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Namasté an alle!
Es gibt da etwas was ich mir bis heute nicht beantworten konnte. Wer ist nun Gott? Ist es Vishnu, Shiva oder Krishna, oder vielleicht doch die Shakti? Die Vaishnavas behaupten dass es Vishnu ist, die Shaivas wiederum behaupten dass es Shiva ist, und andere wiederum behaupten sogar (laut Wikipedia) das es Ganesha ist. Wer von diesen hat nun recht?
Und, wenn Vishnu in den Veden doch als der höchste Gott, als Gott der Götter gepriesen wird, warum betrachten soviele Hindus andere Götter wie Shiva als den höchsten Gott?

Gruß

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 396 X ANGESCHAUT

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Namaste & Hari Om

dear Ratna

Genau, aham brahmasmi, Ich bin die spirituelle Geisteseele ( jiva atma ) in diesem Körper,
bin in diesem Körper Fahrzeug unterwegs und nicht umgekehrt.
Nicht, wir sind der Körper, Herr Meier oder Müller oder Herr Pandit und haben eine Seele.
Nein, laut der vedischen Upanishaden sind Wir die ewige Geistesseele
die in diesem Körper, ( durch karma erworben ) unterwegs ist,
sich zu erkennen, sich zu erfahren und zu lieben lernen,
die im Kreislauf der Geburten nach einem Ausweg fahndet,
wenn sie denn erkennt, aham brahmasmi.

Samsiddhir hari tosanam, please lord Hari und erkenne dich als ewige Seele in diesem Körper.
Das wäre dann gutes Karma für uns, weil wir so auf dem Wege zurück zu unserem Ursprung wären.
Den Ursprung, Absprung, Eisprung als einstieg in die creatrix zu sehen ist nicht verkehrt.

Spirituelles Bewusstsein erlangt der Adept wenn er erkennt, ich bin die Seele,
die in diesem Körper wohnt, ich bin ein teil des göttlichen ganzen,
ergo ist dieser Körper ein Tempel Gottes und ich sollte ihn auch so behandeln.
Und das sind wir wieder bei den Brahmanen, den Kennern des Brahman,
den Lehrern darüber, wie ein Tempel Gottes zu behandeln ist,
denn diesen ist auferlegt, dieses Wissen weiterzugeben an alle interessierten.....

acchedyo yam adahyo yam
akledyo sosya eva ca
nityah sarva-gatah sthanur
acalo yam sanatanah

Die individuelle Seele ist unzerbrechlich und unauflöslich
und kann weder verbrannt noch ausgetrocknet werden.
Sie ist immerwährend, alldurchdringend, unwandelbar,
unbeweglich und ewiglich dieselbe. Bhagavad gita Wie sie ist, Kapitel 2 Vers 24


Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
HUM

Hallo Shri Acchedya Das Babaji,

Dankeschön für Deine liebevollen Worte.


Aham brahmasmi, ich bin spirituelles Bewusstsein (Seele).

Ich bin "Karma"!


Liebe Grüße
samsiddhir hari tosanam, hat bei mir das Bewusstsein erwachen lassen
und das ist auch gut so, nun hatte das spekulieren ein Ende und ich gewahrte
den Plan, seit dem vermeide ich jede art von schlechtem Karma
und lebe in frieden mit Mensch und Tier, gebe mich in Gottes Hand
und handle so wie es der Mahatma von mir gewünscht hätte.
Folge den Weisen und erkenne deine Aufgabe, dann wird alles gut.

Hari Om Tat Sat

Acchedya dasba
Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Om Hrim


Hallo Shri Acchedya Das Babaji,

wenn ich meine Vorleben betrachte die weit zurückliegen, vor vielen Kalpa´s, ist mein Name, irgendwie doch fast immer der Gleiche geblieben in jedem Kalpa .

Die vielen Kalpa (Leben im Universum) die kamen und vergingen, wirken wie das ein und ausatmen im menschlichen Körper, so kommt es mir manchmal vor. Die Luft anhalten ist wie eine Pause, von einem Körper zum nächsten Körper zu reisen ( oder von einem Kalpa zum nächsten Kalpa). Genau wie bei den Kalpas müssen wir in den Kalpas, die einzelnen Leben und dazu die passenden Lebensbedingungen aussuchen.

Wie heute im "Blog von Sukadev: Wie man Intuition für die Zukunft entwickelt" gut formuliert, können wir in die Zukunft schauen in dem wir unsere Mutter und Vater Visualisieren, und bekommen dann ein Bild von unserm zukünftigem Lebensweg, oder wie wir aussehen werden. Der Körper in dem wir wohnen, ist Teil unseres Karmas.

Es ist schwer die ganze zeit das Bewusstsein ( Geist- Körper- Bewusstsein) aufrecht zuhalten, aber wenn das Bewusstsein mal ein schläft, erwacht es irgendwann wieder und erkennt sein Karma !


Liebe Grüße
Namaskar & Hari Om

Danke lieber Ratna für deine Einschätzungen
.
Der unerkannte Christus im Hinduismus, der yuga Avartar
Sri Krishna Chaitanya Mahaprabhu sagte vor 500 Jahren
in Bengalen die bedeutenden Worte zu seinen Schülern :

yuga-dharma pravartaimu nama-sankirtana
cari bhava-bhakti diya nacamu bhuvana

" ich werde persöhnlich die Religion des Zeitalters ( yuga-dharma )
wieder einführen. Den nama-sankirtana, das gemeinsame Chanten
des heiligen Namens. Und ich werde die Welt in Extase tanzen
und sie die vier Wohlgeschmäcker des liebenden hingebungsvollen
Dienstes kosten lassen."

( Sri Chaitanya-caritamrta, Adi-lila, Kap.3 Vers 19 )

Diesem yuga Avartar und seinen Anweisungen zu folgen bedeutet für mich
Selbstständig und frei zu sein, da brauch ich nicht länger suchen und rumspekulieren.
Der yuga-dharma zeigt mir den Weg zum sanatana-dharma und führt mich
schnurrstracks und sicher auf den Weg des bhagavat-dharma.
Den dieser Bhagavat der Veden spricht in seiner Bhagavad-gita Wie sie ist,
das an, was wir Menschen nötig haben und wissen sollten
um uns selbst und Gott zu erkennen, und um Frieden zu finden.
Ergo ist Sri Krishna der Sprecher der Bhagavad Gita für mich und für die Acaryas
der vedischen Tradition, der wahre Gott, den es zu erkennen gilt
Thats all there is to know

Hari Om Tat Sat

Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Om Ah Hung Shri

mit dem Namen habe ich gemeint: Der Klang veränderte sich, aber doch hatten die meine Leben immer einen spirituellen Aspekt gehabt!

Wenn ich zurückblicke in die Zeiten war das nicht immer so, vor sehr vielen Zeitaltern lebte ich im Chaos und dadurch begab ich mich immer wieder Schwierigkeiten. Bis ich erkannte das ich mich aus dem Ungewollten in dem ich lebte befreien muss.

Dies geschah dann über viele Leben in mehreren Zeitaltern, umso mehr ich befreite war ich auch mehr offen für meine Umwelt in der ich lebte und erkannte sie immer mehr.

Bis ich durch viele Leben immer mehr erwachte, geschah es eines Tages das ich am Ende eines Kleinen Kalpa (Zeitalters) im Zwischenstadium, wo man als gewöhnliches Wesen in einen Tiefschlaf ähnlichen Zustand fällt (nur um tausend fach tiefer) mein Bewusstsein in diesen Zwischenstadium erwachte!

Das war ein entscheidender Wendepunkt (in allen meinen vorherigen Leben) in meinem Leben, dieses geschehen zu untersuchen.

PS: Acchedya Das Babaji,

Du schreibst Du bist Deinen Lehrern gefolgt, ich wünsche mir für Dich das Dein Lehrer Dich zu Dir selbst führen, und Du selbst wirst !

Pläne ? Ich kann kann Dir nur mitteilen es bis zum gewissen Grad sind Pläne in Ordnung, aber letztlich müssen wir ohne sie auskommen!

Wieso ?

Weil Pläne versperren Dir auf Dauer die Sicht, aber jeder braucht seine Zeit und wird es dann für sich feststellen können.

Körper und Geist zu aufzuteilen oder in drei facher Sicht Zuglidern "ist schwer zu begreifen", sieh das ganze als Eins, das wird Dir vielleicht helfen, Selbstständiger zu werden!

Liebe Grüße

Ratna
Namaste & Hari Om

Sri Ratnaji

Danke für deine erklärenden Worte, deine bemühungen Licht in die Dunkelheit zu bringen
ist höchst ehrenwert und ziemt sich für einen brahman insperierten brahmana.

Was Avartare tun oder nicht tun, entzieht sich zumeist unserer Vorstellungskraft.
Wenn wir zum beispiel in den Hinduismus schauen, sehen wir die 10 Inkarnationen des Vishnu.
Lord Vishnu auch bekannt unter dem namen Narayana, ist der Erhalten der kosmischen Manifestation.
Lord Brahma ist der Schöpfer und Lord Shiva der Vernichter, der Zerstörer dieser Manifestation.
Die zehn inkarnationen Vishnus sind ja weidlich bekannt, die drei letzten sind noch durch Uralte
vedische sruti Schriften für uns heutige erfahrbar.
Die siebte Inkarnation, der siebte Avartar Visnus ist Lord Rama, bekannt durch das Epos Ramayana.
Die achte Inkarnation, war Lord Krishna, bekannt durch seine Bhagavad-gita und das Bhagavad Purana.
Die neunte Inkarnation war Lord Buddha, bekannt durch seinen achtfachen Pfad der Erleuchtung.
Die zehnte Inkarnation ist Lord Kalki, er erscheint erst in der Zukunft am Ende des Kali Yugas.

Diese Avartare haben uns Richtlinien und Sankrit Überlieferungen hinterlassen, mit dennen wir die
Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben können. Für die Menschen der heutigen schnelllebigen Zeit,
ist der achtfache Pfad Lord Buddhas, der beste Weg durch moralische Werte und inspirationen,
Einsicht und Frieden zu erlangen. Wissen befreit unsere begrenzte Sicht und Auffassungsgabe.
Wissen über die Avartare Gottes, über ihre Handlungen und Spiele, erheben die bedingte Seele
aus der relativen Wahrheit des I ME ME MINE hin zu einer kosmischen spirituellen Sichtweise.

Gott hat viele Namen, und doch ist er einer, der sich nicht wandelt, nur in unterschiedlichen Formen
daher kommt, darin sind sich alle Gurus und Acarya einig, die Avartare ( herabkünfte ) Gottes
erscheinen gemäß Zeit und Umständen, sprechen verschiedene Sprachen und geben verschiedene
Anweisungen. Die drei letzten bekannteren sind, Buddha, Jesus und Mohamed. Sie alle drei geben
den Menschen ihrer Zeit wohl unterschiedliche Namen, Mantras und Schriften mit auf den Weg.
gemäß des Verständnisses das die jeweiligen Menschen ihrer Zeit fähig sind aufzubringen.
Buddhas achtfacher Pfad ist der edle Lotus unter den heiligen Richtlinien der Gott gesandten.
Jesus und seine 10 Gebote sind für jeden wahrhafte Christen bindend und bei befolgung erreicht
die hingegebene Seele Befreiung von den unzulänglichkeiten der materiellen Welt.
Allen drei waren vom Geist Gottes durchleuchtet und hatten eine message für die Menschen ihrer Zeit.
auch wenn ihre Lehren auf den ersten Blick unterscheidlich erscheinen, durchweht sie doch alle der
geist Gottes, und ist für die jeweiligen Völker ein Fels in der Brandung.

Das Problem ist nicht das fehlende Wissen über Gottes Wege, Spiele und Ziele, um die Menschen
zurück zu führen zu ihrem Ursprung, damit sie erkennen wer sie sind und warum sie so sind.
Aham brahmasmi, ich bin ewige spirituelle Geistesseele und meine Pflicht ist es Gott zu dienen.
Das Problem der Menschen liegt vielmehr in dem Umstand, das sie nicht wirklich dienen wollen
sondern herrschen. Das nennt man die materielle Krankheit, der Virus von dem wir befallen sind.
Gott und dem Menschen zu dienen erschließt sich nur dem der erkannt hat, das Dienst am nächsten,
gelebte Nächstenliebe bedeutet und die beste Medizin gegen Schwermut und Wahnsinn und fehlendes
selbstwertgefühl darstellt, Medizin übrigenz, welche schon die Avartare Gottes ihren Anhängern empfehlen
um selbst und Gottverwirklichung um Glück, Frieden und Wohlstand zu erreichen.
Gelebte Nächstenliebe ist also das Motto unserer Zeit,
also packen wir es an, jeder für sich und alle zusamm...,
all together now
denn es gibt nix gutes außer man tue es !

Hari Om Tat Sat

Acchedya das babaji

Tri Ratna Dhammadhatu schrieb:
Om

Wenn Avatare etwas behaupten, dann tun sie es auch gewöhnlich !

Aber unter den Avataren gibt es die unterschiedliche Formen, aber alle Wesen sind an Handlungen gebunden.

Wenn ein Avatar zum Beispiel "Krishna" Auskunft über seine künftige Geburt gibt, wann und wo, bedeutet das lange nicht das er zum gegeben Zeitpunkt inkanieren kann, wir alle unterliegen unserm Karma wie sich der Lauf der Dinge sich entwickelt.

Du kannst Dir ein Plan vorstellen den die Avatare machen, sie sitzen zusammen und sich beraten :-) wer wohl am meisten gutes anrichten kann. Aber dafür braucht es karmische zusammenhänge, die brauchen wir ja gewöhnlich alle um etwas tun zu können.

Liebe Grüße

Ratna
Hallo dhyana,

es geht dabei nicht um Vielgötterei...die verschiedenen Götter repräsentieren göttliche Aspekte, die durch Anbetung, Konzentration oder Meditation in uns selbst entfaltet werden können/sollen. Es gibt nur einen Gott - Brahman - und durch ihn drücken sich Vishnu, Brahma, Shiva in der männlichen Form und Durga/Kali, Saraswati, Parvati in der weiblichen Form aus. Darum entsteht oft das Mißverständnis der Annahme, dass der Hinduismus Vielgötterei betreibt.

Om Shanti

Sara Devi
Namaste & Hari Om

Danke dir lieber Ratna
für deine erleuchtenden Worte des Svami Sivananda

In einem anderen Leben, saß ich einst in großer Verbannung für einige Zeit fest
in einem anderen Lande, in meiner Not betete ich zu Gott und bat ihn mich zu erleuchten
an diesem dunklen Ort und wie aus heiterem Himmel spielte man mir tags drauf ein Büchlein zu
dessen Autor Svami Sivananda war. Es hieß " Licht, Kraft und Weisheit " es war vor langer Zeit
1964 im Heinrich Schwab Verlag erschienen. Nun hielt ich es 20 Jahre später in Händen und
fand mich äußerst beglückt wieder, ich sah es als ein Zeichen der Gnade Gottes und hielt meinen
kleinen Schatz sehr in ehren, selbst heute, ich habe es gerade aus meiner Bibliothek gezogen, ist es
immer noch ein Lichtblick und eine große Quelle der Inspiration für mich.
Seit diesen dunklen Tagen bin ich vertraut mit dem Wissen und der Arbeit von Svami Sivananda,
lange bevor Yoga Vidya in Europa Mode wurde, was ich allerdings doch sehr begrüße,
weil das vedische Wissen was Svami Sivananda für die heutigen Menschen bereit hält nur zu ihrem besten ist.
Die moderne Konsum Gesellschaft mit ihrer ermüdenden Oberflächlichkeit ist ja leider völlig Sinnentlehrt
und bedarf dringend der Aufklärung und Erleuchtung durch göttlich insperierte Seher, Lehrer und Brahmanen.

Ich erlaube mir hier einen kurzen Auszug aus dem Büchlein
" Licht, Kraft und Weisheit zu besten zu geben.
Gott ist die Liebe
Gott ist die Wahrheit. Gott ist die Liebe. Rede die Wahrheit. Liebe alle Wesen.
Du wirst ihn schnell verwirklichen. Pflege Satsang mit Sadhus, Sannyasis und Bhaktas.
Nur dies kann dir Unterscheidungsfähigkeit, Leidenschaftslosigkerit, geistige Stärke und
den Frieden des Gemütes verleihen, es gibt keinen anderen Weg.
Sieh dich um nach Sadhus ( heiligen ), es gibt sie überall, denn Aufrichtigkeit und Ernst tun dir not.
Sie sind stets bereit dich mit offenen Armen liebreich zu empfangen.
Der Name ist wahrlich allmächtig.
der Name des Herrn ist ein mächtiges, unfehlbares Gegenmittel für alle jene, die von der Schlange des Samsara
gebissen wurden. Er ist ein Nektar ( amrita ) der Unsterblichkeit der immerwährenden Frieden schenkt.
Hare Krishna Hare Krishna, Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama, Rama Rama Hare Hare
Yama der Gott des Todes, fürchtet jene, die den Namen Gottes wiederholen. Er kann sich ihnen nicht nähern.
Wiederhole allezeit den Namen des Herrn und erlange den Zustand der Furchtlosigkeit.
Übe regelmäßig Kirtan
Sankirtana ist die Nahrung für Geist und Seele, es ist ein göttliches Tonikum,
ein mächtiger Balsam für die erschütterten Nerven und ein himmlischer Nektar.
Trinke ihn täglich durch Ausübung von Sankirtana zur Brahmamuhurta Stunde, sowie des Abends.
Singe die Glorie des Herrn
Verehre den Herrn allezeit von ganzen Herzen und mit ganzer Seele. Singe seine Glorie.
Gedenke allezeit seines Namens und alles Elend wird ein Ende finden.
Dein Herz wird gereinigt werden, der Herr wird sich dann allsbald offenbaren,
und du wirst dann seine Gegenwart spüren...... "

Nur ein paar Worte und Passagen aus diesem wunderbaren Büchlein erleuchten die suchende Seele
und zeigen dem Leser wie wunderbar Svami Sivananda es verstand die dinge ins rechte Licht zu rücken.
Wie damals vor 26 Jahren als diese Worte mein Herz berührten, so sind heute die gleichen Worte für
mich noch immer voller Kraft und Anmut und ich danke Gott für meine damalige Verbannung, sonst hätte
ich wohl nie Svamiji's arya-dharma konzept gänzlich in mich aufgenommen und lieben gelernt.!

In diesem Sinne wünsche ich allen Yogis und Yoginis
Erfolg auf ihrem Weg der Selbstverwirklichung.

Hari Om Tat Sat

Acchedya dasbabaji


Tri Ratna Dhammadhatu schrieb:
Om

Swami Shivanada schrieb:

:-)) :-)) :-)) :-)) :-))
Diene, liebe, gebe, reinige, meditiere und verwirkliche.
Sei gut, tue Gut, sei mitfühlend.
Passe dich an, stelle dich ein, sei flexibel.
Trage Schmähung, trage Kränkung, höchstes Yoga.
Frag’ „Wer bin ich?“, erkenn’ Dein Selbst, und sei frei!

Om Tat Sat Om Tat Sat Om Tat Sat Om
Om Shanti Om Frieden Om Shalom Om


Liebe Grüße

Ratna
Hallo Saradevi!
Ja, es stimmt dass die "Götter" Aspekte des göttlichen Brahman sind, ich würde die "Götter" aber nicht lediglich auf Aspekte beschränken.
Ich sehe es so: Ein Hindu versteht unter Gott nicht dasselbe was ein Christ, Jude oder Moslem unter Gott versteht. Götter sind im Hinduismus, wenn man das aus der abrahamitischen Perspektive betrachtet, sowas wie Engelswesen. Wesen die die Schöpfung verwalten, pflegen und ordnen. Wenn man unter Gott eine höchste und letzte Wirklichkeit versteht, sowie die Christen, Juden und Muslime ihren einen personalen Gott sehen, so ist der Hinduismus mit seinem Brahman-Glaube auch monotheistisch bzw. panentheistisch.

Wozu gehen denn sonst Hindus hin und wollen eine Beziehung mit ihren Göttern pflegen, bringen ihnen Opfer dar, beten zu ihnen usw. Nein, ich glaube nicht, dass die "Götter" nur auf Aspekte zu beschränken sind.

Gruß, dhyana
Hallo dhyana,

ich sehe das nicht als Beschränkung...jedoch sehe ich auch keine Trennungen im Sinne von der Gott ist dafür zuständig und diese Göttin ist das weibliche Prinzip davon. Es sind Kräfte in Form von bildlichen Darstellungen, eben ein 'Ishta Devata' oder eben ein 'Ishwara' ... vielfältige Wege Gottes. Die einen brauchen Gott als Freund oder Beschützer oder Helfer; wie auch immer. Letztendlich beruft sich der Hinduismus auch auf die Veden und die Veden kommen immer wieder zu einem Schluss...wir sind alle Brahman.

Nur meine Sichtweise dazu :-)

Om Shanti

Sara Devi
Namaste & Hari Om

dear dhyana brahmavid

Ich sehe es genauso, der uns bekannte Hinduismus, von uns so betitelte, von der Indern
aber seit alterher als sanatana dharma bezeichnete brahmanismus oder bhagavad dharma
ist in seiner strucktur panentheistisch, in welchem die verschiedensten Götter als Verwalter
des Universums erscheinen, die alles regeln und kontrolieren, aber Lord Narayana ergeben sind.
Gerade wo wiederholt die Frage zum brahman auftaucht, kann ich nur immer wieder dazu raten,
die alte vedische Hindu Bibel, Bhagavad-gita wie sie ist, zu lesen, darin finden sich eine fülle
von Aussagen zum Thema brahman und dessen Bedeutung. Ein beispiel findet sich im 5 Kap. Vers 20

na prahrsyet priyam prapya
nodvijet prapya capriyam
sthira buddhir asammudho
brahma vid brahmani sthitah

Übersetzung
Wer weder frohlockt, wenn er etwas Erfreuliches erreicht, noch klagt,
wenn ihm etwas Unerfreuliches widerfährt, wer über die Intelligenz des Selbst verfügt,
nicht verwirrt ist und die Wissenschaft von Gott kennt, ist bereits in der transzendenz verankert.

Erklärung von A.C. Bhaktivedanta Svami Prabhupada
Hier werden die Merkmale eines selbstverwirklichten Menschen aufgeführt.
Das erste Merkmal ist, daß er nicht fälschlich sein wahres Selbst mit dem Körper identifiziert
und darüber in illusion ist. Er weiß, daß er nicht dieser Körper ist, sondern ein frakmentarisches Teil
des Höchsten Persöhnlichen Gottes. Er ist daher nicht voller Freude, wenn er erfolgreich ist, noch klagt er,
wenn er etwas verliert, was in Beziehung zu seinem Körper steht. Diese Beständigkeit des Geistes wird
stira buddhi ( die Intellignez des Selbst ) genannt. Er ist daher niemals verwirrt, denn weder hält er fälschlich
den grobstofflichen Körper für die Seele noch glaubt er, der Körper sei ewig und mißachtet die Existenz der Seele.
Dieses Wissen hebt ihn auf die Stufe, auf der er die vollständige Wissenschaft von der Absoluten Wahrheit,
von - Brahman - Paramatma und Bhagavan - versteht. Somit kennt er seine wesenseigene Position
sehr genau und versucht nicht fälschlich, mit dem Höchsten eins zu werden.
Dies wird Brahman - Verwirklichung bezw. Selbstverwirklichung genannt.

In der Bhagavad-gita findet sich eine Fülle von Informationen zum Thema Brahman, Paramatma und Bhagavan
Diese als sruti bezeichneten Sankrit Texte, sind in höchstem maße informativ und erkenntnisfördernd.
Wie das Mahabharta ist auch die Gita eine Füllhorn von Essencen aus dem alten arya-veda Wissensschatz,
dies Geheimwissen, von Srila Vvasadeva geordenet und in Sanskrit niedergeschrieben, welches die brahmanen
seit nunmehr fünftausend Jahren sorgfältig hüten, steht nun Dank Svami Sivananda und Svami Bhaktivedanta
für jeden aufrichtigen Sucher zur freien Verfügung, das ist die Gute Nachricht, deshalb....... carpe diem.

Liebe Grüße

Acchedya dasba



dhyana schrieb:
Hallo Saradevi!
Ja, es stimmt dass die "Götter" Aspekte des göttlichen Brahman sind, ich würde die "Götter" aber nicht lediglich auf Aspekte beschränken.
Ich sehe es so: Ein Hindu versteht unter Gott nicht dasselbe was ein Christ, Jude oder Moslem unter Gott versteht. Götter sind im Hinduismus, wenn man das aus der abrahamitischen Perspektive betrachtet, sowas wie Engelswesen. Wesen die die Schöpfung verwalten, pflegen und ordnen. Wenn man unter Gott eine höchste und letzte Wirklichkeit versteht, sowie die Christen, Juden und Muslime ihren einen personalen Gott sehen, so ist der Hinduismus mit seinem Brahman-Glaube auch monotheistisch bzw. panentheistisch.

Wozu gehen denn sonst Hindus hin und wollen eine Beziehung mit ihren Göttern pflegen, bringen ihnen Opfer dar, beten zu ihnen usw. Nein, ich glaube nicht, dass die "Götter" nur auf Aspekte zu beschränken sind.

Gruß, dhyana
Namaste Acchedya das babaji,
vielen dank für deinen konstruktiven und informativen Beitrag.

LG, dhyana
Hi Ratna,

ob wir Brahman sind? Ja und das kann ich sagen, weil ich es nicht glaube, sondern weiß ... meine Rolle, Deine Rolle, die Welt ist Brahman und durch Maya erst zum Leben erweckt...Maya ist nicht von Brahman getrennt und auch nicht eine getrennte Energie von Brahman. Brahman ist das Absolute, nicht definierbare und darum ist der Versuch, Brahman (uns, die Welt, alles und nichts) zu beschreiben und zu definieren unmöglich...Brahman IST ... undefinierbar, unbeschreiblich ... mehr Gott (Brahman) als JETZT gibt es nicht ...

Om Shanti

Sara Devi
Namaste & Hari Om
liebe Mata Saradevi
Ich lese mit großem vergnügen deine äußerungen zum Brahman und kann dir nur zustimmen.
Wie ich des öfferen schon erwähnt habe ist die Bhagavad gita wie sie ist, für mich ein unschätzbarer Quell
der Freude und Inspiration gerade wenn es sich um sensible Themen wie diese handelt.
Im Anhang zur Bhagavad gita wie sie ist, findet sich eine Vielzahl von hinweisen zum Brahman,
die der geneigte Leser, sollte er mehr darüber wissen wollen, sich zu Gemüte führen sollte.
Hier möchte ich nur kurz auf Kapitelm 6 Vers 27 hinweisen, wo folgendes steht :

prasanta manasam hy enam
yoginam sukham uttamam
upaiti santa rajasam
brahma bhutam akalmasam

Der Yogi, dessen geist fest auf Mich gerichtet ist, erreicht das höchste Glück.
mit dem Brahman identifiziert, istb er befreit, sein Geist ist von Frieden erfüllt,
seine Leidenschaften sind zur Ruhe gekommen, und er ist frei von allen Sünden.

Erklärung von Bhaktivedanta Svami
Brahma-bhuta ist der Seinszustand, in dem man von der materiellen Verunreinigung frei
und im transzendentalen Dienst des Herrn verankert ist.
Mad bhaktim labhate param ( Bg.18.54 ) Solange der Geist nicht fest auf die Lotusfüsse des Herrn
gerichtet ist, kann man die Eigenschaften des Brahman, des Absoluten, nicht beibehalten.
Sa vai manah padaravindayoh. Immer im transzendentalen liebevollen Dienst des Herrn beschäftigt zu sein,
das heißt im Gottes-Bewußtsein zu bleiben, bedeutet, dass man von der Erscheinungsweise
der leidenschaft und allen materiellen Verunreinigungen tatsächlich befreit ist.

Soweit die Ausführungen des Bhaktivedanta, natürlich gibt es noch ein Unzahl von Ausdeutungen
gerade in der Bhagavad gita, mir fällt da noch das 13 Kapitel Vers 3 ein, wo im letzten Absatz steht.

" Es gibt drei Auffassungen des Brahman : prakriti ist Brahman als Aktionsfeld,
Jiva ( die individuelle Seele ) ist auch Brahman und versucht die materielle Natur zu beherrschen,
und der Kontrolierende beider ist ebenfalls Brahman, doch Er ist der eigentliche Kontrollierende. "

Der Yogi weiß um die drei Aspekte Gottes, Brahman, Param-atma und Bhagavan,
er versucht diese zu verstehen und in gläubiger Hingabe für sich zu verwirklichen,
auf das Er/Sie in sich zur Vollendung führt, um so dem großen Plan gottes zu dienen.

In diesem Sinne

Acchedya das babaji
Saradevi schrieb:
Hi Ratna,

ob wir Brahman sind? Ja und das kann ich sagen, weil ich es nicht glaube, sondern weiß ... meine Rolle, Deine Rolle, die Welt ist Brahman und durch Maya erst zum Leben erweckt...Maya ist nicht von Brahman getrennt und auch nicht eine getrennte Energie von Brahman. Brahman ist das Absolute, nicht definierbare und darum ist der Versuch, Brahman (uns, die Welt, alles und nichts) zu beschreiben und zu definieren unmöglich...Brahman IST ... undefinierbar, unbeschreiblich ... mehr Gott (Brahman) als JETZT gibt es nicht ...

Om Shanti

Sara Devi

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