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vegetarisch leben nach vedischem Prinzip:wie soll ich das mit meiner Katze vereinbeáren?

Ich lebe vegetarisch seit ich denken kann.
Vor einem Monat habe ich nun eine Katze die ich nicht mehr missen möchte.
Nur jedes mal wenn ich die Dose für sie öffne geht es mir ziemlich mies.
Es ist einfach gegen meine Überzeugung das ganze.
Fleisch kaufen(das nicht einmal geöpfert worden ist)und dann auch zu servieren..
Von der Katze will ich und kann auch nicht erwarten vegetarisch zu leben.
Hat jemand einen Rat wie ich mit ihrem Essen umgehen soll..
Soll ich es erst opfern(obwohl es Fleisch ist)und dann erst ihr geben?
Bin dankbar für Anregungen und Antworten...

p.s. bin neu hier seit wenigen Minuten.Schöne Site..

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Zitiere: "Seit über vier Jahren wird "Mietzli" mit veganem Hart - und Weichfutter ernährt.
Eine Katze isst niemals Futter, das ihr nicht schmeckt!"
http://vegan-katze.de/_media/erfahrungsberichte/frank_gutmann_2007.pdf
http://vegan-katze.de/erfahrungsberichte/mietzli

Es gibt noch mehr positive Erfahrungsberichte im Internet.


Christiane schrieb:
Diese Annahme kann ich nicht beweißen, aber das ist auch gar nicht nötig. Es ist naiv zu denken das Tiere vegetarisch leben würden wenn sie könnten. Den meisten Tieren ist der Jagdtrieb angeboren.
Tiere sind und bleiben Tiere, wir sollten endlich aufhören sie zu vermenschlichen. Das wird keinem Tiere gerecht. Tierliebe und Tierschutz heißt auch Tiere wahrzunehmen wie sie sind und ihnen ein Leben zu ermöglichen wie es für sie am besten ist.
yogi108 schrieb:
> Das dürfte wohl eher die Ausnahme sein.

Sind wir Vegetarier ja auch noch. Vielleicht leben in der Zukunft alle Katzen vegetarisch.
> Schon seit meiner frühsten Kindheit haben wir immer wieder Katzen im haus gehabt und bislang war
> noch keine davon zu überzeugen vegetarisch zu leben.

Man gibt ihr einfach sattviges vegetarisches Essen. Das Tier lebt prima und das Karma stimmt wieder
im Haus. Es gibt im Internet Erfahrungberichte von Haustierhaltern, googlelt mal.

> Dies widerspricht der Natur.

Wieso?

> Auch wenn es hart klingt, aber unter Tieren gilt noch immer fressen und gefressen werden.

Ich glaube, dass wenn Tiere die Moeglichkeit haetten zu waehlen, sie Vegetarier waeren, jedes
leben strebt nach Sattva und leidet unter Rajas und Tamas.

> Das wir als Menschen vegetarisch leben ist etwas ganz anderes, was uns von Tieren unterscheidet
> ist die Fähigkeit zwischen gut und böse zu unterscheiden sowie Mitgefühl für andere Lebewesen zu
> empfinden. Dies kann eine Katze (und auch keine andres Tier) nicht.

Bitte beweise diese Behauptungen.

Namaste.


Christiane schrieb:
Das dürfte wohl eher die Ausnahme sein. Schon seit meiner frühsten Kindheit haben wir immer wieder Katzen im haus gehabt und bislang war noch keine davon zu überzeugen vegetarisch zu leben. Dies widerspricht der Natur. Auch wenn es hart klingt, aber unter Tieren gilt noch immer fressen und gefressen werden. Das wir als Menschen vegetarisch leben ist etwas ganz anderes, was uns von Tieren unterscheidet ist die Fähigkeit zwischen gut und böse zu unterscheiden sowie Mitgefühl für andere Lebewesen zu empfinden. Dies kann eine Katze (und auch keine andres Tier) nicht.
yogi108 schrieb:
Das Raubtiere Fleisch essen muessen ist nicht wahr. Das bekannteste Beispiel einer vegetarischen Katze, war Little Tyke.
Sie lebte aus eigener Entscheidung vegetarisch. http://www.vegetarismus.ch/vegepet/tyked.htm
Es gibt Ernaehrungsergaenzungsmittel fuer Katzen mit u.a. Taurin und Vitamin A. Z.B. http://www.vegetarismus.ch/vegepet/vegecat.htm
Namaste
Ich finde diese Sache ganz schön kompliziert und habe mir auch schon überlegt, wie es für mich sein wird, ein Haustier zu ernähren. Ich denke aber, dass es ok ist, sein Haustier mit Fleisch zu füttern, auch wenn einem das ein unbehagliches Gefühl gibt. Und das Tiere vegetarisch leben würden, glaube ich nicht. Es sei denn, sie wären soweit entwickelt, wie Menschen und dann wären es ja keine Tiere mehr, denen wir als Dosenöffner zur Seite stehen müssten.
Dann müsste man ja auch sagen, die Menschen würden vegetarisch essen, wenn sie frei entscheiden könnten;)
Und damit würde man allen Menschen, die sich bewusst dazu entscheiden, Fleisch zu essen unterstellen, sie sein unterentwickelt.
Hallo lieber Frank, ich muss gestehen, dass gerade ein leichtes Gefühl von Wut in mir aufgestiegen ist, als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Ich fand ihn ganz schön hart und verurteilend. Aber gut, im Grunde genommen hast Du Recht mit Deiner Ansicht über die Mensch- Tier Beziehung. Trotzdem gibt es ja auch Katzen, die frei herumlaufen und zum essen und vielleicht auch zum Schmusen zu besuch kommen. Ist das in Deinen Augen auch verwerlfich?
Und wenn das alles unter so streng Yogisch und nicht yogisch und ahimsa zu betrachten ist, frage ich mich, warum ich z.B. bei Yoga Vidya so viele Hunde gesehen habe und warum die Kundalini- Yogis immer auf Tierfellen sitzen(ich habe wirklich keine Ahnung und beginne erst gerade mit der Kundalinipraxis, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tiere eines ntürlichen Todes gestorben sind)
Ich muss dazu sagen, dass ich kein Fleisch esse und keine Kleidung aus Tier kaufe oder auf einem toten Tier Yogaübungen praktiziere, würde aber niemals über jemanden urteilen, der sich bewusst dafür entscheidet.Hätte ich ein Kätzchen, würde ich es trotzdem mit Fleisch füttern, auch wenns mich ekeln würd;)

Frank schrieb:
Hallo KriegerindesLichts,

die Alternative zu diesen Überlegungen könnte auch sein, keine Tiere in Gefangenschaft zu halten!

Genau das ist nämlich das Grundproblem und nicht, dass man als Vegetarier den Tieren, die wie
im Falle Deiner Katze nunmal Fleischfresser sind, was ja auch völlig in Ordnung ist, nun dummer
Weise Fleisch geben muss.

Tiere sind nämlich kein Spielzeug und auch kein Kuschelersatz für wen oder was auch immer,
sondern sie sind eigenständige Lebewesen, die genau wie der Mensch auch ein Recht auf ein
freies und selbstbestimmtes Leben haben.

Wenn Du Deine Katze in Deiner Wohnung gefangen hältst - und das tust Du ja wohl -
dann halte ich das für moralisch nicht akzeptabel und auch nicht für sonderlich yogisch,
da es dem Prinzip von Ahimsa widerspricht. Auch hat es nichts mit Tierliebe zu tun,
sondern mehr mit Selbstliebe, da Du es ja bist, die daraus Nutzen und Vergnügen
ziehen möchte. Es hat also primär etwas mit Egoismus zu tun, auch wenn Du das
vielleicht gar nicht gerne hören möchtest.

Aus diesem Grunde kannst Du damit auch bestimmt kein gutes Karma produzieren,
und zwar unabhängig davon, welches Futter Du Deiner eingesperrten Katze gibst :-(

Es mag für Dich und andere Tierbesitzer hart klingen, aber vielleicht regt es den
einen oder anderen doch einmal zum darüber nachdenken an und auch dazu,
die eigenen Beweggründe in Ruhe zu prüfen und unter einem ethischen Gesichts-
punkt zu hinterfragen. - Viel Erfolg dabei!

Liebe Grüße,
Frank.
Wieso sind Katzen nur Fleischfresser? Sie koenne genauso gut Vegan leben. Ihre Umstaende in der Natur
bringen sie zum Fleischessen, aber sie koennen auch vegetarisch bzw. vegan leben. Also SIND Katzen
auch Veganer.

Zum komplizierten Thema der freien Entscheidung: Wenn man einem Kind keine Bildung zukommen laesst
und es im Urwald leben laesst wird es zum wilden Jaeger. Sind deswegen Menschen wilde Jaeger? Nein.
Unter anderen Umstaenden wird die selbe Person ein zivilisierter Vegetarier. Eine Katze Vegan zu halten bedeutet ihr Bildung zu kommen zu lassen, mit dem kleinen Haken, dass wir nicht mit der Katze im klaren
sind, ob sie es nun so will oder ob sie lieber im Wald jagen gehen will. Aber konnten wir uns vor dem 18. Lebensjahr fuer die Wildniss entscheiden? Nein. Sind Kinder deswegen nicht frei? Tiere aehneln vom
Verhalten Kindern. Also wie ihr seht ist das Thema viel komplizierter als es erscheint.

Fuer mich, Katzenhaltung ist ok, aber bitte Vegetarisch.

Namaste
Und wenn die Katze ein Jäger ist, warum soll sie sich ihr Futter nicht komplett erjagen?
Sie jagt Vögel und Mäuse, aber da sie beim Menschen genug Futter bekommt, lässt sie das getötete Tier liegen und dies ist umsonst gestorben. In der freien Wildbahn tötet das Tier kein anderes nur so zum Spaß oder weil es einen Jagdinstinkt hat, sondern um zu überleben. Das ist im Ordnung. Für uns Menschen ist es wichtig, die Artenvielfalt zu erhalten. Den Tieren zu helfen, die bald keinen Lebensraum mehr finden. Unsere einheimischen Vögel haben es wirklich schwer - und werden durch unsere Hauskatze noch mehr gefährdet.

Christiane schrieb:
. Den meisten Tieren ist der Jagdtrieb angeboren.
Tiere sind und bleiben Tiere, wir sollten endlich aufhören sie zu vermenschlichen. Das wird keinem Tiere gerecht. Tierliebe und Tierschutz heißt auch Tiere wahrzunehmen wie sie sind und ihnen ein Leben zu ermöglichen wie es für sie am besten ist.
Namaste & Hari Om liebe Katzenfans

Ich lebe auch mit einer Katze und bin seit 36 Vegie,
no problem, gebt der Katze was sie gewohnt ist zu Fressen.
Meine alter Fritz ist mir ein treuer Geselle im Garten und bringt mir
sogar dann und wann eine halbe Maus als liebesbeweis, was solls,
so sind nun mal Mini Raubkatzen und Stubentiger.
Ja am Anfang habe ich mich auch etwas geeckelt mit dem Füttern
aus der Dose, aber was solls, er ist ja nun mal kein Mensch und folgt nur
seinen Instinkten und von Ahimsa hat er gewiss auch noch nix gehört,
warum auch, seine Inkarnation als Tier ist gemäß seiner Taten im letzten Leben,
thats all there is to know.

Prasadam ( zu Gott geopferte Speise ) ist gewiss etwas anderes
und Katzenfutter zu Gott opfern ist schon ganz schön verdreht.
Da sollte man bittschön nicht soviel rumspekulieren sondern sich an die Fakten halten
In der Bhagavad gita sagt Sri Krishna, Gott selbst was er sich als Opfer wünscht

patram puspam phalam toyam
yo me bhaktya prayacchati
tam aham bhakty-upahrtam
asnami prayatatmanah

Wenn jemand Mir mit Liebe und Hingabe ein Blatt, eine Blume,
eine Frucht oder ein ein wenig Wasser opfert, werde Ich es annehmen

Soweit die Bhagavad gita Wie sie ist, von Bhaktivedanta Svami

Für Yogis und Yoginis, die dem vedischen Weltbild folgen ist das bindend,
Fleisch zu Gott opfern, bewegt sich in der Erscheinungsweise der Unwissenheit
und befindet sich in der mood of ignoranza und wird Nicht empfohlen.
Legen sie doch ein geopfertes Minzeblättchen auf auf das Futter, das wird
gewiss sein Karma bessern, weil geopferte Speisen von schlechtem Karma befreien.
Mein alter Fritz erhält gelegentlich ein Tulsi Blatt verpasst, das ist ja bekanntlich
Sri Krishna sehr lieb, gewiss auch sehr gesund und verbessert unser aller Karma.

In diesem Sinne

Ihr Acchedya das babaji




yogi108 schrieb:
> Das dürfte wohl eher die Ausnahme sein.

Sind wir Vegetarier ja auch noch.
Vielleicht leben in der Zukunft alle Katzen vegetarisch.

> Schon seit meiner frühsten Kindheit haben wir immer wieder Katzen im haus gehabt und bislang war
> noch keine davon zu überzeugen vegetarisch zu leben.

Man gibt ihr einfach sattviges vegetarisches Essen. Das Tier lebt prima und das Karma stimmt wieder
im Haus. Es gibt im Internet Erfahrungberichte von Haustierhaltern, googlelt mal.

> Dies widerspricht der Natur.

Wieso?

> Auch wenn es hart klingt, aber unter Tieren gilt noch immer fressen und gefressen werden.

Ich glaube, dass wenn Tiere die Moeglichkeit haetten zu waehlen, sie Vegetarier waeren, jedes
leben strebt nach Sattva und leidet unter Rajas und Tamas.

> Das wir als Menschen vegetarisch leben ist etwas ganz anderes, was uns von Tieren unterscheidet
> ist die Fähigkeit zwischen gut und böse zu unterscheiden sowie Mitgefühl für andere Lebewesen zu
> empfinden. Dies kann eine Katze (und auch keine andres Tier) nicht.

Bitte beweise diese Behauptungen.

Namaste.


Christiane schrieb:
Das dürfte wohl eher die Ausnahme sein. Schon seit meiner frühsten Kindheit haben wir immer wieder Katzen im haus gehabt und bislang war noch keine davon zu überzeugen vegetarisch zu leben. Dies widerspricht der Natur. Auch wenn es hart klingt, aber unter Tieren gilt noch immer fressen und gefressen werden. Das wir als Menschen vegetarisch leben ist etwas ganz anderes, was uns von Tieren unterscheidet ist die Fähigkeit zwischen gut und böse zu unterscheiden sowie Mitgefühl für andere Lebewesen zu empfinden. Dies kann eine Katze (und auch keine andres Tier) nicht.
yogi108 schrieb:
Das Raubtiere Fleisch essen muessen ist nicht wahr. Das bekannteste Beispiel einer vegetarischen Katze, war Little Tyke.
Sie lebte aus eigener Entscheidung vegetarisch. http://www.vegetarismus.ch/vegepet/tyked.htm
Es gibt Ernaehrungsergaenzungsmittel fuer Katzen mit u.a. Taurin und Vitamin A. Z.B. http://www.vegetarismus.ch/vegepet/vegecat.htm
Namaste
Tja , beim Futter aus der Dose handelt es sich ja meist um Produkte die für den Menschlichen Verzehr nicht mehr genehmigt sind. Diese Vorstellungen sind bei mir meist ekelerregende Vorstellungen, aber ich glaube nicht , dass diese Tiere speziell für das Leben der Katzen leiden mussten . Aber das alles gehört für mich mehr ins Reich der Phantasie.
Ich habe da ein konkreteres Problemchen „was mir da meine Katze macht“ :
Ich habe einen Balkon der hermetisch abgeriegelt ist . Die Katze schleppt gerne alle möglichen Tiere an. Es sind oft sehr interessante und wahrscheinlich Naturgeschützte Nagetiere , Vögel , Frösche und Blindschleichen ...
Unsere Gartennachbarn sind jedoch auch dankbar für die erlegten Wühlmäuse.
Ich sitze oft gemütlich da auf dem Balkon und muss dann aber grauenerregende Szenen miterleben, da meine Katze völlig skrupellos mit den wehrlosen und hoffnungslos gefangenen Opfern umgeht.
Manchmal gelingt es mir, das eine oder andere Tier einzufangen und wieder in die Freiheit zu entlassen . Dann gibt es aber Tiere die so lädiert sind , dass mein lebenserhaltender Eingriff die Qual nur verlängern würde. Ich bin davon überzeugt dass die Tiere gleichsam Schmerz empfinden können wie ich auch . ( Mitgefühl empfinden wohl eher nicht)
Jedenfalls sehe ich vor den verschiedensten Entscheidungen :

•Alles sich selbst Überlassen und zu meditieren , nach dem Motto :“ is ja Natur “
•Überlebensfähige Tiere einzufangen und in die vermeintliche Freiheit zu entlassen (zumindest die naturgeschützten Tiere) und mich als Retter und Richter gut zu fühlen.
•Jegliches fremde und unerwünschte Lebewesen sofort zu eliminieren ( Wobei das in Arbeit ausarten kann und die Katze den Eindruck gewinnen könnte, sie täte mir einen Gefallen ,wenn sie mir noch mehr Tiere anschleppt)
•Die Art der Tötung der Tiere, falls ich mich dazu entschließe „es zu Tun“
•Die Rechtfertigung und Motivation des Tötens ( Identifikation, Liebe, Mitgefühl , Selbstmitleid, Hygiene , Hass, Rachsucht, Projektion ... )
•Die Einordnung des ganzen Geschehens in meine Vorstellung von Spiritualität , Moral , Gewissen , Lifestyle usw.


Wie geht Ihr damit praktisch um ?

Caspar
Namaste liebe Gemeinde

Mein Tip zu dieser leidenschaftlichen Diskussion
Fragt mal eure Katze was sie gut findet,
eingesperrt in einer Wohnung und oder Balkonium um bloss keine Mäuschen zu jagen
oder lieber frei im Garten ihren ureigensten Instinkten nachlebend.!

Bitte, wenn die Katzen eine mehrheitsfähiges Resultat abgegeben haben,
lasst es mich wissen, ich werde es meinem Kater vortragen.

Auch wäre gut bei der Konferenz der Tiere mal eine Petition abzugeben
für eine Vegetarische ernährung aller Raubtiere zum beispiel, das wäre doch mal was
und es ließe sich trefflich darüber phantasieren, was wie und wo das beste dabei wäre.
Mein Kater meinte letztens zu mir, jedem tierchen sein plesierchen.......!

In diesem Sinne

Acchedya das babaji




Caspar schrieb:
Tja , beim Futter aus der Dose handelt es sich ja meist um Produkte die für den Menschlichen Verzehr nicht mehr genehmigt sind. Diese Vorstellungen sind bei mir meist ekelerregende Vorstellungen, aber ich glaube nicht , dass diese Tiere speziell für das Leben der Katzen leiden mussten . Aber das alles gehört für mich mehr ins Reich der Phantasie.
Ich habe da ein konkreteres Problemchen „was mir da meine Katze macht“ :
Ich habe einen Balkon der hermetisch abgeriegelt ist . Die Katze schleppt gerne alle möglichen Tiere an. Es sind oft sehr interessante und wahrscheinlich Naturgeschützte Nagetiere , Vögel , Frösche und Blindschleichen ...
Unsere Gartennachbarn sind jedoch auch dankbar für die erlegten Wühlmäuse.
Ich sitze oft gemütlich da auf dem Balkon und muss dann aber grauenerregende Szenen miterleben, da meine Katze völlig skrupellos mit den wehrlosen und hoffnungslos gefangenen Opfern umgeht.
Manchmal gelingt es mir, das eine oder andere Tier einzufangen und wieder in die Freiheit zu entlassen . Dann gibt es aber Tiere die so lädiert sind , dass mein lebenserhaltender Eingriff die Qual nur verlängern würde. Ich bin davon überzeugt dass die Tiere gleichsam Schmerz empfinden können wie ich auch . ( Mitgefühl empfinden wohl eher nicht)
Jedenfalls sehe ich vor den verschiedensten Entscheidungen :

•Alles sich selbst Überlassen und zu meditieren , nach dem Motto :“ is ja Natur “
•Überlebensfähige Tiere einzufangen und in die vermeintliche Freiheit zu entlassen (zumindest die naturgeschützten Tiere) und mich als Retter und Richter gut zu fühlen.
•Jegliches fremde und unerwünschte Lebewesen sofort zu eliminieren ( Wobei das in Arbeit ausarten kann und die Katze den Eindruck gewinnen könnte, sie täte mir einen Gefallen ,wenn sie mir noch mehr Tiere anschleppt)
•Die Art der Tötung der Tiere, falls ich mich dazu entschließe „es zu Tun“
•Die Rechtfertigung und Motivation des Tötens ( Identifikation, Liebe, Mitgefühl , Selbstmitleid, Hygiene , Hass, Rachsucht, Projektion ... )
•Die Einordnung des ganzen Geschehens in meine Vorstellung von Spiritualität , Moral , Gewissen , Lifestyle usw.


Wie geht Ihr damit praktisch um ?

Caspar
Frag mal die Maeuse was sie besser finden. Kennt Ihr das erste Yama Ahimsa?

Namaste
In einem weiteren Sinne bedeutet Ahimsa, den Wunsch zu Töten zu überwinden.
Bei mir geht es aber darum den Wunsch leben zu lassen zu überwinden.
Tiere haben keinen Begriff von Leben oder Tod und somit keine Angst davor.
Irrational ist es ein Tier danach zu fragen, was es denn will. (Ich weiß die Anmerkung war ironisch gemeint.)
Ich will mich nicht zum Sklaven der Tiere , der Natur und meiner Umwelt machen. Wichtig ist, dass Ich weiß was Ich selber will und was Ich akzeptieren und tolerieren kann und ob das was ich will im Einklang mit dem der Natur bzw. Umwelt steht. Katzen und Mäusen braucht man das nicht beibringen.


yogi108 schrieb:
Frag mal die Maeuse was sie besser finden. Kennt Ihr das erste Yama Ahimsa?

Namaste
Kriegerindeslichts hat heute Geburtstag wie ich sehe. Deine Anmerkungen ihr gegenüber klingen etwas Vorwurfsvoll . Wer in der Stadt wohnt hat keine Möglichkeit die Katze frei herumlaufen zu lassen und was sie nicht kennt, vermisst sie nicht . Es ist auch eine Frage der Gewöhnung . Vielleicht auch eine Frage wie wir Männer unseren Beschützerinstinkt mit dem Versorgerinstinkt unserer weiblichen Artgenossinnen in Einklang bringen.
Ein besonders grausamer und rücksichtsloser Fall von perverser Tiermisshandlung ist hier zu sehen:
Das ist ja klasse, danke für dieses Video. Köstlich so kleine Miezen.

Caspar schrieb:
.
Ein besonders grausamer und rücksichtsloser Fall von perverser Tiermisshandlung ist hier zu sehen:

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