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Namasté und Moin,

beim Praktizieren von Kapalabhati habe ich gelegentlich das "Problem", dass ich, sobald ich mit Kumbhaka beginne, einen Gähnreflex verspüre. Ich mache keine großartige Zwischenatmung, sondern atme etwas langsamer und vollständig aus, fülle die Lunge zu 2/3 - 3/4 und gehe ins Kumbhaka.

Weiß jemand, wie das kommt bzw. was man tun sollte, um diesen Reflex zu vermeiden?

Bestes aus Hamburg
Max

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Hallo Max

Ich kenne Gähnen so, dass Gähnen eine Funktion des Prana ist um anzuzeigen dass ein Mangel an Sauerstoff im Gehirn ist.
Ich würde die Kapalabhati-Atmungen wesentlich erhöhen und dabei eine oder zwei Runden kräftiger und ruhiger mit dem Bauch ausatmen, dann die nächsten Runden schneller, und die letzte Runde als das hächelnte Kapalabhati üben, wo man so schnell ein- und ausatmet wie es entspannt geht. Die Ein- und Ausatmung erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, beim Luftanhalten (Kumbhaka) singt der Sauerstoffgehalt, aber das ist der Trainingsimpuls/reiz um dadurch mehr Prana speichen zu können.

Liebe Grüße
Rafaela

Hallo und Danke für eure Tipps!

Ich habe in den letzten Tagen ein wenig experimentiert und es scheint, als ob der Effekt eher etwas mit Entspannung denn mit Sauerstoffmangel zu tun hat. Heute morgen habe ich z.B. so kräftig geatmet, dass ich vor einem Kumbhaka ein leichtes Kribbeln zwischen Nase uns Oberlippe hatte, was bei mir ein typisches Anzeichen für eine leichte Hyperventilation ist. Und trotzdem kam der Gähnreflex. Na, ich beobachte weiter und werde berichten :o)

Viele Grüße und besten Dank
Max

Ich bezweifle das mit dem Prana auch, mein Gefühl deckt sich mit dem was Eduard-Ravidass sagt. Gähnen ist ja weniger eine starke Luftbewegung als ein Strecken und Dehnen der Gesichtsmuskeln - da kann ich mir nicht vorstelle, wie sich das negativ aufs Prana auswirken soll.

Übrigens mache ich mittlerweile immer eine Zwischenatmung, dabei kann man wunderbar Gähnen ; )

„solange der Atem im Körper eingeschlossen ist, solange der Geist frei von Zerstreuung und Irritation ist, solange der Blick fixiert ist zwischen den beiden Augenbrauen, woher sollte dann die Angst vor dem Tod kommen?“ (HYP, II., Vers 40)
Das ist ein wichtiger Aspekt des Hatha-Yoga: das Bannen der Angst vor dem Tode!
http://www.yoga-aktuell.de/koerper-a-geist/item/390-kumbhaka-die-ho...

Wenn der Tod überwunden wird steigt der magnetischen Fluid nach oben und kann sich mit dem elektrischen Fluid vereinen.Die Auferstehung

Was ist die Wahrheit?

„Denn nicht durch den Besitz, sondern durch die Nachforschung der Wahrheit erweitern sich seine [des Menschen] Kräfte, worin allein seine immer wachsende Vollkommenheit besteht.“ Lessing

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