeln.

@Maya: meinst du es gibt auch sowas wie kollektives karma, was z.B. ganze Gruppen, wie z.B. bei Kriegen, Flugzeugungluecken etc. betreffen kann?

Kommentar von mk am 6. Juni 2012 um 1:33pm

kein geringerer z.B< als Johannes Kepler beobachtete die Supernova 1604 und veroeffentlichte seine Beobachtungen im Jahr 1606 in dem Buch De Stella nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneo (‚Vom neuen Stern im Fuße des Schlangentraegers‘). Das Auftauchen dieses „neuen“ Sterns stand im Widerspruch zu der vorherrschenden Ansicht, das Fixsterngewoelbe sei auf ewig unveraenderlich, und loeste heftige Diskussionen in naturphilosophischen Fachkreisen aus!

Was nicht bekannt und von den Wissenschaftlern, wie auch der Kirche, abgesegnet worden war, durfte nicht sein!

Wie die unerhoerte anmassende Behauptung die Erde sei eine Kugel und kein Teller - Jahrzehnte zuvor!

Kommentar von mk am 7. Juni 2012 um 1:45pm

Also Synchonizietaet oder eher doch Zufall, weil die "Wissen-schaftler (noch) nicht zugestehen koennen das es (moeglicherweise noch) Dinge in diesem Universum gibt die sie noch nicht endeckt, ge-und vermessen, zergliedert und sonstwie zu erforschen fertig gebracht haben, was meinen die Forenteilnehmer zum Thema?

Kommentar von mk am 8. Juni 2012 um 3:20pm

Ein gutes Beispiel, ich frage Jemanden ob diese Person mal wider was von Person XYZ gehoert hat...5 Minuten spaeter kommt diese Person, spontan, und angemeldet zu Besuch....

Ich denke an eine Person von der lange kein Lebenszeichen zu vernehmen war - ploetzlich klingelt das Telefon...

Ich "traeume" von einer ganz bestimmten Situation, am naechsten Tag oder nach einiger Zeit ereignet sich selbige in genau der Abfolge!

Pferde die auf einer mit Stacheldraht eingezaeunten Koppel haben sich immer wieder an dem Stacheldraht verletzt, nach einiger Zeit mieden sie die Naehe des Zaunes.... nach einiger Zeit wurden andere Pferde auf diese Koppel gebracht, die mieden ebenfalls den Zaun!

Mit Rindern aehnliches, der beruehmte Versuch mit Affen... sie wurden immer wenn sie sich einer aus der Meute eine Banane holen wollten mit kalten Wasser "abgeschreckt" nach einer Weile ... vesuchten andere Affen in der Herde, die Affen davon abzuhalten sich eine Banane zu holen, das ging bis zu gewalttaetigen Uebergriffen, ausgetauschte Affen verhielten sich dann ebenso...obwohl sie den Lernprozess nie mitgemacht hatten! (in Ruper Sheldrake's Werken nach zu lesen)

Von Lebensgemeinschaften, Freundeskreisen, Geschwistern, Familienbanden etc, will ich garnicht erst weiter eingehen.

C.G. Jung hat sich mit diesem Phaenomen recht eingehend befasst und auchden Begriff gepraegt!

"Synchronizität, Akausalität und Okkultismus"
- Carl Gustav Jung -

Kommentar von mk am 8. Juni 2012 um 3:27pm

Heisenbergs Unschärferelation

Das Verhalten von Elementarteilchen kann nach Werner Heisenbergs Unschärferelation (Unbestimmtheitsrelation) nicht genau berechnet werden. Führende Quantenphysiker meinen, dass man immer nur wahrscheinliche Ausgänge annehmen kann und dass demzufolge der Zufall im mikrokosmischen Bereich vorherrsche.

Quelle Wiki:

Kommentar von mk am 8. Juni 2012 um 10:14pm

Lieber Robert,

ich kann deine Abneigung gegenueber relativ schwieriger Thematik, wie moeglicherweise unverstaendlicher "Esoterik" - sogenannten Geheimlehren, recht gut nachvollziehen, ich bin grundsaetzlich auch Skeptiker und ein sehr kritischer Beobachter meines Umfeldes!

Es liegt allen Mitmenschen selbstverstaendlich frei, sich mit "vorgesetzten" Informationen kritisch auseinander zu setzen, das ist unter gegebenen Umstaeden sogar begruessenswert, aber einfach querfeldein Theorien als "Humbug" abzukanzeln, die Informanten per Argumentum ad Persona als "dumm", "leichtglaeubig" oder "einfaeltig" hinzustellen, dies OHNE irgendwelche griffigen Argumente mit Gegenbeweisen zu unterlegen, zeugt von einer gewissen Argumentationsschwaeche.

Der Hinweis auf die Guru Geschichte (Totschlagargument) hinkt in dem Zusammenhang insoweit das diese Aktion eine gemeine, hinterhaeltige, wie billige Falle war, um Leichtglaeubigen einen Faux Pax vorzufuehren, dazu wurden die Willigen, zu unwissenden fuegigen Opfern gemacht, um dieses Exemple zu statuieren, da die potenziell Willigen, ueber den Vorgang ganz einfach im Dunkeln gelassen wurden, obendrein eine willentlich bewusst, ausgefuehrte Fehliformation erhielten, das ist schlichtweg als boesartig zu werten!

Aber egal, das ist bestenfalls eine willkuerlich geschoepfte Form von Information, wiederlegt jedoch die hier diskutierte - von C.G. Jung verfasste These der "Synchornizietaet", die "morphogentische Feld-Theorie" von Sheldrake und die "String-Theorie" von Brian Greene auf keinen Fall!

Da mangelt es (leider), wie schon erwaehnt, ein wenige an handfesten Gegenbeweisen!

Auf die Einwuerfe der Phaenome bezueglich "unerklaerlichen Lernverhaltens" von Pferden, Rindern und Affen (etc.) gehst du erst garnicht weiter ein!

Wie wuerdest du das erklaeren, ist das einfach so, als Phaenomen von der Hand zu weisen?

Du schreibst ja selbst in einem zwischenzeitlich addierten Beitrag: "

Ob das was mit Synchronizität zu tun hat, kann ich nicht beurteilen...
Wissen verbreitet sich auf bislang unbekannte Weise in diesen Beispielen.

Das es keine "Weltformel" gibt, ist eine (Schutz) Behauptung der "Wissenschaftler, die einst und auch Heute noch sich gern auf ihren "Lorbeeren" ausruhen und schlichtweg Querdenker, neue, wenn auch atemberaubende Theorien erstmal als "Humbug" verlachen, vielleicht nur um "ihre Domaene" zu verteidigen!

Oder ist das (z.B.) in den Veden niedergeschrieben wurde auch "Humbug" - was ist das "brahman"?

Koennte es moeglich sein das "Morgen" eine durchbrechende Erkenntniss all diese Zweifel "vom Tisch fegt"?

Denn selbst die Wissenschaften haben bis Heute nocht keine befriedigende Antwort auf das Alles - also was?

Kommentar von sabine am 9. Juni 2012 um 9:02am

Die "Weltformel" lautet:

Mensch, erkenne Dich selbst!

Kommentar von mk am 9. Juni 2012 um 11:40am

In erster Linie geht es hier um Synchronizietaet vers. Zufall...auch nicht darum was ein Herr XYZ auf einem Kongress fuer Wahrheiten oder fuer andere an Plattitueden verbreitet hat, koennen wir in diesem Diskussionsrahmen bleiben?

Bitte fuer : "Weltformel: richtig oder falsch ja oder nein" einen neuen Beitragsfaden eroeffnen!

DANKE!

Kommentar von mk am 11. Juni 2012 um 1:12pm

Ein Marcus Hass mit der ansprechenden Webseite: "Pseudowissenschaft" Beschaeftigt sich unterAmderem auch it Rupert Sheldrakes Hypothese der "morphogenetischen Felder",kommt aber in seine beitrag dann letztendlich zu dem bemerkenswerten Schluss:

Man kennt in der Quantenmechanik aber auch den Effekt der Verschränkung zweier Teilchen, die unter gewissen Bedingungen einen gemeinsamen Zustand einnehmen können. Man kann diese verschränkten Teilchen von einander entfernen und beobachten, dass sie trotzdem miteinander verbunden sind und z. B. die Polarisation des einen auch die des anderen beeinflusst.

Beide Ansätze eignen sich aber nicht für eine Grundlage von Morphogenetischen Feldern, denn erster Effekt ist wie beschrieben für größere Objekte nicht mehr relevant und die Verschränkung ist ein sehr instabiler Zustand, der unter Laborbedingungen hergestellt werden kann. Im Alltag kann man hingegen davon ausgehen, dass solche Zustände nicht auftreten und auch sehr schnell wieder zerfallen würden, weil Wechselwirkungen die nun gemeinsame Wellenfunktion zusammenbrechen lassen. Abgesehen davon ist mir nicht klar, wie diese Prozesse, die sich auch Elementarteilchen und Atome beziehen in biologischen Systemen oder gar dem Gehirn einen Einfluss ausüben sollen, da es sich hier um einige Milliarden Zellen handelt, die sich wieder aus milliarden Atomen zusammensetzen.

Zusammenfassend kann man diese Theorie nicht ohne weiteres abtun, auch wenn man von den Experimenten für den Hausgebrauch absieht - von deren Relevanz ich nicht überzeugt bin - bleiben einige Untersuchungen für die eine Erklärung gefunden werden muss, wie ich gezeigt habe - und auch Rupert Sheldrake nicht verschweigt - sind aber auch konventionelle Erklärungen möglich. Dazu ist es zunächst nötig aussagekräftige Studien mit genügend Probanden und zweifelsfreier Versuchsanordnung durchzuführen, um dann alle konventionellen Erklärungen auszuschließen. Schließlich müsste man sich überlegen, welche Experimente durchgeführt werden können, die Sheldrakes Theorie widerlegen können - erst, wenn sie auf diese Weise falsifiziert ist, hat sie eine Chance sich durchzusetzen.

Die von Sheldrake angeführten Argumente und Beweise reichen zur Zeit für eine endgültige Entscheidung nicht aus, deshalb ist es legitim, zunächst an einem Weltbild festzuhalten, das sich ohne die Einführung von Morphogenetischen Feldern beschreiben lässt.

- Pseudowissenschaft entlarvt -

von Marcus Haas

Quelle des Zitates:

Da zum Ende seines Beitrages Herr Haas mit der Erkenntniss schliesst:

Zusammenfassend kann man diese Theorie nicht ohne weiteres abtun, auch wenn man von den Experimenten für den Hausgebrauch absieht - von deren Relevanz ich nicht überzeugt bin - bleiben einige Untersuchungen für die eine Erklärung gefunden werden muss....

... ist er vom "entlarven" dieser Hypothese als "Pseudowissenschaft", mindestens genauso weit entfernt, wie Herr Sheldrake mit einem, fuer die Wissenschaften befriedigenden, wie ueberzeugenden, stichhaltigen Nachweis!

Das Verstehen nichtlinearer, komplexer Systeme gehoert zu den grossen wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, da es fuer die alle Naturwissenschaften, der Mathematik, sowie fuer zahlreiche aktuelle Anwendungsfelder in Informations- und Nanotechnologie, Materialwissenschaften, von massgeblich richtungsweisender Bedeutung ist.

Womit sich vermehrt Hinweise auf die Thematik "Synchronizietaet" und "morphogenetische Felder" im Bereich der "sogenannten "nichtlinearen Wissenschaften", oder "nicht-vorausberechenbare Dynamik", die allgemein unter dem Begriff "Chaos-Theorie" populaer wurde, finden lassen.

So u.A. eine wichtige erlaeuternde Anmerkung der Uni-Muenster zur (meist falsch verstandenen) "Chaos Theorie":

Ins­be­son­de­re ist Cha­os, wie es in den Nicht­li­nea­ren Wis­sen­schaf­ten ver­stan­den wird, nicht mit Un­ord­nung zu ver­wech­seln, wie der Be­griff et­wa im nicht­wis­sen­schaft­li­chen Sprach­ge­brauch exis­tiert. Im Cha­os kann es durch­aus Mus­ter oder Ord­nung ge­ben.

In der Cha­os­the­o­rie wird kein völ­lig zu­fäl­li­ges Ver­hal­ten un­ter­sucht. Chao­ti­sches Ver­hal­ten ist nicht mit zu­fäl­li­gem Ver­hal­ten gleich­zu­set­zen.

Siehe dazu: Selbstaehnlichkeiten und die Mandelbrotchen Fraktale!

Lineare Wissenschaften - Harmonie und regulaere Wiederkehr

Die Linearen Wissenschaften sind Grundlage der technischen Revolutionen vom 18. – 20.
Jahrhundert. Dennoch wurden schon frühzeitig Probleme deutlich, insbesondere bei der
linearen Beschreibung von Naturphänomenen. Gemäß des 2. Hauptsatzes der
Thermodynamik sollte man in der Welt nur Verfall, nicht aber das Entstehen von
Strukturiertem beobachten. Die Vorhersagbarkeit des Wetters bleibt trotz Supercomputern auf
wenige Tage beschränkt. Viele tragische Ereignisse belegen allzu deutlich, dass sich das Sicherheitsrisiko komplizierter technischer Anlagen wie Kernkraftwerke oder Flugzeuge nur
unzureichend abschätzen lässt und Katastrophen nicht vermieden werden können.
Als Ausweg wurden die stark-kausalen Gesetze um Zufall und Wahrscheinlichkeit erweitert.
Ganz im Sinne von Albert Einsteins (1879 – 1955) Ansicht „Gott würfelt nicht“, wird Zufall
dabei als Subsummierung noch nicht erkannter Gesetze benutzt und die probabilistische
Beschreibung als „Krücke“ anerkannt. Doch auch diese Erweiterung hilft nur sehr bedingt.
Das wirft die Frage auf, ob naturbedingte Grenzen der Wissenschaft sichtbar werden?

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3 Nichtlineare Wissenschaften

Im Unterschied zu der um den Zufall erweiterten linearen Beschreibungsweise, ist die Suche
nach Gesetzmäßigkeiten, die aus der Sicht von Kausalität eher schwach sind, in komplexen,
scheinbar regellosen Phänomenen Gegenstand der Nichtlinearen Wissenschaften. Der
– zumindest partielle – Verlust starker Kausalität bedeutet, dass kleine Änderungen eines
Anfangszustandes durchaus starke Veränderungen des zukünftigen Verhaltens induzieren
können. Mit dieser Öffnung begibt sich die Naturwissenschaft auf völlig neue Wege; wir
beschreiben im folgenden das in den nichtlinearen Wissenschaften typische Herangehen.

Nichtlineare Wissenschaften – neue Paradigmen und Konzepte
Jürgen Kurths und Udo Schwarz
Zentrum für Dynamik komplexer Systeme
Universität Potsdam

hochinterssante Studie die als .pdf bei Interesse herunter geladen werden kann!

So oeffnen sich auch auf der Seite der Wissenschaften die "Pforten der Wahrnehmung" immer weiter und vielleicht, stehen "Morgen" althergebrachte Thesen zur Revision!

So kommen Wissenschaftler der Uni -Muenster in ihrem Bericht zu dem bemerkenswerten Schluss:

Ei­ni­ge der sc­höns­ten Glei­chun­gen und The­o­ri­en der Phy­sik sind li­near, so die Max­well­the­o­rie des Elek­tro­mag­ne­tis­mus und die Schrö­din­ger­g­lei­chung der Quan­ten­me­cha­nik. Nicht­li­nea­re Glei­chun­gen sind die, die eben nicht li­near sind. Z.B. sind die Ein­stein­schen Feld­g­lei­chun­gen der all­ge­mei­nen Re­la­ti­vi­täts­the­o­rie nicht­li­near. Die meis­ten Glei­chun­gen der Phy­sik sind nicht­li­near. Da­her wird manch­mal der Witz ge­macht, von nicht­li­nea­rer Phy­sik zu re­den sei et­wa so sinn­voll wie von Nich­te­le­phan­ten­zoo­lo­gie zu re­den.

Quelle:

Weitere Quellen:
Uni-Muenster

Ma­thu­ku­mal­li Vidya­sa­gar, Non­li­near sys­tems ana­ly­sis, SIAMm Phi­la­del­phia, 2008, ISBN 978-0-89871-526-2.

Mu­t­hus­wa­my Laksh­man­an et al., Non­li­near dy­na­mics - in­te­gra­bi­li­ty, cha­os, and pat­terns, Sprin­ger, Ber­lin, 2003, ISBN 3-540-43908-0.

Has­san K. Kha­lil, Non­li­near Sys­tems, Prenti­ce Hall, 2001, ISBN 0-13-067389-7.

Die­de­rich Hin­rich­sen, Ant­h­o­ny J. Prit­chard, Ma­the­mati­cal Sys­tems The­o­ry I - Mo­del­ling, Sta­te Space Ana­ly­sis, Sta­bi­li­ty and Ro­bust­ness, Sprin­ger Ver­lag, 2005, ISBN 0-978-3-540-441250.

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