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Om Namah Shivaya,
eine Teilnehmerin von mir hat während der TE Atemnot, habe sie schon verschiedene Liegepositionen ausprobieren lassen, wie kann ich ihr helfen?
Om Shanti
Shivashakti

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hari om Sivashakti,

Atemnot ist eine potenziell lebensbedrohende Pathologie, die vielfältig begründet sein kann. Man müßte die Ursachen kennen, die zur Atemnot führen. Meiner Meinung nach sollten solche Fälle von einem Arzt untersucht werden, und die Yogapraktizierende sollte daher ärztlichen Rat schnellstens aufsuchen.

Atemnot kann ein Symtom vieler anderer Pathologien sein. Beispielsweise Druck im Brustkorb, Lungenentzündung, Lungenenbolie oder auch Herzinfakt. Es gibt sicherlich eine ganze Reihe unterschiedlicher Ursachen. Manche Kranheiten und auch Körbewegung -und Balastung können Atemnot verursachen:

Körperübungen die einem Schüler schwerfallen, Ueberanstrengung, körperliche Schwaeche aufgrund einer von vorhandener Krankheit, Fettsucht, Uebergewicht oder auch psychische Empfindungen….

Es gibt natürlch sehr sehr viel mehr Ursachen. Das sind bloß ein paar Auswirkungen.

Manche Menschen können besser atmen wenn sie sitzen oder stehen, aber empfinden Atemnot wenn sie liegen. Das ist beispielweise der Fall, wenn das Herz nicht mehr ausreichened Blut pumpen -und an die anderen Organe weiterleiten kann. Wenn die Organe nicht genügend Blut erhalten, dann wird der Transport von Sauerstoff und anderen Elementen ebenfalls beeinträchtigt. Der Pazient erfärt dann Atemnot aufgrund des nicht ausreichend vorhandenen Sauerstoffs im Körper. Das ist eine sehr degenerativer Zustand.

Ich würde der Yogapraktizierenden bitten sich zu setzen und nicht zu liegen. Desweiteren würde ich einen Arzt rufen oder ein Ambulanz bestellen, weil solche Fälle sehr kritisch sind. Es kann schlimm ausgehen.

Ich finde, dass man als Yogalehrer nicht unbedingt auch einen Arzt darstellt. Yoga hat ja sehr positive Einflüsse auf den Körper, aber wir kennen oftmals die Krankheitsgeschichte des Yogaschülers nicht. Wir wissen auch nicht unbending, ob der Schüler bestimmte Medikamente einnimmt, die sich im Zusammenhang mit bestimmten Körperübungen kontraindikativ auswirken könnten, weil die körperliche Belastung eventuell zu stark wäre. Beispielsweise, wenn Menschen Medikamente für die Herzgefäße einnehmen, dann müssen diese Mensche ganz bestimmte Uebungen machen und sich nicht überanstrengen.

Wir wollen mit Yoga helfen und keinen Schaden verursachen. Solche Fälle sollten medizinisch abgeklärt werden. Dann kann man weiter schauen was möglich oder unmöglich wäre und sich innerhalb einer Zone der Sicherheit Yoga praktizieren. Jeder Mensch hat seine Grenzen, die er oder sie respektieren muß.

Atemnot ist sehr ein komplexes Gebiet, und man sollte vielleicht mit einen Arzt zusammenarbeiten und erfahren was die beste Form der Yogapraxis wäre.

Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig helfen konnte.

Om shanti ommmmm,
Haripriya-Deepa
Om namah shivaya,
die Beschwerden treten nur bei der Endentspannung auf, sie hat generell Schwierigkeiten mit der Bauchatmung ,durch zahlreiche Vernarbungen. Vielleicht ist es wirklich Sauerstoffmangel.
Auch neigt sie dazu sich zu Überfordern.

Vielen Dank Euch Beiden
Om Shanti
Shivashakti
Hari om Shivashakti,

was ich noch ausbrobieren würde, das Pranayama (auch ruhig mal etwas länger, und die Asana etwas kürzen) am Ende der Yogastunde und dann die TE.

Liebe Grüße Rafaela

om namah Shivaya,
Liebe Shivashakti,

bei vielen Menschen wird Atemnot besser, wenn sie mit dem Oberkörper erhöht liegen. Hast du mit ihr schon eine halb sitzende Entspannungposition probiert?

Und du schreibst sie neigt zur Überforderung. Aus den zahlreichen Therapiesitzungen weis ich, das dahinter bei den allermeisten Menschen bewusste oder unbewusste Ängste stecken. Oft stammen sie aus der frühen Kindheit. Diese Ängste können Atemnot fördern. Die Anforderung sich zu entspannen kann diese Ängste ebenfalls fördern, wenn nämlich Angst vor Kontrollverlust aufkommt. Oder weil man sich besonders "engagiert" entspannen möchte - eine etwas paradoxe Situation die durchaus vorkommt - und die eigene Unfähigkeit sich zu entspannen offensichtlich wird.

Wenn du den Verdacht hast aus dieser Gedankenkette könnte etwas zutreffen, dann arbeite mit ihr darin Vertrauen in die Situation zu erlangen. Vielleicht fühlt sie sich wohler in einer Raumecke (von hinten kann keiner kommen) und im Sitzen (man kann besser beobachten und sich ggf. schneller zur Wehr setzen). Du kannst mit ihr vertrauensstärkende Übungen machen: Muladhara-Chakra stärken für innere Sicherheit und Manipura-Chakra für die Stärkung der Selbstachtung. Zu den Chakras findest du hier einiges: www.manipura.de.
Der Waldsonnengruss und der Mondgruss wirken ebenfalls förderlich auf die Muladhara-Kraft. Dazu findest du hier einige Videos: http://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/uebungsvideos/sonnengruss-var...

Ich wünsche dir und deiner Teilnehmerin viel Erfolg beim Lösen des Knotens.


Om Shanti,
Liebe Grüsse,
Mahashakti

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