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Bhagavad Gita, 8. Kapitel, 8. Vers
Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:
„Wenn der Geist sich nicht anderen Dingen zuwendet, wenn er durch die Gewohnheit des Meditierens fest geworden ist und fortwährend meditiert, gelangt man zum höchsten Wesen, zum Strahlenden.“
Wie man so schön sagt: Übung macht den Meister, Übung macht die Meisterin. Wenn du zum Höchsten hinkommen willst, dann meditiere regelmäßig. Und das Höchste ist tatsächlich das höchste Ziel. Meditiere jeden Tag. Überlege gerade: Wie ist deine Meditation? Wenn du noch nicht täglich meditierst, ich würde dir empfehlen, meditiere täglich. Fünf Minuten tägliche Meditation - ist schon gut. Zwanzig Minuten Meditation ist schon sehr viel besser. Langfristig gesehen ist es gut, mindestens zwanzig Minuten lang am Tag täglich zu meditieren und ab und zu mal die Meditation auch zu intensivieren bzw. zu verlängern. Überlege, ob jetzt vielleicht ein guter Moment wäre, länger zu meditieren. Mal eine Weile zehn Minuten, eine Viertelstunde länger zu meditieren. Ich empfehle wie gesagt, täglich eine regelmäßige Meditation zu haben und dann, ab und zu mal, für ein paar Tage die Meditation zu verlängern und vielleicht auch einmal die Woche, länger zu meditieren. Angenommen, du meditierst jeden Tag zwanzig Minuten, dann meditiere einmal die Woche vierzig Minuten. Angenommen, du meditierst täglich dreißig Minuten, dann meditiere einmal die Woche sechzig Minuten. Das macht einen großen Unterschied aus. Dann ist es nicht nur die Dauer der Meditation, die wichtig ist, sondern auch die Tiefe und die Intensität. Zunächst ist es wichtig, täglich zu meditieren. Aber wenn du es zur Gewohnheit gemacht hast, täglich zu meditieren, frage dich öfters: „Bin ich noch vom ganzen Herzen dabei? Meditiere ich wirklich von ganzem Herzen?“ Wenn du feststellst, dass du Meditation nur noch halbherzig machst und dein Geist sehr wandert, dann nimm dir vor, von heute an oder von morgen an, wenn du schon meditiert hast, von morgen an wirklich tiefer zu meditieren. Wie geht das? Oft reicht es schon allein, dass du dir bewusst wirst am Anfang der Meditation: „Ich meditiere, um das Höchste zu erfahren. Ich meditiere, um mir einer höheren Wirklichkeit bewusst zu werden. Ich meditiere, um Brahman zu erfahren.“
Ich wünsche dir tiefe Meditationen und immer wieder neue Inspiration durch die Meditation! Und denke daran, regelmäßige Meditation macht die Meditation tiefer. Schließlich wirst du Meditation auch am Tag üben können. Du wirst das höchste Wesen, das Stahlende, das Licht, das Unendliche, das Ewige, das Freudevolle, auch mitten im Alltag wahrnehmen können.

Hari Om Tat Sat
Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3

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Tags: Bhakti, Eifer, Enthusiasmus, Krishna, Mythologie, Yoga

Kommentar von Sukadev Bretz am 12. Februar 2012 um 8:17am

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