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Liebe Yogis,

ich habe großes Interesse an dem 4-Wochen-Intensivkurs, jedoch habe ich so mein Bedenken, ob man ohne großartige Wissenskenntnisse über Yoga diesen auch erfolgreich durchsteht.. Ich werde nächstes Wochenende den Vorbereitungskurs in BM absolvieren und ansonsten besuche ich 2-mal in der Woche eine Yoga-Schule seit ca. halbem Jahr. Es macht mir einfach unwahrscheinlich viel Spaß und interessiert mich sehr. Habt ihr vielleicht paar Tips, wie man sich zu dem Kurs am besten zu Hause vorbereiten kann? Für jeden Ratschlag wäre ich euch sehr dankbar.

Om Shanti Olja

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Om namah shivaya, liebe Olja,
dieses Wochenende bist du ja in Bad Meinberg. Wollte dir nur sagen, daß ich ganz viel an dich denke, und dir wünsche, daß es dir sehr gut gefällt.
Om shanti und liebe Grüße von Haripriya
Om shanti! Hallo ihr Lieben!
Das Wochenende in Bad Weinberg hat sehr unterschiedliche Gefühle und Eindrücke bei mir hinterlassen...
Die Größe des Zentrums und die Menge der unzähligen Yoga-Interessenten haben mich wirklich beeindruckt!
Der praktische Teil des Vorbereitungskurses war toll und körperlich sehr fördernd, was ich eher als positiv empfunden habe. Was mich nicht so angesprochen hat (was aber nur mein persönliches Empfinden ist), war das Mantra-Singen und die langen Meditationssitzungen. Ich bin es nicht gewöhnt und kannte in der Intension bis jetzt gar nicht. Es war fremd für mich und ich war mir auch nicht bewusst, dass es so einen großen Teil bei Yoga einnimmt...
Dass Yoga meinen Lebensweg begleiten wird, steht fest und davon bin ich überzeugt. Ob der Weg in Bad Weinberg fortgesetzt wird, habe ich für mich noch nicht beschließen können...
Om shanti
Olja
Hallo Olja,

da kann ich Dich sehr gut verstehen. Ich habe bereits eine Woche der Ausbildung hinter mit und bin auch zur zweiten Woche dort angereist, allerdings vorzeitig auch wieder abgereist. Ich hatte schon in der ersten Woche das Gefühl, dass es dort nicht "mein" Weg ist und auch in der zweiten Woche hat sich das verstärkt.Ich hab abgebrochen.

LG
Annika
Hallo liebe Olja,

sicher geht es vielen ähnlich wie dir, nämlich dass Mantra-Singen und (intensivere) Mediation zunächst nicht so viel Platz in ihrem Yoga einnehmen. Es ist auch sicherlich gewöhnungsbedürftig und mir in der ersten Woche der Ausbildung auch nicht leicht gefallen, zwei mal am Tag 20 Minuten zu meditieren. (Mit dem Mantra-Singen fühle ich mich schon immer sehr wohl, denn ich singe sehr gern). Allerdings hatte ich in den folgende zwei Wochen, die ich am Stück absolviert habe, dann sehr gute Fortschritte im Meditieren gemacht und mich dann sehr wohl damit gefühlt. Dann hatte ich auch endlich eine Sitzposition gefunden, in der ich mich wohl fühlte.
Sicherlich musst du selbst für dich rausfinden, ob dir der "Yoga-Vidya-Weg" liegt und das ist bestimmt auch bei jedem anders. Ich persömlich finde es gerade schön, dass hier der integrale Yoga, also alle 4 bzw. 6 Yogawege in Kombination gelehrt werden und man in der Ausbildung einblickt in alle erhält. Wo man dann seine persönlichen Schwerpunkte setzt, bleibt einem ja selbst überlassen.

Ich will dich nicht in irgendwas reinquatschen, sondern nur ermutigen, nicht gleich dranzugeben, sondern das in Ruhe auf dich wirken zu lassen und dann zu entscheiden. Vielleicht wäre es auch eine gute Idee erstmal ein anderes Seminar in BM zu machen und da morgens und abends Satsang mitzunehmen, dass hat man vielleicht eher eine Vorstellung. Denn das dies zunächst gewöhnungsbedürftig ist, daran besteht wohl kein Zweifel und ich denke, dass dürfte fast allen so gegangen sein.

Namasté
Bhavani
einen wunderschönen guten morgen, liebe olja!

das war bei mir auch so, mantra singen hat mich erschreckt und meditation brauche ich nicht.aber ich habe mich auf die 4wochen (2mal2) eingelassen und was soll ich sagen, das mantrasingen und die meditation waren dann die beiden, die mich am meisten weitergebracht haben.
mantrasingen war für mich so herzöffnend, das ich bei manch wunderschönen klängen vor lauter freude, tränen in den augen hatte. (das als mann, die ja nicht weinen :-)) ich singe für mich jetzt täglich mit freude :-).
meditation war auch kommplet neu, aber mit der zeit sehr interessant, die zeit zu haben, mit seinen gedanken alleine zu sein und sie BEWUSST zu beobachten, wau.
mach es dir aber bequem, (meditationsbänkchen, kissen unter die knie, oder auf einem sessel) so wie es für dich am besten ist. es ist anfangs so schon schwierig genug, aber mit schmerzen fast unmöglich sich auf seine gedanken einzulassen.
mitlerweile hab ich auch zu hause die meditation zu meinem täglichen ritual gemacht.
ich kann dir nur empfehlen dich auf die 4 wochen einzulassen und erst nach den 4 wochen ein resüme zu ziehen, du wirst erstaunt sein :-).

ich wünsche dir viel freude, liebe und harmonie !

om namah shivaya
karli



Olja schrieb:
Om shanti! Hallo ihr Lieben!
Das Wochenende in Bad Weinberg hat sehr unterschiedliche Gefühle und Eindrücke bei mir hinterlassen...
Die Größe des Zentrums und die Menge der unzähligen Yoga-Interessenten haben mich wirklich beeindruckt!
Der praktische Teil des Vorbereitungskurses war toll und körperlich sehr fördernd, was ich eher als positiv empfunden habe. Was mich nicht so angesprochen hat (was aber nur mein persönliches Empfinden ist), war das Mantra-Singen und die langen Meditationssitzungen. Ich bin es nicht gewöhnt und kannte in der Intension bis jetzt gar nicht. Es war fremd für mich und ich war mir auch nicht bewusst, dass es so einen großen Teil bei Yoga einnimmt...
Dass Yoga meinen Lebensweg begleiten wird, steht fest und davon bin ich überzeugt. Ob der Weg in Bad Weinberg fortgesetzt wird, habe ich für mich noch nicht beschließen können...
Om shanti
Olja
Hallo zusammen,

ich kann gar nicht genau sagen, warum genau es dort nicht so richtig für mich ist. In der ersten Woche war vieles sehr schwer: die Gruppe, der Ausbildungsleiter, das Singens, das Essen, das Heimweh...........ich wollte nur noch nach Hause und irgendwie diese Woche überstehen. Zu Hause dann dachte ich mir: Na ja, sooo schlimm ist es doch gar nicht! Und ich hatte noch immer einen Ohrwurm von den Liedern:-)
Auch das Haus selbst ist sehr schön, tolle gepflegte Zimmer, nette Atmosphäre usw.
In der zweiten Woche war die Gruppe viel kleiner, viel lustiger, der Ausbildungsleiter total sympatisch.........aber irgendwie fühlte es sich nicht richtig an. Ich hab schon während der Fahrt dahin gemerkt, dass ich eigentlich nicht mehr hinwill. Als ich mein Zimmer bezogen habe, kam mir die Woche sooooo lang vor. Abends im Satsang war zwar vieles einfacher, weil ich das schon kannte, aber trotzdem fühlte ich mich unwohl. Am nächsten Morgen stand ich auf und mir gings nicht gut. Nicht körperlich, sondern irgendwie sperrte ich mich gegen alles. Ich weis nicht warum, aber ich wollte nur noch weg. Ich bin spontan aus der Stunde raus, hab mir ein Zugticket gebucht, dem Empfang bescheid gegeben und saß zwei Stunden später total erleichtert im Zug auf dem Weg nach Hause!
Ich denke einfach, wenn man sich so dagegen wehrt (und das ganz unbewusst), obwohl man es wirklich gerne versuchen möchte, dann sollte man auf seine innere Stimme hören. Das hatte nichts mit "zu schnell Aufgeben", " nicht durchhalten" können, oder mit dem Tagesablauf zu tun. Irgendwie fühlte ich mich als Person da fehlt am Platz. Obwohl alle total nett sind und auf einen eingehen etc. , hatte ich das Gefühl ich gehöre dort nicht hin. Ganz komisch! Ich liebe Yoga nach Sivananda, bin schon spirituell eingestellt, lese alles dazu, habe tiefen Respekt vor Sivananda und Vishnu - Devananda, singe unheimlich gerne und meditiere zu Hause viel. Aber dort kann ich mich nicht drauf einlassen!
Schwer zu beschreiben.........tolle Ausbildung, man lernt viel und entwickelt sich da sicherlich sehr schnell sehr weit, aber irgendwas passt mir nicht und ich fühle mich damit nicht wohl. Mich erschrecken eher viele Leute dort. Es kommt mir vieles so unreal vor. Satsang in einer "coolen" kleinen Gruppe , ähnlich einer "Jam-Session" liegt mir eher, als der 2o Uhr Programm bei YogaVidya. Vielleicht sind´s Vorureile, aber mir ist das zu verklärt! Ich drücke mich da jetzt bestimmt falsch aus, aber es hat was sektenähnliches. Das klingt viel zu fies........ich weis nicht wie ich das sagen soll.........es mach mir Angst, wenn alle gemeinsam etwas/jemanden anbeten und die Art wie der Satsang-Leiter /die Leiterin spricht ist so fremd und so weit weg von mir, dass ich mich damit nicht anfreunden kann.
Wenn ich in Indien am Ganges im Abendlicht, mit Kerze in der Hand , mit vieln Menschen das Arati singe, dann hat das was zauberhaftes, ehrliches.....das gehört dahin. In Deutschland, in so einem Rahmen, hat das was von "Möchte - gern - Spriritualität" und erzwungenem Gemeinschaftsgefühl. Auch sind so viele Menschen dort, die sich nach "Lebenskrisen" u.ä. regelrecht dorthin flüchten und reinsteigern..........damit kann ich nicht umgehen.
Das ist aber nur meine Meinung und ich bin überzeugt davon, dass für viele es dort der Richige Weg ist.
Für mich war es das leider nicht.
Liebe Grüße
Annika
Hei Gopala,


lass dir versichert sein das hat nichts mit dem Geschlecht, oder mit Klassifizierungen wie Supermann und Heulsuse, Mann oder Frau zu tun, die Seele die da vibriert und die Traenen ausloest ist geschlechtslos!



Gopala schrieb:
einen wunderschönen guten morgen, liebe olja!

das war bei mir auch so, mantra singen hat mich erschreckt und meditation brauche ich nicht.aber ich habe mich auf die 4wochen (2mal2) eingelassen und was soll ich sagen, das mantrasingen und die meditation waren dann die beiden, die mich am meisten weitergebracht haben.
mantrasingen war für mich so herzöffnend, das ich bei manch wunderschönen klängen vor lauter freude, tränen in den augen hatte. (das als mann, die ja nicht weinen :-)) ich singe für mich jetzt täglich mit freude :-).
meditation war auch kommplet neu, aber mit der zeit sehr interessant, die zeit zu haben, mit seinen gedanken alleine zu sein und sie BEWUSST zu beobachten, wau.
mach es dir aber bequem, (meditationsbänkchen, kissen unter die knie, oder auf einem sessel) so wie es für dich am besten ist. es ist anfangs so schon schwierig genug, aber mit schmerzen fast unmöglich sich auf seine gedanken einzulassen.
mitlerweile hab ich auch zu hause die meditation zu meinem täglichen ritual gemacht.
ich kann dir nur empfehlen dich auf die 4 wochen einzulassen und erst nach den 4 wochen ein resüme zu ziehen, du wirst erstaunt sein :-).

ich wünsche dir viel freude, liebe und harmonie !


karli


hallo mk,

danke :-).
da hast vollkommen recht, das ist ja das schöne, wenn man diese erkenntnis erlangt hat :-).
FREUDE, DAS HERZ FLIEßT ÜBER :-)

om namo bhagavate shivanandaya
gopala






mk schrieb:
Hei Gopala,


lass dir versichert sein das hat nichts mit dem Geschlecht, oder mit Klassifizierungen wie Supermann und Heulsuse, Mann oder Frau zu tun, die Seele die da vibriert und die Traenen ausloest ist geschlechtslos!



Gopala schrieb:
einen wunderschönen guten morgen, liebe olja!

das war bei mir auch so, mantra singen hat mich erschreckt und meditation brauche ich nicht.aber ich habe mich auf die 4wochen (2mal2) eingelassen und was soll ich sagen, das mantrasingen und die meditation waren dann die beiden, die mich am meisten weitergebracht haben.
mantrasingen war für mich so herzöffnend, das ich bei manch wunderschönen klängen vor lauter freude, tränen in den augen hatte. (das als mann, die ja nicht weinen :-)) ich singe für mich jetzt täglich mit freude :-).
meditation war auch kommplet neu, aber mit der zeit sehr interessant, die zeit zu haben, mit seinen gedanken alleine zu sein und sie BEWUSST zu beobachten, wau.
mach es dir aber bequem, (meditationsbänkchen, kissen unter die knie, oder auf einem sessel) so wie es für dich am besten ist. es ist anfangs so schon schwierig genug, aber mit schmerzen fast unmöglich sich auf seine gedanken einzulassen.
mitlerweile hab ich auch zu hause die meditation zu meinem täglichen ritual gemacht.
ich kann dir nur empfehlen dich auf die 4 wochen einzulassen und erst nach den 4 wochen ein resüme zu ziehen, du wirst erstaunt sein :-).

ich wünsche dir viel freude, liebe und harmonie !


karli


Om namah shivaya, liebe Yogi(ni)s,
hier mal so meine persönlichen Erfahrungen mit Yoga-Vidya:
Mein erster Kontakt zu YV war im Februar 2009, Tag der offenen Tür im Nordsee Ashram. Da ich schon einige Jahre Yoga praktizierte, kam ich in den Yogastunden gut mit und fühlte mich wohl dabei. Auch das Essen war super und mir gefiehl die kleine, familiäre Atmosphäre ( der Nordsee-Ashram ist wirklich sehr, sehr klein im Vergleich zu BM). Dann kam aber abends der Satsang mit Meditation und Mantrasingen und ich dachte nur, um Gottes willen, wo bin ich hier denn gelandet. Das war sehr fremd für mich und damit konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Nun war ich aber bereits für Juni 2009 in BM zur Senioren-Yoga-Übungsleiter Ausbildung angemeldet und wußte, daß dort auch Satsang mit Meditation und Mantrasingen stattfinden wird. Dann dachte ich mir so, naja, da muß ich jetzt durch, wird schon nicht so schlimm sein.
Habe mir im Internet dann noch einige male Mantras angehört, um mich schonmal daran zu gewöhnen. Dann in Bad Meinberg im Juni war es zuerst immer noch sehr gewöhnungsbedürftig. Dann aber am 5.ten Tag der Ausbildung ist irgendetwas mit mir passiert, ich kann es nicht beschreiben, aber es war unglaublich schön. Dann mußte ich beim Mantrasingen plötzlich weinen und konnte gar nicht mehr aufhören. Das ging dann 2-3 Tage so. Auch die Meditationserfahrungen wurden sehr viel intensiver. Einfach wundervoll. Nach der Ausbildung gehörte auch die tägliche Meditation zu meiner Praxis. Mit dem Mantrasingen konnte ich gar nicht mehr aufhören, hatte ständig einen "Ohrwurm", sogar oft nachts. Wenn ich jetzt am 24.07. zur YLA nach BM fahre, freue ich mich besonders auf den Satsang.
Om shanti und lichtvolle Grüße von Haripriya
Hallo liebe Olja und hallo liebe Annika,

ich kann sehr gut nachvollziehen, warum du, Annika, die Ausbildung abgerbochen hast und finde das nur richtig, wenn man sich so fühlt, wie du es beschrieben hast. Ich habe mich auch schwer getan, eine Formulierung zu finden, weil schon gemerkt habe, dass "aufgeben" "abschrecken lassen" oder ähnliches, nicht wirklich ausdrücken, was ich meine. Ich wollte nur einfach deine Erfahrung, Annika, nicht einfach so stehen lassen, sondern Olja auch zeigen, dass es, nach meiner Ansicht, den meisten so geht, dass man vom Satsang zuerst irritiert ist und sich "wundert, wo man hier gelandet ist" (wie hier ja auch schon angesprochen). Ich denke, du Olja, musst nun für dich herausfinden, ob es eine änfangliche Verwunderung, Irritation ist und du dich damit anfreunden kannst oder ob es dir geht wie Annika. Wie immer du dich entscheidest, wird für dich richtig sein.

Om Shanti
Bhavani
~ Om ~

Was mich schon immer interessiert hat, ist, was sind die Motive von Menschen die nach einem oder halbem Jahr Praktizieren von Asanas, (also vor allem Körperübungen, sonst wäre das Mantra-Singen und Meditieren oder vegetarisches Essen nicht als befremdlich empfunden) sich entscheiden eine Yoga-LehrerIn Ausbildung zu machen???

Yoga ist ein Selbstentwicklungsweg und wenn man ihn aufrichtig geht, ändern sich die Ansichten und Paradigmen wie von alleine. Es braucht aber Zeit. Es ist eine Charakterschulung. Es braucht aber Zeit. Dann ist das, was wir machen stimmig. Und wir machen die Sachen, die für uns stimmig sind.

Ich finde es richtig und toll die Menschen dazu zu animieren, Yoga in allen Aspekten zu praktizieren. Ich finde es nicht so gut ihnen nach einem Jahr 1 x die Woche Yoga o.ä. zu der 4wöchigen Ausbilung zu raten. Dann ist die 2 oder 3jährige auf jeden Fall besser. Für den direkt Betroffenen und für die späteren Teilnehmer. Ausnahmen gibt es immer :-).

Viele Grüße, om shanti

Brigitta
Hallo Brigitta,

ich bin schon lange Vegetariererin und mache seit 2005 Yoga und das nicht nur 1x die Woche, sondern täglich. Gerade mit Asanas gab es bei mir eine längere Pause und ich habe mich fast auschhließlich eine ganze Zeit nur mit der Philosophie, den Schrifen etc. auseinandergesetzt.
Es geh hier nicht darum, dass ich das Singen befremdlich fand, denn ich singe sehr gerne. Es ist der Rahmen drumherum, wie und wo es ausgeführt wird.
Ich gebe Dir Recht in dem Punkt, dass man nach kurzer , 1x wöchentlicher Praxis so eine Ausbildung evtl. noch nicht machen sollte. Ich möchte hier aber auch zu Bedenken geben, dass die meisten in dieser Ausbildung später gar nicht unterrichten wollen. Die meisten möchten sich einfach nur näher damit beschäftigen. Wie bereits erwähnt, war in meinen Gruppen der Großteil durch eine "Lebenskrise" dazu gekommen, oder hatten starke , psychische Probleme (nach eigener Aussage). Eine kam direkt aus einem Klinikaufenthalt (nach Selbstmordgedanken etc) in die Ausbildung und das halte ich für absolut falsch, bedenklich und sogar gefährlich!
Auch bleiben viele Punkte sehr ungenügend behandelt (Anatomie). Statt sich so auf´s Singen und ähnliches zu konzentrieren, sollte man genauer auf zum Beispiel Kranheitsbilder eingehen können (Was darf jemand mit Bandscheibenvorfall nicht machen? Wie gehe ich mit MS-Patienten in einer Yogastunde um etc.).
Ich habe nicht das Singen, das Essen o.ä. an sich kritisiert, sondern den Rahmen und die Atmosphäre.
Und diesen Hype um´ s Essen kann ich persönlich nicht verstehen. Ich koche täglich vegetarisch frisch . Bei mir hat danach aber keiner Durchfall, was bei der Ausbildung bei vielen immer der Fall war. Ich habe mich lieber mit Salat und Obst über Wasser gehalten, weil´s mir dort einfach nicht schmeckt und weil ich den Problemen mit Magen und Darm aus dem Weg gehen wollte. Komisch das jeder schwärmt, aber dann über Magenschmerzen , Blähungen und Durchfall jammert. Auch das ist wieder eine völlig verklärte Sicht der Dinge! Im "normalen" Leben würde keiner mehr davon etwas anrühren, wenn man so Probleme davon hat. Aber weil man sich ja dort befindet, muss es ja gut sein.
Und eine Persönlichkeisbildung ist auch erreicht, wenn man neue Dinge ausprobiert, auch ein zweites Mal und sich dann bewusst gegen einen Weg entscheidet und man genau weis, was man will und was nicht! Und was für mich nicht richtig ist,kann dennoch für viele der optimale Weg sein.
Ich würde daher niemanden von YogaVidya abraten. Jeder soll seine Erfahrungen selber machen.
Toleranz ist nämlich auch wichtig im Yoga......und freue Meinungsäußerungen und Kritik üben zu dürfen auch!
Und jemanden zu unterstellen, er würde noch nicht lange genaug Yoga machen, um reif für eine solche Ausbildung zu sein, nur weil er sich dagegen entscheidet und einiges befremdlich findet, ist nicht in Ordnung.
LG
Annika

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