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Hallo ihr Lieben,

Wie geht eigentlich mit Druck auf der Arbeit vor? Wie geht ihr mit Stress auf der Arbeit um? Ich lasse mich schon bei den Kleinigkeit stressen und will unbedingt alles sofort fertig machen. Ich will auch nicht dass mein Kollege weiter ist als ich.

Lg neha

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Man kündigt dann wenn man eine neue Stelle hat.

Um die zu bekommen bewirbt man sich.



Lena sagt:

Sollte ich dann kündigen? Ich habe Angst,dass ich keine Arbeit finde. Das mit dem Kündigen habe ich schon oft überlegt aber dann dachte ich mir vielleicht wird es einen Tages besser. Aber war leider nie der Fall.

Diamir sagt:

Es heißt das jede, die sich nicht jedes Jahr ein mal woanders bewirbt als Initiativbewerbung Energie verschenkt.

Suche dir eine andere Arbeitgeberin.

Oder sprich den Stress beim Betriebsrat an oder bei der Gewerkschaft.

om shanti



Lena sagt:

Nein krankenkasse

Diamir sagt:

Arbeitest du bei Amazon?

Lena sagt:

Kurz vor meiner Vorgeschichte, vor 2 Jahren habe ich den Betrieb gewechselt, in dem er sehr stressig vorangegangen ist. Immer stress und krankheitsbedingte Ausfälle, deshalb musste schneller gearbeitet werden irgendwann habe ich das für mich gemerkt dass es so nicht mehr weitergeht.. die Psyche und der Körper litten darunter. Aber das merke ich natürlich erst später. Ich wollte immer alles schnell fertig haben , weil das mir so beigebracht wurde.

Maeggie sagt:

Was genau machst du denn beruflich? Arbeitest du in einem Bereich, in dem es auf die Wahrung von Fristen ankommt?
Dann würde ich nach Dringlichkeit sortieren.

Es hat natürlich ganz viel mit der inneren Einstellung zu tun, ob man sich stressen lässt oder nicht. Ich stelle mir in kritischen Situationen immer vor, was das Schlimmste ist, was einem passieren kann. Meist ist das Schlimmste gar nicht so schlimm. Also ändere ich meine Verhaltensweise so, wie ich es für besser halte und warte ab, was tatsächlich passiert.

Ich überlege, was eigentlich vernünftig wäre, in deiner Situation ist vielleicht, ruhig, kontinuierlich und gewissenhaft deine Arbeit zu machen. Wenn man sich zu sehr an den anderen orientiert oder gar Angst vor den Vorgesetzten hat, macht man am Ende auch noch Fehler. Und langfristig wird man davon krank --> Burnout. Das kann nicht Sinn in einer Krankenkasse sein, gerade da wird man das Problem doch kennen.

Also ändere unbedingt deine innere Einstellung, rede evtl. mit dem Betriebsrat und schaue dich derweil in Ruhe um, ob du nicht eine bessere Arbeit findest, nach dem Motto "festhalten und weitersuchen".


Und um erstmal aus dem Dauerstress herauszukommen empfehle ich Entspannungsübungen, Atemübungen, Meditation oder Sport / Bewegung / oder am besten Yoga. ; )

Ich denke öfter an eine Geschichte, die meine Schwester mir erzählt hat.

Sie arbeitete in einem Betrieb wo sakrale Kunstwerke renoviert wurden.

Dort war ein älterer Mann, totaler Eigenbrötler, hatte wenig Konkakt zu anderen.

Wenn es ihm passte packte er seine Sachen und ging wortlos nach Hause wann auch immer das war, morgens, mittags abends.

Niemand, weder Kollegen, noch jemand von der (strengen) Firmenleitung sagte jemals ein Wort dazu.

Wie kann das sein? Er hatte eine sehr gefragte und seltene Fähigkeit. Er war eine Art Bildhauer.

Fazit: Wenn man wirklich gut qualifiziert ist hat man mehr Freiheiten am Arbeitsplatz.

Bin eine normale Sachbearbeiterin. Sowas geht leider bei mir nicht.

Diamir sagt:

Ich denke öfter an eine Geschichte, die meine Schwester mir erzählt hat.

Sie arbeitete in einem Betrieb wo sakrale Kunstwerke renoviert wurden.

Dort war ein älterer Mann, totaler Eigenbrötler, hatte wenig Konkakt zu anderen.

Wenn es ihm passte packte er seine Sachen und ging wortlos nach Hause wann auch immer das war, morgens, mittags abends.

Niemand, weder Kollegen, noch jemand von der (strengen) Firmenleitung sagte jemals ein Wort dazu.

Wie kann das sein? Er hatte eine sehr gefragte und seltene Fähigkeit. Er war eine Art Bildhauer.

Fazit: Wenn man wirklich gut qualifiziert ist hat man mehr Freiheiten am Arbeitsplatz.

Ich würde auf keinen Fall kündigen, bevor ich eine neue Stelle gefunden habe.
Wie Diamir schon sagte: um die zu finden, muss man sich bewerben.
Man kann ja zuerst ausloten, ob innerbetrieblich Veränderungen möglich sind, z.B. Versetzung in eine andere Abteilung, das Problem ansprechen gegenüber dem Vorgesetzten oder beim Betriebsrat - aber wenn das alles nicht hilft, würde ich mich weg bewerben.



Maeggie sagt:

Ich würde auf keinen Fall kündigen, bevor ich eine neue Stelle gefunden habe.
Wie Diamir schon sagte: um die zu finden, muss man sich bewerben.
Man kann ja zuerst ausloten, ob innerbetrieblich Veränderungen möglich sind, z.B. Versetzung in eine andere Abteilung, das Problem ansprechen gegenüber dem Vorgesetzten oder beim Betriebsrat - aber wenn das alles nicht hilft, würde ich mich weg bewerben.

wieso würdet ihr nicht kündigen ? Leider gibt es an diesem Standort, wo ich arbeite keine andere Abteilung. Die andere Grschäftsstelle ist viel zu weit weg. Vielleicht sollte ich einfach meine innere Einstellung ändern.

Weil du wenn du kündigst ohne Einkommen da stehst.

Das Arbeitsamt erteilt eine Sperre weil du die Arbeitslosigkeit herbei geführt hast ohne Not.

Willst du betteln gehen?

Ja, innere Einstellung ändern ist gut ! Jetzt, wo ich schon etwas älter bin und mehr Lebenserfahrung habe, sehe ich viele Dinge anders und vor allem lockerer als früher.

Das ist das Geheimrezept: Nicht so sehr aufregen, nicht im vorauseilenden Gehorsam alles perfekt und sofort erledigen wollen, sondern daran denken, dass man das über eine längere Zeit so aushalten und bewältigen muss, deshalb muss man seine Kräfte gut einteilen. Dabei immer freundlich bleiben. (Eine zeitlang habe ich Lächeln geübt und habe immer alle Leute angelächelt. Der Erfolg war bombastisch, plötzlich haben alle zurückgelächelt waren viel freundlicher zu mir. Und durch das Lächelen glaubt auch das eigene Gehirn, man sei glücklich und schüttet Glückshormone aus.)

Warum solltest du immer alles und noch mehr geben, wo doch der Arbeitgeber unfair zu dir ist und dir immer mehr Arbeit aufbürdet, das war doch so nicht abgemacht oder ?

Bleib also ruhig und freundlich und mache zügig, aber in aller Ruhe deine Arbeit und schau ab und zu auch mal aus dem Fenster. Lege dir vielleicht noch einen Smilie-Stein auf deinen Arbeitsplatz, der dich ans Lächeln erinnert. : )

Vielen Dank eureTipps :-) Turiya es hört sich so an , als hättest du dich früher stressen lassen und aus Erfahrung sprichst

Turiya sagt:

Ja, innere Einstellung ändern ist gut ! Jetzt, wo ich schon etwas älter bin und mehr Lebenserfahrung habe, sehe ich viele Dinge anders und vor allem lockerer als früher.

Das ist das Geheimrezept: Nicht so sehr aufregen, nicht im vorauseilenden Gehorsam alles perfekt und sofort erledigen wollen, sondern daran denken, dass man das über eine längere Zeit so aushalten und bewältigen muss, deshalb muss man seine Kräfte gut einteilen. Dabei immer freundlich bleiben. (Eine zeitlang habe ich Lächeln geübt und habe immer alle Leute angelächelt. Der Erfolg war bombastisch, plötzlich haben alle zurückgelächelt waren viel freundlicher zu mir. Und durch das Lächelen glaubt auch das eigene Gehirn, man sei glücklich und schüttet Glückshormone aus.)

Warum solltest du immer alles und noch mehr geben, wo doch der Arbeitgeber unfair zu dir ist und dir immer mehr Arbeit aufbürdet, das war doch so nicht abgemacht oder ?

Bleib also ruhig und freundlich und mache zügig, aber in aller Ruhe deine Arbeit und schau ab und zu auch mal aus dem Fenster. Lege dir vielleicht noch einen Smilie-Stein auf deinen Arbeitsplatz, der dich ans Lächeln erinnert. : )

Habe ich mich stressen lassen bei der Arbeit?

Ja, und zwar immer wenn unqualifizierte oder angelernte Arbeit hatte dann gab es stress.

Eine gute und umfangreiche Berufsausbildung ist ein großer Garant für wenig oder kein Stress bei der Arbeit.

Man kann sich - im übrigen - auch wenn man noch eine Stelle hat bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden.

Eventuell haben die dort einen Job mit einem besseren Betriebsklima.

Wenn du Sachbearbeiterin bei einer Krankenkasse bist hast du auf jeden Fall eine gewisse Qualifikation.

Welche anderen Arbeitgeber suchen Leute mit deiner Qualifikation? Finde das heraus.

Ich habe mich nicht stressen lassen,sondern ich habe mich selbst gestresst. Das ist ja das Problem. Man hat mich dazu erzogen immer ehrlich, fleißig, ordentlich und pünktlich zu sein. Zu tun was Erwachsene, später Vorgesetzte, sagen und man hat mir beigebracht immer im Wettbewerb mit anderen zu sein, also immer besser sein zu wollen, als andere.

Mit anderen Worten, man hat mich zu einem guten, deutschen Perfektionisten erzogen.

Aber mit der Zeit merkt man, dass es vollkommen ausreicht, gut zu sein. Dass man nicht unbedingt perfekt sein muss, um zu überleben und dass das auch keiner erwartet. Dass man ab und zu auch Fehler macht und das auch vollkommen normal ist, es geht allen so, andere sind auch nicht perfekt. Und überhaupt wird alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.

Viel wichtiger ist, wie wir miteinander umgehen: freundlich, verständnisvoll und geduldig, aber auch bestimmt, wenn andere zu viel erwarten oder unfreundlich werden.

Aber das sind alles so Dinge, die man erst anerzogen bekommt und dann durch die Realität wieder relativieren muss. Ich habe immer viel gelernt, indem ich andere beobachtet habe und gemerkt habe, dass viele sich überhaupt nicht stressen lassen, sondern im Gegenteil, sich redlich darum bemühen, eine ruhige Kugel zu schieben und damit auch gut durch kommen. Und solange man seine Arbeit gut und ordentlich macht ist das auch okay finde ich mittlerweile.

Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten :-)ich versuche es langsam in die Praxis umzusetzen :-).

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