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Hallo zusammen

Ich hab das Problem, das ich manchmal nicht richtig loslassen kann beim Meditieren.
Manchmal habe ich so was wie Angst vor den kleinsten Missempfindungen wie z.B. ein Ziehen oder Pochen der Schläfe. Dann zucke ich richtig auf und die Meditation ist meist damit beendet, weil ich mich nicht mehr fokussieren kann auf mein Thema.
Ich schaffe es dann einfach nicht, z.B. diese Gefühle zu konfrontieren. Ich meditiere dann oft mit einer Affirmation wie z.B. Ich bin mutig und gelassen.
Wenn mein "Denker/Ego" mir einreden will, es wäre was ernstes, dann Affirmiere ich auch mal schneller. Bringen tuts aber meistens nichts. Dann taucht manchmal auch ein Bild in Gedanken auf, das eher unschön ist und das wars dann....
Hat jemand einen Tipp für mich, was ich dagegen tun könnte?
Es ist ja eigentlich nur mangelndes Vertrauen oder? Wie übt man denn so was?

Viele Grüße
Kai

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Hallo MK

Wie war das noch mit den Wäld vor lauter Bäume usw....
Auf Rama bin ich gar nicht gekommen. Oh man......
Und ich grüble Stundenlang, ob ich mir ein Foto von nem Löwen in einen Bilderrahmen setze und es anschaue.....:)

"Ich bin das", das visualisiere ich ja auch. Also ich spreche es innerlich und stelle mir dann Pflanzen, Tiere, andere Menschen usw. vor. Das mache ich auch oft, wenn ich unterwegs bin.

Wenn ich mein Ego zum schweigen bringen will, dann benutze ich auch Mantras, so ist das ja nicht.
Ich würde zumindest bei mir sagen, das ich noch keine feste Technik habe. Ich bin da eher noch auf der Suche, was gut zu mir passt. Ich probiere verschiedene Techniken aus und hoffe, das ich die passende finde werde.

Seit 3 Tagen bemühe ich mich auch die Körperübungen zu machen. Jeden Tag 2 Stunden, ist schon eine Herausforderung für mich. Aber mein Rücken meldet jetzt schon, das ich eine gute Entscheidung getroffen habe....:)
Ich kann zumindest feststellen, das Yoga, das sinnvollste ist, was ich wohl je getan habe und weiterhin tun werde. Der Schritt ist getan, ein Zurück gibt es nicht mehr, dazu habe ich schon zu viele positive Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,

ein paar Worte zu deinen Worten/Satz.
em>Edit. Tut mir leid, das ich so dolle abgewichen bin. Im Moment bin ich einfach nur ein Suchender, der ankommen möchte.

Eine ganz entscheidende Erfahrung im Yoga ist, ist die Erfahrung dass man nicht ankommen muss, sondern schon da ist. Und die Übung auf dem spirituellen Weg ist, diese falsche Annahme neu zu erkennen und zu erfahren/verwirklichen,
Die großen erleuchteten Meister und Heilige haben das große Leid der Menschen gesehen, und in ihrem großen Mitgefühl und Gnade haben sie dann das Yoga... Übungssysteme vor vielen tausenden Jahren übermittelt, dann von Schüler zu Schüler weitergegeben. Diese Weisheit des Yoga und der Schriften hilft uns die falsche Idendifikation... wieder zu lösen.

Der Körper ist unser Tempel Gottes. Warum? Weil die eine Seele in jedem Körper verborgen ist. Der Geist gibt der Seele die Möglichkeit Erfahrungen zu machen die sie braucht. Die Seele weiß dass sie vollkommen ist, aber auf dieser physischen Ebene muss sie es erst noch erfahren, dazu benützt sie Körper und Geist mit seinem Ego (Ich-macher). Dieses individuelle Ich schafft Getrenntheit und Vielheit, wenn aber der Leidensdruck oder Sehnsuch der Seele zu groß wird, dann ruft sie von innen heraus, sie will wieder in Einheit mit Gott sein, meist beginnt von da an der spiriituelle Weg. Die Erfahrung der Seele im Körper mit dem Geist ist eigentlich eine Täuschung (Maya oder Gottes Spiel), was mit Worten nicht zu beschreiben ist, das wäre wieder der Versuch sich höher zu Stellen als Gott.

Loslassen und Vertrauen heißt ja, Hingabe, das wiederum, Annehmen so wie es ist. Nicht in der Vergangenheit und Zukunft zu verweilen (Was die meisten Menschen, auch ich, 80% des Tages leider unbewußt tun), auch keine Story daraus zu machen, sondern Annehmen wie es ist.

Wenn es irgendwo Pocht, ist es meistens eine energetische Thema (Prana). Das erfreuliche daran ist, dass genau an diesen Stellen wo das Prana Öffnungen schafft, Tore für Weiterentwicklung, Bewußtheit... entstehen. Sehr hilfreich kann dann sein, viel Pranayama zu üben. Aber die innere Aufmerksamkeit, wenn das Pochen unangenehm ist, nicht dort hinzulenken, sondern sich als ganzes fühlen, spüren und zu beobachten, das heißt nicht in das Geschehen verwickelt zu sein.

Zu deinem Satz:
Tja, da wurde mir zum 1.mal klar, das Gedanken das mächtigste sind, was es vielleicht gibt. Ich kann eine Sache immer aus 2 Blickrichtungen betrachten. Die eine Richtung bedeutet "Himmel" die andere Richtung bedeutet "Hölle".

Wenn wir die Herrschaft über unseren Geist (Raja-Yoga) erlangt haben, dann können wir den Geist benützen für die Wünsche, Selbstverwirlichung, Erleuchtung... Aber wenn wir den Geist noch nicht beherrschen, beherrscht uns der Geist mit seinem Ego, und der beste Freund des Ego ist das Leiden.
Wenn wir den Geist beherrschen, dann gelangen wir jenseits der Gedanken, und das ist das Mächtigste, nicht die Gedanken selbst, sondern jenseits der Gedanken.


Loslassen:
- keine Idendifikation
- keinen Wiederstand
- Hingabe
- Anehmen so wie es ist
- Bewußtsein
- Gleichgewicht im innern (das heißt, wenn man sich fühlt, spürst dann ist man im innern) und dem äußeren schaffen.

Das sind so ein paar Gedanken von mir. Ich übe und arbeite selbst daran. Wie weit meine Worte richtig sind, vermag ich jetzt nicht zu sagen.

Zu deinem Satz:
Ich kann zumindest feststellen, das Yoga, das sinnvollste ist, was ich wohl je getan habe und weiterhin tun werde. Der Schritt ist getan, ein Zurück gibt es nicht mehr, dazu habe ich schon zu viele positive Erfahrungen gemacht.

Weiter so!


Viele Grüße Namaste
Rafaela
Liebe Rafaela

Sonst lese ich so was immer nur in Büchern, aber zu mir persönlich, hat so was noch nie jemand gesagt.
Ich bin tief berührt Rafaela.....
Das muß ich jetzt erst mal sacken lassen.

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,
du schenkst mir Frieden.
Danke.
Viele Grüße
Rafaela
Wie wäre es mit "Gelassenheit" und "Urvertrauen"?

Da gibt es ein sehr wirksames Bildsymbol:
http://hermetik.ch/ath-ha-nour/Bilder/t0.jpg

Kraft wäre dann aber ein anderes Thema ...
Hallo zusammen

So, dank Rafaela hatte ich gestern noch nen schönen Tag...:)
Vielen Dank für deine Zeilen Rafaela. Das war wirklich sehr bewegend für mich, weil ich so was aus meinem derzeitigen Umfeld nicht gewöhnt bin. Wenn man so will, bin ich völlig allein auf mich gestellt, was den spirituellen Weg angeht.
Ich ernte eigentlich nur ungläubiges Kopfschütteln. Daher hab ich es mir abgewöhnt, meiner Familie von meinen Zukunftsplänen zu berichten.

Letzte Woche Mittwoch, da habe ich zum 1. mal einen kompletten Satsang aus Bad Meinberg gesehen.
Und was soll ich sagen? Ich hatte ein tiefes Gefühl der Verbundenheit in mir. Irgendwie war es wie zu Hause angekommen zu sein. Ich kann das eigentlich gar nicht beschreiben.
Seit Jahren suche ich irgendetwas, das mich richtig in Begeisterung versetzt, etwas, das einen Sinn ergibt, und an diesem besagten Mittwoch, war ich angekommen.........

Zu deinem Text, liebe Rafaela.

Mit dem Suchen und ankommen, das habe ich so gemeint, das ich nicht weiß wo ich hingehöre. Keine Ahnung wie ich das sagen soll....In meinem derzeitigen Zuhause, fühle ich mich überhaupt nicht Zuhause und das seid bestimmt 12 Jahren....
Nun bin ich ja noch Jung, 39 is ja kein Alter....;)
Um mich herum ist einfach nur "Wahnsinn", im Sinne von, unbewussten Menschen. Was natürlich kein Vorwurf ist, ich war ja auch mal so. Das möchte ich einfach nicht mehr haben. Und wer weiß, vielleicht ist meine Zukunft mit Yoga verknüpft. Vielleicht war der Satsang am Mittwoch einfach ein Wink mit dem Zaunpfahl.....
Tief im Herzen fühlt sich das richtig an und dem muß ich doch folgen oder?

Ansonsten kann ich deinen Text nur so stehen lassen. Da gibt es nichts hinzuzufügen.
Aber es hat mir unheimlich gut getan gestern und gerade spüre ich auch wieder dieses Gefühl, tiefer Berührung.
So fühlt es sich wohl an, wenn man glücklich ist....:)

@mic

Danke für das Bild. Aber ganz ehrlich, das ist nicht so meine Vorstellung...
Ich hab jetzt schon paar schöne Rama Bilder und damit kann ich ehrlich gesagt mehr anfangen...:)

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,

das ist eine meine Lieblingsgeschichten von Sukadev. Sie wird Dir bestimmt auch gefallen:

Die Geschichte vom Schafslöwen
Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 19. Januar 2011 um 6:00am
Nachricht senden Blog von Sukadev Bretz anzeigen
Hallo und herzlich willkommen zu den Yoga Vidya täglichen Inspirationen!
Diese Geschichte war vermutlich Swami Vishnudevanandas Lieblingsgeschichte. Viele von euch haben sie schon öfters gehört. Gerade weil sie so wichtig ist, ist es gut, sie öfters zu hören und noch wichtiger danach zu handeln. Das ist die Geschichte von Schafen und Löwen:

Es war einmal vor langer, langer Zeit eine Löwin und sie war trächtig. Als sie gerade das Kind geboren hatte, starb sie bei der Geburt. So war das Löwenbaby ohne Mutter. Das Löwenbaby schrie ganz herzerbarmend und suchte nach der Mutter. Zur gleichen Zeit gab es eine Schafsmutter, deren Baby gestorben war. So schrie die Schafsmutter vor Schmerz und das Löwenbaby hörte eine Mutter. Die beiden fanden sich und so adoptierte die Schafsmutter unser Löwenbaby. Das Löwenbaby saugte seine erste Milch von der Schafsmutter.

Später fing es an, Gras zu fressen, wie die anderen Schafe. Der kleine Löwe fing an, zu blöken wie die Schafe und dachte, er wäre ein Schaf. Irgendwie merkte er, er war ein bisschen anders als die anderen Schafe. Deshalb dachte er, er wäre ein minderwertiges Schaf. Er wuchs auf mit Minderwertigkeitskomplexen und mangelndem Selbstwertgefühl.

Eines Tages kam der Berglöwe, der König des Waldes. Der wollte mal nach dem Rechten schauen und sah die Schafsherde. In der Mitte der Schafsherde sah er einen großen Löwen, ein Mitglied seiner königlichen Familie. Er fraß dort gerade Gras und wurde von den Schafen hin und her geschupst. Offensichtlich war er ganz verschüchtert: „Was für eine Unehre für die königliche Familie.“ Er hatte kein Auge mehr für die Schafe, er wollte nur gucken: „Was ist das für ein komischer Löwe?“ Er rannte dort runter, die Schafe stoben in alle Richtungen weg. Unser Berglöwe packte den Schafslöwen am Schlafittchen und fragte: „Was machst du hier?“ Da sagte der kleine Löwe: „Bäh, bäh, bäh. Ich bin der einzige Sohn meiner Mutter.“ „Deine Mutter, wo ist denn deine Mutter?“ „Ja, die rennt da hinten, aber die kriegst du nicht mehr.“ „Aber das ist doch ein Schaf.“ „Bäh, bäh, bäh. Natürlich, ich bin ja auch ein Schaf.“ „Was erzählst du? Du bist kein Schaf, du bist ein Löwe. Noch dazu bist du jünger als ich, eigentlich bist du stärker als ich. Du könntest einfach mal laut brüllen und ich würde gleich abhauen. Eigentlich, bist du viel größer und stärker.“ „Bäh, bäh, bäh. Ich glaube dir ja alles, aber bitte lass mich in Ruhe.“ „Ich werde dir beweisen: du bist kein Schaf, sondern ein Löwe.“ Unser Berglöwe zog ihn am Nackenfell zu einem See und sagte: „Was siehst du?“ „Bäh, ich sehe gar nichts.“ „Öffne gefälligst deine Augen! Ich tue dir schon nichts. Was siehst du jetzt?“ „Ich sehe Wellen.“ „Ja, schnauf nicht so viel. Mache deinen Atem ruhig! Drei bis vier Sekunden lang einatmen, drei bis vier Sekunden lang ausatmen. Was siehst du jetzt?“ „Ich sehe dich zweimal.“ „Schau genauer hin!“ Erstmals schaute unser Schafslöwe genauer hin, er bewegte seinen Kopf ein bisschen nach rechts, nach links. Schließlich schaute er unseren Berglöwen an, fragend, und der nickte und sagte: „Tat Tvam Asi. Das bist du.“ Unser Löwe erkannte: „Aham Simhasmi. Ich bin dieser Löwe.“ Und zum ersten Mal in seinem Leben brüllte er laut wie ein Löwe und hatte niemals mehr Angst vor irgendetwas.

Ich glaube, ihr wisst, was die Geschichte bedeutet. Wir sind alle wie Schafslöwen. Im Unterschied zu der Geschichte sind wir nicht nur Löwen unter Schafen, sondern wir sind alle Schafslöwen. Wir identifizieren uns mit etwas, was wir nicht sind: „Ich heiße sowieso, ich bin der und der. Das kann ich nicht und geht auch nicht. Bäh, bäh, bäh. Das ist zu viel und ist schwierig. Bäh, bäh, bäh.“ irgendwann kommt ein Berglöwe, der Meister, und sagt: „Du bist nicht dieses kleine, schwache Menschlein. Du bist das unsterbliche Selbst. Du bist der Atman. In dir ist alle Kraft drin. Was auch immer in mir ist, ist in dir und überall. Du bist das unsterbliche Selbst.“ Was sagen wir? „Oh Meister, du bist das unsterbliche Selbst, ich bin ein armer Schlumpf. Ich stelle gerne dein Bild auf den Altar, bete für meine Rückenbeschwerden und gib, dass meine Frau endlich Einsicht hat. Bäh, bäh, bäh.“ Der Meister sagt: „Nein. Du bist das unsterbliche Selbst, genau wie ich.“ Dann bringt uns der Meister zu einem See, der See ist die Meditation. Und dann sagt der Meister: „Jetzt meditiere! Was erfährst du?“

„Meister, meine Knie tun weh, mein Rücken tut weh, meine Schultern tun weh.“ Dann sagt der Meister: „Okay, praktiziere Asanas, dann wirst du besser sitzen können. Sitze regelmäßig.“ Nach einer Weile können wir vielleicht einigermaßen sitzen und der Meister sagt wieder: „Schau nach innen! Was siehst du?“ „Meister, ich sehe nur Gedanken. Ich denke an das, was in der Vergangenheit war. So viel aus der Vergangenheit kommt hoch. In bin inmitten von lauter Prozessen, Reinigungserfahrungen und so viel von der Vergangenheit.“ Der westliche Mensch suhlt sich geradezu in Vergangenheitssachen. „Was siehst du noch?“ „Ich sehe noch die Zukunft und was noch alles Schlimmes passieren kann.“ Dann sagt der Meister: „Du musst dein Prana kontrollieren. Übe Pranayama! Dann, in der Meditation, mache den Atem ruhig. Ist der Atem ruhig, wird dein Prana ruhig, wird das Prana ruhig, wird der Geist ruhig.“ Schließlich fragt der Meister: „Was hast du in der Meditation erfahren?“ „Meister, du bist mir in der Meditation erschienen und das war so großartig. Danke, für deine Gnade, dass du so großartig dich in mir manifestiert hast.“ Und dann sagt der Meister: „Tat Tvam Asi. Das bin nicht ich, das bist du. Diese Freude, die du in dir erahnt hast, diese Schönheit, diese Großartigkeit, das, was in dir die Unendlichkeit ist, kann wahrgenommen werden, Tat Tvam Asi, Das bist du.“ Und schließlich erkennen wir: „Aham Brahmasmi. Ich bin dieses Brahman.“ und wir brauchen niemals mehr Angst vor irgendetwas zu haben.

Beim Swami Vishnu und schon bei Swami Sivananda war diese Geschichte ein geflügeltes Wort. Er hat uns öfters gesagt, wenn wir gesagt haben: „Swamiji, das kann ich nicht.“: „Hör auf, zu blöken wie ein Schaf! Brülle wie ein Löwe von Vedanta!“ Da könnt ihr öfters daran denken, wenn ihr euch wieder erwischt…

Hari Om Tat Sat


Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3
Hallo Peter

Ja, die Geschichte mag ich auch und auf einigen Vorträgen von Sukadev, hab ich sie auch schon gehört. Zumindest das mit der Schafsblökerei....
Wenn das alles so einfach wäre, dann würden es doch alle machen oder?
Da nährt man mühselig über Jahrzehnte ein Ego und schaff so eine Identität, von der man glaubt, ja, das bin ich.
Das Leben ist kein Zuckerschlecken und nur durch harte Arbeit kann man in dieser Welt was erreichen. Und im Zweifel, sind eh die anderen Schuld.....:)
Ich hatte einen schlechten Start im Leben und naja, die Kindheit war schwer und ich werd genauso wie meine Eltern und muß mich damit halt abfinden......usw.........
Aber mal ehrlich, so leben doch die meisten Menschen, würde ich mal glatt behaupten. Ich kenne das doch selbst noch all zu gut.
Die meisten leben doch diesen "Wahnsinn" was eben so sehr manifestiert ist, das es zur Realität geworden ist.
Dass das aber im Grunde falsch ist, das sieht man doch gar nicht. Und schon gar nicht, wenn du keine Gehirnzelle frei hast, weil man ständig in Vergangenheit und Zukunft lebt.
Die Gegenwart, ist den Menschen so fremd geworden, das es unnatürlich erscheint.
Das Ego wird behaupten, was beschäftigst du dich mit der Gegenwart? Du musst jetzt über die Zukunft nachdenken, die wird ganz schwierig und bereite dich lieber schon mal drauf vor und male dir alles so schlimm aus wie du kannst.....

Ich habe sogar Leuten so ähnliche Geschichten erzählt wie die mit den SchafsLöwen. Die haben alle zugestimmt. Und dann kam meist, aber was soll man machen, so ist das Leben. Und im nächsten Moment kamen Sachen wie, ich hab Angst das ich die Geburtstagsparty nicht optimal ausrichte......
Und da hab ich dann irgendwann für mich entschieden, Stop Kai, die hören dir nicht zu.
Den Fehler habe ich nämlich damals nach meiner 1. tiefen Erfahrung gemacht, das ich alle in meinem Umfeld davon überzeugen wollte.
Heute weiß ich, das ich auf so was auch nicht reagiert hätte, da das Hirn eben keine freie Zelle hatte, die diese Schwingung hätte aufnehmen können. Ich denke, ihr wisst was ich meine.....
Aber gut, in meiner damaligen Euphorie, wollte ich auch mal was gutes tun, so dachte ich wirklich....:)
Gutes tun werde ich natürlich auch in Zukunft, nur die Art und Weise wird sicher eine andere.
Ich stand wirklich manchmal da und dachte so in mich, seht ihr denn nicht, was ihr euch selbst antut? Heute weiß ich aber, wie sollten sie das sehen? Ich habs doch vorher auch nicht gesehen, also......

Na egal. Die Geschichte mit dem Löwen ist immer wieder toll und vielen Dank Peter, das du sie zitiert hast.

Mir fällt gerade auf, das ich noch nie so offen geredet habe wie hier. Das kommt mir zum 1.mal normal vor, so wie es sein sollte....:)

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,

Ich habe überlegt was ich auf deine einfühlsame Anwort schreibe:

Danke!

Die wichigsten Worte im Moment erscheint mir zu sein: JA , du bist jung, und Yoga verbindet und grenzt niemand aus.

Viele Grüße
Rafaela
Lieber Peter,
die Geschichte finde ich auch klasse.
Ich habe sie mindestens schon 20-30mal von Sukadev gehört, trotzdem wenn Sukadev die Geschichte erzählt, er hat so eine schöne Erzähl-Art, muss ich jedesmal lachen wie beim erstenmal.
Hari Om Tat Sat
monchhichi schrieb:
ich werd genauso wie meine Eltern und muß mich damit halt abfinden.....

Kai, schau nicht zurueck, werte dein Leben nicht gegen andere, gegen vermeintlich mehr oder besseres, ist nur Wertung, Vergleich mit dem was der "Ich-macher" (Ahamkara) aus Begierde, Wunschtrauemen heraus die aus Unwissenheit geboren sind, schaut!

DU, hast dich mit nichts, aber auch garnichts "abzufinden", strebe nach dem Ziel des Yoga, gib dich demganz hin, mach jede tat, alles denken, alles tun zu Sadhana, deiner taeglichen Uebung, gib das alles hin, vermisse nichts,verlange nichts, dan wird dir alles Glueck, alle Zufriedenheit, alle Glueckseeligkeit, die einem Menschen zuteil werden kann, zuteil!

Bis dahin..... ueben, ueben, ueben...... und "hari om, hari om, hari om tat sat, hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat,hari om, hari om, hari om tat sat........"!

"don't worry, be happy!"

;-))

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