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"Gibt es überhaupt Ewiges Leben oder reinkanieren wir so lange bis man es geschafft hat in einem Leben alles vollkommen perfekt richtig gemacht zu haben - geht dass denn überhaupt?
Wie würde dann der Himmel aussehen, wenn es ihn vielleicht doch gibt?"
(diese Frage kam per Email - wer weiß dazu eine Antwort?)

Tags: Leben, Reinkarnation, ewiges

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Für alle ein erstaunliches Zitat aus: Dan Brown: "Das verlorene Symbol", G. Lübbe Vlg., S. 750 f. :
..."Nun, in der Bibel heißt es, dass wir Gottes Tempel sind." "Ja, im ersten Korintherbrief, Kapitel1, Vers 16. ... Die Heilige Schrift . . . drängt uns, dass wir uns diese Macht zu eigen machen und den Tempel unseres Geistes errichten." . . .Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Heilige Schrift in allen Einzelheiten einen physischen Tempel beschreibt . . . Das Gebäude wird als zweiteilig beschrieben . . ." . . ."Wie du weißt, besteht es (das menschliche Gehirn) aus zwei Teilen - einem äußeren, der Dura mater, und einem inneren, der Pia mater heißt. Diese beiden Teile werden von der Arachnoida getrennt, einem dünnen Schleier aus netzartigem Gewebe." . . ."Vielleicht . . . hast du schon einmal davon gehört, dass man bei Yogis, die im Zustand meditativer Versunkenheit waren, Hirnscans gemacht hat."
(Der zweite Teil folgt sogleich. Liebe Grüße! Chris)
Dan Brown: "Das verlorene Symbol", G. Lübbe Vlg., S. 751 f., Zitat 2. Teil :
"In fortgeschrittenen Stadien der Meditation bildet das menschliche Hirn in der Zirbeldrüse eine wachsartige Substanz. Sie ist einzigartig, mit nichts anderem im menschlichen Körper zu vergleichen, und besitzt eine unglaubliche Heilwirkung: Sie kann Zellen regenerieren und ist möglicherweise einer der Gründe, weshalb Yogis ein so hohes Alter erreichen. Das ist wahre Wissenschaft, Robert. Und diese Hirnsubstanz mit ihren unvorstellbaren Eigenschaften kann nur von einem Geist erzeugt werden, der sich im Zustand vollkommener Konzentration befindet." . . . "Unser Geist vermag eine Energie zu erzeugen, die in der Lage ist, Materie zu transformieren."
(OM shanti und herzliche Grüße von Chris.)
Lieber Frank,
willst Du damit sagen, dass die Briefe von Paulus und so auch der Korintherbrief nicht zur Bibel und damit einer der Heiligen Schriften gehören?
Zudem: Sehr typisch besonders für Deutsche ist Musik nach E und U zu unterteilen und auch innerhalb der Literatur zu klassifizieren. "Belletristik" ist ein gutes Medium, um u. U. die eigene Meinung rüberzubringen, Standpunkte populär zu machen und zu unterhalten. Wir sollten nicht vergessen, dass selbst Goethe die Idee zu "seinem Faust" geklaut hat und nur besser "verwurstet" hat. Was ist falsch daran? Grüße von Chris
Lieber Frank,
ich habe Dich einfach missverstanden. Entschuldige. Bin Deiner Meinung.
Liebe Grüße von Chris

Lieber Ratna,
ich möchte an Kundalini Yoga erinnern, die Shiva-Shakti-Philosophie. Vielleicht kann ich das Gelernte so wiedergeben: Zuerst sind Shiva (hier das absolute, reine Bewusstsein) und Shakti (Urenergie, kosmische Energie) eins. Shakti trennt sich von Shiva und der Schöpfungsprozess beginnt. Im Menschen führt das Erwachen und Aufsteigen der Kundalini Shakti (Energie) dazu, dass letztendlich sich die individuelle Seele mit der kosmischen Seele vereinigt. Dabei steigt die Energie vom Chakra am unteren Ende der Wirbelsäule aufwärts bis zum Scheitelchakra - Shiva und Shakti sind vereint.
Auf der makrokosmischen Ebene vereinigt sich Shiva mit Shakti zyklisch. Nach der Trennung schafft Shakti eigene Welten. Schließlich kehrt Shiva zu Shakti zurück. Die geschaffenen Welten lösen sich auf, der kosmische Kreislauf beginnt von vorn. Shiva und Shakti sind nur scheinbar getrennt. Du kennst das bestimmt! Hilfreich? LG von Chris
Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Das würde bedeuten ein Inkarnation ist auch in die Jenseitigewelt möglich so wie unsere Welt auch, das würde bedeutet beide Welten beeinflussen sich gegenseitig!

Nicht nur das ... beide "Welten" könnten sogar wesentlich näher beieinander liegen, als wir das meist vermuten.

Die eigentlich spannende Frage in diesem Zusammenhang lautet nämlich: Was sind verschiedene Existenzebenen?

Normalerweise stellen wir uns meist verschiedene "Orte" vor ... also so, als wären es "Ebenen" in Form von "Schichten", die übereinander aufgestapelt sind. Aber die alten Weisen erzählen oftmals auch von "Zuständen"! Demnach dürfte es überhaupt keine "räumliche" Trennung zwischen ihnen geben, sondern an jeder Stelle - auch JETZT und HIER - müssten ALLE möglichen Existenzebenen gleichzeitig vorhanden sein.

Interessanterweise erzählt uns auch die Physik genau dassselbe. Das gesamte Universum ... einfach ALLES ... ist aus elektromagnetischen Strahlungen bzw. Schwingungen aufgebaut. Von der festesten Materie, über Schallwellen, Wärme, Lichtstrahlen ... bis hin zu den Denkprozessen unseres Gehirns. Alles ist Teil dieses elektromagnetischen Spektrums. Alles hat seine ganz spezielle Schwingungsfrequenz. Aber all die verschiedenen Frequenzbereiche "stören" sich gegenseitig nicht. An einer bestimmten Stelle im Raum können zeitgleich Schallwellen, Wärmestrahlung und Lichtwellen vorhanden sein ohne dass die eine Schwingung mit der anderen wechselwirkt. Mit anderen Worten: Die Lichtwellen "bemerken" nichts von der gleichzeitigen Anwesenheit von Schallwellen. Genau wie unsere menschlichen Sinne nur einen sehr kleinen Ausschnitt des großen Frequenzspektrums überhaupt wahrzunehmen in der Lage sind und deswegen nichts von der Anwesenheit anderer Schwingungsfrequenzen bemerken.

Um uns herum könnten - hier und jetzt - ganze Welten mitsamt irgendwelcher "Bewohner" existieren ohne dass wir überhaupt irgendetwas davon mitbekommen würden! Oder deren etwaige Bewohner irgendetwas von uns mitbekommen würden.

Vielleicht könnte man das Prinzip auch mit einem Radio vergleichen. Obwohl viele verschiedene Sender ihre jeweiligen Programm durch den Äther senden - also jede dieser Schwingungen am selben Ort gleichzeitig vorhanden sind - empfangen wir nur die Sendungen jenes Frequenzbereiches, auf das unser Radio eingestellt ist.

Gruss
mic
Hallo Ratna

Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Als ich mein "nicht mehr funktionierenden Körper" vor vielen Jahrhunderten verließ, konnte ich die äußere Umwelt durch Emotionen und Gefühle der Wesen wahrnehmen. Die Erde, Planeten, Sonnen erschienen mir wie Wesenheiten.

Wow! Das muss eine tolle Erfahrung gewesen sein! :-)

Rechtschreibfehler? Oh ... hatte ich garnicht bemerkt ... hm ... liegt vermutlich daran, dass ich selbst gerne und überreichlich Gebrauch davon mache. *g*

Aber was solls ... wir sind hier im Internet ... dem Medium für den schnellen Informationsaustausch ,,, da hat meines Erachtens der Inhalt mehr Bedeutung als die formalen Aspekte. Anstatt uns mit irgendwelchen mehr oder weniger vorhandenen Rechtschreib- und Grammatikfehlern zu beschäftigen, sollten wir uns lieber darüber freuen, dass wir uns überhaupt auf diese Weise ... so herrlich unkompliziert ... austauschen können ... und auf diese Weise voneinander lernen.

Und Deine Beschreibungen bezüglich der Bewusstseinsevolution finde ich klasse! Sehr schön formuliert! :-)

Allerdings würde ich dennoch gerne zwei ergänzende Anmerkungen machen. Nach meinem Empfinden "entsteht" Bewusstsein nicht im Mineralreich, sondern ist auch dort bereits vorhanden. Denn wenn das ALL-EINE in allem ist, dann muss es natürlich auch in den Mineralien zu finden sein. Das Bewusstsein ist dort offensichtlich nur am geringsten entfaltet ... es "schläft" noch tief und fest ... sozusagen. Und was den Menschen angeht, so heisst es oftmals, dass dieser sozusagen "an der Schwelle" steht ... also dass es zwei verschiedene Arten von Menschsein gibt ... den "normalen" oder auch "natürlichen" Menschen und den "spirituellen" oder auch "verwirklichten" Menschen. Einige Traditionen behaupten, dass der natürliche Mensch noch dem Bereich der Evolution zuzuordnen ist, in dem die Weiterentwicklung auf natürliche, sozusagen "automatische" Weise entsprechend der allgemeinen Gesetzmäßigkeiten geschieht, während der spirituelle Mensch diesen Bereich bereits verlassen hat und seine eigene Weiterentwicklung selbst in die Hand genommen hat. In diesem Zusammenhang sagen einige auch, dass die Natur nur bis an einen bestimmten Punkt führt und ab da "muss ihr geholfen werden". Von daher kann man vielleicht nicht von DEM Menschen sprechen, sondern müsste ein bisschen mehr differenzieren. Ausser man meint es in dem Sinne, dass ein bestimmtes Potential im Menschen grundsätzlich vorhanden ist, dass nur darauf wartet, verwirklicht zu werden ... dann sollte es eigentlich auf alle Menschen zutreffen.

Herzliche Grüße
mic
Hallo Ratna,

vielen Dank für die Beschreibung Deiner hochinteressanten Erlebnisse! Wirklich sehr eindrucksvoll.

Aber eine Frage beschäftigt mich: Du schreibst über das Todeserlebnis aus einem früheren Leben. Wie kam diese Erinnerung daran zustande? Hast Du Dich schon immer daran erinnert oder kam sie durch ein bestimmtes Ereignis in diesem Leben zustande?


Herzliche Grüße
mic
Lieber Ratna,
dieser Name, der immer wieder auftaucht und den Du auch im Jenseits zu hören bekommen hast, warum hälst Du das für absurd? Ist es nicht folgerichtig?
Ist es für Dich gut und richtig, dass Du Dich an so viel erinnern kannst oder hälst Du es für besser, so wenig Erinnerungen (an Todeseindrücke und "Vorexistenzen") wie möglich zu haben, damit Du Deine Aufgabe hier und jetzt erfüllen kannst und gänzlich in der "Jetztzeit" leben kannst?
Danke für Deine Offenheit.
Viele Grüße von Chris
Hallo Ratna

Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Es gab damals unterschiedliche Ansichten zum Thema Inkarnation, wir haben eine Antwort auf diese Frage gesucht und machten Übungen den Todesprozess und Inkarnation zu erforschen und zuerklären.

Sehr interessant ... und? Zu welchen Ergebnissen seid ihr dabei gekommen?

Herzliche Grüße
mic
Lieber Ratna und lieber Mic und liebe Leute,

Danke Ratna für Deine Antworten! Sehr interessant. Zum Thema "Namen": Vermutlich meinst Du einen Namen aus einer früheren Inkarnation. Und hier glaube ich auch, dass Verhaftungen in der Vergangenheit hinderlich sein könnten, um im Hier und Jetzt seine Aufgaben angehen zu können. Aber was ist mit einem "spirituellen Namen"? Vielleicht gibt es einen spirituellen Namen, der an eine Aufgabe gebunden ist. Nach Erledigung der Aufgabe könnte man ihn vergessen. Was wäre aber von einem spirituellen Namen zu halten, der die Inkarnationen überdauert und Dich im tiefsten Inneren charakterisiert. So ein Name könnte doch ein Hinweis sein, damit Du Dich in diesem Leben daran erinnerst oder an eine Aufgabe, zu der Du Dich in einer früheren Inkarnation verpflichtet hast und die Du noch nicht zu Ende bringen konntest.

Ich selber erinnere mich an keine früheren Namen. Aber ich glaube, dass wenn wir uns erinnern, es einen tiefen Sinn hat.

Meditation ist sicher eine Methode, um mit Bewusstsein Grenzen zu überschreiten. Alte Meister empfehlen Mantras, die einen im Tod und im Übergang aber auch bei, ich nenne es Seelenreisen, leiten, schützen und die Entwicklung befördern sollen. Gandhi soll im Tod diese Methode genutzt haben. Und jede Religion kennt immer gleiche Gebete und Gesänge - eine Art Indoktrination, die man selber vollführt und die schützen soll. Liebe Grüße von Chris
Hallo zusammen

Tri Ratna Dharmadhatu schrieb:
Hallo mic, was findest Du interessant und was bedeutet....und ?
Nichts spezielles ... das hing nur mit der Frage nach den Ergebnissen zusammen.

Interessant finde ich aber auch einen anderen Aspekt. Dass sich diese Fähigkeit mit der nächtlichen Übungspraxis (während des "kleinen Todes") antrainieren lässt, kann ich mir schon gut vorstellen. Aber "soll" man das überhaupt üben?

Klar, wenn einen Menschen etwas besonders interessiert, dann versucht er es natürlich herauszufinden. In diesem Zusammenhang macht es auch wirklich Sinn. Aber für alle anderen Menschen ebenso?

Ich meine, wenn es so "wichtig" wäre ... bspw. für die eigene Entwicklung ... warum verlieren wir - im Normalfall - dann die Erinnerungen daran?

Oder ganz allgemein gefragt: Wieso verlieren wir überhaupt Erinnerungen?

Denn, wer kann schon genau sagen, was er an allen Tagen dieses Lebens gemacht hat? Wer kann schon genau sagen, was er an allen Tagen des letzten Jahres gemacht hat? Oder an irgendeinem bestimmten Tag in der letzten Woche?

Warum vergessen wir das alles ... so schnell ... wieder?

Ist das ein "Fehler"? Ein "Irrtum" der Natur, der "behoben" werden muss? Oder handelt es sich womöglich sogar um eine sehr nützliche Angelegenheit?

Wenn ich es einigermassen richtig verstanden habe, dann wird doch gerade das "Verhaftetsein" immer wieder sehr kritisch gesehen, oder? Kann das Vergessen eine nützliche ... und notwendige ,,, Gesetzmässigkeit sein, die uns bei unserer Weiterentwicklung hilft? Ich meine ... ob wir wollen oder nicht ... dadurch müssen wir irgendwann loslassen ... all die vielen Erinnerungen.

Im Grunde sind es doch eigentlich auch garnicht die Erinnerungen selbst, die für unsere Entwicklung wichtig sind. Sondern nur das, was wir aus den jeweiligen Ereignissen gelernt haben. Wir wachsen daran ... bewahren sozusagen die "Essenz" der Erlebnisse ... und vergessen die jeweiligen Umstände und Begleitumstände. (was oftmals sicherlich sogar erfreulich ist)

Also wie schon gesagt: Ich will damit keineswegs kritisieren, wenn das ganze Thema jemanden so sehr interessiert, dass er sich so tief damit beschäftigt. Mir geht es nur um das allgemeine daran ...


Herzliche Grüße
mic
Lieber mic, liebe Leute,

ja, wir nehmen unzählige Eindrücke in jeder Minute auf. Die Biologie sagt, dass das Gehirn selektiert, sonst würden wir irre. Es gibt da doch diese "Teilhochbegabten" (Seance oder so ähnlich nennt man sie). Einen dieser "Cracks" hat man mit dem Hubschrauber über eine Stadt geflogen. Danach hat er in rasender Geschwindigkeit die Stadt gemalt und zwar in allen Einzelheiten. Man hat die Fenster nachgezählt, die Säulen, Pagoden, einfach alles stimmte. Unglaublich. Diese Menschen sind aber meist nicht fähig, ganz einfache Dinge des Alltags zu bewältigen, wie einkaufen, Tee kochen, den Tag planen.
Man nimmt nun an, dass jedes Gehirn zu solch einer Leistung, wie diese Teilhochbegabten sie zeigen, prinzipiell fähig wäre. Um uns vor Überlastung zu schützen und im Alltag funktionieren zu können, trennt das Gehirn aber zwischen für uns wichtigen und unwichtigen Eindrücken.
Die Leute übrigens, bei denen die Kundalini Energie erwacht ist und aufsteigt bzw. aufgestiegen ist (ich sprach neulich davon (Shiva - Shakti - Philosophie)), sind oft zu größeren Leistungen des Gehirns in der Lage. Die Konzentration ist besser, man kann schneller lesen, besser behalten u.s.w..

Auch hinsichtlich früherer Inkarnationen wird es seinen Sinn haben, warum wir vergessen oder erinnern.

Ich bin gespannt auf Ratnas Beitrag. Liebe Grüße von chris

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