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Liebe Yoginis und Yogis,

fast 5000 Yogis in der Community und fast keiner schreibt. Habt ihr hier alle ein Schweigegelübte abgelegt?


Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108

Tags: Forum, Marketing, Werbung

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

2 ist keine echte Alternative zu dem was einst Yoga-Ashram ausmachte und da ging es nie um Profite, das lief ueber Spenden und Mitarbeit - nur erlaubt wohl die Gegenwart die wir geschaffen haben, gewisse Dinge nicht mehr...deswegen mein Vorschlag so viel wie moeglich in soziale Projekte "stecken" ist immer gut, fuer Alle, denn "WIR" sind die Buerger dieser Welt und nicht "die".... auch diese Wettbewerbsbezogene Trennung in "sattvig", "rajasig" und "tamasig" halte ich fuer gewagt, da sich diese Kraefte, das "Bewegliche" und das "Unbewegliche" nicht wirklich trennen lassen, sie werden nur als gegensaetzliche Erscheinungen, stark vereinfachte Emanationen , dargestellt und finden als formulierte Begriffe oft falsche Anwendung!

"Sattva", "Tamas" oder "Rajas" ist ja nicht "schlecht" es sind nur Begriffe fuer natuerliche Kraefte der Natur die, mit den Elementen die Welt der Erscheinung formen.


"Maya" ist die Verfuehrerin hinter all dem und dieser Magie zu verfallen ist auch mit den allerbesten Vorsaetzen, all zu leicht geschehen, am Ende steht Verfall, Zerfall und der Tod, ganz gewiss und unumgaenglich, das und das wahre Ziel im Auge zu behalten und zu verfolgen ist der Weg, alles Andere nur Begleiter, muehseelige Gesellen, die sich am Weg anbiedern und Versprechen auf Versprechen haeufen, Glueck verheissen, nur um abzulenken, Kurzweil, Geld, Wohlstand, Besitz, Erfolg, Karriere sind ihre Namen!


Haribole!



yogi108 schrieb:
Lieber Mk, liebe Yoginis und Yogis,

bitte, beantworte mir die folgende Frage:

Was ist besser?

1) Dass rajasige Unternehmen rajasige Power Yogastudios & Co. besitzen, viel Geld machen, das sie wieder in rajasige Unternehmen investieren

oder

2) Dass sattvige Yogaunternehmen sattvige Power Yogastudios & Co. besitzen, viel Geld machen, das sie für gute Zwecke ausgeben, z.B. Street Yoga

Namaste, Frieden, Licht und Liebe

Yogi108
Bist du tamasig, sattwig oder rajassig?

Kreuze an.

[ ] tamsig
[ ] rajassig
[ ] sattvig
[ ] vielleicht



ich glaub ich bin rajassig.
[ ] tamsig
[x] rajassig
[ ] sattvig
[x] vielleicht
....diese Form der Bestimmung nur mit Kapha, Pitta, Vata, (Vata (Wind, unstetig), Pitta (Feuer, exzessiv) und Kapha (Wasser, langsam) auch hier sind es meist Kombinationen der Doshas.

ich war als Jugendlicher oft recht tapsig... ;-))

Die Kapitel 17 und 18 der Gita befassen sich ausgiebig mit den Gunas. Danach sind die tamasigen Menschen Verehrer der Gespenstern, Geister und Daemonen!


kurzer Auszug aus dem Wikipedia:

Guna (Sanskrit, m., गुण, guṇa, urspr.: Schnur, Faden; später: Eigenschaft, Qualität) nennt man nach dem philosophischen Konzept der indischen Samkhya-Philosophie jene Kräfte, aus denen die Urmaterie, Prakriti, zusammengesetzt ist. Diese Lehre wurde später von anderen Richtungen übernommen und spielt im hinduistischen Denken eine wesentliche Rolle.

Nach Vorstellungen des Samkhya ist die Prakriti, die Urmaterie aus den folgenden drei Gunas zusammengesetzt: Tamas (Trägheit, Dunkelheit, Chaos), Rajas (Rastlosigkeit, Bewegung, Energie) und Sattva (Klarheit, Güte, Harmonie).

Als ihre personifizierte Darstellung, die Grundlage hinduistischer Glaubenslehre ist, kann das Trimurti, manchmal auch als hinduistische Trinität bezeichnet, gesehen werden. Sie beschreibt die "Dreifaltigkeit" des Kosmos in Form der drei großen Götter: Brahma als den Schöpfer, Vishnu als den Erhalter, Shiva als den Zerstörer.


Auszug aus der Gita:

Die drei Arten der Askese (Tapas):


1. Wenn die dreifache Übung (weil drei Arten) der Askese hingebungsvoll um mit erleuchtetem Geist ausgeübt wird, ohne Gedanken an eine Belohnung, herrscht Sattva vor.

2. Rajas herrscht dagegen vor, wenn man die Askese aus egoistischem Stolz oder für Ruf, Verehrung und Ehre betreibt. Die Wirkung dieser Art von selbstauferlegter Strenge wird wegen des Mangels an Entschlossenheit und gutem Vorsatz nicht von langer Dauer sein.

3. Tamas dominiert, wenn die Übungen um einer törichten Idee willen oder der Lust an den auferlegten Mühen und Qualen wegen oder in der Absicht, einem anderen zu schaden, unternommen werden. (Bhagavadgita 17.14-19)


Bedeutung für den Yoga

Nach der Lehre von den Gunas ist die niedere Prakriti (Natur) aus drei Qualitäten gebildet, die immer im Menschen wirksam sind: Sattva, Rajas, und Tamas. Die Mischung der Kräfte ist verschieden. Dabei kann eine der drei Kräfte in der Person besonders herausgestellt sein, jedoch sind die beiden anderen immer vorhanden. So findet sich in einem Menschen, der gänzlich von Tamas beherrscht wird, von Trägheit und geistiger Dunkelheit, immer auch Spuren von Rajas und gelegentlichem Aufblitzen von Sattva.

Nach Aurobindo ist eine wirksame Beeinflussung dieser drei Eigenschaften durch das Ich nicht möglich, da es selbst Teil der Prakriti und damit Teil der Gunas sei. Weiterhin heißt es, eine Beherrschung von Rajas, des Begehrens und der Leidenschaft, durch strenge Disziplin berge die Gefahr, dass neben einem stillen Frieden sich die Kräfte der Trägheit ausbilden und die positiven Kräfte der Dynamik verloren gehen.

Eine wirkliche Beeinflussung der Gunas könne demzufolge im Yoga nur durch den verborgenen Purusha (die Seele) erfolgen. Dazu müsse in einem Prozess des Yogas, der Purusha aus den Verwicklungen der Gunas gelöst werden und sich als stiller Beobachter über sie positionieren.

Er könne dann beobachten, wie die „Wellen“ der Gunas auf- und absteigen und lernen, seine eigene Natur zu verstehen. In einem zweiten Schritt würde es ihm dann möglich sein, diese Natur zu beeinflussen.

Über das rechte Verhalten gegenüber den Kräften der Gunas sagt Krishna:

Wer, wo ein ‚Guna‘ ihm erscheint, Er darum diesen doch nicht hasst, Nach andern, ‚Gunas‘ nicht begehrt, im Geiste ruhig und gefasst; Wer gleichsam unbeteiligt bleibt, Bei eines ‚Guna‘ Gegenwart, Wer denkt, ‚ein Guna treibt sein Spiel‘, Und deshalb stets den Gleichmut wahrt; Wer standhaft ist in Freud und Leid, Wem gleich ist Scholle, Stein und Gold, Wer gleich sich bleibt, wenn man ihn schmäht Und wenn man ihm Bewund’rung zollt; Wem gleich ist Ehre oder Schmach, Ob Freund, ob Gegner unterliegt, Wer jeder Tat entsagt, der hat Der ‚Eigenschaften‘ Macht besiegt.“

– Bhagavadgita (14.22–14.25)[2]


Wenn Du ein Problem hast,
versuche es zu lösen.

Kannst Du es nicht lösen,
dann mache kein Problem daraus.

Nach diesem Motto lebe ich.

Was bin ich? :-)

gleis24 schrieb:
Bist du tamasig, sattwig oder rajassig?

Kreuze an.

[ ] tamsig
[ ] rajassig
[ ] sattvig
[ ] vielleicht



ich glaub ich bin rajassig.
[ ] tamsig
[x] rajassig
[ ] sattvig
[x] vielleicht

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