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Manchmal fühle ich mich erschöpft. ICh weiß, ich sollte Yoga üben - schaffe es aber nicht. Was empfehlt ihr, wenn man etwas faul ist? Vielleicht gibt es ja auch "Yoga für Faule"?

Tags: Faulkeit, Müdigkeit, Übungspraxis

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Hallo Petra,

wenn's mich mal so gar nicht freut, nehme ich mir vor nur 3 uttanasana (vorbeuge im stehen) zu machen, um wenigstens was gemacht zu haben.

so ca. nach der 2. will ich auch noch in den adho mukha svanasana und wenn der dann auch noch zum 2. oder 3. mal ein paar atemzüge gehalten wurde, bin ich nicht mehr faul sondern so "verinnerlicht", daß die abfolgen manchmal sogar zu lange werden und ich mich zu terminen verspäte usw. *g*

falls es jedoch so gar nicht klappen will, ist visualisieren der asanas fein oder hinsetzen und pranayama machen - je nachdem wie weit du darin schon erfahren bist.

@Ratna + Maxim: danke für das teilen eurer ansichten und eures wissens hier in dieser diskussion.



om shanti,
marion
Om namah shivaya,

irgendwie kann ich eurer Diskussion überhaupt nicht folgen - manchmal frage ich mcih, wo im nächsten Beitrag die Antwort zum letzten war und wie seid ihr jetzt plötzlich auf den Tod und den Krieg gekommen?
Hmm, naja :-)
Om shantih
Lalita Devi
Faul, Faulheit ist ein Umsshreibung für Gedanken die einem in "Griff" haben Bannen, allso unaufgearbeitete Gedanken, Vorgänge die der Abklärung und Aufarbeitung harren, mit unerledigten Gedanken sind große Energien gebunden, dies zu erkennen ist der erste Ansatz "Faulheit" zu überwinden. Einfach sich selbst befragen nach innen hin und mit Ernsthaftigkeit, dann wird das Unterbewußtsein alles freigeben, dann noch sagen das ich ein Bestimmung, eine karmische Aufgabe erkennen und abarbeiten dann wird es klar gehen. Der "Energiebroken" wird sich zu lösen beginnen dann weiter nach tieferen Ursachen hin sich "befragen". (Sich selbst Rückführen)
B.Blaßmann
sitzend oder liegend ;-) die hände erst im nacken verschränken, dann am kopf und danach auf der stirne....versuchs mal einfach :-)

alles Liebe
hari om
Helene
Liebe Angelika,
ich möchte nur kurz etwas zu "loslassen" sagen. Mich hat es sehr erschreckt, dass Du "loslassen" jedes Mal mit dem Tod identifizierst. Für mich bedeutet loslassen, um wieder neu zu beginnen. Einen Neuanfang verbinde ich mit Positivem. Der Abschluss von etwas oder jemanden muss nicht immer schlimm sein, sondern sollte oftmals auch als Chance angesehen werde, um einiges im Leben zu ändern oder anzunehmen. Loslassen kann auch eine Befreiung sein, um sich Beginnendem wieder neu öffnen zu können.
Ich habe mich jahrelang mit dem Tod, dem Leben, dem Leben vor dem Leben oder dem Leben nach dem Tod auseinander gesetzt und kann dadurch an jeder Situation etwas Gutes abgewinnen.

Liebe Petra,
ich kenne deine Situation sehr gut. Man weiß ganz genau, dass einem Yoga wirklich gut tut und stärkt und einem Kraft und Energie gibt. Aber dieser erste Schritt einem so unendlich schwer fällt. Dabei ist es ganz einfach, um wieder damit zu beginnen. Es wurde bereits erwähnt. So wie Du z. B. jeden Morgen aufstehst und Zähne putzt, genauso kannst Du dir danach einen Stuhl nehmen, dich aufrecht hinsetzen oder hinstellen oder hinlegen - wie es Dir beliebt - und mit 10-minütiger Atemübung beginnen. Das jeden Morgen nach dem Zähneputzen für 10 Minuten.
Fange erst damit an und belasse es so. Wenn Du die Regelmäßigkeit drinnen hast, wirst Du schon eine Veränderung spüren. Nun kannst Du die Atemübungen ausdehnen oder häufiger machen. Dann kommt alles von ganz alleine und Du wirst dich verändern - in positivem Sinne.

Alles Liebe
Jeannette

PS: Hallo Ratna und Maxim, mich erschreckte Eure Diskussion. Es kam mir so vor, wie wenn sich einer dem anderen höher stellen wollte. Das stimmte mich etwas traurig.
Kurz zu deiner letzten Antwort: Das Wort "müssen" finde ich schlimm bei "Bedenke, dass wir leben "müssen"." Oder "Lehre uns bedenken, dass wir sterben "müssen"."
Ich für mich sehe beides als Geschenk an.
Doch jeder hat seine Meinung, welche ich gelten lasse.

Ich sende Euch allen Licht und Liebe :)
Liebe Petra,

auch ich kenne dieses Gefühl von Trägheit. Mir hilft es immer mich zu erinnern wie ich mich nach dem Yoga fühle. Meistens kann ich damit meinen inneren Schweinehund überzeugen. Manchmal ist aber weniger auch mehr...dem gezwitschere der Vögel zu lauschen oder den Atem zu beobachten kann auch Yoga Üben sein....so schule ich meine Achtsamkeit und übe mich darin ganz im Hier und Jetzt präsent zu sein...

Sonnige Grüße
Om Shanti
Charry
Danke für diesen Beitrag! Er passt momentan zu meinen Gedanken an den Tod, da mein Kater erst kürzlich verstarb.
Ja, man sollte jeden Atemzug bewusst erleben, da es der letzte sein kann.

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