Liebe Yoginis und Yogis,
ich habe jetzt am letzten Wochenende, wie so oft, auch mal wieder online in den Satsang hineingeschaut und teilweise mitgebetet. Und ich möchte jetzt mal ein unangenehmes Thema ansprechen, was mir auf dem Herzen liegt und was mich ehrlich gesagt, bereits seit ich den Satsang bei Yoga Vidya kennen gerlernt habe, gestört hat.
Im Arati wird neben Shankaracharya, Sivananda, Moses und Jesus auch der "Prophet" Mohammed genannt. Und daran störe ich mich mittlerweile immer mehr. Wenn man sich mit der Gestalt Mohammed näher beschäftigt, gibt es folgende Punkte, die diese Person in meinen Augen moralisch und ethisch aus dem Kreis der anderen genannten würdigen Personen/Heiligen/Propheten wirklich ausgrenzt:
- Mohammed ist auch ein Kriegsherr gewesen. Krieg. Mehr braucht man dazu wohl kaum sagen.
- Mohammed soll als dritte Frau ein Mädchen (Aisha) mit 9 Jahren geheiratet haben. Kinderehen sind im Islam ein bekanntes Problem.
- Der Islam ist unreformiert und wird in Teilen kriegerisch, expansorisch und jenseits der Werte gelebt, die das Christentum, der Hinduismus und die Lehren des Yoga vermitteln. Es gibt viele Suren und Hadithen, die Gewalt und die Tötung von Menschen auf zum Teil bestialische Art und Weise rechtfertigen. Und da es keine einheitliche "Rechtsprechung" im Islam gibt, oder keine Reformation, Enzyklikas, usw., ist es den Muslimen freigestellt, wie sie ihren Islam interpretieren. Und das schließt eben leider auch Gewalt gegen Frauen und Kinder (Patriachat) oder gegen Ungläubige, Juden und Homosexuelle mit ein. Alles in allem also leider eine wirklich problematische und unreformierte "Religion"/Ideologie, für die dieser Mohammed steht.
Und diese massiven Kritikpunkte sind eben auch das Gegenteil von Ahimsa. Das Gegenteil von dem, was Swami Sivananda wollte. Was Jesus gepredigt und praktiziert hat. Und ich finde, dass es gegen solche Bestrebungen/Haltungen/Religionsinhalte eine klare Grenze braucht. Toleranz muss bei den oben genannten menschenverachtenden Punkten zu Ende sein! Auf diesem Hintergrund würde ich gerne eine Diskussion darüber anstoßen, ob Mohammed tatsächlich in diese Reihung von friedlichen und prophetischen Gestalten gehört.
Und nach aller Abwägung und vor allem auch auf dem Hintergrund, dass es aus der muslimischen Community weltweit keine eindeutige Abgrenzung gegenüber der Gewalt und diesem Teil der Vergangenheit von Mohammed gibt, ist mein persönliches Fazit, dass er da nicht hinein gehört.
Wie seht Ihr das? Vielleicht liest das jemand von Yoga Vidya mit und kann dazu auch etwas sagen. Das würde mich sehr interessieren.
OM SHANTI
Jörg
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