mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Namasté an alle!
Es gibt da etwas was ich mir bis heute nicht beantworten konnte. Wer ist nun Gott? Ist es Vishnu, Shiva oder Krishna, oder vielleicht doch die Shakti? Die Vaishnavas behaupten dass es Vishnu ist, die Shaivas wiederum behaupten dass es Shiva ist, und andere wiederum behaupten sogar (laut Wikipedia) das es Ganesha ist. Wer von diesen hat nun recht?
Und, wenn Vishnu in den Veden doch als der höchste Gott, als Gott der Götter gepriesen wird, warum betrachten soviele Hindus andere Götter wie Shiva als den höchsten Gott?

Gruß

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 396 X ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hari Om liebe Leute
Namaste liebe Christel

Ja danke für dein freundliches Schreiben und den Hinweis
auf das Buch u. Hörbuch Krieger des Lichts, welches ich
wirklich empfehlen kann, als Quelle der Inspiration.!

Es ist eine Moderne freie Interpretation von dem was Sri Krishna
auch vor 5 tausend Jahren auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra
als dort ein Weltkrieg tobte, seinem lieben Freund Prinz Arjuna,
versuchte zu erklären ( Bhagavad-gita Upanishad )
und was wir als essence auch in den Veden und im Vedanta finden.

Was ist das Kennzeichen eines Gottesboten und was hatten und haben diese alle gemein.?
Ja genau, den Gedanken, den Willen und die Kraft, den Menschen zu dienen, nicht über sie zu herrschen.!

Wenn wir auf diesem Wege zu uns selbst finden, mag uns aufgehen, wieviel Kraft und Zeit
unserer kurzen Lebensspanne wir unweise vergeudeten, um die Wünsche unseres vergänglichen Ichs
zu erfüllen und wie wenig wir dazu beitrugen, unserem innersten Selbst zum Durchbruch zu verhelfen.
Die Erkenntniss dieser Tatsache ist der Anfang der Selbsterkenntnis, Selbstbefreiung und Wahrheitsschau.

Wir erhöhen unseren Beruf zur Berufung, wenn wir unser Werk idealisieren
und unsere Ideale in ihm verwirklichen.
Rücken wir deshalb unser Werk an die erste Stelle,
dann wird es schließlich uns an die erste Stelle rücken.
Lernen wir zunächst, das zu lieben, was wir tun müssen,
eines Tages werden wir dann das tun können, was wir lieben.

Auch auf das kleinste Geschäft verwende weiseste Treue,
denn Treue im Kleinsten macht die Treue leicht in dem Größten.!

Der Krieger des Lichts genießt den Glanz weit weniger als der ihm Gegenüberstehende.
Wer aber das Licht selbst ausstrahlt, bemerkt oftmals nichts von seiner feuer und blitzstrahlenden
Schönheit und Reinheit und verschwindet für sich, anderen alle Fülle überlassend.

Wenn wir auf diesem Wege fortschreiten, wird uns das innere Licht beschützen
und behüten, denn es ist das göttliche Licht was in uns strahlt ewiglich.

Und ja, Gandhi war ein Krieger des Lichts, auch wenn er selbst friedvoll und demütig schien,
sowie die vielen Angriffe der Machtpolitiker ertrug, im inneren jedoch war er ein Krieger für die
gerechte sache Gottes zu streiten und um den Menschen die Augen zu öffnen für die Wahrheit.

Darum, werde ein jeder ein Krieger des Lichts, das ist des lebens Sinn und Schuldigkeit,
das bewirkt freudige Zuversicht und ein langes glückliches und zufriedenes Leben.

In diesem Sinne
Mit freundlichem Gruß
ihr Acchedya dasba






Christel Fischer schrieb:
Liebe Leute,
Lieber Acchedya des babaji,

beziehst Du Dich auf das Buch mit dem bekannten Titel "Krieger des Lichts" und willst Du etwas darüber erzählen?
Ich kenne das Buch nicht. Was mir gleich eingefallen ist: Wir meinen ständig kämpfen zu müssen. Aber das ist vermutlich gar nicht nötig. Es gibt doch auch den "friedvollen Krieger", der wie in "der Heldenstellung" selbstbewusst und konzentriert da steht (und im übertragenen Sinn seine Meinung vertritt), es aber gar nicht nötig hat zu kämpfen.

Wer kämpft fordert doch auch heraus und ist verhaftet. Als "friedvollen Krieger" würde ich jemanden ansehen, der wie Mahatma Gandhi seinen Weg unbeirrt geht, Gedanken des Friedens verbreitet, versucht zu verstehen und zu verzeihen und sein Mantra rezitierend in den Tod und ins Licht geht. Sicher hat so jemand zu kämpfen. Aber zuallererst vermutlich mit sich selber, denn es wäre bequemer und ungefährlicher, einen einfachen Weg zu gehen, sich zurückzuziehen und sich nur noch um sich selber zu kümmern. Aber wenn man ein grosses Herz hat, dann kann das Schicksal von anderen einem nicht egal sein. Zum friedvollen Krieger des Lichts gehört meiner Meinung nach Liebe, sehr viel Liebe, bewundernswert viel Liebe.

Namasté. Chris.
Liebe Leute,
Lieber Acchedya das babaji,

vielen Dank! Deine Antwort war sehr erhellend!

In diesem Sinne:
OM shanti sagt Chris
Om shanti, liebe Leute,
lieber Ratna,

danke für die nette Anrede und die lieben Worte!
Es ist auch schön, dass es Dich gibt.

Einen guten Himmelfahrtstag für Euch, egal in welcher Überzeugung Ihr lebt - dieses Bild dürfte für uns alle wichtig sein -
wünscht Chris.

Antworte auf diese Diskussion im Yoga Forum

RSS

© 2020   Impressum | Datenschutz | AGB's | Yoga Vidya |   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen