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..... Dies war die Schlagzeile in meinem Kopf.

Ich kann nie wieder Yoga unterrichten. Das geht nicht, wenn man einmal so tief in den Abgrund geblickt hat. Ich kann nie wieder authentisch eine lebensbejahende Einstellung verkörpern und unterrichten.

BULLSHIT.

Das denke ich hier, jetzt und heute darüber.

In den letzten Tagen ist mir vermehrt in Internetforen das Thema Suizid begegnet. Von betroffenen Angehörigen, Menschen mit Suizidgedanken und dem Wunsch, es endlich zu tun.
In dem letzten halben Jahr wollte ich sterben. Täglich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich es tun würde und konnte nicht
genug bekommen von der Vorstellung der Stille, die dann endlich eintreten würde. Diese Gedanken haben es mir in dieser Zeit verwehrt, Yoga zu praktizieren geschweigedenn zu unterrichten.

Shiva der Zerstörer

In den letzten Jahren habe ich immer wieder um die selben Dinge gebetet. Um eine tolle Familie und darum, mit meinem Freund und Hund zusammen leben zu können.

Bitte Shiva, transformiere

Nun hatte ich eine Beziehung, die der Horror war, keinen Kontakt zur Familie und mich nur in alten Mustern bewegt. Ich war gierig danach, anderen zu helfen und emsig wie ein Trüffelschwein auf der Suche nach Personen, die meine Hilfe gebrauchen konnten. In meinem Job als Sozialarbeiterin verlor ich mich total.
Mein Herz wollte immer Schreiben und Yoga unterrichten. Meine Angst, davon nicht leben zu können, lies mich aber weiterhin 8 Tage die Woche schuften, damit ich möglichst wenig spürte.
Ich habe also zu Shiva um Veränderung gebeten und nichts geändert.
Dann der Knall, der Zusammenbruch, nach dem ich alles loslassen musste. Job, Stadt, Unabhängigkeit, Kontrolle. Alles, worauf ich so hart hingearbeitet habe.

In diesem Zustand war mein Wunsch zu sterben riesig und die Vorstellung noch dieses letzte bisschen Kontrolle zu haben, war fast schon wieder ein Grund, um weiter zu leben.

Warum ich noch da bin?

Ich schätze, dass tief in mir drin doch ein Teil ist, der glaubt, hofft und weiß, das das Leben schön sein kann, wenn man auf sich achtet.
Außerdem denke ich, dass jede Seele alles einmal erleben möchte. Auch Leid, Trauer und Verzweiflung.

Ok, lieber Gott, ich nehme die challenge an

Irgendwann kam der Moment, als ich anfing zu denken, dass ich die Prüfungen, die mir auferlegt werden, annehmen werde. Mein Glaube an das Universum, Gott, oder eine Göttin ist offensichtlich so stark, dass ich nicht aufgeben werde und ab jetzt dankbar für die Herausforderung bin. Das Universum möchte, dass es mir gut geht. Die Frage ist nun eher, ob ich bereit bin, alle Angst, Selbsthass und das ewige Drama in in ihren puren Formen zu spüren und dann loslassen kann.
Kein Betäuben mehr mit Drogen, Arbeit oder im Helferinnenmodus.

Ich spüre, dass ein neuer Wind weht. Ich muss nur meine Verletzlichkeit zulassen und mein Verhalten meiner Konstitution nach ausrichten.

Ruhe.Schreiben.yoga.
Das ist mein Weg.

Warum ich denke, dass ich trotz all der Ängste und dunklen Gefühle wieder Yoga unterrichten werde?

Ich weiß, dass ich eine gute Yogalehrerin bin. Das weiß ich wirklich.
Trotz all der Abgründe und Schatten weiß ich, dass ich, wenn ich Yoga unterrichte, zum Kanal für das göttliche werde. Ich kann meine Schüler gut korrigieren, bestärken, verstehen, motivieren und inspirieren. Und das alles, obwohl ich selber nicht ganz heile bin.
Und Hand aufs Herz, Ihr Yogis, Yoginis und Yogaleherer. Wer von uns ist denn heile? Wir alle suchen doch!
Wer ist denn schon nicht zum Yoga und über die körperlichen Übungen hinaus bis zu einer tiefen Spiritualität gelangt, der sich passend in die Zeit und Gesellschaft gefühlt hat.

Ich bin nicht vollkommen. Wenn ich mich wieder ein wenig erholt habe, bin ich wieder Lehrende auf der Matte.

Sat nam


..... Dies war die Schlagzeile in meinem Kopf.

Ich kann nie wieder Yoga unterrichten. Das geht nicht, wenn man einmal so tief in den Abgrund geblickt hat. Ich kann nie wieder authentisch eine lebensbejahende Einstellung verkörpern und unterrichten.

BULLSHIT.

Das denke ich hier, jetzt und heute darüber.

In den letzten Tagen ist mir vermehrt in Internetforen das Thema Suizid begegnet. Von betroffenen Angehörigen, Menschen mit Suizidgedanken und dem Wunsch, es endlich zu tun.
In dem letzten halben Jahr wollte ich sterben. Täglich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich es tun würde und konnte nicht
genug bekommen von der Vorstellung der Stille, die dann endlich eintreten würde. Diese Gedanken haben es mir in dieser Zeit verwehrt, Yoga zu praktizieren geschweigedenn zu unterrichten.

Shiva der Zerstörer

In den letzten Jahren habe ich immer wieder um die selben Dinge gebetet. Um eine tolle Familie und darum, mit meinem Freund und Hund zusammen leben zu können.

Bitte Shiva, transformiere

Nun hatte ich eine Beziehung, die der Horror war, keinen Kontakt zur Familie und mich nur in alten Mustern bewegt. Ich war gierig danach, anderen zu helfen und emsig wie ein Trüffelschwein auf der Suche nach Personen, die meine Hilfe gebrauchen konnten. In meinem Job als Sozialarbeiterin verlor ich mich total.
Mein Herz wollte immer Schreiben und Yoga unterrichten. Meine Angst, davon nicht leben zu können, lies mich aber weiterhin 8 Tage die Woche schuften, damit ich möglichst wenig spürte.
Ich habe also zu Shiva um Veränderung gebeten und nichts geändert.
Dann der Knall, der Zusammenbruch, nach dem ich alles loslassen musste. Job, Stadt, Unabhängigkeit, Kontrolle. Alles, worauf ich so hart hingearbeitet habe.

In diesem Zustand war mein Wunsch zu sterben riesig und die Vorstellung noch dieses letzte bisschen Kontrolle zu haben, war fast schon wieder ein Grund, um weiter zu leben.

Warum ich noch da bin?

Ich schätze, dass tief in mir drin doch ein Teil ist, der glaubt, hofft und weiß, das das Leben schön sein kann, wenn man auf sich achtet.
Außerdem denke ich, dass jede Seele alles einmal erleben möchte. Auch Leid, Trauer und Verzweiflung.

Ok, lieber Gott, ich nehme die challenge an

Irgendwann kam der Moment, als ich anfing zu denken, dass ich die Prüfungen, die mir auferlegt werden, annehmen werde. Mein Glaube an das Universum, Gott, oder eine Göttin ist offensichtlich so stark, dass ich nicht aufgeben werde und ab jetzt dankbar für die Herausforderung bin. Das Universum möchte, dass es mir gut geht. Die Frage ist nun eher, ob ich bereit bin, alle Angst, Selbsthass und das ewige Drama in in ihren puren Formen zu spüren und dann loslassen kann.
Kein Betäuben mehr mit Drogen, Arbeit oder im Helferinnenmodus.

Ich spüre, dass ein neuer Wind weht. Ich muss nur meine Verletzlichkeit zulassen und mein Verhalten meiner Konstitution nach ausrichten.

Ruhe.Schreiben.yoga.
Das ist mein Weg.

Warum ich denke, dass ich trotz all der Ängste und dunklen Gefühle wieder Yoga unterrichten werde?

Ich weiß, dass ich eine gute Yogalehrerin bin. Das weiß ich wirklich.
Trotz all der Abgründe und Schatten weiß ich, dass ich, wenn ich Yoga unterrichte, zum Kanal für das göttliche werde. Ich kann meine Schüler gut korrigieren, bestärken, verstehen, motivieren und inspirieren. Und das alles, obwohl ich selber nicht ganz heile bin.
Und Hand aufs Herz, Ihr Yogis, Yoginis und Yogaleherer. Wer von uns ist denn heile? Wir alle suchen doch!
Wer ist denn schon nicht zum Yoga und über die körperlichen Übungen hinaus bis zu einer tiefen Spiritualität gelangt, der sich passend in die Zeit und Gesellschaft gefühlt hat.

Ich bin nicht vollkommen. Wenn ich mich wieder ein wenig erholt habe, bin ich wieder Lehrende auf der Matte.

Sat nam





..... Dies war die Schlagzeile in meinem Kopf.

Ich kann nie wieder Yoga unterrichten. Das geht nicht, wenn man einmal so tief in den Abgrund geblickt hat. Ich kann nie wieder authentisch eine lebensbejahende Einstellung verkörpern und unterrichten.

BULLSHIT.

Das denke ich hier, jetzt und heute darüber.

In den letzten Tagen ist mir vermehrt in Internetforen das Thema Suizid begegnet. Von betroffenen Angehörigen, Menschen mit Suizidgedanken und dem Wunsch, es endlich zu tun.
In dem letzten halben Jahr wollte ich sterben. Täglich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich es tun würde und konnte nicht
genug bekommen von der Vorstellung der Stille, die dann endlich eintreten würde. Diese Gedanken haben es mir in dieser Zeit verwehrt, Yoga zu praktizieren geschweigedenn zu unterrichten.

Shiva der Zerstörer

In den letzten Jahren habe ich immer wieder um die selben Dinge gebetet. Um eine tolle Familie und darum, mit meinem Freund und Hund zusammen leben zu können.

Bitte Shiva, transformiere

Nun hatte ich eine Beziehung, die der Horror war, keinen Kontakt zur Familie und mich nur in alten Mustern bewegt. Ich war gierig danach, anderen zu helfen und emsig wie ein Trüffelschwein auf der Suche nach Personen, die meine Hilfe gebrauchen konnten. In meinem Job als Sozialarbeiterin verlor ich mich total.
Mein Herz wollte immer Schreiben und Yoga unterrichten. Meine Angst, davon nicht leben zu können, lies mich aber weiterhin 8 Tage die Woche schuften, damit ich möglichst wenig spürte.
Ich habe also zu Shiva um Veränderung gebeten und nichts geändert.
Dann der Knall, der Zusammenbruch, nach dem ich alles loslassen musste. Job, Stadt, Unabhängigkeit, Kontrolle. Alles, worauf ich so hart hingearbeitet habe.

In diesem Zustand war mein Wunsch zu sterben riesig und die Vorstellung noch dieses letzte bisschen Kontrolle zu haben, war fast schon wieder ein Grund, um weiter zu leben.

Warum ich noch da bin?

Ich schätze, dass tief in mir drin doch ein Teil ist, der glaubt, hofft und weiß, das das Leben schön sein kann, wenn man auf sich achtet.
Außerdem denke ich, dass jede Seele alles einmal erleben möchte. Auch Leid, Trauer und Verzweiflung.

Ok, lieber Gott, ich nehme die challenge an

Irgendwann kam der Moment, als ich anfing zu denken, dass ich die Prüfungen, die mir auferlegt werden, annehmen werde. Mein Glaube an das Universum, Gott, oder eine Göttin ist offensichtlich so stark, dass ich nicht aufgeben werde und ab jetzt dankbar für die Herausforderung bin. Das Universum möchte, dass es mir gut geht. Die Frage ist nun eher, ob ich bereit bin, alle Angst, Selbsthass und das ewige Drama in in ihren puren Formen zu spüren und dann loslassen kann.
Kein Betäuben mehr mit Drogen, Arbeit oder im Helferinnenmodus.

Ich spüre, dass ein neuer Wind weht. Ich muss nur meine Verletzlichkeit zulassen und mein Verhalten meiner Konstitution nach ausrichten.

Ruhe.Schreiben.yoga.
Das ist mein Weg.

Warum ich denke, dass ich trotz all der Ängste und dunklen Gefühle wieder Yoga unterrichten werde?

Ich weiß, dass ich eine gute Yogalehrerin bin. Das weiß ich wirklich.
Trotz all der Abgründe und Schatten weiß ich, dass ich, wenn ich Yoga unterrichte, zum Kanal für das göttliche werde. Ich kann meine Schüler gut korrigieren, bestärken, verstehen, motivieren und inspirieren. Und das alles, obwohl ich selber nicht ganz heile bin.
Und Hand aufs Herz, Ihr Yogis, Yoginis und Yogaleherer. Wer von uns ist denn heile? Wir alle suchen doch!
Wer ist denn schon nicht zum Yoga und über die körperlichen Übungen hinaus bis zu einer tiefen Spiritualität gelangt, der sich passend in die Zeit und Gesellschaft gefühlt hat.

Ich bin nicht vollkommen. Wenn ich mich wieder ein wenig erholt habe, bin ich wieder Lehrende auf der Matte.

Sat nam




Schaut gerne bei mir vorbei www.yogarette.blogspot.de

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Kommentar von Bhajan Noam am 24. November 2014 um 2:32am

Es gibt keinen Selbstmord. Das Selbst kann man nicht umbringen. Du kannst Deinen Körper wegschmeißen, aber was hast Du davon. Die Seele ist ein energetischer Chip, Du nimmst alle Programme, alle Prägungen mit. Du schwirrst dann eine Weile in der Leere oder in der Welt der Dämonen, der Engel oder wo auch immer. Aber schon bald zieht es Dich wieder magisch hinab in einen Körper. Du suchst Dir zwei Leute, die gerade Sex haben … und schwupp bastelst Du fleißig am neuen Zellklumpen mit. Und dann beginnt das gleiche Spiel von vorne.

 

Es ist nur der Verstand, der glaubt, einen Abgrund gesehen zu haben. Wenn der Verstand alles zuende gedacht hat, steht er an einem Abgrund. Aber es ist sein Abgrund, nicht Deiner. Oder wenn der Verstand für etwas keine Lösung findet, simuliert er einen Todstellreflex. Auch das wirkt wie ein Ende, wie ein Abgrund. Doch es ist nur der Verstand, dein armer Biocomputer, der einen kleinen Absturz hat. Zieh den Stecker, geh in Dein Herz, geh in Deinen Bauch, tanze, singe, weine, lache und lass den Kopf sich ausruhen. Du hast ihn überfordert, überfüttert, lass ihn in seinem Koma, lass ihn Ferien machen. 

 

Ich weiß nicht, ob Shiva der richtige Gott für Dich ist. Lass das GANZE in Dir wirken, mit seiner unendlichen Kraft und Macht, dass sie auch zu Deiner wird. Lass vom GANZEN Dich verzaubern mit seinen Wundern und mit seiner Schönheit, dass sie auch in Dir aufblüht. Lass Dich von der Wahrheit des GANZEN durchfluten, bis Du selbst dieses helle Licht der Wahrheit bist. Klingt sehr lyrisch… ? Das Leben ist nichts anderes als Poesie, als ein nie endendes Liebeslied. Manchmal sind Liebeslieder auch etwas traurig, doch dann beginnt die nächste Strophe und Du hast die letzte schon vergessen. Und so wirst Du langsam zur Mystikerin, die sich selbst mehr und mehr vergisst. Die im lebendigen Leben verloren geht. Die jetzt selbst das GANZE ist, das Wunder, das Geschenk und das Geheimnis.

 

Ich empfehle Dir das Buch "Der Sufi-Weg: Nicht bevor du stirbst" von Osho. Oder ebenfalls von Osho "Mojud: Der Mann mit dem unerklärlichen Leben". Oder von mir "Die Nacht mit Elia". Alle drei Bücher stellen Dich vom Kopf wieder auf die Füße. Und höre ganz viel Mozart und indische Flötenmusik von Hariprasad Chaurasia (http://www.ayurveda-produkte.de/musik-buecher-duefte-und-mehr/mahar...). OM Shanti. ***  

 

Kommentar von D.Jahnke am 24. November 2014 um 12:35pm

Die Geschichte ist bitter...ich Wünsche Dir im Namen mahâprabhujî Kraft für deinen Neuanfang !

Kommentar von D.Jahnke am 24. November 2014 um 3:34pm

Vergesse nicht ! Du hast eine sehr tiefe Erfahrung gemacht, das ist selten......Solltest Du mehr Hilfe benötigen, so nehme ich Dich einmal mit in eine Wahrhaft heilige Atmosphäre. Dort kannst Du wieder zu D I R kommen !

Kommentar von Natascha Nazar am 24. November 2014 um 6:28pm
Danke für die vielen Worte. Das berührt mich sehr. Der Titel des Sufi Buches spricht mich sehr an. Danke.Danke.
Kommentar von Hannelore/Wuschel am 25. November 2014 um 5:58pm

Kommentar von Natascha Nazar am 28. November 2014 um 12:06pm

Hallo Miramuun, hallo Wuschel,
ich danke Euch für die Worte und den Beistand.
Mantras singe ich immer. Sie sind die Konstante in meinem Leben.
Es stimmt, ich muss meine Denk- und Verhaltensmuster ändern.
Zu mindest bin ich schon einmal so weit, die Dinge zu erkennen, die mir schaden.

Ich denke, auf dem Yogaweg liegen große Steine und Aufgaben.

Ich werde das schaffen und weiter arbeiten.

Ich wünsche Euch eine tolle Vorweihnachtszeit.

Natascha

Kommentar von Martin Michalski am 28. November 2014 um 7:29pm

Hallo Natascha,
deine Erfahrung ist auch ein Wegweiser. Du hast als eine Yogalehrerin eine neue Schülerin bekommen: DICH SELBST. Sei gut zu ihr.

Lieben Gruß Martin
Hari Om Tat Sat

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