mein.yoga-vidya.de - Yoga Forum und Community

Das Yoga Forum für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Liebe Yogi(ni)s,

was ist wirklich wichtig im Leben?

Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108

Tags: Leben

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 379 X ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Sadhana, atmen, essen, trinken, schlafen und "don't worry, be happy!"! ;-)
Folge dem Beispiel einer alten Kuh:
Sie ist zufrieden, in der Scheune zu schlafen.
Du musst essen, schlafen und scheißen -
das ist unvermeidlich -,
darüber hinaus braucht dich nichts zu kümmern.
Tu, was du zu tun hast,
Und bleibe für dich.

Patrul Rinpoche

:)
Sabine!

das heisst "dekontaminieren, entleeren, entsorgen"... ;-))
Ich denke bewußt zu sein.
Sadhana zu üben, dazu gehört sowie lieben zu dienen, zu reinigen...
Atmen, schlafen geschied von alleine.
Und essen und trinken... - wäre schön wenn es nebenher laufen würde.
:))
mk!

Ich habe das nur zitiert aus dem Buch

"Funken der Erleuchtung"

:)))

mk schrieb:
Sabine!

das heisst "dekontaminieren, entleeren, entsorgen"... ;-))
Das sind zen-ige Blitzschlaege der "Erleuchtung"! ;-))
Om,

ja, bewusst die Dinge erleben, die (scheinbar) von alleine geschehen.
Wirklich zu sehen, zu hören, zu atmen - jetzt.

Om Shanti
Peter



Rafaela schrieb:
Ich denke bewußt zu sein.
Sadhana zu üben, dazu gehört sowie lieben zu dienen, zu reinigen...
Atmen, schlafen geschied von alleine.
Und essen und trinken... - wäre schön wenn es nebenher laufen würde.
:))
Zufriedenheit, Seelenfrieden, Anspruchslosigkeit, Beduerfnislosigkeit, Bescheidenheit, Genuegsamkeit, Wunschlosigkeit, Heiterkeit, Sorglosigkeit...mit dem zufrieden zu sein was Mensch hat und ist sind wohl Mega-Faktoren.
Liebe Rafaela,

warum wäre es schön, wenn Essen und Trinken nebenbei laufen würde???
Du kannst beim bewussten Essen und Trinken durch richtige Gedanken soviel Positives für dich und somit deine Umwelt tun. Gewahrsam sein auch beim essen und trinken. Es ist eine wunderschöne Empfindung, wenn frisches Wasser durch die Kehle läuft. Oder einfach den Geräuschen beim Knabbern einer Karotte zuhören. Unser Körper braucht die Nahrung, ausser man ist schon ein Lichtesser ;) und wir brauchen unseren Körper.

Atmen und Schlafen geschieht von alleine - ja. Aber bewusst atmen und einschlafen ist schon wieder anders. Aber das weißt du ja alles :)

Was mir wichtig ist:
Ehrlichkeit! Vor allem mal sich selbst gegenüber. Damit reinigt man sich.

Geduld! Wir können davon viel von Mutter Natur lernen, durch Geduld wird man stark.
Ausnahme hier: die Eintagsfliege! Die hat nun für Geduld wirklich keine Zeit :)))

Freie Zeit! Ohne Druck von aussen einfach sein zu dürfen...

Demut! Was im Angesicht dieser Schöpfung eigentlich auch nicht so schwer sein dürfte.

Durch Betrachten wird man weise. Und wenn man weise ist, ist man auch fähig zu lieben.
Liebe als Bewusstsein - nicht als das was allgemein unter "Liebe" verstanden wird.
Und ich meine die Herzensweisheit, nicht den Verstand.

Und am Wichtigsten: dass es den Menschen und Tieren, die ich liebe gut geht. Dann gehts auch mir gut.

Ek ong kar - sat nam. Trotzdem sind wir Individuen und jeder braucht was anderes um zur letztendlichen Wahrheit zu gelangen. Das machts aber auch alles so schön bunt!!!

@ yogi108

Nachdem Du diese Frage aufgeworfen hast, wäre es schön, auch von Dir ein Statement dazu zu bekommen :)

Rafaela schrieb:
Ich denke bewußt zu sein.
Sadhana zu üben, dazu gehört sowie lieben zu dienen, zu reinigen...
Atmen, schlafen geschied von alleine.
Und essen und trinken... - wäre schön wenn es nebenher laufen würde.
:))
Ich möchte hier Swami Sivananda zitieren:

"Ohne Liebe ist das Leben nicht gelebt" (oder so ähnlich)

also:

Was ist wirklich wichtig im Leben?:



Om Shanti
Peter
:)) Liebe Sabine,

vielen Dank für deine Fragen, die ich sehr gerne beantworte.

warum wäre es schön, wenn Essen und Trinken nebenbei laufen würde???
Du kannst beim bewussten Essen und Trinken durch richtige Gedanken soviel Positives für dich und somit deine Umwelt tun. Gewahrsam sein auch beim essen und trinken. Es ist eine wunderschöne Empfindung, wenn frisches Wasser durch die Kehle läuft. Oder einfach den Geräuschen beim Knabbern einer Karotte zuhören. Unser Körper braucht die Nahrung, ausser man ist schon ein Lichtesser ;) und wir brauchen unseren Körper.


Ich muss zugeben, dass ich beim Essen höchste einpünktige Konzentration haben kann, was mich sehr erheben kann, aber auch mit nachteilen verbunden ist, wenn man Essen benützt um bei sich selbst sein zu können.
Ja, du hast recht mit dem was du schreibst. Dennoch denke ich, wenn wir diese Bewußtheit und Energie auf Gott ausrichten würden, dann hätte sich ein großer Zugang zum Göttlichen aufgebaut. Es heißt, dort wo wir unsere ganze hingebungsvolle Energie reingeben stärken und verbinden wir uns damit. Ziel wäre Einheit mit dem.

Atmen und Schlafen geschieht von alleine - ja. Aber bewusst atmen und einschlafen ist schon wieder anders. Aber das weißt du ja alles :)

Ich habe als erstes "bewußt sein" geschrieben, den wenn wir bewußt sind (uns ist etwas bewußt ohne Gedanken und ohne uns anstrengen zu müssen), geschied das Atmen und Schlafen von selbst, und wir sind dem ununterbrochen bewußt. Wir müssen also nicht mehr bewußt sein, da wir bewußtsein verwirklicht haben, somit sind.

Wenn man Ehrlichkeit, freie Zeit, Demut, Liebe in einem Zustand von Bewußtsein erfährt, ist der Geist still geworden. Wir erfahren dann nicht mit dem Geist/Verstand/Gedanken, sondern jenseits davon ist reines Bewußtsein, alles wird rein mühelos ungefiltert offenbart. Nach diesem ewigen unendlichen Zustand sehne ich mich.

Wenn man volles BewußtSein erlangt hat, ist man der größte Segen für die Welt mit seinen Bewohnern. Da diese Einheit des Bewußtsein auf alle individuellen Bewußtseine abfärbt und somit ein großer Segen ist für alle Individuen (Wesen).

Und am Wichtigsten: dass es den Menschen und Tieren, gut geht. Dann gehts auch mir gut.


Ja, liebe/gute Sabine, so empfinde ich auch.

Ich kann mir gut vorstellen, wenn wir Erleuchtung, volle Bewußtheit erlangt haben, also erwacht sind, ist das Leben mehr als schön bunt. Dann ist alles in einem ewig unendlichen Augenblick da (aber ein "Augenblick" oder das Wort "da" begrenzt die Wirklichkeit, daher sind es nicht die richtigen Worte. Man kann es einfach nicht beschreiben. Sonst müsste Jemand da sein der das erfährt, dann wäre aber eine Trennung da, daher ist es unmöglich es zu beschreiben).

Jetzt habe ich ganz schön weit ausgeholt, hoffentlich nimmst du es mir nicht übel und verstehst mich.... :)))

Ich wünsche dir ein schönes erfülltes Wochenende.
Rafaela
Gewahrsein - Gewahrsamkeit!

Vereinfacht ausgedrueckt, erzeugt Gewahrsein die Bewusstheit des vollstaendigen Individuums, welches alle anderen Individuen einschliesst.

Da Gewahrsein bewusst-Sein ist, wird es durch den realisierten Teil des Individuums beeinflusst.

Jede Veraenderung dieses Gewahrseins bedeutet eine, wenn auch minimale oder i.d.R. nicht wahrgenommene, Veraenderung des Gewahrseins aller anderen Individuen - aber auch umgekehrt, denn sie sind alle ineinander enthalten (Super-String-Matrix). Letztendlich beeinflusst jedes Individuum alle anderen in gleichem Masse, mehr oder minder stark. Dies gilt unabhaengig von ihren bewussten Beziehungen zueinander!

- tat tvam asi - "Ich" bin Das!

Nehmen wir z.B. ein Kleinkind dessen "Operating System" (Festplatte) noch nicht mit unendlich vielen Ordnerfrakturen und absoleten und teilweise voellig selbststaendig arbeitenden Programmen zugestellt ist. Jedes Kleinkind verfuegt ueber ein erstaunliches Gewahrsein und befreit es in einem spielerischen Umgang mit der Realitaet. Durch voellig spontane, teils durch Umwelteinfluesse hervorgerufene Reflexe, nicht unbedingt vorkalkuliertes Handeln, oeffnet es den natuerlichen Informations- und Energiefluss aus seinem Wesen, der sich an einer ebenso spontanen Umwelt ausrichtet.

Diese Umwelt erscheint laengst nicht so unabdingbar wie die "Hardware" eines mit "Matura geschlagenen" voellig konditionierten Erwachsenen, die "Hardware" in der kindlichen Wahrnehmung der Umwelt ist noch voellig frei austauschbar und beliebig waehlbar, denn noch ohne zugeteilte unverrueckbare Bedeutung: Mit dem Spiel verwandelt sie, die wahrgenommen "Welt", sich zum Beispiel von einer Autorennbahn, in einen Bahnhof und schliesslich in einen Pferdestall, in einen Palast, ein Maerchenwald. Das Kind versetzt sich wechselweise in die Wahrnehmung und durch Empfindung zugeteilten Persoenlichkeiten seiner Puppen, uebernimmt voellig unbeschwert alle erdenklichen Rollenspiele multipler Darsteller und laesst die verschiedenen Darstellungen sogar miteinander kommunizieren und vergnuegt sich noch obendrein an dem Schauspiel - Bewusstsein unterhaelt sich selbst, indem es multiple "Welten" und dazu passende multiple Rollenspiele erzeugt - daransoll sich spaeter nicht viel aendern, das einzige und sehr wichtigewas sich aendert istder Umgang damit, derwird mit zunehmender "Matura" (Reife) immer regider, strikter und unflexibler, eines Tages ist alles in Begrifflichkeiten von "feste Koeper, gasfoermige und fluessige Stoffe, nach Litern und mm, cm, m und m³" scheinbar geordnet und im Besonderen in das festgelegt was wir als die "Welt der Erscheinungen" oder "reale Welt" wahrnehmen.

Dabei verschwindet im Spiel des Kindes der Unterschied, die Begrenzung zwischen Aussen und Innen; in jeder Puppe kondensiert, findet sich ein Ableger des kindlichen Selbst. (Eigentlich fing dies schon mit der bedarfsgerechten Herstellung der Puppen an, setzte sich ueber deren Auswahl im Laden fort usw.) Ist der staendige Fluss von im Fokus zum Anderen beim Erwachsenen versiegt?

Auch wir ertappen uns zuweilen bei geistigen Rollenspielen. Allerdings trennen wir fein saeuberlich zwischen Tagtraeumerei, "durchgehender" Fantasie und "Wirklichkeit'. Dabei koennten wir genauso schnell zwischen den realen Blickwinkeln unserer Mitmenschen wechseln, wenn wir uns diesem Potential nur oeffneten. Wir wuerden unsere Realitaet, unser Selbst, in all den Facetten der Farben des Regenbogens augenblicklich erfahren, diese Erfahrungen in einem umfassenden Gewahrsein integrieren und alle Verstaendigungsblockaden ueber Bord werfen koennen. Waehrend wir der vordergruendigen Realitaet, der Schoepfung unserer Sinne, geformt durch das was Mensch i.d.R. als "ich", sich selbst versteht; folgen!

Das bewusst-Sein, das sehen wir am Beispiel mit dem Kind ist zu umfangreichen "Multi-Tasking" faehig!

Wuerden wir auch Alternativen "dahinter" wahrnehmen und Weisheit aus der Wechselbeziehung mit ihnen schoepfen, das entstehende Gemeinschaftsgefuehl einer universellen Einheitlichkeit waere dann schliesslich in der Lage, traumaehnliche mit physisch orientierten Fokussen zu verbinden und auf diese Weise Beziehungen zwischen Akteuren und Situationen zu beruecksichtigen, die uns generell vollkommen entgehen!

Was uns zu der Verbundenheit des Begriffes der Gewahrsamkeit mit dem Begriff der Zeitlosigkeit fuehrt.

Zeitlosigkeit beschreibt das Erleben einer Gegenwart ohne Vergangenheit und Zukunft, da beide Faktoren in der Gegenwart present sind. Vergangenheit als Erinnerung von Durchlebten, Erfahrenen, Zukuenftiges als Keim der Summe der Reaktionen aus den Einfluessen des Vergangenen.

Zeitlosigkeit ist das gegenwaertige Erleben, das Hier und Jetzt von Veraenderung, die unendlich-allumfassende Einheit von Bewegung und Ruhe, (Rajas und Tamas im Sattva) die Identifizierung mit der individuellen, All-das-was-ist dynamisch einschliessenden raumfreien Unendlichkeitsstruktur.

In der Meditation Erfahrene beschreiben Zustaende von "all-einen grezenlosen Bewusstseins", des "stillen Geistes", indem der Strom des objektgebundenen Geschehens (der Film) zum Stillstand gekommen ist und nur noch das eigene umfassende Sein empfunden wird, als - Aham Brahma Asmi - Ich bin Brahman - das Allumfassende-Alldurchdringende erkannt wird!

Antworte auf diese Diskussion im Yoga Forum

RSS

© 2019   Impressum | Datenschutz | AGB's | Yoga Vidya |   Powered by

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen