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Namasté an alle!
Es gibt da etwas was ich mir bis heute nicht beantworten konnte. Wer ist nun Gott? Ist es Vishnu, Shiva oder Krishna, oder vielleicht doch die Shakti? Die Vaishnavas behaupten dass es Vishnu ist, die Shaivas wiederum behaupten dass es Shiva ist, und andere wiederum behaupten sogar (laut Wikipedia) das es Ganesha ist. Wer von diesen hat nun recht?
Und, wenn Vishnu in den Veden doch als der höchste Gott, als Gott der Götter gepriesen wird, warum betrachten soviele Hindus andere Götter wie Shiva als den höchsten Gott?

Gruß

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Haribo lieber ratna
Schön wieder von dir zu hören.!

Wie recht du doch hast, sind es nicht all die Wünsche die in uns laufend auftauchen,
die uns binden an die matterielle Welt, an ein matterielles Verständnis von der Welt.
Das aufgeben von all den unseligen Wünschen und Verlangen des Körpers, macht uns
doch erst frei von Verlangen nach zeitweiligen genüssen
und ermöglicht erst eine freie Sicht auf spirituelle Themen.!
Oder wie siehst du das als der weise brahmane.?
go brahmana hitaia ca........

herzlichst dein
Acchedya dasba



Ratna schrieb:
OM

Hallo Sara Devi, Acchedya das Babaji,

Es gibt natürlich das Jetzt, das ist unserer aller Verbindungspunkt, worauf wir uns beziehen können und doch irgend wie müssen.

Aber wir alle haben eine Vergangenheit, die es auslöst uns wieder in der Gegenwart einzufinden.

Wieso ?

Weil die Gegenwart die einzig wahre Präsenz ist worin wir uns wohlfühlen dauerhaft, weil an der Vergangenheit zu hängen macht uns nicht Glücklich weil wir sie nicht festhalten können.
Der Zukunft ( Wünsche ) hinterherzulaufen bringt auf Dauer Unzufriedenheit.


Wenn wir in die Vergangenheit schauen, gibt uns die Zukunft Gewissheit, das wir in Zukunft unser gewünschtes Ziel Erlangen !

Dies Ganze: Vergangenheit, Zukunft und die Gegenwart ist Brahman, nicht nur die Gegenwart.

Liebe Grüße

Ratna
Hari Om lieber Ratna

Im Bhagavad Purana finde ich gerade diese Stelle, die aufzeigt wodurch wir gefangen sind,
und wodurch wir verstrickt werden in diese Matterielle Manifestation der maya Gottes.
Ich denke wenn wir dies erkennen sind wir ein stück weit weiser und schlauer und können so
die Welt mit spirituelleren Augen betrachten und natürlich auch unsere Umwelt und unsere
uns lieb gewordenen Mitreisenden etwas besser verstehen, vieleicht sogar etwas erheben
zum sehen, und zum tieferen verstehen.!

Was meinst du dazu oh Ratnadev

SRIMAD-BHAGAVATAM 7.13.35: Those in human society who are intelligent should give
up the original cause of lamentation, illusion, fear, anger, attachment, poverty and unnecessary labor.
The original cause of all of these is the desire for unnecessary prestige and money
.
Möge der Yoga der Erkenntnis ( Buddhi Yoga ) unsere Sicht weiten
und unser Herz läutern, damit wir für andere ein Quell der Inspiration
sein dürfen und so zu unserer Mitte finden und diese ausbauen können.

Hari Om Tat sat

Acchedya das babaji



Ratna schrieb:
Hari Om


Natürlich Acchedya das Babaji, Saradevi, ...

durch das Überwinden der Wünsche, wie das Festhalten der Vergangenheit und durch das überwinden des Wunsches Geburt zu erlangen , dies ist ein sehr starker Wunsch und sehr schwer zu überwinden.

Erfahren wir die wirkliche Wirklichkeit, sei sie Jetzt das spirituelle Ziel aller Ziele oder die Erleuchtung genannt.

Als ich mal in Erleuchtung nähe war, erkannte ich dies bis in den tiefsten Grund, das es der Handlung notwendig ist (Geburt) notwendig ist, meine Maya zu entschleiern.

Weise ? Ich bin vielleicht etwas Weiser geworden, aber lange nicht genug um mich weise zu nennen !

Aber wünschen tue ich mir das natürlich :-)) Danke

Liebe Grüße

Ratna
Namaste & Hari Om
dear Ratnadev

Ja wer traut sich schon den Rahmen zu verlassen
nun ich würde sagen, der Krieger des Lichts z.b.
welcher sich traut einen standpunkt einzunehmen
für Gott und die Schöpfung for example.

Das ist ja nicht unbedingt modern bei der Masse,
wo alles nach gender mainstream schreit und geiz geil ist,
wo man sich nicht entblödet geschmacklos nervtötend und zickisch
als neustes menschen ideal auszurufen, sprich Massen kompatible
brainwash programme aufzulegen wie z.b.GZSZ, GNT oder DSDS.

Darum
Mut ist gut.
Weisheit ist besser.
Mut, mit Weisheit gepaart, ist das Beste.

Der aus Weisheit Mutige läßt Gott durch sich wirken und lernt,
durch den Segen, den er spendet, zu siegen.

Weil er das Maß kennt, mit dem das Schicksal mißt,
ist er weder vermessen noch anmaßend.
Weil er nichts fordert, wird er gefördert.
Weil er nicht rechnet, wird alles recht.

Richte dich nie nach der Masse, sondern sei du selbst.!
Denn ohne Selbstbewußtsein ist es schwer, vom Sog der Masse
frei zu werden und zu Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung zu gelangen.

Darum, laß nie andere für dich denken, sondern denke stets selbst.
Und richte dich nicht nach fremder Meinung und Denkmoden,
sondern nach deinem inneren Ratgeber, welcher dir die richtigen Einsichten
vermitteln wird, die du jeweils brauchst, um den Tag auf richtige art & weise zu verbringen.

Wer über die Masse hinauswachsen will, muß lernen,
richtig zu denken und zu leben, das heißt,
gut im Sinne Gottes zu denken und zu handeln.
Ruhe und Frieden auszustrahlen und den Nächsten so zu behandeln,
wie man von ihm behandelt werden möchte.!

Also handle im Rahmen deiner möglichkeiten und werde aryavam,
denn was edel, heilsam und gut für uns Menschen ist,
kann nur im Sinne Gottes sein und uns die unio mystica
die Einheit mit dem Himmel bringen.

In diesem Sinne

mit vorzüglicher Hochachtung

Acchedya dasbabaji





Ratna schrieb:
AOUM

Hari Om Namo Narayanaya

Shri Acchedya Das Babaji,

eine Grundlange (das A und O) für richtige Erkenntnis ist das Wissen eigenständig zuprüfen,
dies ist die Aufgabe des Schülers und so macht er dies Wissen zu seinem eigenem Wissen.

Aber auch den gewohnten Rahmen verlassen und etwas ganz neues in Betracht zuziehen,
damit wir vergleichen können und somit eine Unterschied finden können, wie wir zu unserer Mitte finden.

Aber wer traut sich den Rahmen zu verlassen, um Erkenntnis zuerlangen,
es spricht eigentlich dafür, das wir den Rahmen kennen müssen um ihn verlassen zukönnen !

Liebe Grüße

Ratna
es gibt hunderte Götter- wenn an Götter geglaubt wird.
Einen wahren Gott kann es also nur für einen persönlich geben. Man glaubt das halt!
Om namah shivaja
dear Christian


Ja wie recht du hast, alles ist persöhnlich, selbst Gott ist letzendlich persöhnlich,
wäre er es nicht, wäre er ja noch weniger als wir, die wir doch auch uns als
Personen verstehen. Nur ist Gott nicht begrenzt auf das persöhnliche,
er schwingt in jedem von uns auch in seinem unpersöhnlichen Aspekt.
Die indischen Veden sagen hierzu, in allem was lebt ist ein göttlicher Funke,
der Jiva-Atma das selbst und dieser wird begleitet vom Param-Atma dem Aspekt gottes.
Die Bhagavad gita Upanishad beschreibt das sehr schön im zweiten Kapitel, Vers 22.
In der Erklärung des Bhaktivedanta findet sich eine sehr genaue Beschreibung dieses Zustandes.

Und ja der Mensch hat hunderte von Namen für Gott gefunden, jede Religion hat ihren besonderen,
gemäß Zeit und Umständen und dem Erkenntnissgrad der jeweiligen Zivilisation.
Alle drücken im grunde aber nur das eine aus, Gott ist groß und wir sind klein,
wir sind der Funke und Gott das Feuer, qualitativ gleich aber quantitativ verschieden.

vaishnavanam yatha sambhu

Und jeder hat einen Individuellen Zugang zu diesem Thema, gemäß seines karma
und gemäß seines verständnisses. Für den Christen ist Jesus der Türöffner, für den
Muselmanen ist es Allah, für den Buddhisten Buddha und für den Hindu sind es meist
Rama, Krishna & Shiva. Wer wäre so vermessen zu behaupten das der eine besser
oder mehr wert wäre als der andere.

Bei Svami Sivananda und Svami Bhaktivedanta und vielen erleuchteten Weisen finden sich
solche Unterscheidungen nicht, weil es primär um das erkennen des eigenen Selbst geht
und welcher Weg und welcher Meister und welcher Name gottes uns dabei behilflich sein kann
ist gut und förderlich, denn das Ziel ist stets eins, thats all.

Hari Om Tat sat

Acchedya das




Christian schrieb:
es gibt hunderte Götter- wenn an Götter geglaubt wird.
Einen wahren Gott kann es also nur für einen persönlich geben. Man glaubt das halt!
Liebe Leute,

die Thesen, die ich vertrete: Alle Götter // Göttinnen sind ein Gott.
Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft sind gebunden an "Mutter Erde" bzw. an Planeten.
"In Realitas" gibt es keine Zeit.
"Wir schwingen in Gott", aber Gott nicht notwendigerweise in uns.
Letztlich gibt es ausschließlich das "All - Eins". Die Dualität ist eine Fiktion und nur real in
unserem "Erdendasein". Jede "Seele" kehrt letztlich zurück ins "All - Eins" // zurück zu
"Gott".

"Sind die Gedanken zur Ruhe gekommen", spüren wir das "Eins - Sein in Gott".

Hari OM Tat Sat. Chris
Hari Om ihr lieben

Ja Ratna, ich glaube zu wissen was du meinst,
wie recht du damit hast, denn ist es nicht die Weisheit des Lebens,
das das wahre, das innere Glück was wir erfahren in der Meditation,
sich ein jeder selber baut.........
und das äußeres Glück was wir erfahren höchst fragil und kurzlebig
nur manchmal in Erscheinung tritt und eine sehr wechselhafte Halbwertzeit besitzt.

Darum rate ich immer gerne dazu, täglich irgendeine heilige Schrift
der Gottweisen im Völkerbunde auf zu schlagen und darin zu lesen.
Es braucht nicht viel zu sein, nur geschehe es grundgründlich
und zwar mit der selbstlosen Liebeskraft des Herzens
und einem durch Yoga gereinigten Verstand.
Die Kraft, die wir daraus gewinnen ist unbesiegbar
und wir werden es auch.

Krieger des Lichts
is something to be

Wer seine Ketten durch Yoga und Meditation zerbrechen will,
um frei zu werden wie ein Vogel, free as a bird, muß mehr tun als nur wollen,
denn unser bisheriges negatives Denken und Verhalten und dessen Auswirkungen
( karma ) folgen uns nach und stellen uns Fallen, bis wir gelernt haben, unser Denken
zu beherrschen, unsere Gefühle zu meistern und unseren Willen dem göttlichen Willen zu einen.

Alsdann öffnet sich das innere Auge des Selbst und wir erkennen, daß uns der Himmel offen steht
und das wir im grunde frei sind von allen anhaftungen die uns bremsen, so das wir für die Weisungen
und Gaben des göttlichen Lichts empfangsbereit und aufnahmefähig geworden sind.

Wer zum inneren Licht fand, hat die Finsternis des Daseins und die Schatten,
die den Lebensweg dunkel und ungewiß machen, überwunden.
Er weiß sich von diesem Licht von innen geleitet und erfährt, das alles gut ist.

Darum mein Rat, nie fehle edlen Seelen die Freundschaft Edler.
Veredeln wir uns Unaufhörlich selbst zu tieferem Erkennen,
und ziehen wir so das edle Unaufhörlich an, damit es uns den Weg veredle.
Sich veredeln heißt ja auch, immer liebender, liebenswerter und nächstenliebender zu werden.

Mit diesen Ansichten und Wegweisern, stehen wir nicht im Wiederspruch
zu den Gottweisen aller Zeiten und ihren Lehren und Gedanken,
sondern folgen einfach nur ihren Pfad ihrem Weg ihrer sampradaya
und das ist auch gut so..........
denn dies hat den göttlichen Segen auf all unseren verschiedenen wegen.!

In diesem Sinne

ihr Acchedya das babaji






Ratna schrieb:
Hari Om

Hallo Babaji, Christian, Christel,

ich glaube zur Zeit daran an das "Eine - Vielfältige" ,
weil die Einheit ohne die Vielfalt mit einzubeziehen,
bringt doch viele Missverständnisse hervor.

Die Vielfalt beinhaltet die Einheit und
die Einheit würde es ohne die Vielfalt nicht geben !


Wisst ihr was ich meine ?

Liebe Grüße

Ratna
namaste, wenn du wirklich auf der suche bist wirst du ihn für dich finden. für mich ist gott die liebe, das licht, der heilige geist. lass dich einfach mal auf das licht ein und du wirst tatsächliche befreiung finden. und glauben versetzt sowieso berge.
jai jai
Namaste dear friends

Ja schön gesagt, wie wahrlich wahr, Glaube kann Berge versetzen
und vertrauen in den Vorgang des Yoga Vidya ist der erste Schritt dorthin,
hin zu einer Stärkung unseres vertrauens und unseres selbst-bewußtseins.
Sicher ist es auch wichtig, sein inneres Licht zu erwecken, weil ohne Licht
das weiß man ja, steht man ganz schön im dunklen in dieser dunklen Zeit.

Ein Krieger des Lichts ist durchdrungen von dem Wunsch aus sich selbst heraus
zu strahlen und zu leuchten und mit diesen Strahlen seine Umgebung zu wärmen.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten, darum beware of darkness, vorsicht vor dem
falschen Ego, welches gerne vom inneren Licht und kraft erfüllt, zu denken neigt,
i am the greatest dud in town, yust look at me, i am so divine, let me shine shine shine.

An dieser stelle kann ich nur auf unseren verehrten Meister und Guru
Svami Sivananda verweisen, welcher folgendes zum Ausdruck brachte.

" Sadhana and Santosh als Geheimnisse der Gesundheit.
Die beste Arznei oder Medizin für alle Krankheiten und zur Aufrechterhaltung
der Gesundheit sind Kirtan, Japa und regelmäßige Meditation.
Die göttlichen Schwingungen elektrifizierenj, verjüngen, beleben und kräftigen
die nerven und die Gewebezellen usw.
Eine andere billige und doch mächtige Droge sind beständige Heiterkeit und froher Mut.
Vertiefe dich täglich ein bis zwei Stunden in das Studium der Bhagavad gita
und ihren Sinn. Ebenso sind mit Beschäftigung voll ausgefüllte Tage eine Arznei,
die weltliche Gedanken fernhält."

In dieser weise wird es uns allen gelingen Fortschritt zu machen auf dem Pfad
der spirituellen Erkenntniss, denn es ist ein Zeichen von spirituellen Fortschritt
wenn wir heiter und gelassen dazu neigen unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst.

In diesem Sinne

mit besten Grüßen

Acchedya das babaji




erik schrieb:
namaste, wenn du wirklich auf der suche bist wirst du ihn für dich finden. für mich ist gott die liebe, das licht, der heilige geist. lass dich einfach mal auf das licht ein und du wirst tatsächliche befreiung finden. und glauben versetzt sowieso berge.
jai jai
Liebe Leute,

Ratna, Du hast am 28.04. geschrieben: "Die Vielfalt beinhaltet die Einheit und
die Einheit würde es ohne die Vielfalt nicht geben."
Genau, so denke ich auch. Es sind zwei Seiten einer Medallie.

OM shanti, Chris
Das mit der Vielheit und Einheit ist, glaube ich, im spirituellen Sinne zu verstehen und nicht im mathematischen.
Ich kenne es jedenfalls so aus dem Buddhismus.

Gruß
Liebe Leute,
Lieber Acchedya des babaji,

beziehst Du Dich auf das Buch mit dem bekannten Titel "Krieger des Lichts" und willst Du etwas darüber erzählen?
Ich kenne das Buch nicht. Was mir gleich eingefallen ist: Wir meinen ständig kämpfen zu müssen. Aber das ist vermutlich gar nicht nötig. Es gibt doch auch den "friedvollen Krieger", der wie in "der Heldenstellung" selbstbewusst und konzentriert da steht (und im übertragenen Sinn seine Meinung vertritt), es aber gar nicht nötig hat zu kämpfen.

Wer kämpft fordert doch auch heraus und ist verhaftet. Als "friedvollen Krieger" würde ich jemanden ansehen, der wie Mahatma Gandhi seinen Weg unbeirrt geht, Gedanken des Friedens verbreitet, versucht zu verstehen und zu verzeihen und sein Mantra rezitierend in den Tod und ins Licht geht. Sicher hat so jemand zu kämpfen. Aber zuallererst vermutlich mit sich selber, denn es wäre bequemer und ungefährlicher, einen einfachen Weg zu gehen, sich zurückzuziehen und sich nur noch um sich selber zu kümmern. Aber wenn man ein grosses Herz hat, dann kann das Schicksal von anderen einem nicht egal sein. Zum friedvollen Krieger des Lichts gehört meiner Meinung nach Liebe, sehr viel Liebe, bewundernswert viel Liebe.

Namasté. Chris.

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