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Buddhismus und Kundalini Yoga

Es gibt viele verschiedene Ansichten zur Kundalini Energie. Nach meiner Erfahrung entsteht Erleuchtung dann, wenn das gesamte energetische System des Menschen stark mit spiritueller Energie gefüllt ist. Es kommt also nicht darauf an, dass die Energie von unten nach oben aufsteigt. Sie kann auch durch das Herzchakra, das Scheitelchakra oder ein anderes Chakra den Menschen füllen. In christlichen Foren wird oft geschrieben, dass der Heilige Geist (die spiritiuelle Energie) nur von oben (vom Himmel) kommt. Es ist eine Frage der Persönlichkeit und der spirituellen Technik, wie man sich mit Energie auflädt. Ich habe viele Wege erfahren. Manchmal funktioniert der eine Weg und manchmal der andere.

Es gibt viele Stufen der Erleuchtung. Bei vielen Menschen gibt es kurze Durchbrüche zur Erleuchtung. Dann verschwindet die Erleuchtung wieder. Die Kundalini Schlange zieht sich aus dem Kopf wieder zurück. Je mehr man spirituell übt, desto stabiler wird die Energie. Buddha war vollständig erwacht und lebte dauerhaft in der Erleuchtungsenergie. Darauf bezieht sich der Text. Und natürlich muss man auch Anhaftungslosigkeit an weltliche Dinge und sogar an das Glück der Erleuchtung üben. Darauf weisen auch viele hinduistische Meister hin.

Die Kundalini Energie ist die Energie der Erleuchtung. Buddha setzte sich unter den Bodhibaum, aktivierte seine Kundalini Energie und erwachte. Die große Kunst ist es die Kundalini Energie aktivieren zu können. Dafür gibt es viele Techniken. Die Energie kann durch verschiedene Chakren erweckt werden. Meistens geschieht es über das Wurzelchakra, oft aber auch über das Herzchakra (umfassende Liebe) oder das Scheitelchakra (die Sonne oder einen Stern am Himmel visualisieren).

Die Kundalini Energie ist eine starke Kraft. Man muss sie beherrschen und kontrollieren können. Dazu braucht man normalerweise einen erleuchteten Meister. Bei mir wurde die Kundalini Energie einmal zu stark. Dabei stellte ich fest, dass meine Meister einschritten und auf einer Ebene die Energie regulierten, die mir nicht zugänglich ist. Wenn man keinen erleuchteten Meister hat, der diese Fähigkeit besitzt, kann der Weg in der Tat schwierig werden. Das habe ich auch schon oft gehört. Bei mir entwickelt sich das nach meinem Gefühl aber sehr dosiert und gelenkt. Es scheint einen bestimmten Plan zu geben, durch den ich weder unterfordert noch überfordert werde. Damit wir den sicheren Weg gehen, lehre ich das tägliche Gebet zu Buddha Amitabha oder den erleuchteten Meistern.

Meine Kundalini Meditation ist ein sanfter Weg der Energieharmonisierung. Sie kann von jedem gefahrlos praktiziert werden. Wenn die Kundalini wirklich erwacht, rate ich zum Weg des Gebetes (der täglichen Verbindung mit einem erleuchteten Meister, mit Gott oder mit Buddha Amitabha). Dann wird einem geholfen. Das ist meine Erfahrung. Das Erwachen der Kundalini Energie ist eine große Gnade und ein Geschenk. Es ist letztlich das Geschenk der Erleuchtung. Die Erleuchtung wird sich zur persönlich richtigen Zeit realisieren. Dabei kann es schwierige Reinigungsprozesse geben, muss es aber nicht. Bei mir haben sich die Energieprozesse zum Glück weitgehend beruhigt. Ich hatte aber ein halbes Jahr eine schwierige Phase. Einige Male haben meine erleuchteten Meister spürbar eingegriffen und mir geholfen. Hauptsächlich haben sie mich über meine eigene Stimme der Weisheit geführt.

Jikjisa: kundalini ist eine unsaubere energieform von ki . darum ist sie so überbordend und überfordert das nervensystem, das gehirn . sie ist mit dem sexualtrieb verbunden . buddha hat nicht gelehrt dieses chakra zu fokusieren . er hat die achtsamkeit auf den atem und auf den körper gelehrt, sein blick richtete sich stets nach unten, er saß aufrecht . jedes detail ist von bedeutung. im zen heißt es wer die rechte haltung einnimmt ist ein buddha.

Nils: Du hast merkwürdige Vorstellungen von der Kundalini. Wahrscheinlich geistern im Zen viele schreckliche Gerüchte darüber herum. Spirituelle Energie ist spirituelle Energie. Die Erleuchtung beruht auf spiritueller Energie. Buddha lehrte die Entfaltung der spirituellen Energie. Es gibt viele Wege der Entwicklung der spirituellen Energie. Tantra Yoga ist ein Weg. Tantra Yoga arbeitet auch mit der Kundalini Energie. Es gibt aber viele Wege der Kundalini Energie. Grundsätzlich kommt die Kundalini Energie nicht vom Sexualchakra, sondern vom Wurzelchakra.

Buddhas Weg war es die Kundalini Energie vom Wurzelchakra her zu entwickeln. Dazu richtete er den Blick nach unten. Er streckte eine Hand zur Erde. Bei spirituell sehr fortgeschrittenen Menschen genügt das zur Aktivierung der Kundalini Energie. Des weiteren ist der Meditationssitz eine hilfreiche Form zur Erweckung der Kundalini.

Im Yoga wird der Meditationssitz als die wichtigste Übung bezeichnet. Insofern stimmt die Zen-Aussage, dass man zur Erleuchtung gelangen kann, wenn man die richtige Meditationshaltung einnimmt. Es heißt im Yoga aber auch, dass man zwölf Jahre ununterbrochen im Meditationssitz sitzen muss. Dann gelangt man zur Erleuchtung. Aber nur wenn man vorher seinen Körper ausreichend durch Yogaübungen gereinigt hat. Ein wichtiges Prinzip im Yoga ist es die Energie harmonisch zu entwickeln. Das ist das Problem. Sonst gibt es leicht eine zu starke Energieentwicklung.

Buddha lehrte und praktizierte Kundalini Yoga. Ich habe das Gefühl viele Buddhisten wissen gar nicht was sie tun. Und deshalb ist die Praxis manchmal auch so ineffektiv. Bei mir erwachte die Kundalini Energie, als ich mich als Buddha visualisiert habe. Und sogar schon, als ich eine Buddhastatue betrachtet habe.

Buddha praktizierte Kundalini Yoga auf eine einfache Weise durch bestimmte Haltungen und Gedanken. Erst tausend Jahre nach Buddha wurden die vielen Techniken des Kundalini Yoga entwickelt. Es ist das große Verdienst des tibetischen Buddhismus, diese Techniken in den Buddhismus integriert zu haben. Man braucht normalerweise viele Leben um zur Erleuchtung zu gelangen. Durch die Verbindung von Kundalini Yoga und Meditation kann man es schon in einem Leben schaffen. Das ist die Erfahrung im tibetischen Buddhismus.

Kundalini Yoga beinhaltet viele Techniken. Wenn ein Mensch starke Energie besitzt, reicht oft schon eine einfache Geste um die Kundalini Energie zu aktivieren. Manchmal hält man die Hand zur Erde und manchmal vor das Herzchakra. Manchmal legt man die Hände auf die Beine und manchmal faltet man sie im Schoß zusammen. Man kann auch die Hände zum Himmel strecken und so das Scheitelchakra aktivieren. Kundalini Yoga bedeutet, dass sich die spirituelle Energie im mittleren Energiekanal sammelt. Dann entsteht große Kraft, großer Frieden, großes Glück und ein Erleuchtungsbewusstsein.

Die Kundalini kann auch durch bestimmte Gedanken und Visualisierungen aktiviert werden. Man kann zum Beispiel eine Buddhastatue visualisieren und dadurch die Erleuchtungsenergie erwecken. Ich habe das schon oft gemacht. Oder man visualisiert die Natur oder sendet allen Wesen Licht.

Den Kundalini Yoga kann man gut mit der Statue von Nagarjuna darstellen (siehe oben). Der Teil der Schlange, der sich unter dem Sitz befindet, wird oft auch durch eine Lotusblume dargestellt. Wenn wir unsere Energie darauf konzentrieren, kann die Kundalini Energie erwachen.

mukti: Kundalini Yoga ist für Theravada Buddhisten nicht verboten, aber eine andere Baustelle.

Nils: Für Theravada Buddhisten ist Kundalini Yoga ein neues Thema. Es wurde erst tausend Jahre nach Buddha entwickelt. Nicht alles was neu ist, ist schlecht. Die Medizin hat in den letzten zweitausend Jahre auch viele Fortschritte gemacht, die von Theravada Buddhisten benutzt werden. Wenn Kundalini Yoga für die Entwicklung der Erleuchtung förderlich ist, dann sollten es auch Theravada Buddhisten anwenden. Was auch teilweise bereits geschieht. Ich denke an Ayya Khema, die eines Tages bei der Meditation zufällig ihre Kundalini Energie aktivierte. Danach wurde ihre Meditation leicht, glücklich und mühelos. So meditiere ich auch. Warum soll man sich quälen, wenn man durch den Kundalini Yoga leichter und schneller zum Ziel kommt.

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Tags: Buddha, Buddhismus, Yoga

Kommentar von Klaus am 16. Januar 2015 um 10:55am

Danke für den Beitrag. Ich habs mir durchgelesen weil ich mich oft wundere über die Kompliziertheit des Buddhismus und warum manche sich davon so angezogen fühlen. Vielleicht, sicher hab ich einiges davon noch nicht verstanden. Mein Gedanke dazu: Erleuchtung, Heilung, Segen ist von der Gnade Gottes abhängig. Man kann Hindernisse abbauen um sich zu öffnen um sie zu empfangen. Anstrengungen oder Praktiken sind das Eine, Hingabe das Wesentliche. So versuche ich es zu leben, ich bin auf dem Weg, manchmal fühle ich tiefe Verbundenheit mit Gott. Das lässt mich glauben, lieben, hoffen...

Kommentar von Nils Horn am 16. Januar 2015 um 12:18pm

Buddhismus ist aus meiner Sicht ein einfacher yogischer Weg. Ich hoffe, ich habe ihn so einfach dargestellt, dass ihn jeder verstehen und von seinen Segnungen profitieren kann. Ich verbinde Yoga mit Buddhismus und fühle mich gut auf diesem Weg.

Kommentar von D.Jahnke am 16. Januar 2015 um 1:30pm

>>>Es scheint einen bestimmten Plan zu geben< >>> diesen nennen die Erwachten den metaphysisch - sensomotorischen kristallisations - Prozess.

Kommentar

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