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Hallo zusammen

Ich hab das Problem, das ich manchmal nicht richtig loslassen kann beim Meditieren.
Manchmal habe ich so was wie Angst vor den kleinsten Missempfindungen wie z.B. ein Ziehen oder Pochen der Schläfe. Dann zucke ich richtig auf und die Meditation ist meist damit beendet, weil ich mich nicht mehr fokussieren kann auf mein Thema.
Ich schaffe es dann einfach nicht, z.B. diese Gefühle zu konfrontieren. Ich meditiere dann oft mit einer Affirmation wie z.B. Ich bin mutig und gelassen.
Wenn mein "Denker/Ego" mir einreden will, es wäre was ernstes, dann Affirmiere ich auch mal schneller. Bringen tuts aber meistens nichts. Dann taucht manchmal auch ein Bild in Gedanken auf, das eher unschön ist und das wars dann....
Hat jemand einen Tipp für mich, was ich dagegen tun könnte?
Es ist ja eigentlich nur mangelndes Vertrauen oder? Wie übt man denn so was?

Viele Grüße
Kai

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Lieber Ka, liebe Yoginis und Yogis,

Meditation ist auf Stufe 7 vom Raja Yoga. Hast Du alle vorigen 6 Stufen gemeistert?
Praktizierst Du auch Bhakti Yoga, Karma Yoga, Jnana Yoga und Hatha Yoga? Sind Deine
Doshas im Gleichgewicht?

Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108
Lieber Kai,

Mir passiert manchmal, dass plötzlich die Nase juckt und dann fühle ich mich aus der Meditation herausgerissen. Aber so sind wir Menschen nun mal. Plötzlich juckt da was, oder man spürt seinen Puls, was man in dem Moment gar nicht wollte.

Da gab es mal einen Yoga-Meister, der wollte eins werden mit sich und dem ganzen Universum. So hatte er sich in eine Höhle zum Meditieren zurückgezogen. Da kam eine Maus und fing an, an den Sandalen des Yogi zu knabbern und der Meister war ärgerlich und sagte: "He Maus, was machst du da? Geh weg. Du störst mich bei meinen Meditation. Ich will eins werden mit allem." Darauf antwortete die Maus: "wie willst Du eins werden mit allem, wenn du noch nicht einmal eins werden kannst mit mir?"

So nimmt dich einfach an wie du bist, auch wenn es mal hier oder dort zuckt. Nach einer Weile wird es für Dich kein Problem mehr sein.

Om Shanti

Peter
Hallo und guten Tag

Kurz zu mir:
Ich bin auf Yoga aufmerksam geworden, vor gut 1,5 Jahren. Da hab ich eher durch Zufall, den Blog von Sukadev gefunden und hab in den folgenden Tagen sehr viele Vorträge von ihm auf mein Handy geladen und höre sie noch heute. Natürlich die aktuellen auch....;)
Das war sozusagen mein Einstieg in die spirituelle Welt. In Folge habe ich mir einige spirituelle Bücher gekauft und habe festgestellt, die ganzen Autoren sagen alle das selbe. Komisch dachte ich, warum sind die Leute, die als Spinner verschrien sind, die eigentlich guten auf dieser Welt? Da begann mein Weltbild sich komplett zu wandeln.
Am Anfang habe ich nur die Tiefenentspannung gemacht. Das war am Anfang gar nicht so leicht und die Motivation aufrecht zuerhalten war sicher auch mal schwierig. Aber es gelang mir und ich kam zu Erfahrungen, die ich bis dato nie hatte. Die geistigen Bilder wurden immer klarer. Vorher war immer so eine Art Rauschen mit in den Bildern, also so als ob ein leichter Nebel davor wäre.
Nach einiger Zeit, wurden aber die Bilder immer klarer und ich werde nie vergessen, wo ich zum 1.mal in meinem Leben, kristallklare Bilder in Gedanken sah. Das war wie HD-TV, absolut klar als ob ich es wirklich erleben.
Das war unglaublich, und was mein "Ich" mir alles so gezeigt hat, das war noch viel erstaunlicher. Einsichten ohne Ende.

Ob ich nun ernsthaft Yoga übe, das weiß ich nicht. Vielleicht ist es auch einfach nur mein Weg, keine Ahnung.
Die Tiefenentspannung mache ich bis heute, also die von Sukadev angeleiteten, und die Meditation auch.
Was es mit den Stufen aufsich hat, das habe ich sicher mal gehört aber ist das so wichtig?
Geht es nicht darum, die Einheit zu erfahren und ist es denn nicht egal wie?

Ich erhoffe mir hier einfach ein paar Tipps zu bekommen, wie ich eben das oben geschriebene Vertrauen erlangen kann?
Wie gehen denn erfahrene Meditierende mit Missempfindungen um? Und, wisst ihr überhaupt was ich damit meine? Ich denke mir mal, für euch dürfte z.B. son Zucken an der Schläfe was völlig normales bedeuten und ihr freut euch wahrscheinlich über das Leben, das ihr seid und das ihr spürt.
Bei mir ist es aber so, das ich manchmal eben nicht denke, das ist jetzt aber toll und ich freue mich, das meine Zellen mich am Leben erhalten. Es gelingt mir nicht immer.
In einem Vortrag hat es Sukadev mal ganz treffend gesagt, wie ich finde. Da ging es um Meditationserfahrungen. Da hat er gesagt, die Menschen haben manchmal Angst vor den absurdesten Dingen. Und genau das ist bei mir derzeit der Fall.
Ich weiß das es normal ist und ich überhaupt keine Angst haben muß aber es gelingt mir nicht immer das auch umzusetzen.
Sollte es wirklich so sein, das ich der einzige auf der Welt bin, dem es so geht? Das kann ich gar nicht glauben.....
Ich verstehe es doch selbst nicht, sonst würde ich ja hier nicht fragen.
Mal sind mir diese "Missempfinden" völlig egal und manchmal zerstören sie meine Konzentration beim Meditieren.

Wie konfrontiert man denn so was? Das muß doch gehen aber ich weiß im Moment nicht wie?
Vielleicht ist es lächerlich, mag sein. Aber für mich ist es ein "Problem" was ich gerne so nicht mehr haben möchte.

Wenn es möglich wäre, wäre ich für Anregungen sehr dankbar.

Sorry, ist doch länger geworden als ich dachte.

Viele Grüße
Kai

PS: Ihr müsst das auch nicht Yoga mäßig total zerpflücken. Ne einfache Anregung und Erklärung würde mir schon reichen.
Hallo Peter

Da haben sich unsere Einträge überschnitten...:)
Ich weiß das du recht hast, aber sone Stimme in mir, versucht mir manchmal was anderes zusagen. Ich würde es mal als den "Denker" oder mein "Ego" bezeichnen.
Ich hab halt Angst, dass das im Laufe der Zeit schlimmer wird. Denn ich weiß eben auch, das was ich immer wieder denke, das wird zur Gewohnheit.
Denn, ich ertappe mich ja oft selbst, das ich vorher schon denke, na hoffentlich kommt nicht wieder son Zucken in der Schläfe. Tja, und was passiert dann meistens? Genau, das Zucken kommt.....
Ich würde sagen, ich verknüpfe dann dieses Zucken mit etwas unangenehmen und ich schaffe es eben noch nicht, das Zucken mit etwas angenehmen zu verbinden. Das ist mein Problem.
Da fällt mir ein:
Vielleicht suche ich auch nur ne Bestätigung, das alles normal ist und ich mir keine Sorgen machen muß...Kann auch sein...:)

Vielen Dank jedenfalls für deine Antwort Peter.

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,

ich bin auch Yoga-Anfänger wie Du und mich erschreckt es auch immer wieder, wenn man mir als Antwort diese "Dosha-Dinger" um die Ohren haut. Oder: "öffne Dich bei Chakra 7, dann kannst Du bei Chakra 8 alles rauslassen."

Hihihi ... muss man nicht verstehen, zumindest nicht als Yoga-Anfänger.

Als Yoga-Anfänger sollte man sich da bewegen, wo man sich wohlfühlt. Und da hast du zur Zeit ja offensichtlich ein Problem, wegen Deiner Unsicherheit, ob dieses Zucken etwas bedeuten könnte.

Manche Yogis würden Dir jetzt hier schreiben, dass Du auf dem richtigen Weg bist, nur irgendetwas (ich glaube, Geist ist es) versucht, Dich auf diesem guten Weg aufzuhalten.

Ich würde Deine Situation eher damit vergleichen, wie das ist, wenn Du ein hübsches Mädchen kennengelernt hast. Da klappt auch erst nicht immer alles so, wie man es sich wünschen würde. Mit den Gedanken kann man dann sehr viel steuern. Je mehr Du Dich mit dem Problem beschäftigst, umso größer wird es. Je mehr Du loslässt, umso mehr verblasst es.

Om Shanti

Peter
Hallo zusammen, Hallo Peter

Naja, mit dem Yoga-Vokabular kenne ich mich halt noch nicht so aus, das kommt dann schon mit der Zeit und darum mache ich mir auch keinen Kopf.

Das vollständige Loslassen ist ja eben nicht so leicht.
Wenn ich das schon schaffen würde, dann wäre ich ja schon vollkommen Angstfrei und ist ja auch mein angestrebtes Ziel, das ich in allen Dingen gelassen bin und das so sein, das Jetzt, vollkommen akzeptiere wie es ist.
Aber ich denke, das streben wir ja wohl alle an oder? Darum gehts ja eigentlich, wie ich finde. Eins sein mit dem großen ganzen.....

Gestern hab ich noch ne Einsicht gehabt, das mein Ego mich vielleicht damit mal wieder prüfen will, ob ich schon bereit bin.
Wahrscheinlich bin ich eh son ängstlicher Typ, das begleitet mich ja irgendwie schon immer. Und vielleicht hab ich es dann einfach etwas schwerer, keine Ahnung....
Das eher negative, wie ich finde, ist: wenn ich einmal einen Vorgeschmack von Einheit bekommen habe und das hat bei mir knapp 3 Monate angehalten, und es dann wieder weg ist. Das war vor knapp 1 Jahr und seit dem versuche ich dort wieder hinzukommen.
Danach bin ich in ein tiefes Loch gefallen und hab alles in Frage gestellt. Und meiner Psyche tat das sicher auch nicht gut.
Ich hab auch nicht wirklich Lesestoff dazu gefunden, was man dann macht in solchen Krisen. Spiritueller Stillstand scheint nicht so das große Thema zu sein, wie ich finde. Ich hatte immer den Glauben, das bleibt dann für immer und gut ist.
Aber na gut, ich stelle mich der Herausforderung und alles wird gut....)

Viele Grüße
Kai

Edit: Mich würde jedenfalls mal von schon Erfahrenen Yoga-Praktizierenden interessieren, wie ihr mit solchem Stillstand umgeht. Oder kennt ihr so was gar nicht?
Ich hab noch ne Frage und möchte dazu kein neues Thema eröffnen. Ich hoffe es ist ok.

Seit dem ich wieder angefangen habe zu meditieren und Tiefenentspannung übe, also jetzt seit ca. 1 Monat, drückt eigentlich ständig mein drittes Auge. Also ich würde schon sagen, das es genau der Bereich ist, der so genannt wird.
Nach ein paar Minuten geht es meistens los und ich bewege dann oft kurz den Kopf zu einer Seite, um das Gefühl loszuwerden. Ich kann es nicht besser beschreiben, ich hoffe ihr wisst was ich meine.
gestern hab ich es dann zum 1.mal "überstanden" bzw. konfrontiert. Ich versuche jetzt jeden Tag wieder hineinzugehen und erhoffe mir so, das es "normal" wird und ich nicht weiter drüber nachdenke.

Gibt es eine Erklärung für dieses Phänomen? Sind das vielleicht Muskeln die sich entspannen? Hat die Stirn überhaupt Muskeln? Verstopfte Nadis?

Fragen über Fragen und es werden sicher noch mehr bei mir....

Viele Grüße
Kai
Lieber Kai,

wie mk so passend reingestellt hat gestern oder so...

"Der beste Weg der Meditation, um irgendwohin zu gelangen, ist damit aufzuhören,
irgendwohin gelangen zu wollen" :-)))))

Mach Dir nicht mit zu vielen Fragen das Gehirn gaga!
Wenn irgendwo was zuckt oder juckt oder ein bisschen schmerzt, dann atme rein ganz ruhig,
schick Licht an die Stelle und nimm es an, beobachte nur...

Loslassen im Annehmen!

Das einzig Beständige ist der Wandel...

Liebe Grüße
Sabine
Hallo lieber Kai,

also mir hilft eigentlich ganz gut, dass ich mir bei solchen Sachen wie juckende Nase o.ä. ganz bewusst sage, "Es ist jetzt nicht wichtig!" und mich dann versuche, weiter auf die Atmung oder das Mantra zu konzentrieren. "Rückschläge" sind ganz normal, denke ich, wäre ja sonst super schön, wenn man einen ereichten "Level" immer halten könnte. Wichtig ist wohl, dass man nicht zu streng mit sich ist. Das musste ich und muss ich immer noch lernen. Gib dir Zeit, sei nett zu dir!

Gruß Bhavani
Mal sind mir diese "Missempfinden" völlig egal und manchmal zerstören sie meine Konzentration beim Meditieren. Wie konfrontiert man denn so was?

Durch Nicht-konfrontation!

Einfach sagen/denken: "Ja, da zucken wieder die Gesichtsmuskeln/Nerven, das "3.Auge drueckt" (etc.) dieser Koerper, das Vehikel, Behaeltniss der Seele, ihr Tempel... es ist Alles in Ordnung, die Wahnehmung nimmt wahr, ich sitze und bin Zeuge von all diesen wundervollen Manifestationen...."!

Und so allmaehlich die Gedanken, die "Horde Affen" die "5 Pferde" immer wieder sanft, ohne Gewalt oder Krampf zurueckfuehren, auf den Atem achten, hilfreich kann "HamSa" oder "SoHam" Atem sein... damit sind dann die "Horde Affen", die "5 Pferde" etwas Beschaeftigt!

"SoHam" oder "HamSa" entsteht wenn die Stimmritze beim ein-und ausatmen etwas zusammengezogen wird... wie bei "Ujyai Atmen" etwa, ein sehr kraftvolles Mantra was soviel wie "ich bin", "ich bin das", "das bin ich" bedeutet.

Eine interessante Ankedote dazu ist das in Indien eine Ueberlieferung existiert die besagt das bei der Kindsgeburt das Kind sagt/schreit "Ko-Ham, Ko-Ham" was soviel wie: "Wer bin ich"? bedeutet, darauf wird traditionell mit "So Ham - So Ham" geantwortet!

Stille Atembeobachtung ist immer sehr hilfreich waehrend des stillen, inneren Gewahrwerdens...darum findet sich im Ashtanga, (achtfacher Pfad nach Patanjali) - Atem"kontrolle", nach den Uebungen (Asana) an 4. Stelle, VOR 5.) Gedanken"kontrolle", Sinneszurueckziehung, (Pratyahara), 6.) Konzentration (Dharana), 7.) Meditation, Versenkung (Dhyana)!

Wenn du "Probleme" mit dem "3.Auge" hast, so kann der Uebende, Konzentration mit geoeffneten Augen ueben, indem er (z.B.) auf einen Punkt an einer Wand, ein (einfaches) Mandala oder auch in eine Kerzenflamme, (moeglichst in Augenhoehe) schaut (Drishti).




Anmerkung:
Wenn sich der interessierte Sadhaka mal ein wenig mit diesem scheinbar so simplen Bija-Mantra befasst, dann wird er schnell feststellen was das fuer ein immens wichtige Tonverbindung darstellt die zu unzaehligen Werken (Upanischaden), Tantras und Stotrams inspirierte..

(Dhyana-Bindu Upanishad, Hamsa Upanishad, Maha Vakya Upanishad, Suka Rahasya Upanishad, Surya Upanishad
Tripuratapini Upanishad, Yoga Chudamani Upanishad, Yoga Sikha Upanishad etc.)
Hallo zusammen

Vielen lieben Dank für eure Meinungen und Anregungen. Ich bin hochgradig begeistert....:)

Tja, so ist das dann wohl am Anfang.
Ich säe nen Samen und oft erwarte ich sofort den fertigen Baum. Ja, so bin ich oft...noch.....:)
Geduld ist sicher eine der Eigenschaften, die noch nicht so ausgeprägt ist bei mir, das gebe ich gerne zu.
Faszinierend finde ich nach wie vor, das Theorie und Praxis 2 unterschiedliche paar Schuhe sind. Und ohne Training wird der Athlet nun mal nichts erreichen, da hilft auch nicht das Lesen hunderter Bücher.

Ich sage mir auch oft, das ist jetzt nicht wichtig, mein Körper weiß wie es geht, ich brauch mich darum nicht zu kümmern.
Aber naja, is manchmal nicht so einfach, wie ich finde, den absoluten Glauben zu manifestieren.
Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, das es mit zu den schwersten Dingen gehört, eine unerwünschte Eigenschaft zu transformieren.
Ich sage mir auch oft, Kai, lasse einfach los, bewerte nicht, alles ist neutral. Tja, nur Kai macht das oft nicht, der macht was er will..... Das dürften dann wohl meine Affen sein....

@MK
Nicht konfrontieren also.....
Ich habe das aus einem Angstbewältigungsbuch. Dort wird gesagt, wenn man Angst überwinden will, dann muß man sich dem stellen. Alle Gefühle und Emotionen annehmen, so wie sie sind und durchleben.
Ich habe das eigentlich immer für vollkommen richtig angesehen, das es so ist.
Da hat für mich ein Zitat: "Man muß erst sterben um zu Leben", eine völlig neue Bedeutung bekommen.
Als ich damals zum 1.mal meine damalige Höhenangst konfrontiert habe, da fühlte es sich so an wie sterben, in meinem Empfinden natürlich. Die Panikattacke war so heftig, das ich geschworen hätte, jetzt ists vorbei mit mir.....
Aber dann kam ein Punkt, da war ich völlig ruhig. Die Energie strömte durch meinen Körper und ich hab es sogar als angenehm empfunden. Die Attacke ging vorbei und ich fühlte mich wie neu geboren und war völlig happy. Ich glaube, ich habe Tagelang nur gegrinst.....:)
Vor dieser Erfahrung lief so was ja ganz anders bei mir ab. Die Energie, also dieses Kribbeln, habe ich gleichgesetzt mit der Auflösung des Körpers; als etwas, was mir schadet, das kann nicht normal sein, niemals usw...
Tja, da wurde mir zum 1.mal klar, das Gedanken das mächtigste sind, was es vielleicht gibt. Ich kann eine Sache immer aus 2 Blickrichtungen betrachten. Die eine Richtung bedeutet "Himmel" die andere Richtung bedeutet "Hölle".
Auch wurde mir da bewußt, das ich selbst mein größter Hemmschuh bin, ich mir jegliches Leid selbst zufüge.
So jedenfalls mein Erfahrung zur Konfrontation.
Vielleicht meinst du ja das selbe @MK, bezeichnest es aber anders?

Ich bin das, ich bin; das hab ich letztens erst zufällig in einem Film gesehen. War glaube ich der Moses Code.
Da wurde auch gesagt, das es eine sehr mächtige Wahrheit darstellt. Ich selbst benutze dies auch als Affirmation bei der Meditation.
Ich habe nämlich das Problem, das ich oft mit den Indischen-Mantras Probleme habe. Weil ich noch nicht verstehe was das alles heißt.
Ich persönlich finde es derzeit für mich besser, wenn ich in meiner Sprache meditiere, also auf Deutsch. Da ist für mich die Identifikation irgendwie höher. Keine Ahnung wie ich das besser ausdrücken soll.....

Ok, tut mir leid das ich abgeschweift bin, war keine Absicht, hat sich gerade so ergeben.

Mit offenen Augen meditiere ich auch ab und an. Wenn der Druck auf dem 3.Auge zu groß wird, dann mache ich die Augen auf und dann ist der Druck auch sofort weg. Ich suche aber tatsächlich auch noch ein angenehmes Bild, was ich dann auf mich wirken lassen kann. Mit Kerze funktioniert aber auch gut bei mir. Die Kerze ist dann schon gut im Unterbewusstsein verankert, das ich sie auch gut visualisieren kann.
Allerdings würde ich die Kerze gerne gegen etwas anderes austauschen, was vielleicht eher einen "praktischen" Nutzen hätte, um es dann zu verankern. Aber da fehlen mir die Ideen.
Ich würde gerne auf etwas schauen, was Mut und Gelassenheit symbolisiert. Fällt euch dazu vielleicht etwas ein?

Viele Grüße
Kai

Edit. Tut mir leid, das ich so dolle abgewichen bin. Im Moment bin ich einfach nur ein Suchender, der ankommen möchte.
zu "indischen Mantras", darueber gibtes ein spezielles Diskussionsbord... es wirdimmer wieder und kannwohl offensichtlich nicht genug betont werden das es nicht oetig ist das Mantra sinnbildlich zu verstehen, bei "ich bin", "ich bin das" oder dem einfachen Laut OM gibt es ja nicht viel zu verstehen!

und was "Mut und Gelassenheit symbolisiert" fallen mir nur die Helden aus den indischen Epen, wie Rama, Hanuman ein...

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