Wie meditiert man im Taoismus?

Es gibt im Taoismus keine strengen Regeln oder Vorschriften für die Meditation. Der Schlüssel ist, eine Meditationspraxis zu finden, die für dich persönlich wirkungsvoll ist und dir hilft, eine tiefere Verbindung mit dem Dao zu entwickeln. Taoistische Meditationen sind vielfältig und tiefgründig. Sie umfassen Techniken der Konzentration und Visualisierung, die darauf abzielen, Harmonie mit dem Dao zu erreichen und das Qi, die Lebensenergie, zu stärken. Zu den Praktiken gehören:

  1. Konzentrative Meditation: Hierbei fokussiert man sich auf ein Objekt oder den Atem, um den Geist zu beruhigen und zu sammeln. Die konzentrative Meditation kann man auch Ruhe-Meditation nennen, weil es um das Erlangen inneren Ruhe geht. Innere Ruhe ist die Basis des spirituellen Weg. Ein Erleuchteter lebt in der Ruhe und handelt aus der Ruhe heraus. Das ist der Weg des Wu Wei, die Basis des Taoismus.
  2. Nach innen gerichtete Meditation: Die nach innen gerichtete Meditation ist eine Meditation der Selbsterforschung. Wir denken über uns selbst und das Leben nach. Wir spüren in uns hinein. Wir beobachten unsere Gedanken und Gefühle. Wenn wir beobachten ohne zu bewerten, kommen wir nach einiger Zeit in uns zur Ruhe. Die Gedanken fliegen wie Wolken am Himmel vorbei, bis der Himmel wolkenfrei ist und wir in einer ruhigen Meditation verweilen. Alle Verspannungen kommen von allein hoch und lösen sich auf. Bei dieser Form der Meditation gibt es zwei Fehler. Wir können zu stark meditieren. Dann kommt nichts aus dem Inneren hoch und es löst sich nichts auf. Wir blockieren unsere Erleuchtung. Es geschieht keine wirkliche innere Reinigung. Der zweite Fehler ist es zu schwach zu meditieren und uns zu wenig auf dem spirituellen Weg anzustrengen. Dann verlieren wir uns im neurotischen Nachdenken, in Tagträumen oder in der Trägheit. Dann leben unsere Neurosen und geistigen Fehleinstellungen von alleine weiter, wir kommen nicht zur Ruhe, ins Licht und ins erleuchtete Sein. Richtig ist die Meditation, wenn sich von alleine die zehn Stufen der Versenkung Buddhas ergeben: Meditation mit Gedanken, Meditation ohne Gedanken, Meditation mit Glück, Übersteigen des Glücks, Einheitsbewusstsein…. Erleuchtung.
  3. Visualisierung: Dabei werden Gottheiten (spirituelle Vorbilder, Buddha, Laotse, die acht Unsterblichen) oder das Tao an sich (die Natur, der Kosmos um uns herum) visualisiert. Diese Form der Meditation dient der Aktivierung der spirituellen Energie. Durch die Visualisierung von erleuchteten Vorbildern oder der gesamten Natur öffnen sich unsere Dantians (Chakren) und Energiekanäle. Wir bringen unsere Energie in eine erleuchtete Form und gelangen so selbst zur Erleuchtung. Die Gottheiten sind gleichzeitig Vorbilder für bestimmte Eigenschaften, die wir auf dem spirituellen Weg brauchen. Üben wir diese Eigenschaften, kommen wir auf dem spirituellen Weg voran. Die Eigenschaften sind mit dem unteren (Kraft, Ruhe), mittleren (Liebe) und oberen Dantian (Klarheit, Weisheit) verbunden. Erleuchtung kann man beschreiben durch die Eigenschaften Ruhe, Liebe, Glück und Einheitsbewusstsein.

Meditation der Ruhe

  1. Entspannung: Schließe deine Augen und nimm einige tiefe Atemzüge. Mit jedem Ausatmen lass alle Spannungen los. Spüre, wie dein Körper mit jedem Atemzug entspannter wird.
  2. Meister: Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern (Unsterblichen, Gottheiten, Laotse). Visualisiere sie über oder vor dir. Denke das Mantra: „Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Gehe deinen Weg mit dem Segen der erleuchteten Meister (der Unsterblichen).
  3. Licht senden: Bewege segnend eine Hand und sende deinen Freunden Licht. Denke dabei das Mantra „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
  4. Mantra-Wiederholung: Finde ein Wort, dass für dich hilfreich ist. Denke dieses Mantra beim Ein- und Ausatmen, bis du in der Ruhe bist. „Glück“, „Frieden“, „Liebe“, „Kraft“. Das Mantra „Tao“ verbindet uns mit dem Tao. Es bringt uns die Einheit des Kosmos. Das Mantra „Wu Wei“ bezieht sich auf den Weg der Ruhe, der zum inneren Glück führt. Das Mantra „Om Laotse“ verbindet uns mit Laotse als Vorbild. Wir können auch ein anderes Vorbild wie Buddha, Jesus oder die Göttin Guanyin wählen. Beim Mantra „Om Erleuchtung“ visualisieren wir uns als erleuchtet, voller Ruhe, Frieden, Glück, Liebe, egolos und eins mit allem. Denke das Mantra so lange, bis du die Energie des Friedens, des Glücks und der Erleuchtung in dir und um dich herum spürst.
  5. Ruhe: Stoppe alle Gedanken. Entspanne dich. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Genieße deinen inneren Frieden und dein Wohlgefühl.

Meditation der Selbsterforschung

Diese Meditation kann dir helfen, ein tieferes Verständnis für dich selbst und deine Verbindung zum Universum zu entwickeln.

  1. Entspannung: Schließe deine Augen und atme tief ein und aus. Mit jedem Ausatmen lasse alle Anspannungen los und fühle, wie dein Körper sich entspannt.
  2. Zentrierung: Lege deine Hände sanft auf deinen Unterbauch, den Bereich unterhalb des Nabels, der in der taoistischen Tradition als Dan Tian bekannt ist. Spüre die Wärme deiner Hände und richte deine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt. Atme tief in den Dan Tian ein und stelle dir vor, wie das Qi – deine Lebensenergie – sich dort sammelt und stärkt. Mit jedem Atemzug wird das Qi kräftiger und leuchtender. Denke dabei das Mantra „Licht“. Lasse das Licht mit dem Mantra in deinem ganzen Körper kreisen. Fülle mit dem Qi deinen ganzen Körper. Dehne es in den ganzen Kosmos aus. Lasse das Licht mit dem Mantra im ganzen Kosmos kreisen, bis du dich eins mit dem Kosmos fühlst.
  3. Visualisierung: Stelle dir vor, wie du durch einen ruhigen Wald wanderst. Du kommst zu einer großen Wiese voller Blumen. In der Mitte steht ein kleiner Tempel, der von einem Teich umgeben ist. Du betrittst den Tempel. Im Tempel steht eine Statue der Göttin Quan Yin. Du kannst ihr eine Frage stellen. Was ist deine Frage? Lausche im Inneren auf die Antwort. Was antwortet dir die Stimme deiner eigenen Weisheit? Was ist dein Weg der Wahrheit, des Friedens, des Glücks und der Liebe? Was fühlt sich richtig an?
  4. Meditation: Beobachte deine Gedanken und Gefühle ohne Urteil. Wenn du abschweifst, kehre sanft und ohne Selbstkritik zu deinem Atem zurück. Komme langsam zur Ruhe. Entspanne dich. Verweile in der Meditation.
  5. Abschluss: Wenn du bereit bist, die Meditation zu beenden, bringe deine Aufmerksamkeit langsam zurück in den Raum. Bewege deine Finger und Zehen, atme ein paar Mal tief durch und öffne dann deine Augen. Verbringe einige Momente in Stille und reflektiere über deine Erfahrung. Was hast du während der Meditation wahrgenommen?

 

Der Shangqing-Daoismus

Der Shangqing-Daoismus ist eine Schule des Daoismus, die Ende des 4. Jahrhunderts in China entstand. Seine Praktiken zielen darauf ab, die Einheit mit dem Dao zu erreichen.

Visuelle Meditation: Diese Technik ist ein Kernstück des Shangqing-Daoismus und beinhaltet die Visualisierung von Göttern, spirituellen Reisen und himmlischen Landschaften.

Kultivierung des Qi: Die Anhänger des Shangqing streben danach, das Qi der neun ursprünglichen Himmel zu absorbieren und so ihre Lebensenergie zu stärken.

Rezitation von Texten: Der wichtigste Text des Shangqing ist das “Dadong zhenjing” (wahrhafter Klassiker der großen Höhle), dessen Rezitation zur Unsterblichkeit führen soll. Hier sind zehn Zitate aus dem „Dadong zhenjing“:

  1. „Der Weg, den man gehen sollte, ist nicht der gewöhnliche Weg.“ (Der Weg der Weisheit ist es etwas verrückt zu sein. Wir folgen dem Weg des inneren und nicht des äußeren Glücks. Wir gehen den Weg des Gebens und nicht den Weg des Haben-Wollens. Wir leben in der Ruhe statt in der Unruhe.)
  2. „Die Tugend des Himmels ist wie ein Bogen, der nach unten gebogen ist. Seine Vollkommenheit liegt darin, nach unten zu neigen und sich zu beugen.“ (Der Weg der Erleuchtung ist der Weg der Demut, Bescheidenheit und Genügsamkeit in äußeren Dingen)
  3. „Die großen Tugenden sind wie Wasser; sie nähren alles Leben, ohne Unterschied zu machen.“ (Der Weg der Erleuchtung ist ein Weg der umfassenden Liebe)
  4. „Das Wesen der Tugend liegt im Handeln ohne Absicht, im Nutzen ohne Erwartung, im Führen, ohne zu herrschen.“ (Der Weg der Erleuchtung ist das Leben in der Ruhe)
  5. „Wer andere führt, ohne zu dominieren, ist der Edelste unter den Menschen.“ (Der Weg des spirituellen Meisters bedeutet ein gutes Vorbild zu sein)
  6. „In der Stille findet man den Weg, in der Ruhe findet man die Tugend.“ (Meditation führt zu innerem Glück und umfassender Liebe)
  7. „Der Weise handelt ohne zu handeln und erreicht alles, ohne etwas zu tun.“ (Erleuchtung bedeutet mühelos und spontan mit dem Leben zu fließen)
  8. „Die größte Tugend ist es, sich dem Himmel hinzugeben und dem Fluss des Lebens zu folgen.“ (Der Weg der Erleuchtung ist es sich durch das Tao führen zu lassen)
  9. „Wenn man seine eigene Natur erkennt, findet man den Weg des Himmels.“ (Erleuchtung bedeutet sich selbst zu erkennen. Erleuchtung bedeutet Selbstverwirklichung)
  10. „Wer im Einklang mit dem Tao lebt, wird nie von ihm getrennt sein.“ (Wer seine Energie bewahren kann, bleibt in der Erleuchtung)

 

Paradies-Meditaion

Hier ist eine geführte Shangqing-Meditation, die sich auf die Visualisierung einer spirituellen Reise konzentriert. Diese Meditation kann dir helfen, tiefer in die spirituellen Praktiken des Shangqing-Daoismus einzutauchen und ein Gefühl der Verbundenheit mit dem Kosmos zu entwickeln.

  1. Vorbereitung: Finde einen ruhigen Ort. Setze dich in eine bequeme Position, schließe deine Augen und atme einige Male tief durch. Atme alle Sorgen aus. Komme zur Ruhe.
  2. Erdung: Stelle dir vor, wie du energetische Wurzeln in der Erde bildest, die dich stabilisieren und dir Kraft geben. Denke dabei das Mantra „Wurzeln“, bis du deine Wurzel in der Erde spürst.
  3. Untere Dan Tien: Konzentriere dich auf den unteren Dantian (Unterbauch-Chakra). Denke dort das Mantra „Kraft“ solange, bis du Kraft in dir spürst.
  4. Mittlerer Dan Tien: Konzentriere dich auf den mittleren Dantian (das Herzchakra). Denke dort das Mantra „Liebe“, bis du Liebe in dir spürst.
  5. Drittes Auges: Konzentriere dich auf den oberen Dantian in der Mitte der Stirn (das Dritte Auge). Denke dort das Mantra „Licht“. Visualisiere, wie das Energietor sich öffnet. Begebe dich geistig auf eine spirituelle Reise.
  6. Der Himmel: Stelle dir eine schöne Landschaft vor. Es gibt Berge, Täler, Wasserquellen, Flüsse, Blumen, Bäume, Vögel und glückliche Menschen. Alles ist lichtdurchflutet. Nimm jetzt deine Welt als Paradies wahr. Welcher Gedanke läßt dich deine Welt als Paradies erfahren? Wofür bist du dankbar? Entspanne und genieße deinen positiven Gedanken.
  7. Die Göttin: In der Mitte des Paradieses befindet sich ein Berg. Stelle dir den Berg im Paradies vor. Du steigst den Berg hinauf. Auf dem Gipfel befindet sich ein goldener Tempel. Du betrittst den Tempel. In der Mitte des Tempels sitzt auf einem Thron die Göttin Mazu. Sie erfüllt dir heute drei Wünsche. Spüre in dich hinein. Was sind deine drei Wünsche? Was ist dir wichtig? Was möchtest du in deinem Leben gerne haben oder erreichen? Wann würdest du dein Leben als erfüllt ansehen? Visualisiere, wie sich deine Wünsche erfüllen. Stelle dir die notwendigen Schritte vor, die du machen musst, damit deine Wünsche Realität werden. Bitte die Göttin um ihren Segen und die Wünsche werden sich erfüllen. Glaube fest an die Erfüllung. Gehe mit innerem Gespür deinen Weg.
  8. Licht senden: Bewege segnend eine Hand und sende deinen Freunden Licht. Denke das Mantra: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
  9. Meditation: Stoppe deine Gedanken und verweile einige Minuten in der Ruhe. Alle Visualisierungen lösen sich auf. Entspanne dich. Dein Frieden und dein Glück verstärken sich jetzt, je länger du in der Meditation bleibst.
  10. Abschluss: Wenn du bereit bist, öffne deine Augen. Bewege sanft deinen Körper und komme zurück ins Hier und Jetzt.

 

Die Lingbao-Schule

Die Lingbao-Schule, auch bekannt als Schule des Numinosen Juwels, ist eine der wichtigsten Schulen des Daoismus. Sie entstand im 4. Jahrhundert in China und basiert auf dem Lingbao Jing, einem daoistischen Text, der eine Vielzahl von Ritualen, Praktiken und Lehren enthält.

Das Lingbao Jing, auch bekannt als „Klassiker des Numinosen Juwels“, ist ein wichtiger daoistischer Text, der eine Vielzahl von Lehren und Praktiken enthält. Hier sind einige Zitate aus dem Lingbao Jing:

  1. „Die Weisheit des Dao ist unendlich wie der Himmel, und seine Kraft durchdringt alles wie die Erde. Wer sich dem Dao hingibt, findet den Weg zur Erleuchtung.“
  2. „In der Stille des Geistes offenbart sich die Wahrheit des Universums. Nur wer sein Inneres reinigt und sein Herz öffnet, kann die Essenz des Dao erkennen.“
  3. „Die fünf Elemente sind die Bausteine des Kosmos, und ihr Gleichgewicht ist der Schlüssel zur Harmonie. Wer im Einklang mit den Elementen lebt, erfährt die Fülle des Lebens.“
  4. „Der Weg des Dao ist wie ein Fluss, der unaufhörlich fließt. Wer sich dem Fluss des Dao anschließt, findet Frieden und Erfüllung in seinem Leben.“
  5. „Die Liebe und Mitgefühl sind die Grundlagen des Dao. Wer in Liebe handelt und Mitgefühl zeigt, erlangt wahre Größe und Weisheit.“

Zu den Praktiken der Lingbao-Schule gehören unter anderem:

  1. Rituale und Zeremonien: Die Lingbao-Schule legt großen Wert auf rituelle Handlungen wie Gebete, Opfergaben, Meditationen und Zeremonien zur Verehrung von Gottheiten und Geistern.
  2. Alchemie: Die Lingbao-Schule praktiziert auch daoistische Alchemie, die darauf abzielt, das Qi (Lebensenergie) im Körper zu kultivieren und zu transformieren, um spirituelle Erleuchtung zu erreichen.
  3. Visualisierungsübungen: Die Praktizierenden der Lingbao-Schule nutzen Visualisierungsübungen und Meditationstechniken, um sich mit kosmischen Kräften zu verbinden und spirituelle Einsicht zu erlangen.
  4. Mantra-Rezitation: Das Rezitieren von Mantras und heiligen Formeln spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in den Praktiken der Lingbao-Schule, um spirituelle Energie zu kanalisieren und Schutz vor negativen Einflüssen zu erhalten.
  5. Askese und Enthaltsamkeit: Die Praktizierenden der Lingbao-Schule praktizieren oft Askese und Enthaltsamkeit, um ihre spirituelle Disziplin zu stärken und sich von weltlichen Ablenkungen zu lösen.

 

Meditation der goldenen Blüte

Die goldene Blüte ist ein Symbol der Erleuchtung und spirituellen Transformation im Taoismus. Die goldene Blüte ist sowohl unser Ursprung als auch unser Ziel. Durch diese Praxis können wir das Bewusstsein für das Licht öffnen, was durch die goldene Blüte symbolisiert wird, ein Zentrum der Macht, in dem alles zirkuliert und transzendiert.

  1. Beginn: Setze dich in eine bequeme Position und schließe sanft die Augen. Atme tief ein und aus, um deinen Geist zu beruhigen und dich auf die Meditation vorzubereiten.
  2. Dein Zentrum: Es gibt fünf Zentren der Energie. Sie entsprechen den indischen Chakren. Visualisiere eine große goldene Blüte unter deinem Meditationssitz (Wurzelchakra, Frieden). Denke dabei das Mantra „Licht“, bis das Licht in deinem Chakra stark strahlt. Spüre, wie sich das Licht in deiner goldenen Blüte sammelt. Denke weiter das Mantra „Licht“ und konzentriere dich nacheinander auf das Unterbauch-Chakra (Dan Tien, Kraft), der Bauchnabel (oder der Solarplexus, die Körpermitte), das Herzchakra (Liebe), das Stirnchakra (drittes Auge) oder das Scheitelchakra (Schädeldecke). Finde das Chakra, das bei dir am stärksten ist. Meditiere darauf, bis du voller Energie bist.
  3. Der kleine Energiekreislauf: Lasse das Licht in deiner Wirbelsäule aufsteigen, bis es deinen Kopf erreicht. Denke das Mantra „Licht“ im Kopf. Fühle, wie das Licht deine Gedanken klärt und dein Bewusstsein erweitert. Lenke das Licht über dein Brustbein zurück in dein Zentrum, Denke das Mantra „Licht“ im Bauch, bis dein Bauch voller Licht ist. Lasse das Licht mehrmals durch diesen Kreislauf zirkulieren.
  4. Großer Kreislauf: Nun lasse das Licht durch den großen Energiekreislauf fließen, der deinen ganzen Körper umfasst. Kreise mit dem Licht in deinem ganzen Körper. Fülle deinen ganzen Körper mit Licht. Lasse das Licht auch in deinen Problemzonen und kranken Bereichen kreisen. Heile dich dadurch. Erlaube dem Licht, Blockaden zu lösen und deine Energiezentren zu harmonisieren. Denke dabei weiter das Mantra „Licht“.
  5. Kosmos: Schließlich lasse das Licht im ganzen Kosmos kreisen. Spüre deine Verbundenheit mit dem Universum und die unendliche Weite des kosmischen Bewusstseins. Denke dabei weiter das Mantra „Licht“.
  6. Licht senden: Bewege segnend eine Hand und sende deinen Freunden Licht. Denke: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
  7. Transzendenz: Visualisiere wieder die goldene Blüte unter deinem Sitz. Denke das Mantra „Lotusblume“. Stelle dir vor, wie du mit der goldenen Blüte verschmilzt und dein Bewusstsein über die physische Existenz hinaus erweitert wird. Du bist jetzt das Licht, frei und ungebunden. Du bist ewiges, unendliches Bewusstsein. Du bist der Kosmos, Ruhe, Frieden, Wahrheit, Weisheit, Glück und Liebe.
  8. Meditation: Stoppe deine Gedanken. Entspanne dich. Spüre die Energie. Verweile einige Minuten in der Meditation.

Der Jadekaiser

Der Jadekaiser ist eine wichtige Gottheit in der chinesischen Mythologie und Religion. Er wird oft als der höchste Gott im daoistischen Pantheon angesehen und regiert über den Himmel, die Erde und die Unterwelt. Der Jadekaiser wird als weiser und mächtiger Herrscher dargestellt, der über das Schicksal der Menschen entscheidet, Belohnungen und Strafen verteilt und über das Gleichgewicht des Universums wacht. Er wird mit einem königlichen Gewand und einer Jadekrone dargestellt, was zu seinem Namen „Jadekaiser“ führte.

In der chinesischen Kultur wird der Jadekaiser oft in Tempeln verehrt und bei wichtigen Anlässen wie Neujahrsfeiern oder Gebeten um Schutz und Segen angerufen. Sein Einfluss erstreckt sich über verschiedene Bereiche des Lebens, einschließlich Gesundheit, Glück, Wohlstand und Harmonie in Familie und Gemeinschaft.

  1. Beginn: Setze dich bequem hin und schließe deine Augen. Beginne damit, tief und langsam zu atmen, während du dich auf deinen Atem konzentrierst.
  2. Natur: Stelle dir dann vor, wie du dich in einer schönen Landschaft befindest, umgeben von grünen Bäumen und blühenden Blumen. Spüre den Boden unter dir sowie die sanfte Brise auf deiner Haut. Schließe deine Augen und lass deinen Atem ruhig und gleichmäßig werden. Stelle dir vor, wie du eins wirst mit der Natur um dich herum. Spüre die Erde unter dir und die Verbindung zu allen lebenden Wesen um dich herum. Öffne dein Herz für die Schönheit und Weisheit der Natur und erlaube ihr, dich zu heilen und zu nähren. Visualisiere, wie du eins wirst mit den Bäumen, den Pflanzen, den Tieren und den Elementen. Fühle die Energie der Erde, die dich umgibt, und die Kraft des Himmels, die über dir liegt. Denke das Mantra: „Om Kosmos. Om Natur. Ich bin eins mit allem.“
  3. Der Jadekaiser: In der Mitte der Landschaft erscheint aus dem Himmel ein strahlend heller Lichtschein, der sich langsam zu einem Thron aus Jade formt. Auf diesem Thron sitzt der Jadekaiser, eine majestätische und weise Gestalt, die von goldenem Licht umgeben ist. Spüre die Präsenz des Jadekaisers und öffne dein Herz für seine göttliche Energie. Visualisiere, wie der Jadekaiser dich segnet und mit seinem goldenen Licht umhüllt, während er dir seine Weisheit und Führung schenkt. Erlaube seinem Licht, durch deinen Körper zu fließen und dich mit Harmonie, Klarheit und innerem Frieden zu erfüllen.
  4. Denke das Mantra des Jadekaisers: „南无玉皇大帝“ Dieses Mantra wird rezitiert, um den Jadekaiser zu ehren, um Schutz, Segen und Unterstützung zu erbitten sowie um spirituelle Verbindung und Harmonie mit ihm herzustellen. Das Mantra kann übersetzt werden als: „Namo Jadekaiser. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Denke das Mantra so lange, bis du dich mit dem Jadekaiser verbunden fühlst. Du kannst dir kreativ auch ein anderes Mantra ausdenken, das dich mit dem Himmel, dem Kosmos und den höheren erleuchteten Mächten verbindet.
  5. Lichtsenden: Bewege segnend eine Hand und sende deinen Freunden Licht. Denke das Mantra: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Denke das Mantra so lange, bis du in die Dimension der Liebe gelangst.
  6. Meditation: Stoppe alle Gedanken. Komme zur Ruhe. Entspanne dich. Verweile so lange in der Meditation, wie du magst.

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Die Göttin Quan Yin

Die Göttin Quan Yin, auch bekannt als Guan Yin oder Kuan Yin, wird als Göttin der Barmherzigkeit, des Mitgefühls, des Mitleids und der Gnade verehrt. Quan Yin wird oft mit einem Lotusblume und einem Gefäß mit reinem Wasser dargestellt, was ihre Reinheit und spirituelle Reinigung symbolisiert. Die Verehrung von Quan Yin ist weit verbreitet in China, Taiwan, Vietnam und anderen asiatischen Ländern sowie in buddhistischen Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Gläubige rufen sie an, um Trost, Schutz, Heilung und spirituelle Führung zu erhalten. Ihre Präsenz wird oft als tröstend und unterstützend empfunden, insbesondere in schwierigen Zeiten oder bei persönlichen Herausforderungen.

  1. Die Göttin: Atme tief ein und aus, um deinen Geist zu beruhigen und dich zu zentrieren. Verbinde dich mit der Göttin Quan Yin. Visualisiere sie über dir im Himmel. Lege die Hände vor deinem Herzen zusammen. Stelle dir vor, dass die Göttin real existiert und real mit dir verbunden ist. Bitte Quan Yin um Führung und Hilfe auf deinem Weg. Denke das Mantra „南无观世音菩萨“ („Namo Guan Shi Yin Bodhisattva“). Du kannst auch einfach denken: „Om Guan Yin. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
  2. Licht senden: Bewege segnend eine Hand und sende allen deinen Freunden Licht. Denke: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Denke das Mantra so lange, bis du dich mit deinen Freunden verbunden fühlst.
  3. Positiver Satz: Die Göttin schenkt dir heute einen positiven Satz. Finde deinen Satz und denke ihn als Mantra so lange, bis es dir gut geht.
  4. „Ich bin stark und werde diese Herausforderung überwinden.“
  5. „Ich bin nicht allein, es gibt Menschen, die mich lieben und unterstützen.“
  6. „Ich erlaube mir, meine Gefühle anzunehmen und sie zu verarbeiten.“
  7. „Ich bin wertvoll und verdiene es, glücklich zu sein.“
  8. „Ich bitte um Hilfe, wenn ich sie brauche.“
  9. „Ich vertraue darauf, dass auch schwierige Zeiten vorübergehen und sich alles zum Guten wenden wird.“
  10. „Ich bin voller innerer Stärke und kann jede Situation meistern.“
  11. „Ich sorge gut und achte auf meine Bedürfnisse.“
  12. „Ich bin dankbar für die kleinen Freuden im Leben.“
  13. „Ich glaube fest daran, dass ich aus jeder Krise gestärkt hervorgehe und an innerer Weisheit gewinne.“
  14. „Ich gehe den Weg meiner Wahrheit und Richtigkeit.“
  15. „Ich lasse meinen Groll und meine Wut los, um inneren Frieden zu finden.“
  16. „Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.“
  17. „Ich lasse meine falschen Wünsche los.“
  18. „Ich verzeihe mir, meinen Mitmenschen, den Göttern, dem Leben.“
  19. „Ich öffne mein Herz für die Schönheit und Wunder des Lebens.“
  20. „Ich bin dankbar für das, was ich habe?“
  21. „Ich vertraue darauf, dass das Universum für mich sorgt und mich auf meinem Weg führt.“
  22. „Ich lebe in der Ruhe, in der Liebe und im inneren Glück.“
  23. „Ich erkenne meine eigene Göttlichkeit und strahle diese in die Welt hinaus.“
  24. Mantra: Denke deinen positiven Satz so lange als Mantra, bis du in dir zur Ruhe gekommen bist.
  25. Meditation: Dann stoppe eine Minute alle Gedanken. Entspanne dich. Spüre nach. Verweile einige Zeit in der Meditation.

Chinesische Heilmeditation

Diese Heilmeditation kann regelmäßig praktiziert werden, um deine Verbindung mit der heilenden Kraft des chinesischen Gottes der Heilung zu stärken und deine Gesundheit auf allen Ebenen zu unterstützen. Du kannst die Meditation kreativ so abwandeln, dass sie dir spürbar gut tut.

  1. Setze dich in eine bequeme Position und schließe deine Augen. Atme alle deine Sorgen aus, um deinen Geist zu beruhigen. Gib deine Sorgen an die Erde, den Kosmos, das Leben, die erleuchteten Meister ab.
  2. Stelle dir vor, dass du von einem warmen goldenen Licht umgeben bist, das dich umhüllt und dich mit heilender Energie durchdringt. Spüre, wie diese Energie sanft in deinen Körper fließt und alle Blockaden löst. Lasse das Licht in dir kreisen, bis du ganz voller Licht bist. Denke dabei das Mantra „Licht“. Kreise mit dem Licht insbesondere in allen Bereichen, die Heilung bedürfen. Denke weiter das Mantra „Licht“, bis diese Bereiche voller heilendem Licht sind.
  3. Lasse dein Licht im ganzen Kosmos kreisen, bis der ganze Kosmos um dich herum voller Licht ist. Denke weiter das Mantra „Licht“, bis du in einer Aura von Licht lebst.
  4. Bewege segnend eine Hand und sende allen deinen Freunden Licht. Denke dabei: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
  5. Visualisiere den chinesischen Gott der Heilung, Hua Tuo, der vor dir erscheint. Er strahlt eine ruhige und heilende Präsenz aus und lächelt dich liebevoll an. Fühle seine heilende Energie, die von ihm ausgeht und sich auf dich überträgt. Bitte Hua Tuo um Unterstützung bei der Heilung deines Körpers, deiner Seele und deines Geistes. Denke mehrmals das Mantra: „Namo Hua Tuo. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
  6. Du kannst jetzt eine Heilfrage stellen. Was ist deine Frage der Heilung? Horche im Inneren auf die Antwort. Was antwortet dir deine innere Weisheit? Was ist dein Weg der Vernunft, der Wahrheit und der Gesundheit? Was heilt dich? Was musst du tun, damit du gesund wirst und bleibst? Hua Tuo antwortet dir durch deine innere Stimme. Er wird dich auf deinem Weg führen, wenn genau das tust, was sich richtig anfühlt.
  7. Finde dein Heilmantra. Ein bekanntes chinesisches Heilmantra ist das „Dabei Zhou“, das auch als „Große Heilungsformel“ bekannt ist. Es stammt aus dem Daoistischen Kanon und wird oft rezitiert, um körperliche und geistige Gesundheit zu fördern. Das „Dabei Zhou“ Mantra lautet: „Namo Amituofo, Namo Guan Shi Yin Pu Sa, Namo Da Shi Zhi Pu Sa.“ „南无阿弥陀佛,南无观世音菩萨,南无大势至菩萨。“ Das Mantra wird oft rezitiert, um die spirituelle Präsenz von Buddha Amitabha, Guan Yin (Boddhisattva des Mitgefühls) und Mahasthamaprapta (der Bodhisattva der Kraft) zu anzurufen.
  8. Es gibt ein spezielles Heilmantra für Hua Tuo, einen berühmten chinesischen Arzt und Chirurgen aus der Zeit der Drei Reiche. Das Mantra lautet: „华佗医王,神妙无方,救苦救难,慈悲为怀“ . Das Mantra kann wie folgt übersetzt werden: „Hua Tuo, der König der Ärzte, mit wunderbaren und unergründlichen Methoden, rettet die Leidenden und Hilflosen, mit Mitgefühl im Herzen.“ Dieses Mantra ehrt Hua Tuo als einen herausragenden Arzt und Chirurgen aus der chinesischen Geschichte und ruft seine heilende Präsenz an, um Hilfe, Heilung und Mitgefühl zu suchen. Du kannst auch einfach denken oder sprechen: „Hua Tuo.“
  9. „Om Tare Tuttare Ture Soha“ (唵嘟拉吐他惹吐热索哈): Dieses tibetische Mantra wird auch im Taoismus verwendet und ist der Göttin Tara gewidmet. Es wird oft rezitiert, um Schutz, Heilung und Befreiung von Leiden zu suchen.
  10. „Om Ah Hum Vajra Guru Padma Siddhi Hum“ (唵啊呼金刚上师莲花实成吽): Dieses tibetische Mantra wird auch im Taoismus verwendet und ist dem Guru Rinpoche gewidmet. Es wird oft rezitiert, um spirituelle Erleuchtung, Schutz und Heilung zu erlangen.
  11. Stoppe alle Gedanken. Komme zur Ruhe. Entspanne dich. Verweile in der Meditation, solange es für dich angenehm ist. Spüre nach.
  12. Komme dann langsam zurück. Massiere deinem Körper von oben bis unten. Massiere insbesondere die Bereiche, die der Heilung bedürfen. Denke dabei dein Heilmantra.

Meditation auf die acht Unsterblichen

Die acht Unsterblichen sind die wichtigsten spirituellen Vorbilder im Taoismus. Zusammen geben sie dir die Eigenschaften, die du für die Erleuchtung brauchst.

  1. Der starke Schwertkämpfer Lü Dongbin: Visualisiere dich als starken Kämpfer, der mit Selbstdisziplin seinen Weg der Weisheit geht. Besinne dich auf deine Ziele und deinen Weg. Mache mit deinen Armen und Hände Tai Chi-Bewegungen. Denke das Mantra „Kraft“, bis du Kraft in dir spürst.
  2. Der kluge General Zhongli Quan: Er besitzt Selbstdisziplin, Ausdauer und die Weisheit, immer genau seinen Weg zu erkennen und zu gehen. Er ist ein großer Stratege. Er macht einen guten Plan, der ihm zum Erfolg führt. Lege die Hände vor dem Unterbauch (dem unteren Dantian) zusammen. Visualisiere dich als klugen General und denke dabei das Mantra „Ausdauer“.
  3. Der weise Gelehrte Han Xiangzi: Er hat alle Bücher der Weisheit gelesen und erkannt, dass die Erleuchtung das wichtigste Ziel eines Menschen ist. Die Heiligen Bücher sagen genau, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Lege beide Handflächen über dem Kopf zusammen und denke das Mantra „Weisheit“.
  4. Der Eremit Zhang Guolao in der Einheit des Kosmos (der Natur): Er lebt abgeschieden von seinen Mitmenschen in der Natur. Er lebt in der Ruhe und ruht in sich. Er ist erleuchtet und besitzt ein umfassendes Bewusstsein. Er empfindet sich als eins mit der Natur. Er ordnet sich vollständig dem Willen des Taos unter und fließt gelassen mit dem Leben, wie es gerade kommt. Er haftet an nichts an und lehnt nichts ab. Mache große Kreise mit den Armen, visualisiere dabei den ganzen Kosmos und denke das Mantra „Ich lebe in der Einheit der Natur.“
  5. Der selbstlose Heiler Li Tieguai: Er lebt in der Einheit, der Ruhe, im Glück und in der Liebe. Er gibt großzügig sein Wissen und seine Energie an seine Mitmenschen weiter. Er sorgt gut für sich selbst, aber er lebt im Schwerpunkt im Geben. Er lebt für das Glück und die Erleuchtung seiner Mitmenschen. Sein Weg ist die körperliche und seelische Heilung der Menschen. Aus Dankbarkeit bekommt er immer auch etwas Liebe zurück. Dadurch lebt er in einem Energiefeld aus Liebe. Er verbindet den Weg der Erleuchtung mit dem Weg der Liebe und lebt dadurch im doppelten Glück. Visualisiere die leidende Menschheit um dich herum und sende allen leidenden Wesen Licht. Bewegen heilend beide Hände. Wem möchtest du heute Heilung senden? Denke: „Ich sende heute Heilung zu (….). Ich nehme sein Leid an und gebe ihm Glück.“ Denke das Mantra so lange, bis du dich mit dem Menschen verbunden fühlst.
  6. Der selbstlose Politiker (Beamte, Mandarin) Cao Guojiu: Um eine glückliche Welt aufzubauen, brauchen wir nicht nur gute Ärzte, sondern auch gute Politiker. Cao wünscht eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks. Er tut im Rahmen seiner Möglichkeiten alles dafür. Bewege segnend eine Hand und sende der ganzen Welt Licht. Denke das Mantra: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
  7. Die selbstlose Göttin He Xian’gu: Sie sieht sich als Mutter aller Wesen. Sie hat mit Selbstdisziplin ihre eigene Erleuchtung erreicht. Sie hat unermessliches Glück und unermesslichen Frieden erfahren. Sie hat übersinnliche Fähigkeiten wie die Allgegenwart ihres Bewusstseins, Allwissenheit (sie weiß was jeder genau braucht) und Allmacht (sie kann jedem das geben, was er auf seinem spirituellen Weg braucht) erlangt. Jetzt möchte sie ihr Glück und ihre Erleuchtung an ihre Freunde weitergeben. Wer an sie denkt, den führt sie spirituell auf seinem Weg. Lege die Handflächen vor dem Herzchakra aneinander und denke: „Om Göttin He. Om alle Erleuchteten. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
  8. Der verrückte Lan Caihe: Wer erleuchtet ist, ist aus der Sicht der unerleuchteten Menschen verrückt. Um erleuchtet zu werden und zu bleiben, muss man diese Verrücktheit leben. Sieh dich als verrückt. Gehe den inneren statt den äußeren Weg. Lebe in der Ruhe, wo andere die Unruhe leben. Lebe in der Liebe, wo andere aus dem Haben-Wollen leben. Lebe in der Weisheit, wo weltliche Menschen den Weg der Unweisheit leben. Hülle dich mit deinen Händen in eine Aura aus Licht ein. Denke das Mantra: „Ich bin anders als meine Mitmenschen. Ich lebe in der Erleuchtungsenergie. Ich gebe allen Menschen mein Licht, die in meine Nähe kommen.“
  9. Meditation: Denke das Mantra „Om Erleuchtung“, bis du die Energie der Erleuchtung in dir spürst, bis du Ruhe, Frieden, Glück und Harmonie in dir spürst. Dann stoppe eine Minute alle Gedanken. Entspanne dich. Verweile in der Meditation.
  10. Abschluss: Komme zurück. Bewege die Hände und Füße etwas.
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