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Chuang Tze, ein chinesischer Philosoph, träumte einmal, er sei ein Schmetterling. Als er aufwachte, sagte er sich: „Bin ich nun ein Mensch, der träumt, ein Schmetterling zu sein, oder bin ich ein Schmetterling, der denkt: ‘Ich bin Chuang’?“

Im Traum kann man die Ereignisse von fünfzig Jahren innerhalb einer kurzen Zeit sehen, zum Beispiel einer Stunde. Man hat tatsächlich das Gefühl, fünfzig Jahre seien vergangen. Was ist richtig, die Zeit von einer Stunde Wachzustand oder die fünfzig Jahre Traumbewusstsein? - Beides ist richtig.

Pascal hat Recht, wenn er sagt, dass wir uns mit Träumen ebenso beschäftigen sollen, wie mit den Dingen des täglichen Lebens – insbesondere, wenn wir jede Nacht denselben Traum haben. Um seine Worte zu zitieren: „Wenn ein Handwerker jede Nacht zwölf Stunden lang träumen würde, er sei König, wäre er, wie ich meine, genauso glücklich wie ein König, der jede Nacht zwölf Stunden lang träumt, er sei Handwerker.“

Aus dem Buch:

Swami Sivanandas
Inspiration und Weisheit
Für Menschen von Heute


Auszüge aus Werken von Swami Sivananda
Essays und praktische Anleitungen
für spirituelle Aspiranten

Einige Bücher von Swami Sivananda findest du online unter:
yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda

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Tags: Inspiration und Weisheit, Inspiration und Weisheit für den spirituellen Weg, Samadhi, Swami Sivananda, Traum, spiritueller Weg

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