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Hi alle,
wie schon mal vorgestellt, mache ich 1x wöchentlich auf Hatha basierendes Chi-Yoga über einen VHS-Kurs. Daneben mache ich unregelmäßig einige der Übungen zuhause.
Ich werde für meine Verhältnisse immer besser, der Muskelaufbau und die Flexibilität nehmen kontinuierlich zu, mein seelisches und psychisches Befinden entwickelt sich sehr positiv. Die Seminarleiterin (nebenher ist sie noch Fitnesstrainerin) nimmt uns ordentlich her, ich mag das sehr.
Soweit alles bestens.

Nur bin ich nach dem Yoga und auch am Tag danach sowas von hundemüde. Direkt nach dem Yoga habe ich das Bedürfnis, bei chilliger Musik noch einmal nachzuspüren. Ich penne dabei jedesmal total und sowas von tief weg. Auch am nächsten Tag fühle ich mich gut, aber eben sehr müde.

Mir fällt auf, dass diese Pasen der Mattigkeit mit fortlaufender Yoga-Praxis sogar noch intensiver werden.

Kennt ihr das auch?

Karl

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Wie intensiv sind diese Übungen, ist es eine Reihe die sehr kraftvoll ausgeführt wird?

Gibt dir Yoga die Gelegenheit, deine Entspannung zu finden, für die du dir sonst bewusst keine Zeit nimmst?

Ob ich zuviel mache, kann ich nicht sagen. Möglich ist es.
Aber meine Gruppe macht keinen Leistungssport. Ich denke, das wir durchaus achtsames Yoga praktizieren. Also nicht vollgas rein in die Asanas und dann wieder raus und ab nach hause. Der Stil ist allerdings ist sehr körperbetont, weniger spirituell.
Der Start ist behutsam. Ankommen. Etwa eine Stunde lang werden dann teilweise sehr anspruchs- und kraftvolle Asanas durchgeführt. Dabei ist die Lehrerin sehr fantasievoll in der Zusammenstellung. Es ist stimmig und passt irgendwie immer alles zusammen. Nichts ist improvisiert. Natürlich achtet sie auf die korrekte Ausführung. Danach folgt eine meditative Entspannung und Nachspüren.
Ich erkenne nun nach 9 Monaten wie oben schon geschrieben nicht nur eine Verbesserung meines körperlichen Wohlbefindens, auch meine Seele hat sich weiterentwickelt. Ich hab das in einem anderen Beitrag schon mal geschrieben.
Diese Weiterentwicklung geschieht im Stillen, in mir selbst. Das ist meins. Wie schon geschrieben, wird die spirituelle Seite im Kurs eher vernachlässigt. Ich bin nicht böse darüber.

Der eine Abend an dem ich in der Gruppe Yoga praktiziere ist durchaus ein Highlight in meiner Woche. Davon zehre ich. Aber ich bin auch in der Lage, mich ohne Yoga zu entspannen, da ich seit vielen Jahren autogenes Training betreibe.

Also ich denke, dass die Müdigkeit evtl. gar nicht von Deiner Yogapraxis kommt. Vielleicht hast Du einen Mangel an Vitaminen. Mach mal einen Bluttest. Bei mir kam die Müdigkeit durch einen Vitamin B 12 Mangel.

Ist die Müdigkeit den nach einigen Tagen verschwunden und kommt immer nur nach Deinen Yogastunden?

Ich habe mein Blut vor etwa einer Woche testen lassen. "Großes" Blutbild. Nichts Auffälliges, mit Ausnahme eines leicht unter der Norm liegenden Wertes der Leukozyten, das ist aber nichts neues.

Aaaber:
Ich habe nach einem beruflichen Beinahe-Zusammenbruch (auf neudeutsch burnout) vor etwas mehr als einem Jahr mein Leben komplett umgestellt. Ich begann mit Yoga, trinke keinen Alkohol mehr, achte noch mehr auf meine Gesundheit.
Eigentlich schleppe ich seit dieser drastischen Umstellung eine gewisse Grundmüdigkeit mit mir herum. Ich vermute, dass sie von meinem Blutdruck herrührt, der sich gebessert haben könnte. Ich muss ACE-Hemmer nehmen und kontrolliere auch regelmäßig.
Möglicherweise ist der Blutdruck eine Zeitlang nach der Praxis niedriger. Messbar ist es nicht, aber ich denke, dass sich das Zusammenspiel zw. Sympathikus und Parasympathikus, die beiden beeinflussen den Blutdruck, von Yoga positiv beeinflusst wird.
Eventuell kann ich irgendwann auf die ACE-Hemmer verzichten, im Moment traue ich mich aber noch nicht. Vor allem, weil der BD beim Arzt gemessen, durch den Weisskitteleffekt nicht ganz so toll ist.

OHO, das kommt mir sehr bekannt vor. Hab auch einiges zum Besseren verändert. Mach weiter so. Und plege Deine Freundschaften. Nichts hilft besser als liebe Menschen in Deiner Nähe.

Eine Theorie kommt mir dazu noch in den Sinn: wenn das Blut zu wenig "rein" ist, verschiebst du diese "Schlacke" mit den Asanas im ganzen Körper. Nicht wissenschaftlich (besser: nicht mehr), aber vielleicht ein Fingerzeig? Hast du die Ernährung auch umgestellt?

Verstehe ich das richtig, du bist seit dem Anfang mit Yoga nach der Lektion unter der Woche hundemüde, sonst geht es dir aber besser?

Ich danke euch für eure Antworten, vermutl. ist es erforderlich, ein wenig mehr von mir zu erzählen.
Wenn ich oben geschrieben habe, ich hätte mein Leben umgestellt, dann in erster Linie so, dass ich mich beruflich und auch privat nicht mehr unter Druck setzen lasse. Eine "Kopfsache". Ich versuche, mehr für mich selber zu tun und habe mir selber ein paar Dinge versprochen, die ab sofort wichtiger für mich sein werden. Meine Ernährung habe ich nicht wirklich umgestellt, aber seit ich keinen Alkohol (Bier) mehr trinke, esse ich auch weniger, da ja der Alkohol als Appetitanreger wegfällt. Ebentuell esse ich jetzt weniger Fleisch als vorher, aber ich habe immer schon versucht, mich ausgewogen zu ernähren und nicht nur von Fleisch gelebt.
Ich hatte vorher Normalgewicht und jetzt ebenso. Vielleicht sinds nun ein oder zwei Kilo weniger als vorher.
Ich bin ein sehr aktiver Mensch. Eben weil ich eine sitzende Tätigkeit ausübe und in meinem nicht sonderlich geliebten Job Terminen hinterherjagen muss, versuche ich dies in meiner Freizeit zu kompensieren. (Nein, kein Freizeitstress!) Zu meinen bevorzugten Aktivitäten zählt Jogging, Mountainbiken, Wandern und Berggehen. Alles Ausdauersportarten. Ausserdem bin ich leidenschaltlicher Gärtner und Heimwerker.
Ich kann mich nicht als unglücklich bezeichnen, ganz im Gegenteil.

Trotzdem weis ich nicht, was mich in meinen Yogastunden so anstrengt.

Vielleicht hat es tatsächlich nur mit dem Blutdruck zu tun. Wäre mir sehr recht.

Mir geht es insgesamt sehr gut, seit ich Yoga mache. Die Mattigkeit empfinde ich nicht (oder kaum) als unangenehm, irritierend passt besser.

Heute ist wieder so ein Tag.
Gestern erlebte ich einen sehr intensiven und schönen Yogaabend und heute bin ich matt.
Ich kann diesen Zustand aber nun ein bisschen genauer beschreiben.

Ich erkenne einen gewissen Gleichmut in mir.
Es ist wohl die daraus resultierende Entspannung, die ich als Mattigkeit empfinde.

Ist diese Mattigkeit eher körperlich (muskulär) oder fühlst du dich auch mental müde?

Weniger muskulär, ich glaube, vor allem mental. In meinem Job muss ich funktionieren, ich hab gelernt, mich auch mal zu zwingen, auch wenn ich keinen so guten Tag hab. An diesen speziellen Tagen nach dem Yoga geht das nicht. Ich hab einfach keine Lust dazu.

Hallo Karl,

Spontan würde ich auf Vitamin-oder Eisenmangel tippen. Du schreibst ja selbst dass der Muskelaufbau kontinuierlich zu nimmt. Vielleicht solttest du deine Ernährung etwas genauer unter die Lupe nehmen.Vielleicht trinkst du auch einfach zu wenig. Manchmal bemerkt man die kleinen Alarmsignale des Körpers zu spät oder gar nicht und wundert sich dann, warum es einem nicht gut geht.

Om Shanti
M

Hallo Karl,

spontan kommt mir in den Sinn:

ist der Kurs Abends und kommst du zu gewohnter Zeit in das Bett?
Ist wegen de, Kurs deine Essenpraxis verschoben und du isst später?
kommst du wegen dem Kurs zu normalen Schlafdauer?

Unabhängig davon würde ich noch sagen:

Ist doch gut. Vielleicht arbeitest du ansonsten einfach zu viel und der Kurs funktioniert wie ein Mini Urlaub. Hast Du vielleicht schon mal erlebt: Es ist endlich Urlaub aber vor lauter Stress sind die ersten tage gar nicht so locker. Oder es beginnt gleich ne Grippe hehe.

Jedenfalls funktionieren die Alarm-aktivatoren von Arbeit sehr gut und diese Wachsamkeit hat ihren Preis.

Probier doch mal jeden Tag 1 aktive Tienfentspannung für 15 Minuten einzuführen. Das könnte sich positiv auf deinen Post-Yoga-Hangover (der vermultich ne gute Sache ist) auswirken.

grüße norman

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