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Om Shanti. Eine Teilnehmerin bekommt starke Unruhegefühle während des Ausatmens bei Anuloma Viloma. Dabei ist der Zeitzyklus egal ob 4:4:8 oder ein anderer. Könnt ihr mir dazu etwas sagen?
Eure Yoginn

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Passiert das auch wenn sie so sanft und leise wie möglich ausatmet?
Mal ohne sich an irgendeinen Zyklus zu halten. Einfach nur langsam, fein und ganz sanft so lange wie angenehm ausatmen

om shanti
Werde es ihr mal so weitergeben zum Reinspüren. Danke, Om Shanti
Liebe Yoginn,

es könnte auch sein, dass deine Teilnehmerin nicht genügend und richtig einatmet, dadurch auch die Ausatmung behindert wird. Viele Menschen die im Hatha Yoga noch nicht so geübt sind atmen mit der Einatmung nicht genug in den Bauch, das soll auffordern, der Bauch dehnt sich mit der Einatmung nach vorne aus, so dass der Zwerchfellmuskel nach unten geht, und wenn man dann weiter einatmet für die vollständige Yogaatmung, atmet man weiter dass der Brustkorp sich dazu ausdehnt, so können die Lungen vollständig mit Luft gefüllt werden, und in der Luft ist das Prana und Sauerstoff enthalten. Viele Menschen ziehen aber bei der Einatmung den Bauch ein und dehnen gleich den Brustkorb, dadurch geht der Zwerchfellmuskel nach oben und das Lungenvollumen wird verkleinert. Auf diese Weise, nimmt man weniger Luft auf, das kann zur Folge haben dass die Ausatmung erschwert wird.

Ich würde sogar empfehlen, die Ein- und Ausatmung ein paarmal zu übertreiben, dass man ein Gefühl für die tiefe Bauch- und vollständige Yogaatmung bekommt, dass Spannungen sich lösen, und Lebendigkeit im Körper spürbar wird. Hat man die Bauchatmung... richtig gelernt, dann wird die Ein- und Ausatmung ganz leicht, man fühlt wie der Atem tief, sanft und mühelos ein und aus strömt. Mehr Sauerstoff wird aufgenommen, der Energielevel steigt, und der Geist kommt zur Ruhe, Unruhegefüle können sich auflösen.

Auch Kapalabati Atemübung vor der Anuloma Viloma - Wechselatmung einwandfrei ausgeführte kann helfen.

Das Reinspüren wird erst wirklich einleuchtend, wenn man weiß was richtig ist, das was man spüren soll.

Liebe Grüße
Rafaela
Ja, das ist ein schöner Hinweis von Rafaela.
Im Sport nennen wir das Kontrastübung. Zwei Extreme in der Ausführung kennen lernen um den Mittelweg besser zu verinnerlichen :)
Das sind prima Tips, werde sie gleich beim nächsten Kurs ansagen. Danke
Danke!
Diese diskussion finde ich sehr interessant, weil der Atem ja mit das wichtigste beim yoga ist und ich manchmal das gleiche Problem habe. Bei mir ist es ehr so, dass der Ausatem unruhig ist, wenn ich zu stark einatme und zu schnell.
Dann konzentriere ich mich auf einen langsamen Atem mit tiefer und langer Ausatmung, nach der Ausatmung evtl. noch nicht gleich wieder einatmen sondern ich warte auf den Einatemimpuls.
Wenn die Ausatmung bei mir nicht locker geht, bin ich meist irgendwie im Rücken verspannt oder bin ehr rajasig, und dann übe ich mehr Entspannungstechniken.
auch den Tipp mit Kapalabhati klappt bei mir auch gut, das lockert erst mal die Atemmuskeln

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