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Hallo Miteinander!

Da die Diskussion zum Thema "Nirvikalpa Samadhi und Yoga Vidya" so große Resonanz nach sich zog, gehe ich davon aus, dass es hier einige geben mag, die danach dürsten, die Erfahrung dessen zu machen, was Jenseits der Begrenzungen der physischen Existenz liegt.

Da der gerade genannte Beitrag auf einen Rahmen aufbaute, welcher eher zur Diskussion einlud, als dieses Ziel anzustreben, soll hier ein neuer Rahmen zum Austausch entstehen, um das Ziel des spirituellen Prozesses für die Leser so greifbar wie möglich zu machen.


Die Rahmenbedingungen:

Jeder Sucher ist herzlich dazu eingeladen, hier die Fragen zu äußern, welche er sich zum spirituellen Prozess und der Selbstverwirklichung stellt.

Jeder, dem es möglich ist, die Grenze der Illusion mit Leichtigkeit hinter sich zu lassen, ist herzlich eingeladen, sich den gestellten Fragen, den aufkommenden Antworten in ergänzender Form und jeglichen kreative Einfällen, um die Maya zu demaskieren im Rahmen dieses Beitrags zu widmen. Auch ist es willkommen, die Rolle eines Suchers zu spielen, um Themen aufzubringen, welche den Lesern nützlich sein könnten.


Es gibt genau eine Regel, um an diesem Projekt teilzunehmen:

KEINE SPEKULATIONEN!!!

Es ist hier absolut nicht erwünscht, dass jemand mit Theorien über Themen um sich wirft, welche außerhalb seiner gemachten Erfahrungen liegen, dazu zählt vor allem, Suchende durch Schriftwissen, welches einfach geglaubt wird, ohne, dass es bisher zur Erkenntnis des Selbst geführt hat, anleiten zu wollen.
Ganz nach dem Motto: Was du weißt, weißt du, was du nicht weißt, weißt du nicht.

Jedoch ist es auch willkommen, Fragen zu Bemerkungen in den Schriften zu stellen, wobei das Antworten auf diese Fragen jenen vorbehalten ist, welche in der Erfahrung des Selbst verankert sind.


Damit sollte ein zielgerechter Rahmen gegeben sein, auf einen bereichernden Austausch! :)


Liebe Grüße,

Dominik

Tags: Mukti, Samadhi, Satsang2.0, Selbst, Turiya

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hey Satyavan!
Angst spielt sich immer im triebhaften Bewusstsein ab, welches durch tamasiges Verhalten (Drogen usw.) genährt wird. Viel Bewegung, regelmäßige Praxis, Verzicht auf alles Schädliche und die Energie, welche sich momentan als Angst ausdrückt, wird im nu transformiert.
Zur Praxis generell rate ich dir, dass du dir ein paar Tage Zeit nimmst, in der du Übungen, welche sich auf Muladhara konzentrieren stärker integrierst. Wenn die Basis stimmt ist der Rest einfach, ansonsten hast du später einen permanenten Kampf, dein Bewusstsein aufrecht zu erhalten, wenn du die Basis jedoch gut vorbereitest, kann dir im Leben begegnen was will (auch arbeitstechnisch), es wird dich nicht mehr aus der Ruhe bringen können.

Liebe Grüße!

Hallo, Dominik,
ich freue mich wenn du den Unterschied zwischen Ishtadevata und Ishwara kurz erklärst und auch auf Karma, Dahrma und Sadhana eingehst.
Vielen Dank im Voraus

Klar gehört Angst zum Leben, dennoch, ducken, zusammenziehen sind eine Möglichkeit, wachsen und offen sein eine andere.

Ersetze doch mal diese Gedanken Angst mit Liebe - ... wenn Liebe wie ein Taxi ist, schaffen wir es dann auch aufzuspringen? Angst ist etwas was wir schnell annehmen können, sie ist uns vertraut, von ihr lassen wir uns gerne irgendwohin chauffieren. Geben unser Leben an einen Lenker ab. Spring doch mal auf das Taxi Liebe wenn es dort steht wo du abzuholen bereit bist, und schau mal wo du bist, ganz ohne Fremdfahrdienst. Ganz ohne Kampf.

aum

miramuun


Satyavan sagt:

angst ist wie ein taxi, es kommt ab und zu vorbeigefahren und bietet seine dienste an. steige ich ein, kann das taxi seine fahrt fortsetzen und kommt immer wieder, weil es in mir einen potentiellen kunden erwartet....doch laufe ich weiter....ha...was kann da alles passieren

Ach, was snid sohcn Wrtoe. Der Vsarentd shcfaft es biheane mlühoes ghcesebineres mit dem Iltenlket zu esfrsaen, slsbet den gößretn Usnnin. Dcoh für galkslrae Wtroe barchtut er miset lgägenr. Weiedr adneres essrfat er ühupbaert nciht, z.B. das was hentir den Wtreon zu fnedin ist. Wrote snid dhaer nur bdengit zu gbrhceauen.

aum
miramuun

Hi Cosmo,

Mit dem Begriff Ishtadevata kam ich bisher noch nicht in Berührung, jedoch scheint es nach kurzer Recherche so, als ob Ishtadevata eine Bezeichnung für das Göttliche in einer persönlichen Form ist, wie sie z.B. im Bhakti verehrt wird. Ishvara ist eine Form der unpersönlichen Erkenntnis des Höchsten, wobei diese Art der Erkenntnis noch nicht das eigentliche Ziel darstellt.


Karma bedeutet Handlung, jegliche Form der Handlung (auch Gedanken) ist Karma. Wie die Handlungen sich gestalten wird durch Einflüsse vergangener Handlungen (als Person und im Kollektiv) beeinflusst. Dharma stellt die Pflicht dar, zu welcher man sich für seine Lebensspanne bekennt, auch z.B. Haushaltspflichten fallen unter Dharma.
Sadhana ist spirituelle Praxis, welche zu innerer Unabhängigkeit von den karmischen Strukturen führt.

Liebe Grüße!

Hallo Dominik,
meinst du etwa das Akasha ist der leere Raum, das Nix?
Liebe Grüße
cosmodeva

Ishta Devata ist für mich das Antlitz Gottes, also des persongewordenen Gottes, das mir erscheint, wenn sich die (inneren) Augen meines Herzens öffnen. So ist eine Zwiesprache mit Gott möglich. Christen nennen den Ishta Devata Christus, Krishna Bhaktas nennen ihn Krishna (wobei es für mich evtl. einen kleinen Unterschied gibt); gemeinsam ist ihnen Kutastha Chaitanya, das Christus-Bewusstsein. Nicht alle Gottheiten können mir in den Augen des Herzens erscheinen, nur der EINE (der geeinte, dem Menschen zugewandte) Gott.

Ishvara ist der Herr, also der persongewordene Gott, der z.B. Mose im brennenden Dornbusch erschienen ist. Ishvara wird also nicht im Herzen, sondern „außen“, in den Elementen geschaut.

Dharma sind für mich die Aufgaben und Pflichten, die mich 'befreien', die mich wachsen lassen und die mir Erfüllung schenken (in diesem Leben), selbst wenn es alltägliche Aufgaben sind. Karma sind die Handlungen und Geschehnisse, wo ich Beschränkungen unterliege, die aus der Vergangenheit erwachsen sind. Dharma sehe ich in Verbindung mit den Jupiter-Energien, Karma in Verbindung mit den Saturn-Energien. Auf dem 'Boden' von Karma kann Dharma gedeihen.

Mittels Sadhana kann ich mich für Momente beider (Dharma und Karma) entledigen und mehr und mehr an der Auflösung von Karma arbeiten und mein Dharma allein an Gott ausrichten.

Hi Cosmo!
Akasha ist die Elementare Grundlage für alles, was existiert, es ist der leere Raum, in dem alles weitere seinen Platz findet.

Liebe Grüße!
Liebe Aurelia,
Bei deiner Ansicht zu Ishvara muss ich dir klar widersprechen. Das was du hier beschrieben hast, ist beides Ishta Devata, welchen Unterschied macht es, ob man seine Fantasie im Innen oder im Außen nutzt, wo innen und außen ultimativ das selbe sind? Es sind beides auf Form limitiertes unendliches Bewusstsein.

Ishvara ist eine Bezeichnung für die Art von Samadhi, in der die Einheit noch eher betrachtet wird, als sich damit zu identifizieren.

"Auf dem Boden von Karma kann Dharma gedeihen." - Schön ausgedrückt! :)

Liebe Grüße!

Hey Dominik, was machst du denn da mm?Warum trennst du "Cosmo" von "Deva"?
Was willst du mir damit sagen?
Also "kosmos" kommt von (altgriechisch κόσμος kósmos ‚(Welt-)Ordnung.
Magst du mich lieber "Dharma" nennen:)?
Liebe Grüße
p.s. Swami Vishnudevananda hatte da ein Projekt T.W.O. (True World Order). Weiss jemand etwas darüber?

Lieber Dominik,

leider muss ich dir da ebenfalls klar widersprechen. Es geht hier nicht um das Ausleben von Phantasiekräften, sondern um eigene Erfahrungen. Wie du richtig sagst, handelt es sich bei den verschiedenen Gottesaspekten um unterschiedliche Bewusstseinszustände. Natürlich macht es für mich einen Unterschied, ob ich Gott „außen“ in den Gewalten der Elemente erfahre oder in meinem „Inneren“, wo ich eine unmittelbare Beziehung zu Gott herstellen kann (dort, wo ich auch in Beziehung zu mir selbst trete). Der Unterschied zwischen Ishta devata und Ishvara ist nichts Geringeres als der Unterschied zwischen Altem und Neuem Testament. Wie gesagt, zwischen der Gotteserfahrung von Moses im brennenden Dornbusch und Christus.
Christus (Krishna) in meinem Inneren leugnen kann ich nicht!

Liebe Grüße :)

Hallo Cos!
Aus dem gleichen Grund, wie du hier Dominik schreibst und nicht Dominik B.
Es macht so oder so keinen Unterschied, es sind Laute, warum mehr an ihre Bedeutung anhaften als notwendig?

Liebe Grüße!

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