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hallo und namaste!

Ich lebe so vor mich hin. anders kann ich es nicht bezeichnen. das meditieren mache ich fast täglich aber eher unlustig. Mir wurde durch das meditieren und das Zazen das glück und frieden und liebe versprochen - nichts ist bisher eingetroffen.
Ich bin frustriert!
Einige sagen die erleuchtung ist eine Entwicklung von mehreren stufen. Andere berichten von einem plötzlichen blitz oder strahl der sie erfasst hat. Andere bezeichnen erleuchtung als summe von vielen kleinigkeiten, die einem widerfährt - soll ich all das glauben und was stimmt für mich?

Und warum zum teufel bin ich überhaupt auf die idee gekommen, das erleuchtung eines meiner spirituellen ziele geworden ist. Woher kam das ? Aus dem Bauch? Vom Herzen? oder weil es viele wollen?

und gleich setze ich mich wieder hin und meditiere. denn die lösung soll ja in mir drinne zu finden sein - so möchte man mich glauben lassen!

Also im moment mehr frust als lust und der weg, war er denn schon mal da kommt mir doch ziemlich nebulös vor.

Ist das alles nur eine phase auf dem spirituellen weg?

hast du einen tip für mich, wie ich fortfahren kann???????

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@utopsy welch Arglist mir wohl innewohnt, wenn ich von einem Trauma spreche...

Naja, schönen Schlaf jedenfalls. ;)

trauma = oh, alles ist damit entschuldigbar
???
sory, ich bin selber schwerstraumatisiert, ich weiß wohl was das heißt und spreche jeden menschen meine solidarität und das wissen um seiner /ihrer stärke aus! so also auch dir.
aber es sollte nicht als entschuldigen für verhalten herhalten. wir sind selbst verantwortlich!
schlechte kindheit hin oder her....
unsere "schlächter" bedienen uns nicht mehr!
lass uns frei von ihnen sein.

uund ja schlaf tut gut!

und um das alles nicht noch of-topiger zu machen, können wir uns gerne privat weiter unterhalten :)
grußi

Geburtstrauma, welches zu starken Schmerzen im Körper führt und das limbische System in den unzulänglichsten Situationen aktiviert und einen dadurch in den Überlebensmodus drängt ist kein "Der Papa war nicht lieb zu mir...", glaub mir, ich kenne beides.

Es gibt Dinge, da hilft kein Positivismus, so gut er auch gemeint ist.
Aber ja - let the past be past.

Ebenso gute Nacht. :)

ja, typisch traumata. amygdala und hippocampus, beide bestandteile des lymbischen systemes, spielen eine große rolle bei traumata ;) egal welcher art.
und auch dieser reaktion kann mit viel arbeit und zeit entgegengewirkt werden.

damned und ich "mußte" schon wieder öffentlich reagieren. anstatt privat zu antworten..wohl mein ego. letzte wort haben und rechtbehalten wollen und so.

Erleuchtung ist nur ein menschliches Konzept, das man erst fassen kann, wenn es eintritt. Aber man sollte alles darauf verwenden um es zu erreichen. Allerdings sollte man dabei nicht komplett den Bezug zur Welt verlieren, das ist zumindest meine Einstellung dazu.

@Bernd: Eine Einstellung zu etwas zu haben, das man nicht kennt, ist schon etwas fragwürdig - haben die Nazis auch so gemacht...

Berd ist aber sicher kein Nazi!

Dominik B. sagt:

@Bernd: Eine Einstellung zu etwas zu haben, das man nicht kennt, ist schon etwas fragwürdig - haben die Nazis auch so gemacht...

@Dominik B.: Na die Bemerkung von Bernd hat schon mehr Sinn! Ich bin auch der Meinung, dass "Erleuchtung" (was immer das ist) nur in der Rückschau erfasst werden kann. Vorher ist es eben eine Einstellung zu etwas "was man nicht kennt"!
Meist Wünsche, Sehnsüchte, mehr oder weniger angelesenes aus den Schriften!
Wie machen das ständig: uns mit Konzepten beschäftigen, die wir nicht kennen- das nennt man leben. Die Nazis haben nun bitte absolut nichts in diesem Kontext verloren sind aber eine Bestätigung von Godwin's Law...

@clemens: wer etwas nicht kennt, ist mit "weiß ich nicht" besser beraten - ist aufrichtiger, auch wenns der Sukadev anders lebt...

Na,na, Dominik kleine Spitze gegen Sukadev :-)

Aber mal im Ernst- Unser Geist arbeitet nicht so. Vorstellen kann ich mir alles mögliche und damit entsteht dann auch gleich eine Art "Einstellung". Meist bleibt diese Einstellung unreflektiert eher emotional im Hintergrund (so ähnlich wie Vedana in der buddhistischen Philosophie (positiv/negativ/neutral)
Dies sollte ein kluger Kopf natürlich durch Selbstreflektion erkennen und eine Idee entwickeln wieviel Kenntnis er/sie auf welchem Gebiet hat bzw noch entwicklen muss.
Aber grundsätzlich ist die Antwort "weiss ich nicht" doch auf eher fassbarere Dinge gelegt. "Wie funktioniert das? Keine Ahnung."
Je immaterieller die Frage desto einfacher stellt sich eine Einstellung ein habe ich manchmal das Gefühl.

Du teilst hier aber kräftig aus, lieber Dominik B.

Ist Kritik an Anderen ein Zeichen von spiritueller Entwicklung? Nur mal so gefragt...


Dominik B. sagt:

@clemens: wer etwas nicht kennt, ist mit "weiß ich nicht" besser beraten - ist aufrichtiger, auch wenns der Sukadev anders lebt...

@clemens: wir sind nicht unser Geist. Haltung/Meinung/Einstellung ist Festgefahrenes, welches von Natur aus dazu verdammt ist falsch zu liegen - dies zu erkennen ein Anzeichen lebendiger Intelligenz.

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