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Yajnamaya heißt „gemacht aus Yajna“. Maya heißt „gemacht aus“, und Yajna heißt „Opfer“, „Opferritual“. Yajna ist allgemein auch jedes Ritual, Yajna ist im Besonderen aber auch ein Opferritual, ein Feueropfer. Yajnamaya heißt etwas, was gemacht ist aus Opfer. Also, es gibt z.B. in den Veden so Aussagen, dass man über Yajnas auch eigenständige Kräfte erzeugen kann. Da gibt es nämlich Berichte, wie bestimmte Priester, Hutas, ein Yajna entzündet haben und durch dieses Yajna dann bestimmte hilfreiche Geister manifestiert haben, das ist dann Yajnamaya.

Oder auch, du kannst Yajnas machen, um etwas Bestimmtes zu erreichen. Was du dann erreichst, ist wiederum Yajnamaya, geschafft durch das Yajna. Yajnamaya heißt aber auch das, was die Opferkraft enthält. Du kannst z.B. während einer Yajna eine Japa Mala dorthin geben. Also, du kannst z.B. einen Rosenkranz oder eine Perlenkette auf den Altar stellen und der hat nachher Yajna Maya, hat dann diese Kraft dieses Rituals.

Bei Yoga Vidya z.B. haben wir auch Pujas, jeden Abend und mehrmals die Woche auch etwas länger andauernde Pujas, wir haben Homas, und du könntest während dieser Homas und Pujas und auch während dem Arati deine Japa Mala auf den Altar geben. Oder du könntest auch deine Murtis, also deine Götterfiguren, dann auch mitbringen und dann dort mit segnen lassen. Und dann ist das nachher Yajnamaya, sie enthalten auch die Kraft dieses großartigen Rituals.

In diesem Sinne, Yajnamaya, auch das, was die Opferkraft enthält. Auch wenn du an einem bestimmten Ort regelmäßig Yajnas oder Pujas ausführst, dann ist dieser Ort auch Yajna Maya, er enthält die Kraft dieses Rituals und dieser Rituale und deshalb ist es aufgeladen mit spiritueller Kraft. Du kannst sagen, es gibt bestimmte Orte in dieser Welt, die haben von Natur aus spirituelle Kraft. Es gibt bestimmte Kraftorte in der Natur, wo Chakras der Erde sind. Aber es gibt auch Orte, die die spirituelle Kraft haben durch Yajnamaya, also, die ist geschaffen durch regelmäßige Rituale. Überall dort, wo regelmäßig meditiert wird, regelmäßig spirituelle Rituale ausgeführt werden, gibt es eine spirituelle Kraft.

Die Kraft an dem Ort ist dann Yajnamaya. Es gibt solche, die ist eben geschaffen durch die Gnade Gottes direkt. Es gibt solche spirituellen Kraftorte, die ihre Kraft haben allein durch das Chakra der Erde. Es gibt solche, die haben die Kraft, weil dort ein Weiser, ein Heiliger, ein Rishi meditiert hat. Und es gibt solche, die die spirituelle Kraft haben aus Yajna, aus Ritualen, heraus, Yajnamaya. Und in diesem Sinne, z.B. bei den Yoga Vidya Ashrams, dort meditieren wir jeden Tag und insofern ist die spirituelle Kraft Sadhanamaya. Wir verbinden uns mit dem Meister und so ist die Kraft, die dort entsteht, Gurumaya, durch den Meister. Wir verbinden uns mit Gott und bitten Gott um Gnade, insofern ist es dann Ishvaramaya. Wir üben täglich spirituelle Praktiken, meditieren, Dhyanamaya, aus der Meditation geschaffen. Und wir machen regelmäßig Rituale, Puja, Homa, Arati, und so ist die spirituelle Kraft auch Yajnamaya. Und wir errichten natürlich auch unsere Ashrams dort, wo wir spüren, dass dort schon ein spiritueller Kraftort ist. Wenn wir überlegen, irgendwo einen Ashram zu eröffnen, dann meditieren wir dort und spüren: „Ist dort eine spirituelle Energie spürbar?“ Wenn keine spürbar ist, dann verzichten wir darauf, dort den Ashram zu errichten.

Also, wir verbinden alles miteinander, aber Yajnamaya ist eben auch wichtig, die spirituelle Atmosphäre eines Ashrams wird auch gestärkt durch das Ausführen von täglichen Ritualen. Und all das macht die spirituelle Kraft aus, die du in den Yoga Vidya Ashrams spüren kannst. Mehr Informationen über Yajna findest du auf unseren Internetseiten, www.yoga-vidya.de. Dort findest du auch die Adressen der verschiedenen Yoga Vidya Ashrams, wo du dich spirituell aufladen kannst, wo du auch an klassischen indischen Ritualen teilhaben kannst, wie Yajna, Puja, Arati, und wo du die spirituelle Schwingung stark spüren kannst, die Yajnamaya ist.

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Tags: Yajnamaya, Yoga Vidya Sanskrit-Lexikon, Yoga Vidya Sanskrit-Wörterbuch

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