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hallo und namaste!

Ich lebe so vor mich hin. anders kann ich es nicht bezeichnen. das meditieren mache ich fast täglich aber eher unlustig. Mir wurde durch das meditieren und das Zazen das glück und frieden und liebe versprochen - nichts ist bisher eingetroffen.
Ich bin frustriert!
Einige sagen die erleuchtung ist eine Entwicklung von mehreren stufen. Andere berichten von einem plötzlichen blitz oder strahl der sie erfasst hat. Andere bezeichnen erleuchtung als summe von vielen kleinigkeiten, die einem widerfährt - soll ich all das glauben und was stimmt für mich?

Und warum zum teufel bin ich überhaupt auf die idee gekommen, das erleuchtung eines meiner spirituellen ziele geworden ist. Woher kam das ? Aus dem Bauch? Vom Herzen? oder weil es viele wollen?

und gleich setze ich mich wieder hin und meditiere. denn die lösung soll ja in mir drinne zu finden sein - so möchte man mich glauben lassen!

Also im moment mehr frust als lust und der weg, war er denn schon mal da kommt mir doch ziemlich nebulös vor.

Ist das alles nur eine phase auf dem spirituellen weg?

hast du einen tip für mich, wie ich fortfahren kann???????

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Sprichst du jemand bestimmten an?

Turiya sagt:

Was stellst du dir eigentlich unter Erleuchtung vor ?

Ja, natürlich den Fragesteller, also Hans-Joachim.

Was stellst du dir unter Erleuchtung vor Diamir ?

Hi, Hans-Joachim.
Das mit der Erleuchtung können wir ganz schnell hinter uns bringen.
Meld dich mal, wenn du Zeit für einen fokussierten Austausch ohne Ablenkungen hast, dann sehen wir uns das ganze gemeinsam an.

Alles Liebe

Ich bin da voreingenommen durch den Text von Ron Smothermon.

Er hat einen Artikel darüber verfasst. Den habe ich mal übersetzt. Finde ihn jedoch nicht mehr.

In etwas so:
Kritik berührt dich nicht.
Es gibt nicht mehr das Böse und das Gute auf der Welt.
Du bist dir bewusst ein Teil des Universums zu sein, du fühlst keine Trennung zwischen dir und dem Rest.

Es lohnt sich nach dem Artikel zu suchen. Werde das mal tun. Ich habe eine Idee.

Es gibt Ausschitte aus den Büchern im www, die Ron selbst  veröffentlicht.

Werde es eventuell mal übersetzen, doch jetzt nicht.

Im Moment nur in Englisch:

Link: https://contextpub.com/product/winning-through-enlightenment/

Book Two, Chapter Two
Enlightenment
Enlightenment is the natural condition of life after you strip the unnatural heavy and dark conditions away.

“Enlightenment,” much like “love” and “responsibility,” is a much misunderstood word. So, I want you to be clear about it before we go any further. Many seem to think that enlightenment is a feeling and it is not. Some think enlightenment is understanding, and that’s not be even close. There is nothing emotional or intellectual about enlightenment. You can’t get it from your mother and you can’t get it at school. It has something to do with love, but not as you probably understand that word.
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There is a realm of experience that cannot be described in words. Any attempt necessarily falls short of the experience. Nevertheless, I am going to describe enlightenment in words since that is the form of communication available. However, we must know that words cannot be the source of enlightenment either. Words can only express the experience the after the experience. They cannot generate the experience. Words do not generate enlightenment. Reading this will not make you enlightened.

Nor is enlightenment generated in the mind. The mind is only good for calculating how to survive. You will never experience enlightenment through your mind. The mind can only use words and “understand” enlightenment. I want you to really get frustrated about enlightenment and “try” to get it. You know what? You can’t! It is just not possible for a person to generate enlightenment by effort.

You can only generate enlightenment by doing nothing. I mean nothing. By “nothing” I don’t mean that you get a lemonade and go swing in a hammock. “Doing nothing” is possible while doing hard labor. In fact, it is easier to do nothing while doing hard labor. What I mean by “doing nothing” is to suspend your “stuff;” that is, your judgments, opinions, positions, beliefs, even your faith. Going through your stuff is doing something, not going through your stuff is doing nothing. Then do what you do in life because you are doing it, not because you believe in it, have a high opinion of it, or have faith in it. Doing what you do out of belief, opinion, or faith takes you out of the picture and makes your stuff the source of what you do. You land in a condition called no responsibility, no enlightenment.

What you do in life is not “heavy” until you add stuff to it. What you do in life is certainly not important from the standpoint of ultimate truth. Not important. If you think it is important, you are not the cause of it, your stuff is. Be light about your life. Live it moment to moment and in such a way that we could either ignore it or print it in tomorrow’s newspaper, and it wouldn’t matter.

You don’t need to be proud or ashamed of your life. It just is. Nor do you need to be in control. If you are in pride, shame, or control, you are not the master of your life; pride, shame, or control is master. You can’t be right, make others wrong, be proud and controlling and consider your condition important, and be enlightened.

Naturally, most of the description of enlightenment is a telling of what it is not. Enlightenment is the natural condition of life that has no name after all the unnatural conditions that have names stripped away. I am now going to describe the condition of enlightenment for what it is rather than what it isn’t. As I do, I want you to know that you conceivably could be in any or all of these circumstances and still be endarkened.

First of all, you will not experience needs beyond those that you naturally need: air, food, and love. You will know that your mind condition, whatever it is, is perfect even when you have judgments to the contrary. You will not depend on others to pronounce your life worthy. You will not depend on others to pronounce your life worthy. Criticism will be of no concern to you. You will not be criticizing others and you will not be attached to their criticism of you. You will be in the experience of loving others. You will know that life is not serious and that it is profoundly significant. You will know that others contribute to your life and you will acknowledge them for it. You will truly have what you own in life through a willingness to not have it and a willingness to share it with others. You will live in the present moment and not be attached to your memories of the past or your schemes for the future.

Ja, sowas kommt raus, wenn man über Erleuchtung schreibt. Wenn man dann noch einleitet:
Zitat:"There is a realm of experience that cannot be described in words."
aber es folgen dann DIN 4A Seiten Ausführungen- es ist aber auch ein Kreuz mit der Innenwelt :-)
Ludwig Wittgenstein: "Wovon man nicht sprechen kann, muss man schweigen!" (aber selbst der hat natürlich auch geschrieben :-) )

Texte über Erleuchtung können dazu beitragen, den Hunger danach zu wecken.

Jedoch wird es weder zur Erleuchtung führen, die angeblich üblichen Charakterzüge eines Erleuchteten zu kennen, noch wird es zur Erleuchtung führen, diese im "Fake it, till you make it"-Manier nachzuahmen.

Einzig die Gnade Gottes, oder einer, der bereits in der Erkenntnis seiner ewigen Wesensnatur lebt, oder auch ein Zusammenspiel aus beider zuvor genannter Komponenten, ist dazu fähig, ein Wesen damit in Berührung zu bringen.

Einzig die Gnade Gottes, oder einer, der bereits in der Erkenntnis seiner ewigen Wesensnatur lebt, oder auch ein Zusammenspiel aus beider zuvor genannter Komponenten, ist dazu fähig, ein Wesen damit in Berührung zu bringen.


Ich möchte mit aller Entschiedenheit widersprechen weil Du explizit Bezug nimmst auf eine "höhere" Wahrheit, die dann auch die "Erleuchteten" für sich in Anspruch nehmen oder durch Dritte ihnen zugeschrieben wird.
Nach meiner Auffassung ist "Erleuchtung" ein rein subjektiver Erlebensprozess. Erleuchtung (wasimmer es meint)liegt in Dir selbst, unabhängig von jeden Gnadenbeweisen von höherwertigen Wesen!

Also Clemens, wie kommt man denn zu Erkenntnis, wenn nicht durch Gnade, oder Anleitung?

Auch bei weltlichen Dingen: Entweder ist es ein Lehrer (heute oft Google), der einem zeigt, wie etwas läuft, oder man findet es durch Gnade selbst heraus.

Darüber zu lesen, wie Autofahren ist und den Führerschein zu machen sind 2 verschiedene Dinge.

Wie stehts eigentlich bei dir? Bist du erleuchtet, oder diskutierst du bloß gerne über theoretische Philosophie?

Sei nicht albern; natürlich bin ich nicht erleuchtet.
Ich mache mir Gedanken, woher wir unser Wissen beziehen, woher meine Wünsche für die Zukunft kommen, was meine Handlungen leitet und was es bedeutet "Mensch" zu sein. Ist das theoretische Philosophie?

Und noch was: Autofahren lernt man nicht durch Gnade. Ich halte nichts davon die Kategorien ohne Not zu vermengen.

hallo Turiya,

was stelle ich mir unter erleuchtung vor?

Einige verbinden damit ja glückseligkeit, frieden, tiefe liebe bei mir ist das so,
das ich in erster linie damit verbinde, nach de releuchtung etwas zu wissen was ich vorher nicht wusste. es muss aber etwas sehr tiefgehendes sein, sonst wäre es keine erleuchtung... daraus aus der erkenntnis könnte dann natürlich z.B. ein tiefer friede entstehen...

liebe grüße
hans-joachim

@Clemens: Das mit dem Autofahren kommt auf die Situation an - in Österreich geht es wohl des Öfteren noch ein wenig wilder zu, als im allzu gesitteten Deutschland. :)

Albern... Wie lange bist du denn schon auf dem Pfad?
Nebenbei: Nicht erleuchtet und trotzdem einfach mal erklären wollen, wie es läuft - Eventuell etwas vorschnell...

Wissen kommt von der Fähigkeit zu betrachten, zu unterscheiden und Referenzerfahrungen abzurufen.
Wünsche kommen aus den ungeklärten Eindrücken, welche in unserem Unterbewusstsein angelegt sind.
Handlungen (weltlich und mental) entstehen als Antwort auf innere und äußere Impulse.

Die gerade genannten Daseinskomponenten sind dein Eigentum.
Erleuchtung bedeutet, dich, den Besitzer dieser Komponenten, zu kennen.

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