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Hallo,

seit ich die Feueratmung praktiziere, bekomme ich ein Gefühl von Hitze im Kopf. Mein Kopf fühlt sich erhitzt an - oftmals fällt es mir schwer mich zu konzentrieren. Diese Veränderungen begangen als ich die Feueratmung in meine tägliche Pranayama Runde aufnahm.

Hingegen habe ich bei den anderen Atemübungen keine solche negativen Auswirkungen erfahren. Die Bauch- und Wechselatmung hilft mir super zum Entspannen.

Aber viele werden die Feueratmung (Kapalapathi) positiv reden. Man muss auch ehrlich, vieles an Yoga ist Esoterik. Ich habe mir die Behauptungen von Kapalapathi auf dieser Seite gelesen; Entschlackung, Massage und Sauerstoffanreicherung. Mal ehrlich gibt es auch einen wissenschaftlichen Beleg dazu?

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Seither fühle ich mich auch müder.
Ich habe auch einen Yoga Kurs besucht, um es vorweg auszuschließen.

Hallo, Namaste, wiele Wirkunken von Pranayama sind z. B. in dem Buch Physiologische Aspekte des Yoga vom Gustav Fischer Verlag beschrieben. Auch im Internet findet man viele Studien. Dies soll allerdings nicht bedeuten das Kapalabhati für jeden Menschen gut geeignet ist. Oft führt die Übung auch zu schwindel. Die Übersetzung von Kapalabhati ist ja "scheinender Schädel". Die idee ist dabei die Energie aus den unteren "Überlebenszentren" nach oben zu bringen um den Geist wach und klar werden zu lassen. Kapalabhati ist ja eine eher aktivierende Atemübung, dannach ist es gut die Wechselatmung zu üben. Grundsätzlich kann man etwas langsamer atmen und weniger Wiederholungen machen, so das sich der Kopf nicht mehr erhitzt anfühlt. Im Zweifelsfall die Übung weglassen und mit freude etwas anderes üben.

Ich habe das auch mal ausprobiert und damit ähnlich unangenehme Erfahrungen gemacht. Bin dann schnell wieder davon abgekommen.

hey,
kapalabathi ist nicht für jede situation eine gute technik.

wie wirkungsvoll solche atemtecchniken sein können, oder wie weit es "führen" kann , erfährst du, wenn du dich mal mit holotropen atem beschäftigst...
das ja auch gern mal mit hyperventilieren gleich gesetzt wird, wie du es in deniner überschrift tust, wobei hyperventilation ein phatologischer begriff ist...

ich würde behaupten kapalabathi ist eine gute tecchnik für menschen die wirklich in balance sind.(so wie kundalini erweckung ebend auch :P ) in leichter form (also nicht alzu intensive mit zu viel und langen wiederholungen) sicher auch ganz gut bei trägen gemützszuständen, um hier mal ein" krankheit"sbild-fernes wort für depris zu finden.

was brauchst du für wissenschaftliche beweise, wenn du eine wirkung bei dir selber feststellen kannst. sie ist keine gute wirkung, aber es ist eine wirkung.. würdest du dei übung weiter üben, wenn ein beweis da wäre,d as die übung zb die atem wege reinigt, obwohl sie dir eindeutig nicht gut tut?

kapalabathi entfacht ein großes feuer, das natürlich auch viel energie besitzt "müll zu verbrennen" aber es kann halt auch schnell außer kontrolle geraten.

es ist wie bei so vielen sachen, die in eine richtung wirken sollen, halt auch manchmal mit ungewollten "nebenwirkungen" verbunden.
dann ist anzuraten, damit (für den moment) aufzuhören und eventuel andere reinigungstechniken zu suchen. wenn du den (positiv) nutzen oder zweck einer kapalabathi atmung dennoch irgendwann einmal erfahren willst, kannst du die tecchnik eventuell später wieder aufnehmen und es wird keine negativ begleit erscheinungen mehr haben.

manche menschen , so wie ich, müßen wohl sehr sehr lang- vorsichtig mit solcherlei techniken sein.

besten gruß
und take care.

tu das was gut für dich ist, verteufel nicht das was dir nicht gut tut sondern schaue hin warum.

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