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Im Naturheilkunde Portal habe ich einen schönen Artikel über die Gesundheitswirkungen des Yoga gefunden:
Yoga ist eine Jahrtausende alte Wissenschaft, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst und deren Wiege in Indien liegt.
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Mit Fitness oder körperlicher Entspannung hatte also Yoga im ursprünglichen Sinn gar nichts zu tun. Das änderte sich erst in den 1920-er Jahren, als sich immer mehr Psychologen und Mediziner für Yoga zu interessieren begannen. Prominentes Beispiel dafür ist der Neurologe Johannes Heinrich Schultz (1884-1970), der um 1920 das Autogene Training entwickelte, das er zum großen Teil aus dem Yoga herleitete. Damit war das Tor in den Westen geöffnet und im Zentrum der Yoga-Praktiken standen nun Körperübungen, Atempraktiken und Tiefenentspannung. Dadurch entwickelten sich in Europa und Nordamerika verschiedene Yoga-Richtungen.

Heutiger, moderner Yoga ist Meditation in Bewegung - verbunden mit Atemübungen und damit in der Lage, unseren Körper umfassend zu revitalisieren. Unser täglicher Begleiter Stress, aus dem sich fast alle Erkrankungen ableiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Migräne, Schlaflosigkeit, wird durch Yoga abgebaut oder zumindest abgemildert. Yoga sorgt für eine bessere Durchblutung bis in die einzelnen Zellen hinein. Der Stoffwechsel wird angeregt, dadurch lassen sich Schadstoffe effizienter ausscheiden. Yoga-Übungen haben eine ausgleichende Wirkung sowohl auf unser Nervensystem, als auch auf den Hormonzyklus, er stärkt das Immunsystem, so dass wir für Krankheiten weniger anfällig werden, insbesondere wenn sie durch Stress ausgelöst sind.

Durch die Körperstellungen wird das Körperbewusstsein sensibilisiert. Diese Erkenntnis führt dazu, dass Verspannungen oder Stress rechtzeitig erkannt werden und gegengesteuert werden kann. Insbesondere Atemübungen setzen ein Beruhigungspotential frei, wovon die Psyche enorm profitiert. Ängste verschwinden durch Entspannung und Loslassen. Durch Meditation wird der aufgeregte, flatternde Geist in einen angenehmen Ruhezustand versetzt.

Dieser Entspannungszustand lässt unsere inneren Organe ebenfalls zur Ruhe kommen und besser arbeiten. Das Herz schlägt nicht mehr heftig, sondern ruhig und kraftvoll. Das Blut fließt gleichmäßig und stetig dahin. Die Atmung wird tief und langsam, statt kurz, flach und hektisch. Das alles führt zu einer verbesserten Sauerstoffzufuhr nicht nur in den Lungen, sondern im gesamten Organismus.

Vielfältige Wirkungen auf die körperliche Gesundheit:
Asthma:
Schon lange bekannt ist die positive Wirkung von Yoga auf Asthma-Patienten. Es gibt weltweit Untersuchungen, die bestätigen, dass sich bei konsequenter Durchführung von Atemübungen das Lungenvolumen vergrößert, ein höherer Gasaustausch stattfindet und dadurch die Atmung verbessert wird. Bestimmte Körperübungen wie “Katze”, “Baum” und “Kamel” unterstützen die Atemtechnik.
Bluthochdruck:
Yoga gegen Bluthochdruck - geht das? Ja! Amerikanische Wissenschaftler haben eine Reihe von Studien ausgewertet, in denen die Wirkung von Yoga, Meditation und Autogenem Training mit dem Effekt von Medikamenten oder Placebos verglichen wurde. Alle drei Entspannungstechniken brachten gute Ergebnisse. Allein der Yoga konnte im Endergebnis mit blutdrucksenkenden Mitteln konkurrieren.
Migräne:
In der englischen Fachzeitschrift “Headache” wurde von einer indischen Studie mit 72 Migränepatienten berichtet. Die Hälfte davon praktizierte drei Monate lang Yoga. Das Ergebnis: In der Yogagruppe gingen die Migräneattacken deutlich zurück und die Schmerzintensität ließ nach. In der Folge benötigten die Probanden weniger Schmerzmittel. Auch die mit der Migräne häufig verbundenen Depressionen und Ängste ließen nach.
Rückenprobleme:
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung klagt bei uns zunehmend über Rückenprobleme. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Interessierten sich Hilfe mittels Yoga erhofft - und sie auch bekommt. Unter anderem verdeutlicht eine Studie aus Seattle (USA), dass Yoga gegen Rückenprobleme wirkt. Zwölf Wochen lang machten chronische Rückenpatienten bestimmte Dehn- und Kräftigungsübungen. Nach Ende des Kurses benötigten nur noch 21 Prozent Schmerzmittel, die anderen kamen ohne aus. Es gibt Berichte von Rückengeplagten, denen schon ein Leben im Rollstuhl prophezeit wurde und die nach einem Jahr Yogatraining aufrecht und schmerzlos durchs Leben gehen konnten.
Hormonspiegel:
Yoga wird mittlerweile auch als Alternative zu Hormonbehandlungen eingesetzt. Die Brasilianerin Dina Rodrigues hat das sogenannte Hormon-Yoga für Frauen entwickelt, die unter Problemen während der Wechseljahre leiden. Die über 80-jährige Brasilianerin ist nicht nur Psychologin und Philosophin, sondern auch Yoga-Lehrerin. Ihr Hormon-Yoga ist eine Mischung aus Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, buddhistischer Meditation, Wärmeeinsatz, Massage und Atemübungen. Die Erfolge bei Frauen mit Klimakteriumsbeschwerden ließ sich anhand von Studienergebnissen belegen. Bei 100 Prozent der Teilnehmerinnen waren klimakterische Symptome nahezu völlig verschwunden. Während der Studie übten die Teilnehmerinnen 30 Minuten täglich, 16 Tage pro Monat. Der Hormonspiegel ist innerhalb von vier Monaten um 254 Prozent gestiegen.
Die Ergebnisse sind leicht erklärlich. Durch die speziellen Techniken des Hormon-Yoga werden die Eierstöcke zur Östrogenproduktion angeregt. Atemübungen regen zudem die Hypophyse zur Aktivität an, die für die Regulierung des Hormonhaushaltes zuständig ist. Zudem senkt Yoga die Stresshormone, die wiederum erklärte Feinde der körpereigenen Hormone sind. Ist der Feind ausgeschaltet, kann der Körper wieder selbst in Produktion gehen.


Mehr Infos:
http://www.naturheilkunde-news.de/2009/02/04/yoga-der-sanfte-weg-zu...

Tags: Medizin, News, Zeitung, naturheilkunde

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