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Ich lese etwas von einem Text, über den ich heute gestolpert bin, als ich so eine Schrift gelesen habe von der Divine Live Society, die nicht von Swami Sivananda war, sondern von einem Schüler von ihm zusammengestellt wurde. Verschiedene Texte von verschiedenen spirituellen Lehrern. Und dieser Text soll auch von Mutter Theresa öfters gelesen worden sein und an einigen ihrer Institutionen aushängen. So ein bisschen im Geist der Bergpredigt.

„Menschen sind manchmal unverschämt, unvernünftig und ich-bezogen. Liebe sie trotzdem!
Wenn du gütig bist, beschuldigen dich Menschen möglicherweise als selbstsüchtig mit anderweitigen Beweggründen. Sei trotzdem gütig!
Wenn du erfolgreich bist, wirst du einige falsche Freunde und einige echte Feinde bekommen. Sei trotzdem erfolgreich!
Wenn du ehrlich und offen bist, gibt es manchmal Menschen, die dich betrügen. Sei trotzdem ehrlich und offen!
Was du über Jahre aufgebaut hast, kann jemand über Nacht zerstören. Baue trotzdem!
Wenn du heiter und fröhlich bist, gibt es vielleicht jemanden, der eifersüchtig und neidig ist. Sei trotzdem fröhlich!
Wenn du etwas Gutes tust, werden Menschen es oft wieder vergessen und hinterlistige Motive vermuten. Tue trotzdem Gutes!
Gib der Welt so viel du kannst und es wird nie genug sein. Gib der Welt trotzdem soviel wie du kannst!
Du siehst in der endgültigen Analyse, es ist zwischen dir und Gott. Es war nie zwischen dir und den Menschen.“
Ein schöner Text. Ein wichtiger Text. Ich hatte ihn vor 20 Jahren erstmals in Amerika gelesen und daraus ist für mich auch ein gewisses Mantra entstanden, das heißt: trotzdem. Wenn man so den Text im Hinterkopf hat – es gibt immer alles Mögliche, was dagegen spricht. Immer alles Mögliche, was einem einfallen könnte, warum man das und das nicht machen kann. Und wir können die Gründe nicht wegargumentieren, aber „trotzdem“ sagen, fühlen und danach handeln.
Nochmal den ersten Satz:
„Menschen sind manchmal unverschämt, unvernünftig und ich-bezogen. Liebe sie trotzdem!“
„Gib der Welt so viel du kannst, es wird nie genug sein. Trotzdem, gib soviel du kannst!“

Hari Om Tat Sat

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3.

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Tags: Lesung, Liebe, Mutter, Sukadev, Theresa, trotzdem

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