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Om,

jetzt habe ich gerade gelernt und halbwegs akzeptiert, dass ich immer wieder neu geboren werde (Reinkarnation). Das bedeutet zunächst einmal für mich: "Wow, ich habe ewiges Leben, Unsterblichkeit." Jetzt plötzlich soll ich darauf hinarbeiten, dass ich für immer sterbe.

Warum ist es so erstrebenswert, nicht wieder neu geboren zu werden? Die einzige logische Antwort von der ich zur Zeit Kenntnis habe, wäre die Philosophie von Buddha, dass das ganze Leben Leiden bedeuten soll. 

Man kann ja auf Erden offensichtlich verschiedene Stufen von Samadhi erreichen. 

Sind diese Erfahrungen so wunderschön, dass man da immer wieder hin möchte?


Om Shanti

Peter

Tags: Buddha, Reinkarnation, Samadhi, Wiedergeburt

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:-)
ja, ist klar - bin ich Gott, dann bin ich alles.

Bin ich ja sowieso schon.

Da ich das jetzt weiss, muss ich dann nochmal leben, oder werde ich gleich durchgewunken?

(Verzeih meinen Humor)

Om Shanti
Peter
Servus,

wenn ich auch die Ergebnisse von Rückführungspraktiken nicht als eine Erinnerung an tatsächlich gelebte Leben sehe, Deine Ausführungen anhand des Spiegels waren wirklich gut,
sie befriedigen den mind, was gerade für den Neuling ja durchaus hilfreich sein kann.

Servus, liebe Grüße

Liane
Dito :-)))
Das freut mich :-)
das mit dem Glas Wasser stand irgendwo weiter vorne. Aber gegen "Gott sein" ist eben alles andere unbedeutend(er).
Das heißt aber nicht, dass mir Traurigkeit und andere 'negative' Gefühle jetzt fremd sind und sie nicht mehr da sind. Es ist nur so, dass ich Gefühle/Emotionen nicht mehr bewerte und sie in 'positiv' und 'negativ' aufteile. Sie sind Gefühle, die kommen und gehen. Etwas in mir auslösen oder nicht. Es ist nicht mehr wichtig und analysieren muss ich nicht mehr, denn das würde den Prozess der Reinigung bewerten und demnach 'stoppen' und dann wird es wieder zu einer Trennungsschleife, die ich aber nicht mehr empfinde. Wenn Gefühl da ist, dann ist Gefühl da ... egal, was es mit mir macht, ich lass es fließen und das befreit und entspannt den Geist sehr :-)
Und nur so kommen wir auch irgendwann zu einem Zustand, wo uns Gefühle und Emotionen nicht mehr 'überwältigen' ... Osho hat es so schön beschrieben:"Beobachte! Nimm deine Gedanken wahr und sei ihr Zeuge – ohne jede Beurteilung, ohne jede Verdammung oder Einschätzung … Denn sobald du irgendein Werturteil fällst, ob für oder wider, bist du kein Zeuge mehr, bist du schon am Denkprozess beteiligt. Schweig still und sieh dir einfach nur alles an, was sich auf dem Bildschirm deines Geistes abspielt – so wie du dir einen Kinofilm anschaust. Vergiss nicht, dass du nur der bist, der es sieht.

Und derselbe Ablauf wird es dir ermöglichen, wenn du es auf der ersten Ebene geschafft hast, deine Gefühle zu sehen – die subtiler sind. Aber wer seine Gedanken zu sehen und dabei ein schweigender Zeuge zu bleiben vermag, wird automatisch auch den zweiten Schritt nehmen. Bald wirst du deine Gefühle, Empfindungen, Stimmungen, Emotionen sehen können. [...]"

Wer den Artikel weiter lesen möchte, der kann zur Quelle klicken ;-)

http://www.oshotimes.de/seiten_php/monatsmeditation.php
om shanti sara devi, hatte die befürchtung, dass dir deine arbeit nicht mehr sinnerfüllt vorkommt seitdem. wenn du bei rückführungen lediglich nicht mehr an eine chronologische abfolge von einzelleben einer einzelseele denken kannst, ist das für mich stimmig. danke! angelika
Ja, ich sehe eine RF eher als eine weitere Möglichkeit, sich das Leben, was der Klient im Moment lebt als 'Beobachter' durch ein anderes Leben zu spiegeln. Dabei ist es egal, ob der Klient es als vorheriges Leben oder eben als 'anderes' Leben sieht. Es bewirkt doch etwas in ihm/ihr und das ist für mich stimmig und wichtig für die Sitzung.
U.a. habe ich selbst mit Hilfe von RF's immer mehr die Trennung und das sog. Ego 'verkleinert'. Also würde ich sagen, dass RF für mich als Vipassana-Meditation funktioniert hat. Der Beobachter in der RF ist eigentlich das 'Ziel' dieser Methode ... wenn es denn ein Ziel gibt...vielleicht eher ein Etappen-Ziel :-)
danke, ich denke, diese diskussion hat mich auf meinem weg ein ganzes stück weitergebracht. angelika
Liebe Saradevi ,
ja ich vermute unsere Anschauungen sind sich in dieser Beziehung sehr ähnlich und es freut mich dass ich damit nicht ganz alleine bin. Ich habe keine Erfahrungen mit sogenannten Rückführungen doch weiß ich, dass es keine Vergangenheit und Zukunft gibt, in der Leben gelebt werdern können und dass damit alle Leben nur gegenwärtig da sind und es letztlich in dieser Gegenwart nur ein Wesen gibt.
Aber heißt das nicht in letzter Konsequenz, dass ausser mir sonst wirklich niemand anderes da ist ?

Caspar

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