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Hallo ihr Lieben,

Mir helfen sowohl die Meditation als auch die Asanas sehr im Alltag, um ausgeglichen zu sein und meiner Mitte näher zu kommen. Trotzdem gibt es immer wieder Phasen, in denen ich mir keine Zeit dafür nehme - stressbedingt. Danach fällt es mir wiederum schwer, wieder einzusteigen. Habt Ihr Tipps oder Rituale, wie man "dranbleibt" bzw. eine Regelmäßigkeit einführen kann? :-)

LG
Ela

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Liebe Ela,
auch mir helfen Meditation und Yogaübungen zur Alltagsbewältigung und zum Stressabbau. Das mit der Regelmäßigkeit ist ein Dauerbrenner. Ich mache 6 X die Woche gleich nach dem Aufstehen 15-20 Minuten Pranayama, weil es mich munter macht und mir hierbei die Regelmäßigkeit am besten gelingt. Im letzten Winter hatte ich keine Erkältung mehr, was ich darauf zurückführe. Asanas übe ich 2x in der Woche, auch gerne in den Morgenstunden, weil da der Magen leer ist. Das Ganze findet immer am gleichen Ort, mit einer brennenden Kerze vor meinem kleinen Hausaltar statt. Einige Orchideen stehen auch drauf. Das ist hübsch und friedvoll.
Ich halte mich inzwischen an den Grundsatz: weniger ist mehr und das tun was gut tut und dran ist. Körperliche Befindlichkeiten werden berücksichtigt, aber nicht überbewertet. Gelegentlich sorgen Besuche in den unterschiedlichen Aschrams mit ihren inspirativen Anregungen für einen Motivationsschub. Wichtig ist auch das Ziel, was ich mit den Übungen verfolge: zu mir kommen, dem göttlichen Kern näher zu sen, Ruhe finden. Verbissenes Üben und Überanstrengungen lehrne ich inzwischen ab. Vielleicht kann ich Dir mit diesen Anregungen ein wenig helfen.
Viele Grüße
Birgit

Liebe Birgit,
ich danke Dir für Deine Anregungen. Ich war bisher nur im Yoga Vidya Ashram an der Nordsee. Die Zeit dort tat mir sehr gut.Gerne würde ich weitere kennenlernen. Kannst Du mir welche empfehlen?
Eine feste Meditationsecke habe ich mir inzwischen auch eingerichtet - täglich "schaffe" ich es jedoch leider trotzdem momentan nicht zu meditieren. Es beruhigt mich, dass es anderen auch manchmal so geht :-)
Viele Grüße
Ela

Liebe Ela,
im Gegensatz zur Nordsee ist der Ashram in Bad Meinberg wie eine kleine Stadt, mit seinen vielen unterschiedlichen Möglichkeiten und Angeboten. Trotzdem klar strukturiert und geordnet, weil der Tagesrhythmus bei Yoga Vidya immer gleich ist. Ich finde, dass die Mitarbeiter in unmittelbarer Nähe von Sukadev noch mehr Prana, noch mehr Ausstrahlung haben, oft sehr bemüht sind um andere Menschen und die Satsangs mit Sukadev eindrucksvolle Kernstücke bilden. Zudem besticht die Landschaft, die Nähe zu den Externsteinen und die Schönheit des Teutoburger Waldes.
Der Ashram im Allgäu ist wieder recht klein, manchmal beengend. Dort soll jetzt aber viel gebaut werden. Landschaftlich traumhaft, mit dem Blick auf schneebedeckte Gipfel und die Möglichkeit ausgedehnter Spaziergänge entlang der Bergbäche. Ganz in der Nähe des Ashrams befindet sich ein Kaffee mit selbsgemachten Torten, zudem dann Mitarbeiter wie auch Besucher pilgern, um den genossenen veganen Köstlichkeiten etwas entgegen zu setzen ;). An der Nordsee haben mein Mann und ich uns immer gut erholen können. Die Tiefe der Inspiration war dort bislang nicht so wie in Bad Meinberg. Vieles wirkte improvisiert, machmal verspielt, dann wieder hervorragend auf einzelnen Ebenen.
Im Westerwald war ich noch nicht. Es kommt sicher darauf an, was Du Dir selber wünscht, was gerade für Dich dran ist und Dich berühren kann.
Viele Grüße
Birgit

Ich danke Euch beiden sehr für Eure ausführlichen Berichte!!
Nach Bad Meinberg werde ich auch bei Gelegenheit mal fahren.
Ich habe mich inzwischen zu einem Yoga-Kurs angemeldet. Am Anfang machen wir immer eine kurze Meditation und am Ende singt die Yoga-Lehrerin ein Mantra. Das ist total schön und erinnert mich an den Ashram an der Nordsee. :-)

Ich wünsche Euch noch einen schönen erholsamen Abend! LG Ela

Liebe Ela,
ich wünsche Dir alles Gute und viele schöne kleine oder größere Erlebnisse bei Deiner weiteren Yoga-Praxis.
Viele Grüße Birgit

Hi Ela,

mir geht es auch oft so aber da muss man sich ein bisschen (ich weiß es geht nicht immer) Disziplin aneignen finde ich, am Ende dann den Übergang zur Gewohntheit finden. Bspw. so wie Birgit gleich nach dem Aufstehen. Gerade morgens hat man machmal noch mehr Elan als nach Feierabend.

Oder aber du machst es mit einem Partner oder in einer Gruppe, zumindest für einen Monat erstmal, weil man dann einer Art Verpflichtung nachgeht und es mit hoher Wahrscheinlichkeit eher durchzieht als alleine. Spaß macht es ja trotzdem, wenn man erstmal dabei ist.

Eventuell hilft es ja auch schon, wenn du jedem davon erzählst, dass du heute um die Uhrzeit unbedingt meditieren musst, damit man dich danach fragt und du auch sagen kannst "ja hab ich gemacht".

ich hoffe die Tipps helfen irgendwie
OM

Ich danke Euch für Eure Gedanken und Anregungen!
War eine Weile nicht hier, daher kommt meine Reaktion etwas verspätet :)

Bin kein Morgenmensch - das Meditieren am Morgen vor der Arbeit tat mir zwar sehr gut, doch ich habe es nicht lange (damit meine ich nicht die Zeit, sondern die Tage) durchgehalten, da ich dann doch lieber etwas länger schlafe, ich gebs zu ;-) Daher ist die Meditation für mich doch besser nach der Arbeit.

Ich habe kürzlich gemeinsam mit einer Freundin meditiert. In der Gruppe finde ich es auch ganz gut. Gibt es Meditationsgruppen im Rhein-Main-Gebiet mit Gleichgesinnten, denen man sich anschließen kann?

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