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Vegan oder Lacto-Vegetarisch? Diese Frage ist hier schon öfter angeklungen. Was meint ihr dazu? Kann man es ethisch verantworten, Milchprodukte zu essen? Wie bekäme man alle Nährstoffe als Veganer? Vitamin B12, Eiweiß, andere B-Vitamine? Wie hältst du es? Isst du Milchprodukte?

Tags: vegan

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

o_O Jede Milchkuh wird nach Verfallsdatum in den Schlachthof gegeben....
was für eine Frage.

ich lebe Vegan - mir geht es gut - bin gesund. Und B12 bekommen Kühe & Co genau so zu essen damit der Omni das nicht extra muss :-P


Außerdem ist Milch in erster Linie Nahrung für den Nachwuchs. Also das Kälbchen. Damit eine Kuh milch geben kann muss sie erst einmal kalben. Das vergessen viele. So kommt es mir zumind. vor.

Warum sollte ich die Nahrung essen/ trinken die für ein Kalb bestimmt ist.

Außerdem was passiert mir dem Kälbchen?
Richtig - noch bevor es feste Nahrung zu sich nimmt (also noch sehr jung ist) wird es geschlachtet. Weil das Fleisch ja noch viel zarter sein soll wenn das Kalb bisher nur Milch getrunken hat.
Spielkind schrieb:
o_O Jede Milchkuh wird nach Verfallsdatum in den Schlachthof gegeben....
was für eine Frage. ich lebe Vegan - mir geht es gut - bin gesund. Und B12 bekommen Kühe & Co genau so zu essen damit der Omni das nicht extra muss :-P Außerdem ist Milch in erster Linie Nahrung für den Nachwuchs. Also das Kälbchen. Damit eine Kuh milch geben kann muss sie erst einmal kalben. Das vergessen viele. So kommt es mir zumind. vor.
Warum sollte ich die Nahrung essen/ trinken die für ein Kalb bestimmt ist.

Warum nicht?

Außerdem was passiert mir dem Kälbchen? Richtig - noch bevor es feste Nahrung zu sich nimmt (also noch sehr jung ist) wird es geschlachtet. Weil das Fleisch ja noch viel zarter sein soll wenn das Kalb bisher nur Milch getrunken hat.
Warum?
Mmm mal überlegen - Kuhmilch ist Muttermilch. Ich hänge nicht im Alter von 23 jahren noch an der Brust meiner Mutter. Warum sollte ich es dann bei einer Kuh tun?
>> weil das schon immer so war oder wie ? ;-)

Außerdem rein Gesundheitlich betrachtet ist Milch gar nicht so gesund wie alle immer meinen ;-)

Sie KANN Kalziummangel verursachen. Nicht wie man immer glaubt dass das Gegenteil der Fall ist ;-)

Außerdem:
- Osteoporose
- Krebsrisiko liegt höher (weil *yeah* krebszellen mögen eine saure Umgebung)
- nach dem Milchverzehr sind viele verschleimt - das geschiet nicht Grundlos

bzw.
Forscher der Unis
Harvard, Yale und einigen andere haben die Milch auf ihre Wirksamkeit gegen brüchige Knochen getestet. Nicht eine Studie konnte belegen das Milch (deren Inhaltsstoffe) vor Osteoporose schützen

Das Gegenteil ist der Fall
Der hohe Proteinwert in der Milch führt sogar dazu das dem Körper das Kalzium entzogen wird ;-)


Mich steht auch noch mit vielen Beschwerden im Zusammenhang - unter anderem:
Akne, -anämie, Angstzustände, Arthritis, Aufmerksamkeitsstörungen, Fibromyalgie, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Verstopfungen, Reizdarm, Gelenkschmerzen, schlechte Immunabwehr, Allergien, Ohrinfektionen, Koliken, Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes, Autismus, Morbus Crohn, Brust- und Prostatakrebs so wie Eierstockkrebs.


Selbstverständlich können Dinge wie Kopfschmerzen und andere die oben aufgezählt sind mit anderen Dingen in Verbindung stehen. Das will ich damit ja auch gar nicht behaupten ;-)

Ihr dürft euch gerne einmal selbst kritisch mit der Milch auseinander setzen ;-)



Tante Edit schreibt:

hier noch einen Link (von Peta darf jeder halten was er will - der Link selber kann aber nichts dafür :-) )
http://www.milch-den-kuehen.de/
Ich bin Veganerin und habe mich auch während meiner Schwangerschaft und Stillzeit vegan ernährt!
Mit einer ausgewogenen Ernährung ist es überhaupt kein Problem sich rein Pflanzlich zu ernähren!
Zu Vitamin B12: kommt zb in vielen Sprossen vor, Hefe, ungewaschenens Gemüse.... und natürlich in unserem eigenen Darm.
Meiner Meinung kann man es ethisch und moralisch nicht verantworten Milchprodukte zu konsumieren. Beispiel Käse: die meisten Käsearten beinhalten Lab, welches nur in Kalbsmägen vorkommt. Also tötet man das Tier dann nicht um sein Fleisch zu essen, sonder um an sein Lab zu kommen damit man Käse herstellen kann!
Ich kann eine gute Lektüre empfehlen: Vegane Lebenstile von Angela Grube.
Dort werden alle Aspekte angesprochen.



Love&Light,

Marisa
????

wahrscheinlich bin ich noch nicht ganz wach. Aber ich glaube jeder denkt auch an die Tiere der sich mit dem veganismus beschäftig.

Mehr dazu habe ich im anderen Thread geschrieben

http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/einige-fragen?id=2029221%3AT...

bzw. falls die Verlinkung diesmal klappen sollte *lach*
klick mich
Hallo zusammen,

ich möchte euch dazu ein Buch ans Herz legen, welches ich kürzlich gelesen habe: "Ernährung für ein neues Jahrtausend".
Dieses Buch wurde in den USA für den Pulitzer- Preis nominiert und ist nun endlich in deutscher Sprache erhältlich. Es deckt die wirklich unglaublichen Verhältnisse der Massentierzucht - und Milchindustrie auf. Allerdings nicht in einem belehrenden Ton, sondern auf sehr fundierte, informative Weise unterlegt mit unzähligen Studien die Gesundheit betreffend. Es wird in diesem Buch ganz klar die vegane Essweise als die Beste dargelegt. Wirklich hochinteressant, teilweise sehr erschütternd und traurig und inkl. einer Stellungnahme eines deutschen Professors, der klar macht, dass diese Verhältnisse so nicht nur in den USA vorkommen. Wirklich ganz tolles Buch, dass ohne "Fingerzeig" und übertriebene Moral mich und meine Meinung stark verändert hat. So sehr, dass ich gerade von einem Fleischesser zu einem Veganer werde. Tiere kommen mir gar nicht mehr in die Pfanne. Der Verzicht auf Ei und Milch erfolgt gerade schrittweise. Wenn ich könnte, würde ich jedem den ich kenne, ein Exemplar davon schenken. Denn gerade der gesundheitliche Aspekt ist wirklich verblüffend.
Ganz liebe Grüße
ShivaDiva
*knuddl* *in den Arm nehm*
sorry - aber mich rührt das immer so sehr wenn ich höre das jemand erkennt was eigentlich los ist und sich für ein veganes Leben entscheidet.
Wenn Du irgendwie fragen hast oder so - schreib mir ruhig ne mail oder so.
Seiten wie vegan.de oder
das Forum für Produktanfragen kurz PA

sind auch sehr toll!


Und Dein Buchtipp werd ich mir glaube ich auch mal zu herzen nehmen. Auch wenn ich schon viele Bücher über das Thema gelesen habe. Das macht nichts. Und wenn es so informativ ist ohne auf den Finger zu hauen dann kann ich es vll anderen Leuten auch nahe legen und sie so mit zum nachdenken animieren.

*toll*

noch einen schönen Sonntag wünsch ich Dir
*you made my day*
Hallo Frank,
sind nicht auch Pflanzen/Blumen/Gemüse Lebewesen?-hatte ich da in Biologie etwas falsch verstanden?
Und was essen wir dann??

Wahrscheinlich am besten Reis-der wird in Asien von der amen Landbevölkerung hergestellt und wartet nur darauf von den Europäern verzehrt zu werden.

Gutn Appetit!

Frank schrieb:
Namastè

Eine kleine Anmerkung sei mir in diesem Zusammenhang noch gestattet:

Was mir bei der bisherigen Argumentation aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass hier fast nur
Äußerungen kamen, in denen es darum ging, ob vegane oder generell vegetarische Kost
für die eigene Gesundheit besser sei, oder nicht. Es überwogen eindeutig die Überlegungen,
ob man Mangelerscheinungen bekommen könnte, oder ob man sogar fitter und gesünder
werden würde.

Die Frage, was denn unser Milchkonsum für die Tiere (die Kühe, Schafe und Ziegen) bedeutet,
interessierte kaum jemanden! Das sieht mir doch sehr nach Egoismus aus, den ich bisher
zwar schon bei Menschen feststellen konnte, die sich zwar selbst als Tierfreunde bezeichnen,
aber kein Problem damit hatten, Tierprodukte oder gar die Tiere selber aufzuessen oder als
lebendiges Spielzeug in Wohnungen, Käfigen oder Aquarien etc. gefangen zu halten.

Das scheint mir doch gelinde gesagt ein äußerst seltsames, um nicht zu sagen ein paradoxes oder
vielleicht gar schizophrenes Verhalten zu sein. Umso mehr verwundert mich diese unreife und
zum Teil auch infantile Geisteshaltung bei so genannten Yogis anzutreffen?!

Denn gerade im Yoga geht es ja darum - wenn man ihn richtig versteht und nicht als Gymnastikprogramm, sondern als ein hoch spirituelles philosophisches System begriffen hat - die Ich-Kräfte zu minimieren
und das Ego letztlich zu transzendieren. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Geisteshaltung, die vor
allem auch die Interessen und Bedürfnisse von anderen Lebewesen - wie eben auch den Tieren -
berücksichtigt.

Deshalb maße ich mir durchaus an, Menschen, die zwar irgendwelche Asanas betreiben und vielleicht
neben dem Pranayama auch noch ein bisschen meditieren, aber gleichzeitig Tiere aufessen und deren
private oder kommerzielle Haltung befürworten, nicht als Yogis zu bezeichnen.

Hari Om Tat Sat

Frank.
Von irgendwas müssen wir leben. Luft und Liebe reicht da leider nicht.
Und wenn man sich mal den Aufbau einer Pflanze und den eines Tieres mal so anschaut, na? Richtig. Da ist doch ein ganz deutlicher Unterschied in Sachen Emotionen und Schmerzempfinden.
Auch wenn die Pflanze besser wächst bei Klassik-Musik oder sonst was.
Ich wähle so zu sagen das geringere Übel. Denn siehe Satz 1. ;)
Aggressiv?
Sorry - so wollte ich nicht rüberkommen ;-)

Genervt allerdings schon. Weil ein Veganer dieses "ach so intelligente" Argument mind. 1x täglich hören. Genau so wie "Aber Hühner sterben, wenn wir ihre Eier nicht esse" und lauter solcher wahnsinns Argumente die überhaupt gar keinen Sinn machen.
Deswegen -genervt-
;-)
Hallo Frank,
ja, die Wahrheit wie wir Länder ausbeuten ist schmerzlich- aber ob das zynisch ist?
Eher doch die Wahrheit.

Gruß
Christian

Frank schrieb:
Lieber Christian,

herzlichen Dank für Deinen Einwand. Es ist mir zwar nicht bekannt, dass in der akademischen Biologie
irgendwo Pflanzen als Lebewesen bezeichnet werden (falls Dir da etwas anderes bekannt sein sollte,
dann benenne bitte die entsprechenden Publikationen und Autoren mitsamt den üblichen Angaben, die
dann einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten sollten), jedoch gestehe ich gerne zu, dass ich
persönlich durchaus auch den Pflanzen zubillige, ebenso wie Menschen und Tiere als Lebewesen
zu gelten.

Dieser Einwand ist aus meiner Sicht übrigens das beste und stärkste Argument gegen den Verzehr
von lebendigen Pflanzen und vor allem gerade dann, wenn man vorgibt, damit das Leben von Tieren schützen zu wollen.

Gerade Veganer haben mit diesem wirklich guten Gegenargument große Probleme, weshalb sie dann
ebenso wie hier bereits Spielkind sehr emotional und oftmals sogar aggressiv reagieren. Der Grund
liegt vermutlich darin, dass die liebgewonnenen Dogmen und die eigenen Rechtfertigungen infrage
gestellt werden - da wird es natürlich unangehm!

Übrigens ist die Frage, ob Pflanzen genau wie Tiere auch zu Schmerzempfindungen und zu Leiden
fähig sind, bisher aus wissenschaftlicher Sicht nicht sicher zu beantworten. Jedoch gibt es sehr
schöne Untersuchungen wie zum Beispiel in dem Buch "Das geheime Leben der Pflanzen" von
Tompkins und Bird, die das sehr nahe legen.

Aufgrund eigener spiritueller Erfahrungen bin ich mir sogar ganz sicher, dass Pflanzen genau
wie Tiere empfindende Lebewesen sind. Viele andere Menschen sehen das auch so, weshalb
es sogar so genannte Frugivoren gibt, also Menschen, die nur die Früchte von Pflanzen essen.

Die Feststellung, dass Pflanzen eine andere Anatomie und Physiologie als Tiere haben, ist zwar
sachlich richtig, hat aber in der Argumentation faktisch nichts zu suchen. Denn wer legt denn fest,
welches Leben letztlich schützenswert ist? Da kommt man nämlich ganz schnell zur Befürwortung
der Eutanasie bei behinderten, kranken oder alten Menschen. Deshalb kann ich nur empfehlen, die eigenen
Argumente, egal wie lieb man sie inzwischen gewonnen haben mag, kritisch zu prüfen und sich
deren mögliche Implikationen genau anzuschauen.

Übrigens ist Dein letzter Satz in Deinem Beitrag blanker Zynismus und hat in einer sachlichen
und zur Wahrheitsfindung zweckdienlichen Diskussion definitiv nichts verloren. Auch wenn
man anderer Auffassung ist, scheint mir ein liebevoller Respekt anderen gegenüber angebracht.

Liebe Grüße,
Frank.
Hallo Ratna,
ich kann Dir nur zustimmen.
Ein schöner Beitrag und ohne Zeigefinger der böse, böse signalisiert.
Gruß
Christian

Ratna schrieb:
Om

Hallo Freunde,

manche Tiere sind Pflanzenfresser und andere wieder Fleischfresser und wieder andere Allesfresser.

Die Tiere oder Pflanzen beklagen sich nicht untereinander ...........oder doch ......:-)........?

Was wir vielleicht von den Tieren lernen können ist "Genügsamkeit",nicht zuviel fressen ( sonst bedeutet es wohl gefressen werden, weil wenn man unbeweglich wird können Tiere ihren Jägern nicht mehr davonlaufen ) ..........oder so ähnlich , erinnert sich einer von euch als wir noch Tier waren ;-)......!

Was wir vielleicht von Pflanzen lernen können wäre ;-) iss was Du bekommen kannst und sei sparsam, wer weiß wann der nächste Regen wieder die Erde bewässert :-) wieder kommt.

Was können wir untereinander lernen ;-) wer ist mehr Veganer oder Lacto-Vegetarisch.......;-)

Ich habe von einer Bekannten gehört es ist gerade Trend bei ihnen wer mehr Veganer ist ( wer verzichtet mehr)
bei Yogis könnte es vielleicht heißen, wer ist toleranter, liebevoller und wer hat die Kraft sich aus Sachen herauszuhalten :-)) ..............versuchen können wir mal..............:-))))...........und vielleicht wird ja ein Veganer ja doch mal ein Yogi wer weiss wer weiss.


Liebe Grüße

Ratna


Christian schrieb:
Hallo Frank,
sind nicht auch Pflanzen/Blumen/Gemüse Lebewesen?-hatte ich da in Biologie etwas falsch verstanden? Und was essen wir dann?? Wahrscheinlich am besten Reis-der wird in Asien von der amen Landbevölkerung hergestellt und wartet nur darauf von den Europäern verzehrt zu werden. Gutn Appetit!

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