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Hallo,

ich habe mir neulich ein Buch über ,,befreite Atmung" gekauft. Dort wird eine Übung vorgestellt. In dieser Übung macht man eine Umkehrung in der Atmung. In der Bhagavad Gita 4.29 wird die Übung vorgestellt. Diese Übung gehört nicht zu den gängigen Pranayama Übungen.

Allerdings finde ich die Hintergründe des Autoren merkwürdig. Im Internet fand ich keine Informationen zu der Übung. Der Autor scheint sich mit Esoterik zu beschäftigen.

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Da kann ich nicht wirklich was dazu sagen. Aber nur weil er sich mit Esoterik beschäftigt, muss das ja nicht unbedingt schlecht sein. Ich persönlich würde es wahrscheinlich mal ausproberen, wenn es für mich keine großen "Nebenwirkungen" oder NAchteile mit sich bringt. Ansonsten lass einfach die Finger davon.

Da ich das Buch nicht kenne, kann ich nichts dazu oder zum Autor sagen.
Ich halte die Bhagavadgita für vertrauenswürdig. Die vielen Interpretationen sind es nicht immer. Vor allem wenn versucht wird, daraus eine (neue?) Übung abzuleiten, kann das Ergebnis (meiner Meinung nach) mehr der Ansicht des Interpreten als der Intention der Gita entsprechen. Die BG ist kein Praxisbuch für Pranayama, es wird hier von einigen Yogis geschrieben, die mit apana und prana als Opfer (yajna) üben. Das 4. Kapitel handelt von jnana-yoga, zum besseren Verständnis vom 29. Vers würde ich das Lesen des ganzen Kapitels, zumindest 25-32 empfehlen. Es geht um verschiedene Formen des Opfers, weniger um Pranayama.

Nein, würde ich nicht. Mein "heiliges" Buch ist die Bibel, nicht die Bhagavad Gita.
Generell würde ich Atemübungen nicht nach einem Buch machen....sowieso mache ich die nie "isoliert", sondern in Abstimmung mit den Yoga- und Pilatesübungen.
Das habe ich in diversen Yoga- und Pilateskursen im Fitness-Studio gelernt und praktziere es jetzt - da das Studio aus bekanntem Grund derzeit geschlossen ist - zu Hause, z.T. mit Unterstützung von einschlägigen Videos.



Nityananda sagt:

Da ich das Buch nicht kenne, kann ich nichts dazu oder zum Autor sagen.
Ich halte die Bhagavadgita für vertrauenswürdig. Die vielen Interpretationen sind es nicht immer. Vor allem wenn versucht wird, daraus eine (neue?) Übung abzuleiten, kann das Ergebnis (meiner Meinung nach) mehr der Ansicht des Interpreten als der Intention der Gita entsprechen. Die BG ist kein Praxisbuch für Pranayama, es wird hier von einigen Yogis geschrieben, die mit apana und prana als Opfer (yajna) üben. Das 4. Kapitel handelt von jnana-yoga, zum besseren Verständnis vom 29. Vers würde ich das Lesen des ganzen Kapitels, zumindest 25-32 empfehlen. Es geht um verschiedene Formen des Opfers, weniger um Pranayama.


Inwiefern sollte es der Intepretation des Autoren entsprechen? Da steht deutlich, wie die Umkehrung praktiziert wird.

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