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Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 18. Vers
„Edel sind sie wahrhaft alle, aber Ich betrachte den Weisen als Mein Selbst, denn mit beständigem Geist ruht er allein in Mir, da Ich sein höchstes Ziel bin.“
19. Vers
„Am Ende zahlreicher Geburten kommt der Weise zu Mir und verwirklicht, dass all das Vasudeva ist. Solch eine große Seele ist sehr schwer zu finden.“
Im 18. Vers sagt Krishna, edel sind alle, die nach Gott streben. Egal, aus welchem Grunde man Gott verehrt, das ist gut. Aber er sagt, der Weise, der betrachtet Gott als höchstes Selbst. Er ruht in Gott und spürt, dass er eins ist mit Gott. Dann im 19. Vers sagt Krishna, es dauert einige Geburten, um dort hinzukommen. Vasudeva Sarvam Iti. Vasudeva ist wahrhaftig alles. Vasudeva, das Licht aller Geschöpfe. Vasudeva ist ein anderer Name für Krishna, aber auch allgemein für Gott. Eben das Licht aller Geschöpfe. Alles ist letztlich das Licht aller Geschöpfe. Irgendwann wirst du das erreichen. Wenn du es nicht in diesem Leben erreichst, erreichst du es in einem späteren Leben. Das ist ja auch eine der Aussagen, die die Bhagavad Gita beschreibt. Wir werden so lange wiedergeboren, bis wir dieses Höchste erreichen. Es ist gut, sich jetzt darum zu bemühen. Wenn du es aber in diesem Leben nicht verwirklichst, dann kommt ein nächstes Leben. Aber jetzt noch ein Gedanke im Alltag. Vasudeva Sarvam Iti. Alles ist wahrhaftig das Licht Gottes.

Hari Om Tat Sat
Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3

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Tags: Adel, Edel, Selbst

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